Geburt · Minimädel

Herzlich Willkommen, Minimädel!

Es ist hier noch alles ziemlich chaotisch, und ein dauerhungriges Baby und meine fette Erkältung in Kombination mit Geburts-Nachwirkungen verhindern, dass ich meine Zeit vor der Tastatur verbringe, aber fürs Erste kann ich es nicht mehr zurückhalten. Ich darf endlich endlich ENDLICH erzählen, dass…

unsere kleine Tochter kam am 19.4.2018 um 9:48 zuhause in unserer Badewanne zur Welt. Sie wog 3600g auf 51cm Größe und hatte einen Köpfchenumfang von 35cm.

Die Geburt war sehr kräftezehrend, da ich die Nacht durchmachte, und auch nicht grade so schmerzfrei wie erhofft, aber einzigartig und wunderschön und so ganz ganz anders als im Krankenhäusern. Ich habe ein Baby geboren, und wurde nicht von ihm entbunden. Das war der pure Wahnsinn.

Aber nun wollt ihr bestimmt wissen, wie die kleine Süße aussieht, nicht wahr? Mehr Bilder folgen, aber fürs erste Kennenlernen:

Auf bald!

40.SSW · Geburt · Schwangerschaft

Es geht los! Geht’s los???

Jaaa, auch beim 3. Kind ist es noch enorm spannend, wann es denn nun endlich losgeht mit der Geburt. Ich hätte ja gedacht, ich bin entspannter, aber das war eine komplette Fehleinschätzung. Das kleine Baby ist so sehnlichst erwartet, dass jeder von uns gierig jedes Anzeichen abwartet, das den letzten Countdown einleiten könnte. Vermutlich ist es halt so, dass die Frage, wann die Geburt beginnt oder woran man nun erkennt, dass es wirklich los geht ewig spannend bleibt. Hey, man wartet schließlich 9 Monate, wie soll man dann gegen Ende nicht total hibbelig werden??

 

Meine Anzeichen für die bevorstehende Geburt
  • Seit 39+0 spüre ich die Senkwehen, die sonst eher im oberen Bauchbereich sehr unangenehm/schmerzhaft sind, weil sie alles zusammenschnüren, eher unten. Ein paar der Senkwehen kommen weniger mit diesem Betonwand-Gefühl und mehr mit regelähnlichem Zusammenziehen/Spannen im unteren Bauch. Jetzt, am zweiten Tag dieser neuen Senkwehen ist dabei aber noch kein deutlicher Anfang bzw Ende erkennbar, und natürlich auch keine Regelmäßigkeit.
  • SA, 14.4 (ET-6): Ich habe das dringende Bedürfnis, nun alles fertig zu machen und alle verbliebenen Fläschchen-Dinge zu reinigen, inklusive Brusternährungsset, Dampfsterilisator und Milchpumpe. Ich weiß nicht ob das als das typische Anzeichen durchgeht, das ich bisher hatte, oder nur ein Ausdruck von Pessimismus ist: wir sind nämlich alle erkältet, Steinböckchen sogar krank mit Fieber und ich prophezeihte, dass bestimmt JETZT die Geburt beginnt. Hm hm hm…
  • MI, 18.4. (ET-2): Die letzten Tage waren zwar sehr anstrengend, aber leider sah es nie nach Geburt aus. Es gab hier und da mal eine Wehe, die keine Senkwehe mehr war sondern im unteren Bauch zwiebelte, aber nichts davon wurde regelmäßig, und dann hat mich eine fiese Erkältung schachmatt gesetzt. Heute kamen dann über den Tag verteilt immer mal wieder einige Wehen pro Stunde, und nachmittags bemerkte ich eine leichte Schmierblutung. Auch die Verdauung kam ein wenig auf Trab. Dazwischen aber wieder stundenweise gar nichts. Es wird spannend! Ich weiß nun gar nicht ob ich hoffen soll, es möge bald losgehen, oder ob ich lieber vorher wieder ganz gesund sein mag… ? Ich tröste mich damit, dass es ohnehin egal ist was ich gerne hätte, und es so kommen wird, wie es will.

