Gedanken · Organisatorisches

Elterngeldberechnung – Marathon

So, mir rauchen die Ohren noch immer, wenn ich daran denke. Aber ich hab das dringende Bedürfnis, mein neu erlangtes Wissen schnell niederzuschreiben, bevor ichs vergesse.

Das hier ist übrigens ein äußerst langweiliger und uninteressanter Post. Ich schreib ihn hauptsächlich für mich, vielleicht noch für andere mit den selben Fragezeichen überm Kopf.

EIGENTLICH scheint die Berechnung des Elterngeldes denkbar einfach, wenn man sich die Theorie durchliest:
Formel: (Summe der letzten 12 Netto-Monatseinkommen vor Elternzeit) / 12 * 0,67 {bzw. 0,65 wenn man „zuviel“ verdient, Grenze weiß ich grad nicht, weil ich eh drüber bin -.-)

Diesen Betrag bekommt man dann für ein Jahr ausbezahlt. Man kann ihn sich auch auf 2 Jahre auszahlen lassen, dann eben nur die Hälfte pro Monat.

Spezialfall: (dachte es würde bei mir so sein) Man hat einen Vertrag der einige wenige Monate vor Beginn der Elternzeit endet, und bezieht in dieser restlichen Zeit Arbeitslosengeld I. Bei mir wären es 9 Monate Arbeit – 3 Monate ohne Arbeit gewesen. Man liest überall, das ALG I zählt dann nicht, das Durchschnittseinkommen berechnet sich auf Grundlage der (9) Löhne.

Mein fataler Denkfehler: Ah, also (Summe der letzten 9 Netto-Monatseinkommen) / 9
Das wäre ja der DURCHSCHNITT meiner Einkommen. Pustekuchen. Denn diese 3 Monate die ja „nicht zählen“ zählen ja doch, und gehen als 0€-Einkommen-Monate mit in die Berechnung. Unschön, denn:
(Summe der letzten 9 Netto-Monatseinkommen) / 12
ist gleich mal ein schönes Stück weniger Geld. Steht leider auch nur auf Umwegen so in den diversen Regelungen, sehr unklar und uneindeutig, und ich hab die konkrete Auskunft nur bei der Elterngeldstelle (die ich nun über den grünen Klee loben muss weil ich zweimal echt sehr hilfsbereite und kompetente Berater am anderen Ende der Leitung hatte – kann ich nur weiterempfehlen!) erhalten. Wichtig ist also anzumerken, es handelt sich bei dieser Berechnung der 12-Monate-Einkommen NICHT um das durchschnittle Monatseinkommen, sondern das durchschnittliche JAHRESeinkommen (durch 12). Das Arbeitsamt, das ich zuvor gefragt hatte (war halt der Meinung die sind dann dafür zuständig), hatte meine erste Falschannahme bestätigt. – Danke auch, wär fast fatal geworden für mich.

Glücklicherweise hat mich mein Chef doch noch weiterbeschäftigt, sodass ich nun einen Vertrag hab, der bis in den Mutterschutz läuft. Nur 65% zwar, aber besser als nix. Natürlich mindert auch das mein Jahresdurchschnittsnettoeinkommen deutlich, aber nicht SO fatal.

Meine nächste Frage war, was wäre nun wenn ich ein paar Stunden wo anders arbeite und dazuverdiene, aber vermutlich nur einen kleinen Betrag (100-300€). Positiv war, der wird voll dazuaddiert zum Monatseinkommen. Na immerhin.

Und wie siehts nun aus, einen Mini-Betrag in Elternzeit dazuzuverdienen?
Nun, der verdiente Betrag wird abgezogen. Aber nicht vom Absolutbetrag des Elterngeldes, den man ausbezahlt bekommt, sondern von der Berechnungsgrundlage (also dem vorhin erläuterteten durchschnittlichen jährlichen Monatseinkommen). Ist FAST egal, aber nicht ganz, denn – Rechenbeispiel.
Man verdient im Schnitt 1500€, Elterngeld sind dann (*0,65) 975€.
Verdient man in Elternzeit nun 200 dazu, werden die erstmal abgezogen.
NICHT: 975-200 (=775) -> 775+200=975
SONDERN: (Durchschnittseinkommen-Dazuverdienst) * 0,65 also hier:
1500-200=1300 *0,65 (=845) -> 845+200=1045 (also hat man von den 200 dazuverdienten Euros effektiv 70€ mehr Geld jeden Monat)
Netterweise ergibt diese Berechnung ein wenig mehr Geld. Da es eben prozentual gerechnet wird, rutscht man auch niemals UNTER den vorherigen Elterngeldbetrag, wenn man etwas dazuverdient. Nen riesen Unterschied machts durch den Zuverdienst aber auch nicht. Gründe die für einen kleinen Job sprechen sind daher eher ideeller Natur (Job warmhalten oder unter Leute kommen wollen, whatever)

