emotions

Ein Bakterium namens Murphy

Der Mann ist seit Anfang der Woche – oder war es schon das Wochenende? – krank. Eine gemeingefährliche Männer-Erkältung, so sah es anfangs aus. Nicht allzu heftig, nicht plötzlich, eigentlich kein Fieber, aber… fiese Halsschmerzen und Husten.

Somit übe ich mich bereits einige Tage darin, die Kinder zu 99% alleine zu versorgen. Hatten doch beide erst ne Erkältung, von der sich das Baby noch nicht vollständig erholt hatte. Erst heute verzeichnen wir die erste wirklich röchelfreie Nacht. Somit erschien es logisch, den Kontakt so gering wie möglich zu halten. Und viel viel lüften. Viel waschen. Und Hühnersuppe.

Nun wars dann aber so, dass die Halsschmerzen eher immer schlimmer als besser wurden, und er daher heute zum Arzt ging. Diagnose: Angina!

Na herrlich. Also eine Runde Antibiotikum, und völlig strikte Trennung (ja, vermutlich hätte er eh schon angesteckt wenns denn hätte sein müssen, aber dennoch). Mit Glück ist er dann ab morgen abend „ungiftig“.

Ich unterdess gehe schon am Zahnfleisch. Erstens ist es verdammt anstrengend mit den beiden (und blöde Nächte, hallo 5-Wochen-Schub!), auch so plötzlich ohne Vorbereitung, ohne „einüben können“ (natürlich bastele ich schon Pläne für die Zeit allein mit beiden, was das Koordinieren betrifft, aber soweit waren wir noch nicht). Dazu der Mann, der nicht nur keine Hilfe ist, sondern eben auch zusätzlich Arbeit bedeutet, und Unruhe, weil das Kind ja nicht verstehn kann warum Kuscheln mit Papa grad nicht drin ist. Und dann sollten da eigentlich noch die Vorbereitungen für den Geburtstag des Mannes – den 30.! – am Sonntag laufen.

Alles hätte ich noch irgendwie hinbekommen, aber Murphy hat einen Rattenschwanz: denn für Samstag war der Besuch meiner Herz-Lieblings-Freundin (mit Familie, also einer einjährigen Maus, der Zukünftigen vom Großen höhö) geplant. Auf den freu ich mich bereits seit Anfang November wie bekloppt (die Entfernung verleidet uns leider häufigere Treffen). Nun, und der entfällt nun erstmal (bzw ist verschoben).

Ich glaub ich geh jetzt schlafen, heul ein wenig und tu mir schrecklich leid. Määäh 😦

.
Auf bald,
Hummelchen

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2 Kommentare zu „Ein Bakterium namens Murphy

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