Gedanken

Jahresrückblick 2015

So lange war es hier noch nie still. Mir hat mein Blog zwischendurch echt schon öfter gefehlt, aber seit Anfang November herrscht(e?) hier der Ausnahmezustand, vor allem deshalb weil ich nun zum 2. Mal ne wirklich widerwärtige Bronchitis hab, wobei schon die erste wochenlang nicht auskurierte und ein Lungengeräusch blieb das nicht verschwinden wollte. Schlimm für mich sind die heftigen Rücken+Rückenmuskel+Zwerchfell Schmerzen, gegen die seit Wochen nur noch Schmerzmittel helfen (und die nicht gut). Leider ist es auch noch nicht überstanden, aber für den Jahresrückblick melde ich mich zurück und bin dann hoffentlich bald wieder normal hier…

 

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Tja. Das Jahr war wirklich bis auf einige Ausnahmen richtig scheiße. Gefühlt war ich eigentlich ständig am Jammern und Meckern, und ich hassseee das. Viele Sorgen und knapp-vor-Zusammenbrüche im ersten Quartal/Halbjahr, die nervige Jobsuche und damit verbundene Sorgen, die scheinbar unumgänglichen Probleme Arbeit und Familie smooth unter einen Hut zu bekommen und nun die aktuelle Krankheitsserie, der lange Arbeitsentfall in der Probezeit und die wochenlangen Schmerzen…. Ne 2. Mehr ist da nicht zu machen.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch.

3. Haare länger oder kürzer?
Länger

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich sehe immer noch gut. Wenn schon das Hören kacke is, dann muss doch wenigstens das, hm?

5. Mehr Kohle oder weniger?
Naja. Ich arbeite und hab gleich viel wie als Arbeitslose, aber es fühlt sich schöner an.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Mal wieder einen Job, in meinem Wunschbereich, und das fühlt sich gut und erfüllend an.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Leider. Seufz.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Einige Male ne Arschkarte, sonst nichts.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Gleich wenig. Ich könnte jetzt schreiben das muss sich wieder ändern, aber ich weiß beim besten Willen nicht wie und wann.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Grrrr…… Also es war jetzt 1/6 des Jahres.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Bronchitis+Lungenentzündung+Rippenfellentzündung

12. Der hirnrissigste Plan?
Eigentlich gab es wirklich keine… was nicht heißt dass mir nicht gute Pläne mächtig schief gegangen sind.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Nö..

14. Die teuerste Anschaffung?
Neues Auto-Leasing bzw das übern Tisch gezogen werden bei der Rückgabe vom alten.

15. Das leckerste Essen?
Uff… ich glaube, die Burger im neuen Lieblings-vegan-Restaurant.

16. Das beeindruckendste Buch?
Ich hab kaum gelesen, aber mal wieder ein „einfach so“ Unterhaltungs Buch von Kate Morton, Die verlorenen Spuren. War ganz nett. Ansonsten Fachlektüre zu Borderline.

17. Der ergreifendste Film?
Filme guck ich ja eher selten, eher Serien. Da hab ich Downton Abbey nun für mich entdeckt und mit den Charakteren gefiebert.

18. Die beste CD?
Naja, die beste würd ich nicht sagen, aber die meistgehörte waren von Rolf Zuckowski diese Verkehrserziehungslieder. Die verfolgen mich bis in meine Träume, aber die Kinder lieben sie nunmal und es ist Frieden im Auto…

19. Das schönste Konzert?
Nope.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Der Raupe, krankheitsbedingt mit ihr viel mehr als mit dem Rumpelstilzchen oder anderen Menschen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit mir allein. Ich-Zeit hab ich streckenweise (teils unfreiwillig) so vernachlässigt, dass die Folgen schmerzlich waren. Zeit nur für mich habe ich daher sehr zu schätzen gelernt.

22. Zum ersten Mal getan?
Als Mama ins Berufsleben eingestiegen.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
In meinem Beruf gearbeitet, stundenlang über fachliche Dinge sprechen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Krankhheitsserie der Raupe von Januar-April, meine Krankheitsserie November-Dezember, mein tiefes Loch im Frühjahr

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Den Mann spontan bei anderen Autohändlern anzufragen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich glaub die meiste Freude hatte das Rumpelstilzchen mit seinen Weihnachtsgeschenken.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Süße Muttertags-Deko Geschenke in der KiTa mit Fotos der Jungs, bei denen sie geholfen haben und mir überreichten durften.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Mama, ich kümmer mich um dich, okay?“ vom Rumpelstilzchen ❤

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Öhm.. ich weiß eigentlich keinen.

