Baby · Geburt · Rumpelstilzchen

Geburtsbericht Teil III

Was ich da noch nicht wusste, und erst im Nachhinein erfahren habe: der Grund,warum leider gar nix mehr ging, war dass sein Köpfchen eher suboptimal durchgerutscht war. Er lag also mehr stirnwärts gen Ausgang, nicht mit dem Hinterkopf voran, und hatte noch dazu die Nabelschnur ein wenig wie ein Lasso umhängen, also am Nacken vorbei und unter der Schulter durch. Bei jedem Pressen hat er sich somit ein wenig gewürgt (was ihm mit der Zeit dann ein wenig zu viel wurde, schätze ich?) und sich sein Köpfchen noch schiefer gezogen. Ich gebe zu, ein klein wenig war ich erleichtert, dass ich nicht an der Sache „schuld war“ (zumindest nicht alleine, vielleicht hätte es schon geklappt wenn ich noch mehr Kraft gehabt hätte?), sondern dass es einfach ein wenig Pech war.

Jedenfalls, das Köpfchen war also geschafft und ich war unglaublich erleichtert. Ich höre die Hebamme zur Ärztin sagen „da, er versucht schon loszuatmen, süß“ und ich bin neidisch dass ich das nicht sehen kann. Die Wehenpause grade besteht aus den längsten 2 Minuten der Welt. Das Wissen, dass er gleich da ist und ich hier total unnötig warten muss war einfach echt gemein in dem Moment, und ich muss motzen „oh Mann kann die jetzt endlich kommen ich will ihn hier haben!“, was mir einen Lacher von der Ärztin einfängt. Die Hebamme meint dann „gleich, den Rest schaffen Sie dann ja selber“, was mich gleich ein wenig anspornt, auch wenn ich dachte, dass er jetzt ja eh von selber rausflutscht. Als dann die Wehe kommt, merke ich dass das automatische „Bauchwürgen“ doch nicht ausreicht, und ich schon noch ordentlich gegen diesen Widerstand schieben muss, weh tut das allerdings dann nicht mehr (gut, allerdings tats unten rum dann global weh, und hat gebrannt, aber es tat während des letzten Pressens zumindest nicht noch mehr weh). Dass es ein wenig Arbeit war, macht mich froh, denn so hab ich wenigstens das Erfolgserlebnis irgendwas Schaffenswertes ganz alleine geschafft zu haben. Ich bin also noch ordentlich am Pressen, und merke dass es endlich ein wenig leichter vorwärts geht, habe aber noch einen heftigen Drang also presse ich weiter. Die Hebamme sagt dann so „Frau Hummelchen, machen Sie mal die Augen auf!“ und ich kann noch grad so denken „Mensch lass mich doch grad in Ruh du siehst doch dass ich grad arbeite“, gehorche aber dann doch, und sehe grade den letzten Rest Babyfuß hervorrutschen.

Ich kann jetzt nicht mehr detailgenau beschreiben, was wann genau war und was ich gefühlt habe. Und selbst wenn ich das noch im Gedächtnis hätte, so würden mir ohnehin die Worte fehlen. Ich weiß noch, dass es irgendwie „andächtig“ wurde im Raum. Das Arbeiten, das Schauen, Messen, Kontrollieren, alles war gerade weg, und alle standen da und haben einfach.. teil gehabt. Ich weiß, dass ich nach Luft geschnappert hab, meine Atmung war zittrig, und ich habe einfach nur noch geweint, „oh mein Gott gestammelt“ und versucht zu begreifen, was da grade eben passiert ist. Mein Baby liegt da unten! Das Lustige ist, ich weiß gar nicht genau wie er ausgesehen hat. Ich glaube, seine Ärmchen waren ein wenig blau, ich kann mich aber nicht daran erinnern, ob er verschmiert war, oder ob da eine Nabelschnur war… ich habe nur den Eindruck „da ist mein Baby“ in mir aufgesogen. Die Hebamme hat ihn nur Sekunden kontrolliert, und dann gefragt ob sie ihn mir schon hochgeben darf. Ich kann mich noch erinnern, dass ich gedacht habe „so eine blöde Frage, gib mir schon endlich mein Baby!“, aber ich habe nur ein „ja, bitte“ geschluchzt. Und dann lag er hier auf meiner Brust, nackig, mit Decken drübergepackt, und ich konnte nur noch „Hallo mein Kleines“ stammeln.

