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Sechster Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Tjaaaa, was gibt es über die letzten Wochen zu sagen? Ich fürchte, wenn ich versuche, nicht allzu viel zu jammern, bleibt mir kaum was zu erzählen…. XD

Aua

Nein, sooo schlimm war es dann doch nicht. Wobei nach wie vor die Magenschmerzen so schlimm waren, dass es ohne Schmerzmittel nicht mehr ging. Da in der Schwangerschaft nun nicht wirklich viel übrig bleibt empfahl mir meine Hausärztin Iberogast, das sei pflanzlich, und auch der Gynäkologe gab seinen Segen. Zwar wären pflanzliche Mittel, wie auch das, meist mit Alkohol, in der verschriebenen Dosierung müsste ich mir bei der Anwendung aber keine Sorgen machen. Ich muss sagen – wegzaubern konnte es die Beschwerden nicht, aber aus mehrmals täglichen Koliken wurden nach einigen Tagen ein paar mal täglich auftretende Schmerzen, es gab sogar den ein oder anderen Tag ohne Probleme. Nun, nachdem die Flasche aufgebraucht war und ich ein paar Tage am „Trockenen“ saß fiel mir auf, dass auch ohne Tropfen nur noch selten Koliken (1-2x pro Woche) auftraten, und daher versuche ich es momentan wieder ganz ohne.

Auch nervig war, dass ich die letzten Wochen sehr oft Kopfschmerzen hatte, der längste „Anfall“ ging über 3 Tage, bis ich schließlich nicht mehr konnte und fast die komplette erlaubte Tagesdosis Paracetamol einnahm. Danach war glücklicherweise erstmal Ruhe, und ich hatte nur alle paar Tage leichte Kopfschmerzen. Leider ist das mein „Normalzustand“, nur schwanger ist es doof weil ich ja nur wenn es wirklich gar nicht mehr geht Medikamente nehmen würde. Bislang hilft noch „alternatives“, wie schlafen, baden, Wärme/Kühlkissen, Ruhe (ahahaha) und sowas.

Kurioserweise hatte ich diesen Monat einige Male Nasenbluten, und zwar nicht jetzt nach Niesen oder Schneuzen, sondern meist direkt beim Aufwachen. Sehr merkwürdig! Sowas veranlasst mich dann doch mal Blutdruck messen zu lassen, der war zwar höher als bisher in der Schwangerschaft und nicht „optimal“ (130/85), aber nicht in einem Ausmaß besorgniserregend, welches das Nasenbluten erklären würde. Ich gehe daher von gut durchbluteten, leicht platzenden Äderchen aus, wie ich sie in Schwangerschaften öfter habe, vor allem da diese 3 erwähnten Probleme nie kombiniert auftreten.

Zu den lustigen und willkommenen Veränderungen zählen definitiv die der Brüste. Nachdem sie letzten Monat echt oft schmerzhaft ziepten bemerkte ich diesen das erste Tröpfchen Vormilch, was paradoxerweise bei mir etliche Träume übers Stillen auslöste. Meeiiiine Güte… Es ist echt bekloppt was mir das bedeutet und wie sehr ich mich da drauf freue. Auch und vielleicht vor allem weil ich weiß, dass es mir nur in begrenztem Ausmaß vergönnt sein wird, freue ich mich über jeden Schritt in diese Richtung wie verrückt. An der Stelle möchte ich nochmal meinen Sammelpost über Tipps zum Stillen verlinken – ja, damit habe ich mich sehr befasst in diesem Monat.

Träume und Gedanken, die ich als extrem belastend empfunden habe, gab es aber leider auch genug. Die meisten davon drehten sich um Verlustängste, in den schlimmsten Fällen regelrechten Angstattacken, einem meiner Kinder (meist dem Kleinen) könnte Schreckliches zustoßen. An der Stelle halte ich mich aber nun an meine eigene Klugscheißerei zur Angstprophylaxe: fahre eine Straße oft entlang, und sie wird zur Autobahn. Daher bekommt dieses Thema hier nicht mehr Gedankenraum, es sei lediglich erwähnt.7

Und es wird…..

Die größte Überraschung gab es für uns beim letzten Arzttermin. Es haben ja schon aaaalllle prophezeiht, das Baby wäre ein Mädchen. Anfangs war ich noch überzeugt davon, einen kleinen Jungen im Bauch zu haben, da diese Schwangerschaft aber so viel beschwerlicher lief als die beiden ersten dachte ich mir bald: okay, das muss eine kleine Kröte sein.
Einen fixen „Wunsch“ hatten wir nicht, im Kopf war ich ja wie gesagt auf Junge eingestellt und das Zimmer bereits gedanklich geplant. Allerdings gefiel mir die Idee, nun zum „Abschluss“ doch noch einmal ein Mädchen zu bekommen, eigentlich sehr gut. Zwar finde ich die meisten typischen „Mädchendinge“ eher nervig, aber mein Großer hat mich mit seiner Liebe für pink und Bibi und Tina ja gelehrt, was ich eigentlich eh auch weiß: heißt gar nix. Und das würde ja so viel neue Nähmöglichkeiten erschließen…. Hm….