30. Dein Wort des Jahres?
Organisation, Tante

31. Dein Unwort des Jahres?
Bronchitis

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
Ich blätter hier und da mal rum, aber einige Dauerlieblinge sind zum Beispiel Milarella, EmmasWunderwelt, Blumenpost, Bis einer heult, Holzhütteneinblicke, 0.2

33. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
2014, 20132012, 2011

 

Zum Schluss bleibt natürlich ein  kleiner Ausblick ins nächste Jahr.. was steht an, was erhoffe ich mir, was sind meine Pläne?

Nun, zunächst freue ich mich erstmal auf die Eingewöhnung der Raupe im örtlichen Kindergarten. Ich hatte in der KiTa schon länger kein gutes Gefühl mehr, auch wenn sie lieb zu ihm waren, hatte ich nicht den Eindruck dass wir dort gut aufgehoben sind. Umso mehr freue ich mich, dass er zu seinem 2. Geburtstag nun wechseln darf. Ich bin schon gespannt wie die Eingewöhnung läuft und hoffe dass es ihm leicht fallen wird. Das wird uns wohl den Großteil des Januars begleiten. Natürlich gibts dann auch noch seinen Geburtstag zu feiern!

Ich hoffe dann dass der Rest des Winters ruhiger verläuft was Krankheiten betrifft. Ich bin sehr froh, dass auch die Raupe sehr viel „effektiver“ krank ist als letzte Saison. Also, nicht dieser wochenlange quälende Husten aber nicht richtig krank, sondern krank oder gesund. Zwar oft krank, aber dann nur ein paar Tage, und dann wieder anderes Programm. Das ist irgendwie sehr viel nervenschonender. Da will ich also gar nicht meckern. Da ich nur 3 Tage arbeite und auch der Mann bereit ist mal daheim zu bleiben ließ sich das bislang gut organisieren. Nur wenn ich selber krank werde ist halt alles hinüber. Das haben wir die letzten Wochen schmerzlich zu spüren bekommen und das muss bitte bitte bitte wieder anders werden, dringend!! Auch wegen meiner eigenen (körperlichen und mentalen!) Kräfte und nicht vorhandenen Reserven.

Gerne darf noch ein wenig Schnee kommen! Ich bin doch ausm kalten Österreich, ich brauch das! 🙂

Im Frühjahr hoffe ich dass ich genügend Zeit finde den Garten ein wenig herzurichten. Letztes Jahr hat sich enorm viel getan durch das Beseitigen der Bäume, aber da gibt es noch soooo viel und es ist erschreckend dass wir einen so winzigkleinen Garten nicht mal schwuppdiwupp hergerichtet bekommen, aber.. so ists halt. Ich möchte auch dieses Jahr wieder fleißig Gemüse im Garten haben, aber umhimmelswillen weniger Gurken!!

Ich weiß ja nicht ob das nicht ein wenig zu optimistisch ist, aber ich würde gerne im Sommer echt und ehrlich mal Urlaub machen. Also mit wegfahren. Nix Großes, nix Teures, nix Spektakuläres, nicht lange, … aber so ein wenig nicht-daheim halt. Das sag ich aber nur ganz leise, mal schaun wie es bis dahin aussieht, ob wir überhaupt Kapazität für gemeinsamen Urlaub im Sommer haben oder alles gesplittet für Kinderbetreuung draufgeht.

Gegen Jahresende hoffe ich so so so so soooooo sehr dass der Mann arbeitstechnisch näher Richtung Heimat versetzt wird und dann nur noch 1,5 statt gut 3 Stunden täglich pendeln muss. Das wird einerseits eine merkbare finanzielle Erleichterung (Bahnticket) aber viel wichtiger noch natürlich beschert uns das mehr Familienzeit!

Konkrete Vorhaben oder Vorsätze im eigentlichen Sinn hab ich jetzt nicht so recht. Ich bin noch nicht so recht im „Flow“ als arbeitende Mama angekommen, da ist wenig Spielraum für neue Ziele. Ich möchte aber auf jeden Fall da meine Balance finden. Vielleicht doch auch mal einen Putzplan versuchen? Ich putze ja nämlich gar nicht ungern, aber die verfügbare Zeit wird eben immer weniger und da muss vielleicht ein wenig mehr Struktur rein.

Generell hab ich in der letzten Zeit Hobbies sehr schleifen lassen (malen, nähen, bloggen), weil ich mich oft zu erschlagen fühlte noch etwas zu „machen“ und bin dann oft vorm Laptop versumpft. Eigentlich gefällt mir das gar nicht und ich sollte mich wohl öfter überwinden was sinnvolles mit der wenigen freien Zeit anzufangen…

Im Großen und Ganzen wars das … mal schauen was das Jahr bringt. Ich habe nicht allzu hohe Erwartungen aber trotzdem viel Hoffnung dass es einfach besser wird als dieses.

.
Bis nächstes Jahr!
Hummelchen

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2 Kommentare zu „Jahresrückblick 2015

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