Mein Mann, der bis dahin hinter meinem Kopf gestanden hatte, war glaub ich wie festgewurzelt. Er hat ganz vorsichtig das winzige Händchen gestreichelt, aber wusste wohl gar nicht so recht wohin mit sich. Die ersten paar Minuten gehören ganz uns alleine, niemand spricht, niemand bewegt sich. Meine Hebammen, und die der Folgeschicht stehen außerhalb meines Blickfeldes an der Wand und bestaunen unser kleines Wunder. Die Ärztin sitzt zu meinen Füßen und wartet auch, bis wir uns ein wenig beruhigt haben (es mich nicht mehr schüttelt), dann verschwindet sie erstmal aus meinen Augen. Die Hebamme bleibt, und wartet bis die Nabelschnur nicht mehr pulsiert, sagt aber 2mal „na sowas, immer noch“. In der Zwischenzeit sage ich dem Mann, er soll doch zu uns vorkommen, an die Seite, und so langsam kommt er aus seiner Starre. Ich sehe, dass auch er ganz nasse Augen hat. Schließlich fragt die Hebamme „na, Herr Hummelchen, wollen Sie durchschneiden?“ Mein Mann ist eher unschlüssig bis unmotiviert, auch wenn er vorher immer getönt hat, das unbedingt machen zu wollen. Ich hab damals schon gesagt: warts mal ab! Denn ehrlich: wer will denn schon an dem blöden Gummiding rumsäbeln wenn er hier sein frisches Baby vor sich hat!? Aber die Hebamme zieht ihn ein wenig auf und meint er solle loslegen, „bitte hier durchschneiden“ (und ich muss geistig kichern *g*). Nach getaner Arbeit kommt er wieder zurück zu uns und wir bestaunen unser Kind.

Insgesamt hatten wir dafür eine knappe Stunde, und ich weiß ehrlich nicht wo die Zeit war. Nur an 3 Dinge kann ich mich erinnern: dass die Plazenta nicht kommen wollte, und ich deswegen einen Katheter bekam, um die Blase zu entleeren (ich konnte im Leben nicht von selbst, ich hab da unten nichts Konkretes mehr gespürt, und weder drücken noch locker lassen brachte Erfolg), was aber auch nichts half. Ich fand gut, dass trotzdem nicht alle gleich nach 30 Minuten panisch wurden. Ich weiß auch, dass irgendwann mal wer in den Raum kam, und fragte, was es denn sei. Und ich dachte so (ob ichs auch gesagt hab weiß ich nicht): „Ach Gott, das haben wir ja gar nicht geschaut, aber ein Junge schätz ich mal!?“ Nach kurzem Überprüfen war das aber auch klar ;-D Und dann weiß ich noch, dass ich nach einiger Zeit gefragt hab, was denn die Geburtszeit war, und 20:41 gesagt bekam.

Nach dieser Stunde allerdings meinten sie, dass ich nun Oxytocin bekomme, damit die Plazenta nun doch endlich kommt, und ich fand es wirklich lustig: die Spritze war noch nicht draußen spüre ich schon wie sich der Bauch zusammenzieht, und darf-soll noch mal ein wenig anschieben. Während die Ärztin und Hebamme das Teil kontrollieren, höre ich sie miteinander tuscheln, auf etwas zeigen, und sagen „ja, aber da, schau mal“ und dann hmmm-hmmmen sie rum. Mir schwant Übles. Oh Gott, bitte nicht auch noch was drin geblieben bitte! Da schaff ich schon alles so, und dann müsste ich noch ne Betäubung zur Ausschabung bekommen. Ich bekomme Angst, dass die das in Kurznarkose und nicht PDA machen würden und dass ich mein Baby dann weglegen muss, nur das kann ich denken. Ich frage nervös nach, was denn los ist, ob was nicht stimmt. Endlich antwortet mir dann wer „nein, nein, alles in Ordnung. Es ist nur etwas, das man nicht oft sieht.“ Ähm, ahja? Dann zeigt sie uns den Lappen (echt, so spannend war das Ding nicht, aber ich fands in dem Moment auch nicht so widerlich wie ich im Vorhinein eingestellt war), und was man da sieht, und dann zeigt sie auf eine kleine Ader mit einem roten Punkt am Ende. „Ja, und das war sowas wie eine intern angelegte zweite Plazenta, das passiert ganz selten dass sich da ein Blutgefäß absondert, und hier der Bubbel, das wäre sie gewesen.“ Na dann. (Sie hat so euphorisch erzählt und ich dachte nur so.. Mensch, so interessant wars dann ja jetzt auch ned..) Die Hebamme fragt uns dann ob wir sie mitnehmen wollen, und wir verneinen lachend. Der Mann bringt als sie draußen ist noch den Spruch „oh doch, bitte, packen Sie sie ein, dann haben wir was zum Katzen füttern“ und ich muss lachen.

