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[Test] Milupa Still-Tee & Baby-Tee

Vor einiger Zeit wurde ich im Auftrag von Milupa gefragt, ob wir gern ein paar Produkte testen möchten, um anschließend darüber zu berichten. Da ich, wie schon früher öfter erwähnt, sehr viel Freude am Ausprobieren aller möglichen Produkte habe, und mich dann entsprechend gern darüber austausche, war das natürlich ein Angebot, über das ich mich gefreut habe. Die Produkte, die ich teste, darf ich anschließend behalten, als Gegenleistung berichte ich hier über meine persönlichen Erfahrungen. Darüber hinaus gibt es keine Bedingungen (also keine Bezahlung, sowie keine vorgegebene Meinung oder Inhalte). Ich hab aber die Kategorie „sponsored“ eingeführt, sodass man auch solche Produkte auf den ersten Blick erkennt. Das Testen und Berichten war nämlich auch gleichzeitig für mich ein kleiner Po-Tritt und Erinnerung, dass ich auch so manch andere Dinge noch zu verbloggen hätte… 😉

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So kam dann also vor 2 Wochen unser Päckchen mit Tee an, zusammen mit einem netten persönlichen handgeschriebenen Brief. (Da ich schon früher, auf einem anderen Blog, mal hin und wieder Produkte testen durfte, wo dann meist ein vorgedruckter massentauglicher Text „liebe Bloggerin“ kam, ist die Variante zur Abwechslung auch mal echt nett..)  Außerdem war ein Info-Heftchen enthalten und, was ich sehr süß fand, eine U-Heft-Hülle. Leider werden wir die nicht verwenden, da wir bereits personalisierte haben. Eigentlich würde ich die gern hier weiterverschenken, wenn du nichts dagegen hast, Angelika? – Wer würde die Hülle denn adoptieren wollen?

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Nun aber mal zum eigentlich Inhalt. Während ich tatsächlich noch ein wenig stille (ich brings einfach nicht übers Herz es ganz zu lassen, auch wenns wenig ist..) war ich gespannt ob der Tee da etwas bewirken würde. Ich hab ja so ziemlich jeden Tee, der irgendwie Milchbildungs-anregend sein soll durch, und die überwiegende Zahl find ich echt eklig. Bei Tee bin ich eben wählerisch, den Himbeerblättertee damals konnte ich nur mit Müh und Not runterwürgen. Jedenfalls haben bei mir fast alle Tees das bewirkt: wenig. Nicht nichts, aber eben auch nicht die Welt.

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Dieser Tee enthält Anis, Fenchel, Kümmel, Melisse und Rooibos. Die Mischungen sind alle ähnlich, zumindest die ersten 3 Zutaten meist gleich. Melisse und Rooibos ist hier mal eine interessante Abwechslung, und ich muss sagen, dass es sich äußerst positiv auf den Geschmack auswirkt. Er ist nicht bitter, sondern sehr mild-süßlich, angenehm zu trinken, am Meisten schmeckt man (logischerweise) Anis raus. Die Wirkung ist wie ichs kenne: Ja, ein wenig mehr Milch hab ich dadurch, vor allem wenn man es mit öfterem Anlegen kombiniert, aber zaubern kann auch der Tee nicht.
Ich kann also empfehlen, grade bei Wachstumsschüben des ständig an die Brust wollenden Zwerges mal ein wenig milchanregenden Tee zu probieren, eventuell spart man sich einen Tag unzufriedenes Baby wenn die Milchproduktion schneller oder besser angekurbelt wird. Auch wenn das vollgestille Baby sehr zu Blähungen und Bauchweh neigt, sollen diese Tees von Mama getrunken helfen. Wie gesagt – das tun die vermutlich alle gleich, nur der hier schmeckt auch.
Eine Packung enthält übrigens 20 Beutel. Nachkaufprodukt? Ja.

