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[Test] Anna und Paul – Outdoorschuh James

Bereits im Sommer erhielt ich über Angelika von Bauchgefühl ein Päckchen mit Lauflernschuhen für draußen zum Testen (gratis, und wie immer ohne Vorgabe bezüglich Text oder Meinung, ich darf/kann/soll/muss also wie immer frei Schnauze). Und obwohl wir die Schuhe gar nicht SO lange testen konnten, da der Miniriese völlig unerlaubt plötzlich von einer Schuhgröße in die nächste (und übernächste!?) geschossen ist, konnten wir uns doch genügend Eindrück verschaffen, um nun endlich davon zu berichten.

Es handelte sich um Lederschuhe von der Firma „Anna und Paul„, von der ihr vielleicht wie ich bis dahin noch nie gehört habt. Jedenfalls werden hier Krabbel- und Lauflernschuhe für drinnen und draußen hergestellt. Es wird mit weichem, hochwertigem Naturleder, das atmungsaktiv sei und für eine ideale Luftzirkulation sorge, geworben. Dank Gummiband sollen sie außerdem leicht an- und auszuziehen sein. Die Sohle ist je nach Modell aus Gummi oder Wildleder.

Vorab möchte ich außerdem noch 2 mir wichtige Dinge anmerken. Zum Einen, dass der/dem Ein-oder-Anderen/m vielleicht bewusst ist, dass wir (also mein Mann und ich) möglichst umfangreich auch sämtliche tierische Produkte zu verzichten versuchen, sowohl in der Nahrung als auch in der Bekleidung. Für unsere Kinder lehnen wir das in diesem Ausmaß aus diversen Gründen ab. Was Kleidung betrifft habe ich einfach zu gute Erfahrungen mit Wolle/Seide-Produkten, Wollwalk, und eben auch Leder in Schuhen gemacht. Gerade deswegen ist aber höchste Qualität oberstes Gebot. Deswegen haben wir auch beispielsweise immer nur ein Paar Schuhe der aktuellen Größe (ja, ok, plus die obligatorischen Gummistiefel). Die Raupe muss zwar die Schuhe vom Großen nicht nachtragen, aber zur Überbrückung/Reserve werden die gut erhaltenen vom Rumpelstilzchen sehrwohl herhalten.

Das zweite ist generell zu Schuhen: grade die ersten Schuhe, wenn ein Kind grade laufen lernt, sollten so zurückhaltend wie möglich sein. Eigentlich wäre es ja am besten, die Laufanfänger völlig barfuß zu lassen, so oft wie nur irgend möglich. Aber wenn man eben Herbst/Winterkids hat wie wir, dann fällt das in die Jahreszeit wos draußen eklig ist und drinnen der Boden kalt. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Trittsicherheit bei dünnen „ordentlichen“ Lederpuschen viel besser ist als die von Gummistoppersocken oder solchen mit einer Gummisohle – die verrutschen immer irgendwie, bilden um die Zehen einen Wulst und stören augenscheinlich sehr. Wenn man aber eben nun den Kleinen Schuhe anzieht, sollten diese den Fuß so wenig wie möglich „stören“. Dazu ist es sinnvoll, dünne Schuhe zu wählen, bei denen sich die Sohle gut und mit kaum Widerstand abbiegen lässt, damit der Fuß so natürlich wie möglich abrollen kann, und die Voraussetzungen für eine gesunde Fuß(bett)entwicklung gewährleistet ist.

Ja, an der Stelle werde ich euch nun leider sagen, dass solche Schuhe mehr kosten als die Schnäppchenangebote beim Discounter…

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Nun aber wieder zurück zu unseren Schühchen. Als sie hier ankamen waren sie in einem wunderschönen weißen Schuhkarton verpackt, der unglaublich herzig und schön aussah, und auf jeden Fall als Geschenk perfekt geeignet ist. Ich hätte ihn ja fotografiert, wenn ihn mir das Rumpelstilzchen nicht sofort entwendet und kaputt geliebt hätte. Nunja – ich machte euch mal ein Foto von nem Bild aus dem mitgeschickten Katalog… Mich interessierten ohnehin die Schuhe mehr. Und weil ich ja so gespannt war auf mein 1a-ko-Kriterium bei Laufanfängerschuhen machte ich sofort das hier:

IMG_20140930_173924502Lässt sich nicht viel dazu sagen, Test mit Bestnote bestanden. Ich bin sonst ja absoluter Fan von Superfit-Schuhen, aber das können nicht mal die.

Unser Exemplar hat übrigens eine Gummisohle, und ist damit bestens für draußen geeignet.

