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8. Schwangerschaftsmonat (2.0)

Ich sags ja, am Ende fliegt die Zeit.. vorhin dachte ich mir „hm, wann is denn eigentlcih der Monat rum?“ und stelle fest, dass ichs schon verpasst hab. Ups 🙂 Und auch grade wieder.. hm, Moment, in welcher Woche bin ich denn dann grad? WAS? 34.???

Naja, vermutlich liegt das am Stress gerade, dass das leider so untergeht alles. Ich merk die Schwangerschaft zwar mehr als mir lieb ist, hab aber irgendwie grade keine Zeit, sie bewusst zu erleben. Das ist besonders schade, da ich diesmal so viel spüre. Meist nutze ich daher die Zeit im Bett, oder zwischendurch, wenn ich zufällig zur Ruhe komme, um die häufigen und ordentlichen Stupser und Treter anzuhimmeln…

Am Wichtigsten diesen Monat war wohl, dass das Outing vor 2 Wochen nun endlich eindeutig genug war, um sich darauf auch einzulassen. Einen Anhaltspunkt gabs ja schon vorher mal, aber da hat er alles Entscheidende nur so kurz und undeutlich gezeigt, dass ich ihm noch keinen Namen zuordnen wollte. Nun ist das aber klar, und wir reden von ihm unter seinem Namen. Das ist mir sehr wichtig, ich finde, so wird „es“ mehr zu einem konkreten Baby, zu unserem zweiten Sohn. (*hust* Und ich kann nun endlich ein wenig shoppen *hust*)

Insgesamt war der Monat leider furchtbar anstrengend. Ich war vor allem emotional durch den ganzen Stress (va mit der Bank *grrrr*) sehr angeschlagen, und ging streckenweise nur mehr am Zahnfleisch. Wenn ich dann mal auf den Beinen gegangen bin, hatte ich sofort mit der Hüfte Probleme. Vorne Symphyse, hinten das andere. Abends tats dann oft so weh, dass das erste gerade Hinlegen höllisch war, regelrecht veratmen musste ich dabei. So ein scharfer, spitzer, durchdringender Schmerz. Kommt sicher auch von der schlechten Haltung im Wachzustand, bzw. der Überlastung. Aber was hilfts, es stand halt viel an… Resultierte in viel blanken Nerven, viel Geheule, viel Streit mit dem Mann. Übrigens, ja, ich kann auch zustimmen: Der Hauskauf war die größere Beziehungsprobe als das erste Jahr als Eltern.

Der Schlaf hat sich glücklicherweise gebessert, nur hatte ich ein enormes Schlafbedürfnis. (Ich darf hatte schreiben, jetzt ists nämlich wieder ganz anders, juhu!) Oft konnte ich nach dem morgendlichen Fläschchengeben gar nicht mehr einschlafen, war dann am 4.30/5.00 wach und hab mich quer durchs Bett gewälzt. Geächzt, besser gesagt, weil umdrehen geht nicht mehr so schwungvoll und ohne Weiteres, und Liegen schon mal gar nicht. Ich war demnach also chronisch müde und schlecht gelaunt. Abends bin ich oft vor Erschöpfung ins Bett gegangen, nicht unbedingt vor Müdigkeit, und lag dann erstmal wieder lange wach. Ein Teufelskreis!

Schlimm war dabei auch das Wasser in den Beinen. Tagsüber merk ichs gar nicht, es ist wohl nicht so schlimm. Aber wenn ich nachts lange auf einer Seite liege, wird das Bein so fies taub dass ich gern aus der Haut fahren würde. Das in den Händen hat sich dafür gebessert. Die werden zwar immer noch taub (vor allem rechts!), aber nicht mehr so schlimm dass sie weh tun. Nur unangenehm ists, aber das lässt sich einigermaßen ignorieren.

Der Bauch war diesen Monat verdammt weit oben, und es gab regelmäßige Vorherrschaftskämpfe Baby-Magen, Baby-Lunge oder auch mal Baby-Herz. Besonders unangenehm, sein Herz so deutlich zu spüren weil alles dagegen drückt. Und gleichzeitig nicht gut Luft zu kriegen. Bäh. Ich freute mich also durchgehend aufs Senken! Auch dass das Baby Anfang des Monats noch verkehrt lag, war fies. Das Umdrehen hab ich daher dankend angenommen, unten hat der Kopf halt doch spürbar mehr Platz!

Was mir noch ein wenig „Sorgen“ bereitet – das Baby ist laut Ultraschall recht groß. Es gibt keinen anderen Hinweise (Fruchtwassermenge, Screening) auf Schwangerschaftsdiabetes, und als jemand mit Insulinresistenz weiß ich auch wie sichs anfühlt wenn was komplett ausm Lot ist – ne, alles ok. Der Arzt geht eher davon aus, dass die Berechnung auf den 11.1. aufgrund von angenommenem Eisprung (bzw Befruchtung, ich war mir ja sehr sicher, ne?) einfach falsch ist. Zykluslänge hin oder her, eine Woche bin ich auf jeden Fall weiter, und selbst dann ist das Kind zu groß o_O Verwunderlich wäre es also nicht, wenn er eher kommen mag. Der Arzt meinte, viel länger als Weihnachten gibt er mir nicht (Hallo!??!) und hat mir extra noch vorher nen Termin reingedrückt, um nach dem Rechten zu sehen. Hmp! Ich wiederum wünsche mir frühestens ein Silvesterbaby, besser noch 2014. Ist hier halt noch einiges zu tun vorher! Dann erinnere ich mich aber an den großen Bruder: laut NFP hatte ich auch den 11.(11.) ausgerechnet, die Ärztin auf den 4. datiert und gekommen ist er dann am 30.(10.). Wir sind gespannt! 🙂

So, sonst weiß ich nichts mehr, was für diesen Monat typisch war, vieles gehört halt zum aktuellen neunten (oh-mein-Gott!!!?).

.
Auf bald,
Hummelchen

 

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Ein Kommentar zu „8. Schwangerschaftsmonat (2.0)

  1. teilweise könnte man meinen ich lese meine gedanken, gerade was schlaf, wasser und sympyse angeht
    ich hätte ja gern ein 2013 kind gehabt wenn ich ehrlich sein soll, ich mag die 13, ist meine lieblingszahl, vielleicht kommt der kleine mann ja an einem 13ten auf die welt, hab ich ja schon einmal geschafft
    ich wünsch dir guten schlaf, viel erholung und wenig fiese tritte 😉
    lg
    fio

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