Nachdem wir soweit fertig sind, gratuliert mir auch die Ärztin (sie sagt, das tut sie erst wenn die Plazentasache geklärt ist), und ich frage ob ich noch ganz sei. Sie sagt, das würde sie jetzt dann prüfen. Nach kurzem Check sagt sie, dass der Damm intakt sei, aber ich ein wenig in der Scheide gerissen sei, was genäht werden müsste, ob wir das gleich machen sollen oder nach der Untersuchung vom Kleinen. Ich frage geistesgegenwärtig: „hm, wie lang halten meine Endorphine noch?“ und sie sagt „gutes Argument, dann machen wirs gleich. Ich betäub sie mal ein wenig.“ Dafür wird mir aber der Kleine weggenommen, und ich schicke den Papa mit zur Untersuchung. Die Spritzen werden zwar angekündigt, aber ich merke gar nichts. Ich sitze also rum, total Banane im Kopf, summe die Melodie zu „gentille alouette“ während ich mit den Füßen wippe und schaffe grad noch den Gedanken „Alter hast du einen an der Klatsche“. Das Faden durchzuppeln fühlt sich total komisch an, so „ratternd“, und ich muss schmunzeln. An einer Stelle hat die Betäubung nicht gewirkt, und ich spüre sie rumstechen, sage kurz an „hm, hier ists aber nicht taub“, und die Ärztin „oh Gott, Entschuldigung, aber hier schon, oder?“ und piekst. Ich bin unschlüssig was ich sagen soll, weil eigentlich hab ichs schon gespürt, aber nicht wirklich registriert, schwer zu beschreiben… Ich sage „hm, joa, glaub schon“ und lasse sie weitermachen.

Was mit meinem Baby in der Zwischenzeit war, hab ich leider nicht gesehen, aber der Papa war ja bei ihm. Ich hab nur gehört, dass ich mich nicht schrecken soll, sie müssen ihn in den Fuß pieken und er wird vermutlich ziemlich aufkreischen, sei aber nötig um seine Werte nochmal zu checken. Ich warte, aber da kommt nix. Die Hebamme ruft dann „na so ein tapferer Kerl, kein Wunder bei der Mama“, und ich muss geistig mit den Augen rollen weil ich mich verarscht fühle. Prompt kommen nach meinem leisen „pff“ auch alle möglichen Leute und loben mich, dass ich das ja wirklich toll gemacht hätte und so tapfer und blablablubb. Wie gesagt, ich komme mir leicht verschaukelt vor, weil ich zu dem Zeitpunkt noch nichts von der ungünstigen Kopflage wusste, und einfach ein wenig „ich hab doch versagt, was soll denn daran tapfer sein“ Gedanken kreisen hatte. Ich bin außerdem überzeugt, dass alle gelobt werden. Oder sagt eine Hebamme sonst „oh mann jetzt stell dich nicht so an, reiß dich mal am Riemen statt hier rumzupienzen!“ – na eben 😉 Ich tu mir also sehr schwer dieses Lob anzunehmen, aber auch der Mann meint dass er auf mich stolz sei, also lass ich sie mal einfach reden.