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Auf die Verwendung vom Babytee („Bauchwohl-Tee„) musste ich ne Zeit warten, denn erst war das Baby erkältet, und dann hatte es einfach keine Bauchprobleme 😉 Aber der gute Murphy bescherte uns rechtzeitig den 12-Wochen-Schub, der mein sonst stilles und zufriedenes Baby in einen quängeligen kleinen Schreihals verwandelt hat, der sich durch das viele Luftschlucken beim Schreien auch erstmals mit seinen Blähungen quälte – perfekt also zum Testen. (juhu?)
Da mein Baby ja hauptsächlich Fläschchen trinkt, ist es ganz einfach, ihm einigen Tee zukommen zu lassen – einfach statt mit Wasser das Milchpulver mit Tee anrühren. Ich muss gestehen, ich war bisher Teepulver gegenüber skeptisch eingestellt, es wirkt so viel „billiger“ als Beutel (und noch viel viel billiger als „echter“ Tee), so instant-Fertigprodukt-mäßig. Und auch mein erster Probeschluck ließ mich nach einem „ui süß!“ sofort in die Deklaration gucken. Aber tatsächlich, trotzdem er auch mild-süßlich schmeckt ist er zuckerfrei. Vermutlich schmeckt er mir persönlich wegen der Hagebutte, den Geschmack mag ich sehr gerne.
Die ersten Tests mit Baby liefen auch gut, im Fläschchen stört es ihn gar nicht, auch pur hat er ein paar Schlucke probiert (ich übe schon mal ein wenig, vielleicht hab ich, wenn ich ihn rechtzeitig ans Trinken gewöhne, nicht so arge Trinkprobleme wie mitm Großen..). Die Wirkung ist wie auch bei anderen Tees mit ähnlichen Inhaltsstoffen so, dass es meinem Zwerg leichter fällt zu pupsen, vor allem wenn man das mit sonstigen Tricks wie auf den Bauch legen, Beinchen bewegen oder warmen (Kirschkern/Dinkel)Kissen kombiniert.

IMG_20140406_134301203Nach ein paar Anwendungen hab ich auch meine Vorurteile gegenüber Pulver überwunden. Tatsächlich hat es enorme Vorteile! Ich weiß noch vom Großen, wie lästig das ständige Teemachen und (damit man auch immer warmen zur Verfügung hat)  in Thermoskanne abfüllen war. Vor allem, da man den ja dann auch nicht ewig verwenden sollte, da er sonst bitter wird. Auch auf dem Milupa Glas findet sich die Empfehlung, den fertigen Tee innerhalb von 2 Stunden aufzubrauchen. Allerdings ist das ja hier überhaupt kein Problem – ich kann ja jedes Fläschchen blitzschnell extra mit dem Teepulver vermengen, muss nichts ziehen lassen oder Vorräte anlegen, denn je nach Menge kann ich ja einfach weniger dosieren – für 200ml braucht man übrigens einen halben Teelöffel. So gesehen wäre der Tee etwas weniger „wirtschaftlich“ als Aufgussbeutel, wenn man aber bedenkt dass man weniger wegschüttet und eben gezielt nur ein oder mehrere Fläschchen damit anrührt rechnets sich wieder. Ebenso lässt sich Teepulver auch einfacher mitnehmen (*hust* ich gestehe, ich kipp da einfach die entsprechende Menge ins abgefüllte Milchpulver und misch das dann mit Wasser). Ich bin also bekehrt, es ist einfach wirklich sinnvoll, grade wenn man nicht ständig Tee verwendet.
Im Glas sind 23g enthalten, die für 60 Portionen ausreichen sollen. Nachkaufprodukt? Auch ja!

Abschließendes Fazit: 2 nette Tees, geschmacklich sehr gut und praktisch beim Machen. Wirkung ist nicht besser oder schlechter als bei anderen Tees. Wem ichs empfehlen würde? Mamas, die ihren Stilltee nicht mehr schmecken können, und Babys mit Bauchproblemen, vor allem wenn sie auch gern mal unterwegs sind.
Dankeschön dass wirs testen durfen! 🙂

Nachtrag: Grade bekam ich den Hinweis, dass die Tees noch nicht in allen Drogerien gekauft werden, wohl aber schon bestellt (zb über windeln.de) werden können.

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Auf bald,
Hummelchen

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Ein Kommentar zu „[Test] Milupa Still-Tee & Baby-Tee

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