Wochenende in Bildern

[WiB] Unser Wochenende 08.06.-10.06.18

Freitag

Dieses Wochenende muss ich bei der Erzählung den Freitag Nachmittag/Abend mitnehmen, da an dem Tag schon viel fürs eigentliche Wochenende begann. Zum Beispiel entstand dieser Kuchen, den ich zum Sportplatz fürs morgige Fest lieferte, ein Zitrone-Marzipan Kuchen. Mit Einhörnern.

nfd

Etwas ganz Tolles ist mir gelungen: ich konnte die Kleine beim großen Geschäft abhalten, sodass sie direkt ins Klo machte. Dazu muss man wissen, dass ihre Ladungen immer ein Geschenk direkt aus der Hölle sind, und sie normale Wegwerfwindeln schier zum Platzen bringt (einmal hatte sie eine an als es los ging, das war ungelogen im Nacken). Stoffwindeln halten es zwar, aber das ist sooo eine Sauerei, das ist wirklich nichts für Schwache. Wenn es mir also öfter gelingen würde, sie rechtzeitig zum Klo zu schaffen wäre das ein Segen! Ich war also sehr glücklich über diesen Erfolg, und spare euch ein realistisches Foto.. 😀

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Außerdem waren wir bei Oma+Opa und haben Kirschen gepflückt. Ein RIE-SEN Eimer voller Kirschen.

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Ich finde ja, es gehört unbedingt zu einer glücklichen Kindheit dazu, hoch oben im Kirschbaum zu sitzen, mit dreckigen nackten Füßen, und so viele von den dunkelsten und süßesten Kirschen zu essen, bis man Bauchweh hat. Steinböckchen hat sich dieser Mission gestellt und war sehr glücklich.

Die Kleine hat die Gelegenheit genutzt, um sich ganz elegant in die Herzen der Großeltern zu strahlen.

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Das aktuelle Wetter ist eigentlich eine Katastrophe und man möchte im Stundentakt duschen. Naja, ich bin froh wenn ichs einmal am Tag schaffe, danach fühl ich mich dann auch wieder wie ein Mensch.

fbt

 

Samstag

Jede Menge Lieferungen kommen! Endlich neue Sandalen für die Jungs (einmal die geerbten vom Bruder schon zu sehr abgelatscht und einmal an einem fancy Verschlusssystem des ersten Paares gescheitert), und die U-Heft-Hülle für das Mädel. Genau so herzig hatte ich sie mir vorgestellt! (Gebastelt von tanteulmi, bei Dawanda zu finden.)

Die Kleine findet Autofahren extrem scheiße. Also nicht das Fahren an sich, aber sie hasst es, in der Autoschale zu sitzen. Ich finde sie liegt da auch extrem schlecht drin, vielleicht wegen der Stoffwindel? Keine Ahnung. Jedenfalls weint sie immer zu Beginn der Fahrt, und der große Bruder hält ihr dann das Händchen und beruhigt sie. Glücklicherweise nimmt sie uns das Fahren nicht langfristig übel, und als wir nach dem Einkauf wieder zu Hause waren hatten wir unser Strahlemädchen wieder.

Mittags kocht die Küchenmaschine Risotto.

Auf Instagram sah ich bei Susanne einen wunderschönen Teller mit Obst, der diesen Spruch zeigte (das Bild seht ihr auch in ihrem WiB). Ich liebe den schon lange, und daher steht er auf unserem „Gebetswürfel“, den meine Cousine vor gut einem Jahr für uns gebastelt hat. Wir mögen Tischsprüche, ich bin aber nicht so religiös dass ich da ein klassisches Gebet jeden Tag hören möchte. Wir haben eine Reihe „Gebete“, die sich mit Natur, Teilen und Gemeinschaft beschäftigen darauf. Ein Herzstück an unserem Tisch.

dav

Nachmittags ist „Fußballcamp“ angesagt, und trotz hoher Gewitterwahrscheinlichkeit haben wir Glück und es bleibt trocken. Puh!

Die Jungs sind voll dabei, mein Kreislauf protestiert aber irgendwann. Schließlich hab ich auch die Kleine im Tragetuch, und irgendwann kleben wir als Pfütze zusammen. Ich beschließe, nach Hause zu gehen und genieße am Weg ein paar wunderschöne Ecken.