Nachdem der Kleine auch fertig ist wird mein Bett hereingerollt, ich darf rüberklettern. Ich spür mich zwar stellenweise nicht, stelle aber fest dass mein Kreislauf gut in Schuss ist. Dann bekomm ich meinen Kleinen wieder und wir werden in einen anderen Raum gerollt (das Fahren allerdings ist für mich bäh und ich muss die Augen zumachen), der Mann soll meine Sachen nachbringen und verläuft sich erstmal (er geht aufs Zimmer, statt in den „Überwachungsraum“). Wieder zurück bei uns dürfen wir uns erst mal alleine sammeln. Wir tätigen erste Telefonate – die frischen Großeltern väterlicherseits, und den Opa, sowie die Uroma mütterlicherseits. Wir erfahren, dass der Pate schon ganz aus dem Häuschen war, weil er von uns die letzten Stunden nichts gehört hat (Handy vom Mann war alle), bei den Großeltern angerufen hat und jede Menge panische sms geschickt hat im Stile „wenn ich nicht gleich was hör komm ich vorbei!!“ Wir finden das beide sehr knuffig 😀

Hier merke ich auch, dass ich entsetzlichen Hunger habe. Ich hatte ja nur morgens ein paar trockene Kekse gegessen, und zwischendurch Traubenzucker. Auch hab ich schlimmen Durst, und kann endlich richtig trinken. Ich zieh mir ein paar Mini-Twix und Müsliriegel rein, Kekse und Wasser. Letzteres macht sich sofort bemerkbar, und ich bitte darum auf Toilette gehen zu dürfen. Die Hebamme ist erst skeptisch, willigt dann aber ein – sie würde aber mit rein kommen. Mir ist zu dem Zeitpunkt alles wurscht, nachdem mich eh schon gefühlt das halbe Krankenhaus nackt und aus allen nur erdenklichen Perspektiven gesehen hat. Ich bin erst noch am Zögern, wie sich das wohl nun anfühlt, aber von ein wenig Brennen abgesehen ist alles in Ordnung (bloß hab ich unten keine Kontrolle, und kann nur warten dass sich nach Entspannen der Rest selbst regelt, was gefühlt total lange dauert…). Ich glaube, hier im Zimmer wird auch der Kleine zum ersten Mal angelegt (bin mir nicht ganz sicher wann das war), und er hat gleich recht ordentlich gezogen – ich war überrascht was der Minimensch schon an Kraft mitbringt!?

Ein wenig später dürfen wir ins Zimmer, und müssen uns leider vom Papa verabschieden. Allerdings bin ich schon sehr müde, und froh, ein wenig Schlaf zu bekommen. Aber wies dann weiterging erzähl ich ein andermal…

.
Auf bald,
Hummelchen

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17 Kommentare zu „Geburtsbericht Teil III

  1. Da kamen gleich ein paar Tränen..alles Gute für euch und eueren Spatz. Darf ich denn den Namen erfahren? Gern auch als Mail =). Viele Sachen waren bei mir auch so. Zum Beispiel wurde bei Jonas auch in den Kopf gepiekst..glaub erst so zum ende hin. Klappt denn das Stillen jetzt? Hatte irgendwas bei Twitter gelesen?!

  2. Erst mal ganz herzliche Gratulation und danke für den ausführlichen Bericht! 🙂 Toll, dass alles gut ging! Oh, ich kann Dir bestätigen, die Hebammen schnauzen einen sehr wohl an! Ich hatte zum Glück bei beiden Geburten die selbe und sie musste beide Male sagen, dass ich mich zusammenreissen soll und als ich bei der 2. Geburt in der Übergangsphase ins KH kam und nach einer PDA schrie und winselte raunte sie mich an, sie müsse jetzt erst schauen, wie’s meinem Baby gehe. Ich bin fast gestorben und staune, dass Du kaum Schmerzen empfunden hast! Wow! Wie lief denn das Stillen oder hab‘ ich überlesen, wie das erste Mal angesetzt wurde?

    1. Haha, ja das hab ich vergessen zu schreiben… weiß auch gar nicht mehr genau wann das war, im Überwachungsraum glaub ich *grübel* Muss ich noch korrigieren, danke für den Hinweis..
      und – bei der Hebamme wär ich glaub ich gestorben O_o is ja fies!