Schließlich noch die Überlegung: Was, wenn ein zweites Kind noch während der (2-jährigen) Elternzeit käme? Wie wirkt sich ein Mini-Verdienst aus?

Hier gibts gleich mal mehrere Rechenmöglichkeiten, je nach Geburtstermin.
Grundsätzlich gilt: das erste Jahr Elterngeld wird NICHT berücksichtigt.

Beispiel a: das Kind kommt spätestens genau 1 Jahr nach dem ersten. Da die Zeit des Elterngeldes nicht zählt, zählt auch der Mini-Zuverdienst nicht. Das Elterngeld entspricht genau dem Elterngeld wie für Kind 1, da als Berechnungsgrundlage der 12-Monats-Zeitraum vor der ersten Elternzeit gilt. Zusätzlich gibts netterweise fürs 2.Kind 75€ mehr.
-> altes Elterngeld+75€

Beispiel b: Kind 2 wird 18 Monate nach Kind 1 geboren.
Ab Ende des ersten Jahres *gelten* die Monate wieder. Hat man kein Einkommen (das auf 2 Jahre aufgeteilte Elterngeld, das man überwiesen bekommt zählt ja nicht), laufen sie als 0€-Monate in die Berechnung. Da man sich wieder auf 12 Monate bezieht, nimmt man die 6 Monate nach dem ersten Elternjahr, und zusätzlich noch 6 Monate von VOR der ersten Elternzeit.
Berechnung: (6*0€ + 6* altes Durchschnittseinkommen) / 12 * 0,65 +75€ hier also:
(6*0€ + 6*1500€) / 12 = 750 * 0,65 = 487,5 +75 = 562,5€
Batz. Das haut rein, oder?
Hätte man jetzt statt nix eben ein bisschen verdient, dann laufen diese 6 neuen Monate halt nicht mit 0 sondern dem bisschen.

Beispiel c: Kind 2 wird 24 Monate nach Kind 1 geboren.
In dem Fall ist man richtig „geschmiert“, denn ohne Zuverdienst laufen alle 12 Monate nach dem ersten Elternjahr als Nullrunden und man kriegt den Sockelbetrag von 300€, plus die 75€.

Beispiel d: Kind 2 wird 30 Monate nach Kind 1 geboren, nach 2 Jahren Elternzeit war man wieder arbeiten.
Berechnet sich dann genau wie b: genommen werden die letzten 12 Monate vor Geburt von Kind 2, also 6 Nullrunden und 6 mal den neuen Verdienst.

.

Fazit (für mich):

  • Ein Nebenjob in Elternzeit bringt mir für den Moment keine monetären Vorteile (aber eben auch keine montären Nachteile!), würde ich aber ein zweites Kind BALD bekommen, aber nicht innerhalb von nem Jahr, sichert jeder verdiente Euro ein wenig mehr Elterngeld.
  • Ein zweites Kind zum Ende des zweiten Elternjahres würde deutlich weniger Elterngeld bedeuten: 375 statt 487 (487 hier als die Hälfte der ganz oben ausgerechneten 975 für ein Jahr, denn es teilt sich ja auf 2 Jahre auf), wobei die 375 ja nur für 1 Jahr gelten, wohlbemerkt!
  • Ein guter Zeitpunkt für Kind 2 wäre 3 Jahre nach Kind 1, vorausgesetzt ich hätte sofort einen 100%-Job nach Beendigung der Elternzeit. Für den neuen Job wärs natürlich doof, da ich bei einem befristeten Vertrag (wovon man heute fix ausgehen muss) vor Verlängerung/Entfristung wieder im Mutterschutz bin, und der Job dadurch vielleicht ein Ex-Job wird.
  • Konsequenz: Kind 2 kommt für mich direkt im Anschluss (da muss das erste aber ein Engel und ich fit wie ein Turnschuh sein, mein Zyklus auch hochmotiviert und die Trefferquote 1A .. joa *hüstel*) oder 4 Jahre nach Kind 1 infrage.

