Gedanken · Kinderwunsch

Mal langsam…

Guten Abend!

Bevor ich mit dem heutigen Philosophie Text beginne ein kurzer Zwischenstand… Ich bin diesen Zyklus zwar eigentlich recht ruhig (im Sinne von nicht pessimistisch) aber sehr.. hibbelig-nervös, so wie kurz vor einer Prüfung. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, trau michs aber kaum zu sagen weil ich denke: mann wie peinlich wenn ich mich dann getäuscht habe… Da sind auch lauter winzige Anzeichen, aber alle lassen sich anderwertig genausogut begründen (Wetterumschwünge sag ich nur), und ich weiß ja dass ich mehr fühlen möchte als da tatsächlich ist.. Aber ich denk mir: hach, na dann freu ich mich eben umsonst, auch besser als nur auf Miesmuschel zu machen *g*
Aktuell noch gut 5 Tage bis NMT (Samstag/Sonntag), ab morgen in einer Woche wärs spannend! Nun aber weiter….

(notiert am 29.05.2011): Das erste Thema der „Philosophie-Reihe“ der letzten Zeit, und auch der Grund warum ich überhaupt auf der Seite weitergelesen hab, war ein Beitrag zum Thema geduldig sein. Da es mir damit ja nicht SO leicht fällt, lese ich diese Beiträge mit viel Interesse. Und regelmäßig ärgere ich mich ein wenig, wenn da etwas steht wie „einfach entspannen, relaxen und geduldig sein“ aber nicht, wie das gehen soll. Tipps wie in Urlaub fahren sind dann zwar nett, aber nicht am laufenden Band umsetzbar, und wenn ich dann grad im Urlaub bin wenn KEIN Eisprung ist dann bin ich erst recht gestress (toll, alles umsonst). Ähnlich geht der Artikel auf der Seite auch. So einfach „chill mal“ is nicht, und auch die Tipps, wie in Urlaub fahren sind nicht die Lösung.

Man kann sich eben nicht ruhiger machen als man ist. Man kann aber aktiv versuchen, den aktuellen Zustand nicht ausufern zu lassen. Ok, das ist eine Ansage, mit der kann ich umgehen. Ich muss mich nicht zusätzlich fertig machen, weil ich eben ungeduldig bin, ich muss nur darauf achten, dass nicht alles davon bestimmt wird und nicht schlimmer wird. Dieser Gedanke ist für mich sehr entlastend, und nimmt mir gleichzeitig ein wenig Stress. Seltsam. Kaum sagt mir jemand, dass es nicht schlimm ist, dass ich mich nicht entspannen kann, entspanne ich mich. Und zwar merklich
Interessant. Diese Strategie sollte ich mir vielleicht merken, vielleicht lässt sich das übertragen.

Ich bin auch auf einen interessanten Satz gestoßen. Was braucht es, um schwanger zu werden? Eine Eizelle, eine Samenzelle, und ein Wunder.
Oha. Na toll. Gibts dafür eine Warteliste, muss ich mich wo anmelden? Ich scherze. Und natürlich ist das eine sehr sprituelle Ansicht, schon klar. Aber eigentlich, wenn ich so tief in mir grabe, ganz tief unten, und in der Vergangeheit, bevor ich klug und gebildet wurde… naja, da war ich überzeugt, dass es eine Seele gibt. Wenn man mich heute fragt, ob ich daran glaube, dass Menschen eine Seele besitzen und das Ganze unabhängig von naturwissenschaftlich Erklärbarem läuft, würde ich spontan nein sagen. Wenn man mir aber sagt, dass Tiere keine Seele haben, protestiere ich lautstark. So, das ist aber jetzt nicht vereinbar – bei Menschen würde ichs ableugnen, aber Tiere haben sie logischerweise. Ihr seht, meine Weltanschauung hat da einen Knick in der Logik.

Ich gehe also zurück. Ich war immer sicher, dass Menschen eine Seele haben. Und wenn ich das so stehenlasse, dann muss die ja irgendwo „herkommen“, sag ich mal. Das heißt, der Satz oben bedeutet für mich, in den Babycocktail gehören für mich eine Eizelle, eine Samenzelle und eine kleine Seele. Ja, das klingt für mich stimmig. Also, nicht für meine rationale Seite, aber für meine … hm, nennen wir es, „gläubige“ Seite.

Wenn ich mir also bewusst mache, dass ich ein kleines Seelchen anlocken muss, dann erscheint es mir auch klar warum es dauern kann. Ich meine, ich weiß nicht viel über Seelen, aber auf Abruf werden die wohl nicht seit Jahren um meinen Kopf schwirren, oder? Wär mir jedenfalls nicht aufgefallen. Und wenn doch: meine Menarche hatte ich mit 9, das sind schon einige Jährchen die sie hätten warten müssen. Na da würd ich auch nicht gleich im ersten Monat wo Madame beschließt „so jetzt bitte, aber hurtig“ mich einnisten. Wie gesagt. Nicht logisch, nicht rational, aber mein Gedankenspiel.

So wenig wissenschaftlichen Sinn diese Überlegung haben mag: es hat mich entspannt. Mal ehrlich, ich will kein gestresstes herbeigezwungenes Seelchen beherbergen, ich will einfach ein „Zimmer frei“ gedanklich mit mir rumtragen und mich bemühen, so einladend zu sein, dass eines aus purer Lust zu mir kommen will.

Damit genug für heute, zu diesem Thema hat mich noch ein Gedanke begleitet, der kommt in Kürze.

Auf bald,
Hummelchen

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Ein Kommentar zu „Mal langsam…

  1. Der Gedanke ist schön – denn es ist tatsächlich wie ein kleines Wunder, dass das alles wirklich funktioniert! Egal welche Voraussetzungen man körperlich mitbringt. Ich war die ersten Tage, vielleicht sogar Wochen, so erstaunt, dass es geklappt hat. Beinahe fassungslos. Und auch wenn die letzten Wochen sehr beschwerlich waren, ist es doch das Schönste, was mir in meinem ganzen Leben passiert ist.

    Ich war auch sehr ungeduldig und immer hieß es von allen Seiten man solle sich entspannen und den Kopf frei kriegen, aber wirklich schwaffen kann man das nicht. Ist auch klar – es ist schließlich ein Herzenswunsch! Ich drücke dir alle Daumen, dass es bald klappt!

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