  3. Puh.
    Sehr ergreifend!

    Stellenweise wollte ich dich schütteln, weil du immer davon sprachst etwas nicht „geschafft“ zu haben. Du hast ein Kind auf die Welt gebracht! Das ist eine so unglaubliche Leistung! Völlig egal ob da irgendwie noch geholfen werden muss oder sonstwas.
    Und es gibt wirklich Hebammen, die nicht unbedingt was Gutes sagen.

    Bei der Beschreibung wie sehr dir dein Mann geholfen hat, musste ich weinen. Das ist so schön. Eine Geburt ist so eine wahnsinnige Erfahrung als Paar.

    Hach. Und jetzt ist er bei euch. Endlich. ♥

  4. Ein Teil deines Berichts hätte auch von mir sein können, nur das ich von der Saugglocke rein gar nichts mitbekommen habe.

    Ich denke auch, das du dich nicht kleiner machen solltest, als du bist.

    Du hast dein Kind Monatelang in dir getragen (was auch nicht immer einfach ist) und dann hast du es stundenlang, mühevoll auf die Welt gebracht. Das ist eine tolle Leistung, auch wenn du ein bisschen hilfe dabei hattest. Manch anderer versucht es noch nicht mal, und besteht gleich auf eine Sectio. Du kannst stolz auf dich sein.

    Der Name würde mich schon auch interessieren.

    Alles Gute nochmal euch 3en.

  5. Woah, Geburtsberichte sind irgendwie immer so…ne? Jede Geburt ist so ein krasses, individuelles Erlebnis. Bin wie immer sprachlos. Und ich kenne dieses Versagensgefühl auch (nach PDA, Zangenversuch und Saugglocke). Ist aber objektiv gesehen Quatsch. Du hast deinen Sohn zur Welt gebracht. Punkt.
    (Btw: Zange besteht eigentlich aus zwei Teilen.)

  6. Herzlichen Glückwunsch zu eurem Wunder!
    Der Bericht ist ganz toll und ich gewinne schon den Eindruck, dass du äußerst tapfer warst!
    Alles Liebe für die Kennenlernzeit mit dem Babymann.

  7. nochmal alles gute zu eurem kleinen…..war total spannend deinen bericht zu lesen…..bei mir war vieles auch so und du brauchst dir auch keine vorwürfe machen…lukas war ein sternengucker und da hat die hebamme auch von oben gedrückt ^^

  8. Oh man…danke fürs teilhaben lassen. Das hast Du super geschrieben!
    Und es macht mir Mut für unsere Geburt, die im Laufe des nächsten Monats ansteht.
    Alles Gute zum Sohnemann und für eure wunderbare Familie! 🙂

  9. So wunderschön geschrieben. Einfach perfekt. ♥ Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich bin überwältigt und heul hier rum und denk mir, dass ich bald „dran sein werde“ …

  10. Ein wunderschöner Bericht. Ich musste an mehreren Stellen staaark die Tränchen wegblinzeln. Zwischenzeitlich wollte ivh dich aber gern zurechtweisen. Du hast ein Baby geboren. Und das sogar ohne PDA. Wo sollst du da versagt haben? Aber die Gedanken sind wohl nicht rational in so einem Moment.
    Und noch mal hier: herzlichen Glückwunsch zum gelandeten Wunder!

  11. Danke für eure Glückwünsche.
    Das „nicht geschafft“ Gefühl ist natürlich objektiv betrachtet Unsinn, und ich bin heilfroh dass man heute die Möglichkeiten hat, nicht auszudenken was schief gehen kann wenn mans nicht bemerkt dass es dem Minimensch nicht mehr gut geht und aufs Nachhelfen verzichtet! Dieses doofe Gefühl war auch mehr subjektiv, und auch eher während der Geburt als nachher. Ich hatte halt nur auch n schlechtes Gewissen, weil der Kleine dank des Saugglocken-Blutergusses die ersten Tage Gelbsucht-Probleme hatte, und ich hab mir oft gedacht „oh verdammt hätten wirs nur ohne hingekriegt“.
    Aber es ist wies ist, und ich nehme ein gutes Gefühl von der Geburt mit, die nächste ohne Angst angehen zu können, sollte es mal ein Geschwisterchen geben 😉

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