Und ja. Ich bin so unromantisch kalkulierend. (Scheiße auch, ich finde doch 2-Jahres-Abstände so toll *seufz*).
Sollte irgendjemandem noch ein Denkfehler auffallen – und ich geh davon aus dass sich wo einer eingeschlichen hat, weil es gefühlte 300° draußen hat und mein Gehirn am Freitagnachmittag nicht so arbeitet wie äh, am Mittwochmorgen – dann bitte rückmelden, ich bessere dann nach. Aber ich glaub/hoffe im Großen und Ganzen hab ich die Elterngeldberatungs-Tante richtig verstanden….

.
Auf bald,
Hummelchen

Advertisements

20 Kommentare zu „Elterngeldberechnung – Marathon

  1. Irgendwo zwischendrin hat sich mein Hirn beim lesen ausgeschaltet. Einfach weil ich das ganze schon so oft durchgekaut habe, das ich es nicht mehr lesen kann.
    Jeder erklärt dir was anderes & auch wenn deine Elterngeldstelle Fachkompetent war/ ist, meine war es nciht. Da ging nur ein Band dran was mir erklärte das sie sie so und so viel im Rückstand wären mit der Berechnung. Na toll!
    Wir haben uns das ganze von der Diakonie erklären lassen. Ich bin genauso wie du vom durchschnitt der 9 Monate ausgegangen. Das man das dann durch 12 teilt nicht durch 9, da muss erstmal einer hintersteigen. Im übrigen hoffe ich genau deswegen auf ein Maikind denn ob das elterngeld anhand 3 Monatsgehälter oder 4 berechnet wird macht schon einen großen unterschied aus. (Meine Kündigung bekam ich im August für September & im September hatte unsere Hibbelei ein Ende .. Ich hätte mich doch wieder reinklagen sollen wie meine Freundin (RA-Fachangestellte) es Empfohlen hatte .. )
    Jetzt hab ich den Salat ..

    1. Der Punkt ist ja: SO steht das nirgends!! Ich bin nur überhaupt auf die Idee gekommen, weil ich so ein pessimistischer Panikmensch bin und dachte „die werden doch wohl nicht etwa gar meinen… ??“ Tjoa!
      Bei mir wars besonders schlimm: um ein Haar hätt ich die 65% Stelle ausgeschlagen, weil es ja den Durchschnitt drückt. GOTTSEIDANK konnt ichs noch rechtzeitig hinbiegen, aber das wär ein ordentlicher SChlamassel gewesen, und die Arge-Frau hätte ich wohl lynchen gehen müssen….

      Find ich immer sehr traurig an inkompetente Berater zu stoßen.. Tut mir leid dass du auch so ein Exemplar kennenlernen musstest… -.-

      1. Ich hab von meinem Gyn dieses Gesetzbuch geschenkt bekommen zur Schwangerschaft: Das steht da sehr wohl so drin. Nur verstehts keine Sau .. (mich inbegriffen .. )

        Und kennenlernen? Wär schön wenn ich da mit Jemanden hätte sprechen können. DAS war ja das Problem .. erst wartest du in der Warteschleife & dann geht ein Band dran – Während der Sprechzeiten – und erklärt dir, dass du den und den Zettel nich vergessen sollst & sollte was fehlen wird man dich anschreiben & das sie im Rückstand sind usw ..

      1. UND SCHON hab ich was gefunden???! Der Zuverdienst im 1.Jahr drückt automatisch den Elterngeldbetrag fürs 2. Jahr?? Selbst wenn ich nur im 1. arbeiten würde??? *kriegt eine Halskrause*

      2. Ja, so hatte mich die Elterngeldstelle informiert, als ich angefragt hatte:

        Im Elterngeldverfahren gelten nur die ersten 12 Lebensmonate als Bezugsmonate. Die Anspruchsvoraussetzungen müssen nur während der Bezugsmonate immer gegeben sein. Nach den Richtlinien zum §6 BEEG darf man in der zweiten Hälfte voll arbeiten. Dies hat keine Auswirkungen auf das Elterngeld. Man befindet sich lediglich in der Auszahlungsphase des Elterngeldes aber nicht mehr im Bezugszeitraum. Durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in der zweiten Hälfte ändert sich die Höhe des Elterngeldes nicht.