Beim Ultraschall dann guckte sich der Arzt also genau um, und ich starre auf den Bildschirm, gucke hier, gucke dort, und sage: „Hm, ich seh ja gar nix!“ woraufhin er furztrocken verkündete, „Na Sie sehen keinen Penis, weil die kleine Dame hier keinen hat!“ Bämm. Was?? Ein Mädchen, also echt jetzt? Okayy….. Natürlich wollte ich wissen wie sicher sowas jetzt schon sei, und er kommentierte, ganz sicher würde er es mir nach der Geburt sagen, aber bis zum Gegenbeweis geht er definitiv von einem Mädchen aus. Na dann!

Wir freuten uns sehr darüber, „es“ nun endlich mit Namen ansprechen zu können, das gibt so viel mehr Nähe. Und die Jungs sind fast ausgeflippt vor Freude, schließlich hatte sie ja ein Mädchen „bestellt“. Den Namen der Kleinen lieben sie schon heiß und innig und sagen ihn ständig in voller Länge, mit Zweit- und Familiennamen auf. Ich denke im Kindergarten weiß es auch schon jeder…. Außerdem kommen sie nun viel öfter zum Bauch gelaufen, streicheln darüber und reden mit ihrer Schwester, sagen ihr dass sie sie lieb haben, schon auf sie warten und sich freuen wenn sie endlich da ist. Oh Gott das ist so niedlich, dass ich keine Worte dafür finde!!!

Der Bauch selbst ist aber nun ein Vielfaches präsenter. Er ist waaaahhhhnsinnig gewachsen in diesem Monat, ja mehr explodiert. Manchmal ertappt ich mich bereits jetzt in diesem typischen anderen „Schwangerengang“, und vermeide es dann absichtlich, weil ich der Meinung bin, so weit bin ich noch gar nicht. Dennoch ist der Bauch nicht mehr zu übersehen oder zu ignorieren. Manche Nächte brauche ich regelrecht mein Seitenschläferkissen, um gemütlich liegen zu können, manchmal kann ich mich aber auch noch auf den Bauch drehen und so gut schlafen. Seit einer Woche passiert es mir nun leider immer wieder, plötzlich mit meinem Bauch irgendwo anzustoßen, und das ist eher doof, weil es meistens doch weh tut. Aber mein Körperschema hat eben noch nicht begriffen, dass da nun mehr Raum nötig ist…
Ein Bauchbild hab ich nun „dooferweise“ nur gemacht, als ich zeigen wollte dass ich ihn noch in eine normale nicht-Schwangerschafts-Jeans bekomme, und entsprechend sieht er viel kleiner aus als er wirklich ist. Echt jetzt. Das war übrigens in Woche 21, und ich wurde spontan mit einer Umarmung gefotobombt 😀

 

Die Kleine wiederum hat aber auch ordentlich zugelegt, und die letzte Woche war sie so aktiv, dass ich mich kaum daran erinnern kann, sie mal nicht gespürt zu haben. Praktisch rund um die Uhr ist Partyzeit (das macht mir jetzt schon Angst!) und sie hat auch oft lang andauernden Schluckauf. Obwohl es wundertoll ist das Baby so viel spüren zu können, und ich das sehr genieße, komme ich oft an dem Punkt schon „überreizt“ zu sein von dem Dauergetrete, wenn es wieder mal lange nicht aufhört. Mittlerweile kann sie auch schon die ein oder anderen schmerzhaften Tritte verteilen, die mich kurz zusammenzucken lassen. Das macht sie meist, wenn ich im Bett liege, und…. jaa, endlich in der 23. Woche konnte man das auch von außen spüren. Der Erste war Rumpelstilzchen, der die Bewegung spüren konnte und sich wahnsinnig darüber freute, aber auch der Papa musste nicht mehr lange warten um den ersten Fühlkontakt mit seiner Tochter aufzunehmen.

Alles in allem war dieser Monat ein sattes okay-ish. Ich hatte bislang echt phasenweise verdrängt, wie ungern ich schwanger bin, einfach weil ich mich so sehr auf die Schwangerschaft gefreut hatte. Aber es bleibt leider dabei: ich finde diesen Körperzustand durch die Reihe sehr unangenehm. Aber ich weiß ja, wofür’s gut ist… 😉

Auf bald!

 

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