Es. Wird.

Bald. Ganz bald!

Wochenende in Bildern

[WiB] Unser Wochenende 14.04.-15.04.18

Dieses Wochenende wurde (vermutlich vor allem von mir) mit Spannung erwartet. Ich hatte ursprünglich getippt, dass mein Baby am Sonntag zur Welt kommt. Gehofft hatte ich ja schon auf Freitag, 13.4., aber das wurde ja nichts. Nun stehts aber leider unter keinem guten Stern, denn wir alle sind erkältet, je in unterschiedlicher Ausprägung. Steinböckchen hats am Meisten erwischt, inklusive Fieber und allem, dann kommt der Mann, der als Rotzschleuder professionell arbeiten könnte, dann reihe ich mich mit einer leichten Halsentzündung ein, und schließlich Rumpelstilzchen, der zwar soweit fit ist, aber doch ein wenig hüstelt und ein paar Taschentücher verschneuzt.

Samstag

Die Nacht war überraschend gut, trotz Fieber konnte Steinböckchen durchschlafen, und auch ich musste nicht oft raus und kam zu erholsamer Ruhe. Nach dem Frühstück verkrümelt sich der Patient auf die Couch und Rumpel übt Synchronkuscheln mit dem Kater.

Da der Kleine unter 40° Fieber nicht ruhig bleibt, mir aber wichtig ist, dass er sich bloß gut erholt und schnell gesund wird, wird unsere Regel „nur Sonntags TV“ aufgeweicht, und der Flimmerkasten geht schon heute an. Ich habe in der Zwischenzeit das dringende Bedürfnis, die letzten Fläschchen inklusive Brusternährungsset, Dampferstilisator und Milchpumpe zu reinigen. (Ohoh?)

Dr. Cat war wieder im Einsatz und hat den Kleinen so gesund geschnurrt, dass er ab mittags fieberfrei war, und drinnen nicht mehr zum Stillhalten. Die Jungs verbrachten den Nachmittag im Garten, immer unter Anweisung heute eher ruhiger zu machen (ja ich lache auch noch immer). Sie LIEBEN Schaukeln so, da können sie eine halbe Stunde einfach nur drauf rumhängen und reden, ein Wahnsinn! Der Mann kruschtelt ein wenig in der vermüllten Hütte. Ich … mache nichts. Heute platt, ko, Kreislauf. Mäh.

Zum Abendessen gibt es One Pot Pasta, und später am Abend ein höchst dekadentes Eis für mich. Guckt mal, was für schöne Bilder mein neues Handy kann! #hachz

Katzensuchbild! 😀

Megabauch.. O_O (Ja, er fühlt sich so an wie er aussieht)

Sonntag

Nachdem meine Nacht wegen Erkältung nicht so besonders war darf ich noch ein wenig weiter schlafen. Wenigstens ist der Kleine wieder komplett fit, aber das Tagesprogramm wird trotzdem eher ruhig. Ich selbst bin kein großer Fan der Serie, aber bei den Jungs geht grade nichts über Ninjago, der Große redet seit Wochen eigentlich von nichts anderem mehr….

Mittags wird gegrillt, zum ersten Mal dieses Jahr!

Eis gibts heute auch wieder. Ich bereue nichts. 😉 Die Kinder quietschen vor Begeisterung, was schön ist, denn des Rest des Tages quietschen sie nur vor Zorn oder wegen Streitereien, besonders der Große, der grad echt eine Laune zum Davonlaufen hat, seit Tagen, und uns die Nerven bündelweise zieht. #würg

Da mein Kreislauf gestern Einwände hatte hole ich eben heute meinen Badeabend nach, also #sponntag in der Edition Erkältungsbad. Ich hoffe sehr dass sich die Halsentzündung davon beeindrucken lässt.