        Durch die Aufnahme einer Teilerwerbstätigkeit in den ersten 12 Monaten verringert sich jedoch auch die Höhe des Auszahlungsbetrages der 2. Hälfte!

        Aber wie gesagt, am besten immer direkt dort noch mal nachhaken. ;o)

        LG

  2. Elterngeld ist doof. Kindergeld auch und Unterhalt ist noch viel Schlimmer. Für jede Frage auf die man eine Antwort findet, tauchen zwei neue auf. Genau aus dem Grund war ich neulich bei der Caritas zur Beratung. Es ist irgendwie einfach viel zu viel Information um da alleine durchzublicken. Ich bin irgendwie echt beeindruckt davon, wie viel du rausgefunden hast. Und du scheinst es auch noch zu verstehen. Ich bin schon bei der Hälfte nur noch so halb mitgekommen. 🙂

    Willst du denn zwei Jahre zu Hause bleiben?

    1. Naja, „viel“ ist relativ… Es ist ja nicht schwer, viel zu finden, nur das richtig zu interpretieren. Ich denk halt – Mensch, SO schwer ists doch nicht, warum kann man das nicht verständlich erklären und jeden Fall einmal an nem Rechenbeispiel durchexerzieren? Dann WÄRE es nicht mehr so unlogisch und verworren, wie es für mich als Neuling auf dem Gebiet scheint.

      Ja, ich werd 2 Jahre zu Hause bleiben. Haben hier leider keine verfügbare Babysitter-Verwandtschaft, und drum möcht ich soweit irgendwie möglich zu Hause sein, also die 2 Jahre. (Außer mein TRAUMJOB flattert überbezahlt vor meine Tür *höhö*)

      1. Ich frag mich auch, warum die immer alles so kompliziert machen müssen. Aber das scheint da normal zu sein. Aber genau wegen solcher Sachen fühl ich mitunter echt unfähig und viel zu jung. Ich denke mir immer, dass ich das doch eigentlich verstehen müsste…

        Ich würde ja auch gern länger zu Hause bleiben. 😦 Eigentlich ja am liebsten, bis es 3 Jahre alt ist. Das wäre so der Traum gewesen. Aber das lässt sich jetzt finanziell nicht bewerkstelligen. Es wäre noch nichtmal Teilzeit möglich. Die Leute würden mir was erzählen, wenn ich nur bis Mittags auf der Baustelle wäre. Dafür hab ich aber sichere Arbeit und das ist ja auch schon viel… red ich mir zumindest ein. 😛

  3. Oh, das mit der sicheren Arbeit ist auf jeden Fall viel wert!!! Spart eine Menge Zukunftssorgen und Unsicherheiten.
    Und an unfähig und jung liegts nicht. Ich halte mich für einigermaßen fähig, Dinge gut zu verstehen (zumindest fähig genug grade an meinem Dr. zu arbeiten), und so jung bin ich auch nicht. Es liegt also an den Texten.

    1. Ja, eigentlich schon. Ich bin auch froh drum zu wissen, dass ich wieder anfangen kann sobald das Jahr rum ist. Das nimmt viele Sorgen. 🙂

      Mich beruhigt es immer zu wissen, wenn ich nicht die Einzige bin, die etwas nicht versteht. 😀

  4. @oehrchen: Wenn man es ganz pessimistisch sagen will:“ Die machen das so kompliziert, DAMIT niemand durchblickt und weniger Leute das Geld was ihnen laut Gesetz zusteht beantragen. So kann man immer „noch was drücken“ ala „falsch beantragt, fehlt, vergessen, unvollständig etc…. Ich glaube schon das viele nach dem Antragswust erstmal völlig demotiviert sind und so schnell (alleine) keinen neuen Antrag mehr stellen. (Wenn man schon als Muttersprachler völlig überfordert ist).

