Schwangerschaft

6. SSW

Die sechste Woche neigt sich dem Ende, aber viel mehr Neues gibt es eigentlich nicht zu berichten.
Nach wie vor habe ich eigentlich keine wirklichen Beschwerden – ich bin zwar ziemlich ko und müde, komme aber damit besser zurecht als die Woche zuvor. Vor allem am Wochenende schlafe ich wenn möglich sehr viel, und geh unter der Woche absichtlich früh zu Bett, gelegentlich sogar schon um 21Uhr. Somit sind die Tage mittlerweile recht gut zu schaffen. Möglicherweise hab ich mich auch mittlerweile an den Kaffeeentzug gewöhnt, das kam ja noch dazu *g*

Ganz ganz selten ist mir über den Tag verteilt mal so etwas wie ein wenig übel. Es ist wirklich minimal. Würde ich nicht drauf warten würds mir gar nicht auffallen. Einzige Ausnahme: Wenn ich zu viel und/oder fettig gegessen habe. Dann wirds richtig fies: übel, Magenkrämpfe, uäh. Werd ich so schnell nicht mehr tun, großes Ehrenwort! 😀

Das heißt also, mir gehts (mit großer Ausnahme, dem Hochzeitserlebnis).

Ich bilde mir auch ein, mir schön langsam weniger Sorgen zu machen. Oder, die Grundsorge ist ein bekannter Begleiter, an den ich mich gewöhne. Ich denke bewusst daran, dass alles in Ordnung ist, und gut gehen wird. ZB nach dem morgendlichen Toilettengang (meist etwa eine Stunde bevor ich aufstehen muss *brumm*), und ich stelle fest, es ist unten „alles in Ordnung“, dann sage ich mir ganz fest, dass das bedeutet dass ich mir keine Sorgen machen muss. Ich weiß schon, 1zu1 lässt sich das so nicht sagen.. Aber ich tus trotzdem. Dann kuschel ich mich nochmal ins Bett, sag zum Freund „dem Baby gehts gut“ und dann wird noch etwas geschlafen oder gekuschelt. Das hat sich irgendwie zum schönen Ritual entwickelt, und es tut mir gut, es regelmäßig auszusprechen.
Schließlich gibt es genug Möglichkeiten sich verrückt zu machen, da muss ich nichtmal besonders kreativ nachdenken. Aber was bringts mir denn? Ich kanns ja eh nicht ändern, also versuche is so entspannt wie möglich zu sein.

Eigentlich bin ich fast ein wenig überrascht, WIE ruhig ich bin. Ich hätte gedacht, ich könnte es nie für mich behalten, egal welche Vorbehalte ich gegens frühe Erzählen hab. Ich hab gedacht, ich würde sofort am nächsten Tag zum Frauenarzt laufen, und jeden Tag einen neuen Test machen um zu kontrollieren ob alles passt.
Nun, nach wie vor hab ichs niemandem (gut, Ausnahme die Zahnärztin und der Fitnesstrainer, aber nicht weil ich wollte sondern musste) erzählt, und zum Arzt kann ich erst übernächste Woche, weil er eh im Urlaub ist. Ich bin also fast ein wenig stolz auf mich!

Der Freund ist übrigens auch grade wirklich süß. Er, der anfangs und während dem Basteln nicht wirklich gerne über das Thema gesprochen hat, surft nun zB ohne Aufforderung rum und vergleicht Kinderwagen 😀 Auch über die für ihn bestellte DVD für Papas hat er sich gefreut und gleich angeschaut. Daraufhin hatte er kürzlich im Supermarkt den fachmännischen Blick aufgesetzt, eine Mutter und ihr plärrendes Baby kritisch beäugt und diagnostiziert: „Kein Wunder schreit das, die hält das ja völlig falsch.“ Tihihi 😀
Wir freuen uns also beide sehr, und grübeln auch schon, auf welche Art wirs wohl erzählen wollen, wenns so weit ist.

Insgesamt gewöhne ich mich also auch schön langsam an die Idee, nun wirklich schwanger zu sein und bin „guter Hoffnung“ dass auch alles gut geht.
Auf die nächsten Wochen!

.

Auf bald,
Hummelchen

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3 Kommentare zu „6. SSW

  1. Finde ich ja richtig süß deinen Freund! 🙂 Schön, dass er sich auch freut!

    Wann habt ihr denn vor es „offiziell“ zu machen? Nach der 12. Woche oder schon nach dem ersten Arztbesuch? Hihi, du musst unbedingt berichten, was die anderen Leute gesagt haben!

  2. hihi….ich dachte auch ich halte es niemals aus bis nach der 12. zu warten. Aber s in der 8. SSW dann wars kein Problem mehr und dann war es soweit und ich wollte das Geheimnis lieber für mich behalten. =) Kein Bedürfnis es zu erzählen. Gemacht haben wir es aber trotzdem.

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