Sehr viel aufregender wird es nun nicht mehr, ich verziehe mich mit einer Ladung Neo Angin, Tee und Grey’s Anatomy auf die Couch und hoffe dass ich schneller gesund werde als die Geburt beginnt (wobei ich auch auf einen baldigen Beginn von letzterem hoffe!)

Andere Wochenend-Rückblicke findet ihr wie immer hier bei Susanne von Geborgen Wachsen!

Ich wünsche euch einen wunderbaren und sonnigen Start in die nächste Woche, und vielleicht lesen wir uns als nächstes wieder mit Babynews (#fingerkreuz)

Auf bald!

37.SSW · 38.SSW · 39.SSW · 40.SSW · Schwangerschaft

Zehnter Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Dieser ist also mein letzter letzter Schwangerschaftsmonat. Also je. Ich habe das Gefühl, ich sollte wehmütig werden. Irgendwie kann ich mir im Traum nicht vorstellen, das Schwangersein per se jemals auch nur ansatzweise zu vermissen. Ich war noch nie gern schwanger, und dieses Mal mit all den Problemchen und Zipperlein war das noch deutlicher. Trotzdem denke ich, wenn ich jetzt nicht mehr „genieße“, dann… Nein, vermutlich nicht. Bei dem Gedanken „letztes Mal“ kommt nur pure Erleichterung. Dennoch möchte ich es versuchen, zumindest bewusst zu erleben, denn dieser Teil meines Lebens ist nach der Geburt Geschichte.

Dieser Monat ging vom 23.03. bis zum längstens 20.04.2018. Heute beginnt die 40. Woche, aber ich schließe diesen Monatsbericht schon heute ab, in der Annahme, dass die größte Änderung der kommenden Woche Geburtsanfänge sein werden (so ich bittebittebittedanke nicht übern Termin gehen muss).

Ruhe vor dem Sturm

Ich merke deutlich, wie ich gerade Ruhe brauche. Nicht täglich, aber öfter mal pro Woche brauche ich ein Schläfchen. Eine Stunde reicht dann völlig, aber ohne ist so ein Tag schon ziemlich lange. Auch sonst fehlt mir eigentlich ständig der Antrieb, um Dinge anzupacken oder zu erledigen, etwas das ich so eigentlich gar nicht von mir kenne. Es scheint so, als würde mit Ressourcen streng gewirtschaftet und gespart wo nur geht. Ich versuche das natürlich zu akzeptieren, aber dieses faul und träge sein ist für mich einfach belastend, ich kann es nicht besser sagen. Besonders die beiden Tage, die ich (mal wiiiieder) wegen Migräne flach lag (natürlich genau zu Ostern, ne?) zeigen mir, dass das einfach nicht mein Ding ist. Ich hatte ja vor, nach der Geburt die ersten Tage mit dem Baby im Bett zu verschwinden, aber ich habe so eine Ahnung dass ich das nicht aushalten werde…

Das Baby wurde natürlich auch deutlich ruhiger gegen Ende. Ich kann mich noch erinnern, dass über Ostern fast kaum mehr (gewohnte) Aktivität zu merken war, und ich mir gleich mal Sorgen gemacht hab, musste ich doch wegen Migräne Schmerzmittel nehmen. Natürlich war alles in Ordnung, aber ab Woche 38 waren die Bewegungen eben deutlich weniger, eher sehr „in der Tiefe“ zu spüren, und das ständige Gestrampel eigentlich vorbei. Ich merke nur noch den häufigen Schluckauf und ein sanftes Gewusele.