Die Kleine und ich sind dann erstmal platt, und auch die Männer des Hauses kommen abends total erledigt nach Hause.

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Der Abend ist lang, da der Große trotz Sporttag nicht einschlafen kann, und irgendwann bei uns im Wohnzimmer sitzt bis kurz vor 22 Uhr. Seltsam, das hatten wir so noch nie. Es ist also ein Stück später, als ich es ins Bad schaffe. Als ich vom Zähneputzen komme, höre ich aus dem Babyzimmer Kichern. Seit einigen Tagen kann sie ja mit Geräusch lachen, und ich luge um die Ecke, was sie da wohl grade macht. Da liegt die Kleine in ihrem Spielebogen und schlägt zielsicher gegen die Gegenstände! Ich bin schon ein wenig platt, immerhin ist sie grade mal 7 Wochen alt…!? Es ist jedenfalls unglaublich süß, und mein Herz schlägt Purzelbäume beim Zuschaun.

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Sonntag

Guten Morgen, kleiner Liebling! Die Nacht war extrem schlecht (ich hatte 3 Stunden Schlaf und sonst nur Dämmer/Wachphasen), aber da ist sie wohl wie das Rumpelstilzchen: neue Errungenschaften und Entwicklungen kosten Schlafqualität. Nunja. Wenn sie dann morgen wie die friedlichsten Engelchen da liegen ist es auch schnell vergessen (okay, erst als ich das Kaffeemaschinengeräusch aus der Küche höre, hihi).

dav

Es steht viel Programm an, es gibt jede Menge Kirschen zu verarbeiten. Es sind schon einige schlecht geworden, es heißt also Gas geben. Kirschsonntag ahoi! Also erstmal einweichen, Würmer rauslocken, schlechte aussortieren und entsteinen..

Zuerst gibts einen Kirschkuchen. Ich wundere mich über dieses Zwillingsei. Das Rezept wollte ich im Lauf der Woche noch verbloggen, es ist ein sehr simples. Dieser Kuchen soll später mit, wenn wir bei den Schwiegereltern Mittag essen, als Nachtisch.

Am #sonntagskino kann ich leider nicht lange teilnehmen, obwohl die Jungs Dragons anschaun – auch einer der Filme die ich sehr gerne mag (habt ihr schon den Trailer zum 3. Teil gesehen? Haaammmer!) Ich entsteine einen ganzen riesen Topf voll, und habe endlich 2 Kilo zusammen für Marmelade.

Loooos gehts! Kirschmarmelade ist mir noch nie gelungen, vor 2 Jahren war sie flüssig, und die vom vorigen Jahr konnte man nur mit dem Messer schneiden. Ich bin leicht angespannt…

Aber glücklicherweise habe ich fleißige Helfer. Marmeladekochen ist hier immer eine Familienaktion. Ich bereite vor, die Jungs rühren, der Mann und ich befüllen die Gläser.

Fertig! Anschließend darf natürlich probiert werden! Da der Schaum ohnehin nicht in die Gläser bekommt ist das die süße Belohnung nach getaner Arbeit.

Aber da ist immer noch soooo viel. Ich beschließe, einzufrieren und später noch einen Kuchen zu backen.

nfd

Die großen Kinder bleiben nachmittags noch etwas länger bei ihren Großeltern und planschen, der Mann und ich fahren nach Hause und arbeiten weiter. Die Kleinste schläft 2,5 Stunden in der Nonomo (absoluter Rekord!), der Mann tauscht die Matratzen aus (leider kein Foto), und ich backe noch ein anderes Rezept. Viel aufwändiger, aber noch leckerer. Da selbst wir nicht so viel Kirschkuchen essen können friere ich auch den ein. Das klappt bei dem Rezept erfahrungsgemäß recht gut.

So nun ist aber alles geschafft! Ich couche heute nur noch vor mich hin. Das Wochenende war so voll, und wunderschön, wenn auch anstrengend. Gerne mehr davon! Mehr Wochenend-Rückblicke findet ihr wie immer hier bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Ich hoffe ihr bleibt nächste Woche von schlimmen Unwettern verschont!

Auf bald!

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