Rezept

[Rezept] Kichererbsengulasch und Ofenkürbis

Herbst war früher definitiv meine Lieblingsjahreszeit. Einen kleinen Knick hat diese Liebe seit es untrennbar mit widerwärtiger Kindergarten-Schnodderzeit verknüpft ist, aber dennoch gibt es viele Dinge, die für mich diese Zeit so schön machen.

Jaaa, typisches Herbstessen ist ein Teil davon. Ich mag Kürbis sehr gerne, und freue mich immer wenn die Kürbiszeit losgeht. Ich bin da ziemlich puristisch, und esse neben der klassischen Kürbissuppe auch liebend gern Kürbispüree. Aber diese Variante ist mir meist die liebste. Kombiniert wirds hier fast immer gleich, und ich könnte das wohl tagelang am Stück essen. Moaaahhh!

Kichererbsengulasch und Kürbisspalten ausm Ofen

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Zutaten (2 Erwachsene, 2 Kinder)

  • 1 kleiner Hokkaido
  • 2-3 EL Sonnenblumenkerne
  • große rote Zwiebel
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • Reis (was man halt so am Liebsten mag, ich nehme aus Faulheitsgründen hier gern den fertigen Reis aus der Packung, wir benötigen dann 2 davon)

Zubereitung

Dieses Rezept ist unglaublich simpel und unkompliziert, braucht aber ein wenig Köchelzeit. Vorm Kochen heize ich mal den Backofen auf 180° Umluft vor. Meist beginne ich dann damit, die Zwiebel in dünne Scheiben zu schneiden und scharf anzubraten, lösche dann mit den Kichererbsen ab. Dabei nehme ich eine komplette Dose inklusive Sud (Aquafaba) und eine abgegossen. Dazu kommt dann noch ein guter Schluck ganz dunkle intensive Sojasoße und etwa ein halber TL Misopaste (zur Not einfach etwas mehr Sojasoße nehmen). Nach einmal aufkochen wird die Hitze reduziert und ein Deckel kommt drauf – das darf dann mal ca 20 Minuten vor sich hin köcheln, rühren muss man meist nur einige wenige Male.

Je nach Größe vom Kürbis kommt dieser als nächstes dran – bei großen/dicken kommt er vorher. Der Kürbis wird gewaschen, ausgekernt und in Spalten geschnitten, so ca 3cm dick. Diese kommen dann auf ein Backbleck und bekommen ca 1/8l Gemüsebrühe mit einem Schluck Sojasoße drüber gegossen, bevor es ins Rohr geht. Manchmal muss noch etwas Wasser nachgegossen werden, aber gegen Ende sollte es trocken sein. Nach ca 20min (oder etwas früher wenn kleiner Kürbis) gebe ich einige Sonnenblumenkerne drüber. Die sollten reinkommen wenn noch etwas Brühe steht, aber gegen Ende sollen sie am Blech braun anknuspern. Nach etwa einer halben Stunde ist der Kürbis fertig. Beim genauen Einschätzen der Zeit tu ich mir schwer, weils bei mir oft recht unterschiedlich ist. Ich pieks einfach mit einer Gabel rein – die Spalten sollten weich sein, aber nicht vermantschen oder zerbröseln.

Wenn es nur schnell aus der Packung ist bereite ich zuletzt den Reis zu. Nehme ich Wildreis müsste er natürlich ganz zu Beginn schon gekocht werden, braucht der doch gut 30 Minuten.

Als letzter Schritt kommt beim Kichererbsen“gulasch“ der Deckel ab und volle Hitze voraus. Die Flüssigkeit sollte praktisch komplett verschwunden sein, die Farbe einheitlich dunkelbraun. Manchmal knuspern die Kichererbsen dann ein wenig an, manchmal bleibt so eine sämige Soße übrig. Ich mag beides, würde aber bei ungewürztem und/oder Naturreis eher empfehlen Soße drin zu lassen, sonst wirds zu trocken. Generell ist dieses Essen aber unsoßig, wir mögen das so. Wer es flutschiger braucht müsste wohl noch einen Salat dazu basteln, oder eben das Aquafaba beider Dosen nützen.
Zum Schluss natürlich das Abschmecken nicht vergessen, für mich braucht es dank Soja und Miso eigentlich kein Salz und auch sonst keine Gewürze. Nur wer eben reinen Reis nimmt muss vermutlich intensiver würzen…

Ich hoffe das Rezept hilft bei der Kürbisverwertung. Lasst euchs schmecken!

.
Auf bald!

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2 Kommentare zu „[Rezept] Kichererbsengulasch und Ofenkürbis

    1. Nein 😀
      Hier ist es allgemein so, dass jeder mal mit seinem Essenswunsch „zum Zug“ kommt, das heißt aber auch dass es vieles gibt das die Kids nicht mögen (dann wären nur noch Milchreis erlaubt und Nudeln mit Tomatensoße). Tatsächlich probieren sie alles, hiervon essen sie ein paar Kichererbsen (aber nur wenn keine Zwiebel dranklebt!) und den Reis. Dazu mach ich ihnen idR noch Salat oder Rohkostgemüse extra, das geht fast immer und dann ist es nicht so langweilig.

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