Familie · wmdedgt

#WMDEDGT 07/18

Oje, ich fürchte, ich habe tatsächlich 2 Monate vergessen. So ein Mist.. und dann, am Ende dieses Posts, fällt mir auf, dass heute der 6. und nicht der 5. ist, und ich auch diesmal verpasst hätte. Ist mir jetzt aber egal, der Post bleibt, so! 😀

Mein Tag im Juli

Die Nacht war sehr gut und erholsam, ich habe meine noname Fitnessuhr mal den Schlaf aufzeichnen lassen: 2,5 Stunden Tiefschlaf, fast 5 Stunden leichter Schlaf, nur eine halbe Stunde wach. Der Tag begann auch erst um 7 Uhr, ich war also angenehm fit. Ich konnte noch schnell aus dem Bett huschen, bevor die Kleine wach wird, und schon mal mich im Bad fertig machen. Beim Rausgehen kommt mir der Kleine (nein, der Mittlere,…) entgegen, der stand wohl schon mit Papa auf und ist bereits tagfein. Als auch der Große angezogen ist, schicke ich die beiden schon mal zum Spielen ins Wohnzimmer und sehe nach der Mini-Schlafmütze. Die kuschelt noch immer im Bett, ist aber ein gutes Stück weitergeschoben und hat sich wohl umgedreht?? Augenscheinlich war sie wohl auf der Suche nach mir…

oznor

Ich mache allen Frühstück, bringe dann die Großen in den Kindergarten und mache mit der Kleinen im Tragetuch einen wunderschönen Spaziergang über die Felder. Es ist zwar eklig schwül, und ich innerhalb von Minuten komplett durchgeschwitzt, aber die Landschaft ist gerade wunderschön anzuschaun. Ich finde bunte Bienen- und Schmetterlingswiesen neben Feldern, aber auch immer wieder Mohnblumen und Kornblumen am Weizenfeldrand. Ich kann gar nicht aufhören, Fotos zu machen. Haachz.

Zurück zu Hause darf ich erstmal duschen, die Kleine spielt inzwischen unter ihrem Spielebogen. Fürs Haarewaschen reicht die Zeit nicht mehr, da ihre Laune schnell kippt. Aktuell ist sie grade so mitten im nächsten Entwicklungsschub (12-Wochen-Schub) angekommen. Mit ihr ist grade nicht gut Kirschen essen, und das meine ich wörtlich – denn sie klebt so an mir, dass ich sie praktisch gar nicht ablegen kann. Auch beim Mann ist sie nur am Weinen. Das ist gerade sehr anstrengend.

Die Katzen würden gerne nach draußen, müssen aber noch etwas warten. Ich habe gelesen, man soll die Freigänger in der Brutzeit der Vögel möglichst morgens und abends nicht raus lassen. Sie quittieren mir das mit Verachtung.

cof

Ein Blick auf meine clevere Uhr sagt mir, dass der Spaziergang schon gut Schritte gebracht hat. Juhu!

dav

Nach ein wenig Küche aufräumen würde ich mir gern was zu essen machen, mittlerweile habe ich doch Hunger. Die Kleine ließ sich kurz in die Federwiege ablegen, und ich brate mir ein Stück Mandel-Sesam Tofu an (sooo lecker), dazu hätte ich gerne Pfannengemüse. Davon war nichts mehr da, also sammle ich Reste von verschiedenen TK Gemüseresten, es wird Blumenkohl, Spinat und Erbse. Noch bevor ich fertig bin mit Kochen ist sie aber wach und unleidlich. Ich versuche, sie während des Essens neben mir zu haben, das klappt aber nicht. Dann merke ich, dass sie wohl ein großes Geschäft plant, aber bis ich oben im Badezimmer ankomme ist es bereits zu spät. Das enttäuscht mich dann doch, immerhin klappt es seit 2 Wochen mit kaum Zwischenfällen, sie überm Klo abzuhalten. Nicht so diesmal.

Zurück ist die Laune dann komplett hinüber, sie brüllt sich in Rage und ist gar nicht mehr zu beruhigen. Nicht mal an die Brust will sie. Nach einer halben Stund schläft sie dann vor Erschöpfung ein. Ich esse dann endlich mein mittlerweile kaltes Mittagessen.

nfd

Ihr Schläfchen dauert keine 20 Minuten, dann schreit sie wieder. Über den Tag trinkt sie im Stundentakt Fläschchen, immer nur ganz wenig, so ca. 40-50ml, dann weint sie. Dazwischen trinkt sie immer kurz an der Brust, aber ist auch da sehr schnell unzufrieden. Ich vermute, dass die Zähne grade im Kiefer einschießen, da sie auch ständig ihre Faust in den Mund steckt und heftig daran lutscht. Zahnfleischmassagen lindern ihre Beschwerden meist kurzfristig.

