Sponsored · Test · Tommee Tippee

Windeleimer: Tommee Tippee Sangenic

Schon vor einiger Zeit bekam ich einen ganz besonderen Windeleimer zum Testen – den Tommee Tippee Sangenic, einer dieser besonderen Eimer die jede Stinkewindel einzeln „fressen“, versiegeln und im Inneren verstauen.
Ich gestehe, ich war schon vor Geburt des Ersten scharf auf so ein Teil aber schlichtweg immer zu geizig. Gereizt hats mich dann doch immer wieder, da ja herkömmliche Windeleimer so ihre Macken haben – sie schließen halt eben doch nicht perfekt und auch mit Mülltüte innen müffeln sie einfach mit der Zeit. Nachdem ich mich also seit nunmehr 20 Monaten um solche Eimer rumschleiche und doch nie dazu entschlossen habe, kam ich nun ganz zufällig in den Genuss, und testete gleich mal drauf los.

Zugegeben, beim ersten Öffnen war ich dann erstmal ein wenig erschlagen. Glücklicherweise war schon eine Kassette eingefädelt, denn ich sah erstmal nicht wo rein und wie raus und so weiter.

IMG_20140614_130152990Nachdem wir jetzt aber alle aufgebraucht haben weiß ich, dass das wirklich nur Übungssache ist. Man legt eben die entpackte Kassette ein, zuppelt das offene Ende unten raus, verknotete es und hakt den Knoten so über die Halterung, dass er dort fest sitzt wenn man die ersten Windeln runterdrückt und eben Zug drauf kommt. Wichtig ist auch, dass man ihn nicht zusätzlich/zufällig in den grauen „Fingern“ verhakt. Jedenfalls ist nun der Deckel in Betrieb und kann auf den Eimer gesetzt werden. Das Ganze sieht dann so aus:

 

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Man erkennt auch schon ganz gut den Schieber im Deckel, der die einzelnen Windeln nach unten stopft. Dabei ist darauf zu achten, dass man die reingeworfene Schmutzwindel erstmal mit der Hand ein Stück reindrückt und nicht mit dem Deckel, denn sonst könnte da mit der Zeit Unschönes dran hängen bleiben und das wär ja dann wohl mal gänzlich das Gegenteil des Konzeptes eines besonders hygienischen Eimers. Denn, so wirds beworben, durch diese Art der Verpackung soll man 99,weißnichtwievielgenau % Bakterien+Keime den Garaus machen. Sobald also nun die Windel drin ist dreht man den grauen Ring einmal im Kreis (man sieht rechts so einen kleinen „Stöppel“, an dem fasst mans an), die Mülltüte zwirbelt dabei einmal um die Windel rum und selbige ist verpackt. Nun macht man den Deckel zu und die Windel wird so automatisch nach unten gedrückt.

IMG_20140619_115334366Hat man den Eimer brav regelmäßig gefüttert ist er dann irgendwann voll und sieht so aus. Da der Eimer schneller voll wird als die Tüte alle ist muss man diese abschneiden, dafür gibt es eine kleine an der Unterseite des Deckels eingearbeitete Klinge – keine Sorge, so gut versteckt dass man sich nicht dran verletzen kann, man schiebt einfach das Säckchen in einen Schlitz und kann es abtrennen. Mit dem neu entstandenen Ende verfährt man wie oben beschrieben, das Ende der vollen Tüte verknotet man und dann kanns in den Müll. Auf dem Bild unten sieht man auch wie die Windeln Bonbon-artig zusammenhängen.

IMG_20140619_115339654Soviel also erstmal zur Handhabung, bei der ich nichts zu beanstanden habe – ich muss sagen, dass mir ein besonderer Vorteil auffiel, wenn ich das Baby während dieser Zeit mit Stoffwindeln wickelte, da ich im Normalfall die beschmutzten Auflagen ja einfach so in den Eimer geworfen hatte, und das hat schon eher.. ekelig. In diesem Eimer hab ich die einfach genau so verpackt wie Windeln, wodurch es keine Sauerei oder fiesen Gestank gab.

Und so im Allgemeinen? Also auf der positiven Seite fiel mir auf:

  • Die angenehme Anwendung im Alltag eben
  • tatsächlich deutlich weniger Gestank
  • Kind kommt nicht an Schmutzwindeln dran (holy shit, im wahrsten Sinne, grade leider Thema *uff*)
  • Der Eimer selbst bleibt bei richtiger Anwendung immer sauber
  • Die Tüten halten länger als befürchtet (bei 1,5 Wickelkindern etwa 3 Wochen; schätze ein Kind braucht eine Kassette im Monat) – die Angaben werden also nicht nur eingehalten sondern fast übertroffen, wobei ich die Windeln wirklich klein zusammenpresse beim Entsorgen und auch versuche möglichst wenig Tüte zu verbrauchen je Ladung

Weniger gefallen hat mir:

  • Tatsächlich der Preis – knapp 10€ im Monat für Plastiktüten?! (im Vergleich zu den üblichen „zig“ Stück für nen Euro)
  • der wahnsinnig viele Plastikmüll (die in sich gezwirbelte lange Tütenkette und die Plastikkasette, die jedesmal neu gekauft wird) – kam mir vorher nicht in den Sinn, aber wenn man drüber nachdenkt, ob das wirklich nötig ist so viel extra Müll zu produzieren!?

Neutral fand ich:

  • Unverändert blieb bei uns der Platz, den die Windeln in der Mülltonne einnehmen
  • die Gesamtgröße des Eimers – war uns jetzt egal, weil wir den Platz haben ist aber zu erwähnen

 

Was ist also nun mein Fazit? Würde ich nachkaufen, wem kann ichs empfehlen?
Wir selbst sind uns nicht ganz einig – der Mann fand den Eimer toll, ich eher ok, aber uns beiden ist der Nachkaufpreis und der Umweltaspekt Grund genug, die Anwendung jetzt erst mal auszusetzen. Sinn macht er für uns ganz gezielt phasenweise: wenn die Kinder krank sind / Durchfall haben; wenn es wahnsinnig heiß ist; wenn der Große mal wieder nur Unsinn mit dem Windeleimer vor hat. Ich denke wenn der Windeleimer im Schlafzimmer des Kindes steht macht so ein System Sinn, denn da will man ja wirklich nicht dass es müffelt. Aber uneingeschränkt weiterempfehlen würde ich das Windeleimersystem jetzt dennoch nicht.

 

Wie schon eingangs erwähnt wurde mir der Windeleimer kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt, ich erhalte keine gesonderte Bezahlung, darf den Eimer aber unabhängig von meiner Meinung behalten. Ich bedanke mich bei Sarah von Bauchgefühl fürs Vermitteln!

.
Auf bald,
Hummelchen

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