IMG_20140930_173851928Das Laufen mit den Schuhen ist echt schön mitanzusehen. Obwohl das Rumpelstilzchen an dem Punkt schon ein paar Monate fleißig durch die Gegend gesaust war so sieht sein Gang mit den Schuhen sehr natürlich und wenig gestelzt oder gestapft aus. (Keine Ahnung ob das andere Kinder auch machen, aber meinem merkt man an wenn er Schuhe trägt, besonders wenns Winterstiefel oder Gummistiefel sind..)

IMG_20140930_173110134_HDRIch finde vor allem auch den Schuh selbst wunderhübsch… Das Auge isst ja schon mit, ne? 😛 Generell sind die Schuhe, wenn man so durchklickt, eher zurückhalten und „oldschool“ als quietschebunt-peppig. Aber natürlich gibts auch auffälligere Modelle. Mir sind sie aber so lieber…

IMG_20140930_173051838Also zumindst sind sie ausgewogen zwischen kindlich-schick, sodass sie eigentlich zu allem passen.

IMG_20140930_173206005Der Tester fand sie auch klasse!

Während nun zu den Vorzügen definitiv Optik, Sohle und Tragekomfort zählen, muss ich winzige Kritik an den Schnürsenkeln üben, die sehr leicht aufgehen (aber gut, Doppelknoten und Sache erledigt, ne?). Auch haben wir in unserer etwa 14-tägigen Testserie bemerkt, dass man dem Leder die Nutzung schnell ansieht. Wir waren zwar auch öfter auf dem (Kieselboden)Spielplatz, aber genau das tun ja Kinder in dem Alter. Klar sind sie nicht kaputt gegangen, aber das Leder war dann nicht mehr so schön „glatt“ anzusehen und hatte diese kleinen Fältchen in der Optik. Vielleicht müsste man da eben auch das Leder ein wenig gewissenhafter pflegen als ich das getan habe.

Mein letzter Punkt ist nur so eine halbe Kritik. Die Schuhe selbst wirken wahnsinnig dünn, und ich dachte Ende August an kühleren Tagen schon „ohoh, ob ihm da nicht kalt wird?“, aber weit gefehlt, sie halten außergewöhnlich warm. So hab ich auch das ein oder andere Mal, trotz der angepriesenen Atmungsaktivität Schwitzefüße bei ihm entdeckt, obwohl er sonst überhaupt nicht dazu neigt. Insofern sind diese Schuhe wohl eher perfekt für Herbst und Frühjahr, und sollten neben der angebrachten Lederpflege auch zwischen den Anwendungen „ausdünsten“ dürfen. Mein Opa, ein absoluter Lederschuhfan, sagt immer: ein Tag tragen, ein Tag stehen.

Abschließend konnten uns die Schuhe auf jeden Fall überzeugen, und bei diesen wenig genutzten freue ich mich schon besonders, wenn die Raupe sie anziehen darf.

Wenn euch also Schuhe von Anna und Paul interessieren, klickt euch mal durchs Sortiment – aktuell dürften wohl die Winterstiefelchen am Interessantesten sein.. 😉

Einen lieben Dank wiederum an Angelika, das Rumpelstilzchen der kleine Accessoire-Liebhaber ist mächtig stolz gewesen auf SEIN Päckchen mit hübschen Schuhen drin… !

.
Auf bald,
Hummelchen

 

 

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5 Kommentare zu „[Test] Anna und Paul – Outdoorschuh James

    1. Hm, naja… die Schuhe sind vornehmlich für Laufanfänger, also Kinder um 1 Jahr rum gedacht. Meiner kann mit 2 seine Schuhe noch nicht anziehen, ob Klett oder nicht. Ausziehen kann er sie in jedem Fall.
      Aber wem das sehr wichtig ist findet auch Schuhe und Stiefel mit Klettverschluss 😉

      1. Unsere Kinder haben mit Vorliebe immer die Schnürsenkel aufgemacht, so dass wir eigentlich nur noch Schuhe mit Klettverschluss kaufen 😉 So waren meine Gedankengänge…

  1. Genau die gleichen in braun hatten wir für Spätsommer/ Herbst und ich muss nun fast ein bisschen weinen, dass sie nicht mehr passen.

  2. Das waren genau unsere ersten Lauflernschuhe:) Gepasst haben sie von August bist Oktober. Trauere ihnen ja sehr hinterher, wenn da der Preis nicht wäre…übrigens passen sich Schnürschuhe besser an den Fuß an und werden daher eher für Kleinkinder empfohlen als Klett. Also alles richtig gemacht 🙂 LG

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