    Ich habe mir alles durchgerechnet, und kam auch zu dem Schluss das ich mir (trotz bescheidener Betreuungssituation) einfach mehr als ein Jahr Elternzeit nicht leisten kann. (Und das hat nichts mit Wille und Weg zu tun. Was hilft es meinem Kind wenn ich drei Jahre zu Hause bin, aber der Wohnraum so kacka ist das man nicht lebt, sondern vegitiert, weil man an allen Ecken und Kanten sparen muss? Bestimmt kann ein Kind so auch „glücklich sein“, aber ich persönlich wäre es definitiv nicht.)
    Im großen und ganzen finde ich es unverschämt das einem suggeriert wird „du kannst drei Jahre Elternzeit nehmen“, wenn (so ists immerhin in meinem Umfeld) sich das nur ein Bruchteil der Gesellschaft LEISTEN kann. Wenn man ein solches Angebot bekommt, sollte es doch auch bitte zum vernüpftigen Leben reichen….und nicht (fast nur) bei denen greifen die sich eh einen KiTa Platz, eine Nanny oder was auch immer leisten können.

  5. Ich fühle mich nun ein bisschen schlecht, weil ich die Berechnung des Elterngelds verstehe und da noch überhaupt keine Fragen hatte. Dass das Einkommen der letzten 12 Monate zur Berechnung des Elterngelds genutzt wird, war für mich nun völlig logisch.
    Ich habe für meine grobe Überschlagung diesen Rechner hier benutzt: http://www.bmfsfj.de/Elterngeldrechner/ (Da sieht man dann in der ausführlichen Berechnung des Durchschnittseinkommens auch, dass man jeden der letzten 12 Monate angeben muss)
    Wenn man alles ganz genau lesen möchte, kann man sich auch das Bundeselterngeldgesetz anschauen http://www.gesetze-im-internet.de/beeg/index.html
    Aber gut, dass du da jemand Kompetentes hattest, der dir direkt alles erklärt hat. Ich gebe ja zu, dass es mir evtl schon aufgrund meines Berufes leichter fällt solche „langweiligen“ Dinge zu verstehen. Wenn ich dir da also irgendwie noch helfen kann, gern!

    1. Ach, die Grundlagen fand ich auch easy zu verstehen, nur bei den Spezialfällen drücken sie sich in den üblich verfügbaren Texten um konkrete Äußerungen.
      Auch zum Beispiel: ist mein Zuverdienst nicht in nem festn Arbeitsvertrag, sondern auf Honorarbasis (sprich: der genaue Betrag ändert sich monatlich, manchmal auf „erheblich“), wie wird dann gerechnet? Jeder Monat für sich? Rückwirkende Nachzahlungen, wenn ja auf welchen Zeitrahmen? Wird ein Durchschnittswert angenommen, wenn ja wie bestimmt sich der? (Geb ich den an? Dann geb ich ja weniger an, und zahl lieber zurück), und letztlich: stimmt es, dass Zuverdienst im Bezugszeitraum auch die Auszahlung im Auszahlungszeitraum drückt, und welcher Monat im Bezugszeitraum ist denn nun der Referenzmonat wenn man Honorar bezieht und keinen Lohn.
      – Das blieb sogar diesmal ungeklärt. Wenn du darauf was weißt, ich hör dir gerne zu 🙂

  6. Hallo zusammen,
    Ich mache jetzt die Verwirrung hoffentlich nicht noch schlimmer, aber werden Monate des Mutterschaftsgeldes nicht auch beim anrechenbaren Einkommen ausgeklammert?
    Das könnte für Dich, Hummelchen, wahrscheinlich nicht so relevant sein, weil du vor und nach der Geburt doch kein Mutterschaftsgeld beziehst, oder?
    Aber z.B. für Dich, Öhrchen, wo du doch momentan ein BV hast und auf deiner Gehaltsabrechnung auch Mutterschaftsgeld stehen hast, könnte das wichtig/ zu klären sein. (war zumindest bei mir damals der Fall und wird vielleicht auch bald wieder der Fall sein)
    Und für alle anderen, die einen unbefristeten Vertrag haben, gesetzlich versichet sind und während der ganz normalen Schutzfristen Mutterschaftsgeld beziehen gibt es nach der Geburt 8 Wochen das „alte“ Gehalt erstmal weiter und kein Elterngel, weil das MuSchaGeld vorgeht.

    LG, Null.Zwo

  7. Ohh ja die Rennrei kenn ich auch. Ist schon deprimierend wenn man dann nur noch 65% bekommt! Naja aber besser wie ncihts. In anderen Ländern sitzt man dann da und darf gucken wie mein weiterkommt! Aber das man einem nicht immer gleich sagen kann wie hoch es ausfallen wird ist schade 😦

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s