Sie schläft noch ein wenig auf meinem Arm, dann müssen wir los, die Brüder vom Kindergarten holen. Für den Großen ist heute Musikkurs, wir nehmen das Nachbarsmädchen auch mit hin. Zurück zuhause ist das Steinböckchen sehr redebedürftig und textet mich ohne Punkt und Komma zu, während sich die Kleine unzufrieden auf meinem Arm windet (bzw brüllt, wenn ich sie ablege). Mir ist das alles gerade viel zu viel und ich hätte gerne eine echte erholsame Pause. Ich freue mich darauf, wenn der Große wieder daheim ist, und hoffe, dass sich die beiden dann miteinander beschäftigen. Das Highlight ist definitiv das wahnsinnig süße Taubenlied, das mir der Kleine vorsingt. Mir fällt auf, dass er gar nicht schlecht singt und gut die Töne trifft! Ich bin echt überrascht und bin stolz auf ihn.

Sobald wieder alle zu Hause sind geht es nach draußen ins Planschbecken. Es ist zwar kein besonders schöner Tag, aber die Abkühlung ist dennoch sehr angenehm. Leider ist auch heute wieder ein „nur Blödsinn im Kopf“-Tag der Jungs, wie an so vielen in letzter Zeit. Auch die beiden stecken gerade in einer unheimlich nervigen Phase, und die meisten Tage zapfen mir sehr viel Geduld ab.

Endlich kommt der Mann nach Hause! Ich schaffe es dann noch, die Kleine erfolgreich abzuhalten (yeeeah!), dann ist es Zeit zum Kochen. Es gibt heute eine Lieblingsspeise vom Mann: Tomatensuppe mit Löffelknödel (das sind, wer es nicht kennt, Spätzle-Klumpen).

nfd

Irgendeiner kippt die Stimmung beim Essen immer, heute ist es der Mittlere, der einen Aussetzer nach dem anderen liefert, und schließlich darf er das gemeinsame Essen aussetzen, und weitermachen wenn wir fertig sind. Ich hasse es, wenn das nötig wird, aber er quietscht wenn er bockig wird immer so jaulig hoch, dass die Kleine bitterlich zu Weinen beginnt, und wenn er es übertreibt ist ein gemeinsames Zusammensitzen nicht mehr möglich. Sowas frustriert mich immer schrecklich, aber bislang haben wir noch keine Möglichkeit gefunden, so eine Situation zu retten oder den Bogen zu kriegen.

Sein nächster Anfall ist vorprogrammiert, denn dadurch verpasst er auch das Sandmännchen. Ich versuche die entspannte Zeit mit der Kleinsten zu genießen, die wird nämlich gebadet, was ihr gut gefällt.

Nachdem die Jungs im Bett sind geht der Mann zum Sport. Ich versuche, diesen Post zu verfassen, und benötige dafür zig Anläufe, denn die Kleine denkt gar nicht daran, zur Ruhe zu kommen. Im Gegenteil, die Abende sind meist besonders anstrengend, da sie im Wohnzimmer nicht mehr schlafen will und so lange schreit, bis ich mit ihr ins Bett hochgehe. Das fordert sie meist ab 20.30, und da ich bis dahin in der Regel noch nicht einmal eine Viertelstunde echte „Pause“ hatte, finde ich das nicht so toll. Aber so ist das nunmal zur Zeit. Ich hoffe allerdings, dass diese Phase doch bald mal wieder zu Ende ist…

Kurz vor 21 Uhr ist der Mann wieder da, und ich schaffe endlich, diesen Text fertig zu schreiben. Jetzt erlöse ich den Mann, der im Wohnzimmer Runden mit der Kleinen läuft und gehe mit ihr schlafen. Wenn ich Glück habe findet sie bald in den Schlaf und ich kann noch eine Folge Grey’s Anatomy gucken.

Jetzt ist aber Schluss, die Kleine kommt gar nicht zur Ruhe.. also bis zum nächsten Monat! Weitere Tagebuchblogposts findet ihr hier!

Auf bald!

 

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