Gestrandeter Wal

Mein Körper ist nun definitiv an einem Punkt, wo ein normales „Alltags-Leben“ nicht mehr möglich ist. Der Bauch ist ein massives Hindernis, ich kann mich im Wachzustand nicht normal bewegen, mich nicht bücken (ohne sofort ekliges Sodbrennen zu bekommen), und auch Sitzen ist eine Kunst geworden. Am Nervigsten ist das natürlich aber nachts. Liegen tut in fast jeder Position weh, und wenn ich endlich eingeschlafen bin, wache ich nur längstens eine knappe Stunde später auf, meist weil ich ständig auf den Rücken rolle und so keine Luft mehr bekomme. Also wieder umwuchten, versuchen einzuschlafen, wach werden… Dazwischen immer wieder mal Ausflüge zur Toilette. Die sind besonders unangenehm wegen der heftigen Beckenschmerzen, die immer beim ersten Aufstehen nach längerem Liegen auftreten. Grade die letzte Woche warn dann schlafen wirklich nur noch pure Quälerei, und ich hatte kaum noch Lust ins Bett zu gehen, wissend was da auf mich zukommt.

Optisch finde ich, dass mein Bauch gar nicht so extrem groß aussieht wie er sich anfühlt. Allerdings liegt das wohl an meinem massiven Übergewicht, dass es einfach nicht so auffällt. Die Masse ist aber da, und macht mir das Leben schwer.

Huii

Meine Gefühle sind grade doch ein wenig durcheinander. Meistens steht die Vorfreude auf das kleine Menschlein deutlich im Vordergrund. Ich kann es gar nicht erwarten, mein Kind endlich kennen zu lernen, zu sehen, zu riechen, zu umarmen.. Ich platze fast vor Neugierde! Ich kann mir ja gar nicht vorstellen, wie es ist ein „anderes“ Kind als meine zwei zu haben, meine Vorstellungskraft reicht da irgendwie nicht. Gleichzeitig werde ich auch extrem nervös, bekomme Lampenfieber, habe Angst vor Überforderung in der belastenden anstrengenden ersten Zeit. Ich sorge mich, wie das mit den Jungs werden wird, ob sie arg eifersüchtig sein werden, oder ob ich die Zeit mit ihnen „vermisse“, weil ich so auf das Baby fokussiert sein muss zu Beginn (so ging es mir zur Geburt vom Kleinen nämlich). Oft kommen da natürlich auch Zweifel, ob ich dem allen überhaupt gewachsen sein kann, ob es mich nicht so ganz allgemein massiv überfordern wird, drei Kinder zu haben.

Aber auch Sorge davor, wie es mir körperlich nach der Geburt geht. Die Geburten selber habe ich ja immer gut verkraftet, aber das „Schlachtfeld“ danach habe ich nicht in guter Erinnerung. Die Schmerzen, Nachwehen, die, pardon, Sauerei und damit zwangsläufig das dauernde Bett neu überziehen. Der Stillstart, und damit verbunden – auch wenn bereits erwartet – die Enttäuschung darüber, wie wenig es da läuft wie es soll, da werden vermutlich Gefühle kommen, auf die ich gar nicht so scharf bin.

Selbstverständlich weiß ich schon, dass das alles vorüber geht. Nach zwei, spätestens drei Wochen bin ich wieder Ich, das Baby ist ein Familienmitglied, der erste Trubel wird sich schlichten und wir werden unseren neuen Alltag finden. Aber ne Kackangst ab ich ja trotzdem vor dieser Umstellung. Diese gemischten Gefühle finden bei mir meist in doofen Träumen Ausdruck, die in der Regel gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern einfach nur allgemein aufwühlend und blöd sind.

Vorbereitungen

Viel dreht sich jetzt auf der Zielgeraden natürlich um die letzten Vorbereitungen. Die Windeln sind nun alle durchgewaschen, die Wäsche im Schrank, die Fläschchen werden gründlich gewaschen und ausgekocht, Pflegeprodukte für mich zur/nach Geburt und das Baby eingekauft. Die Nonomo ist gewaschen, der Krabbelteppich ist bereit. Der letzte Einkauf war zum Ikea, denn der Teppich fehlte noch, und nun ist der auch da. Das Zimmer ist somit bereit. Bereit, eingelebt zu werden.

Aber Vorbereitungen beziehen sich natürlich nicht nur auf Gegenstände und Einkäufe, sondern vor allem auch auf alles andere. Ich träume oft von der Geburt, und in den Träumen kommen immer verschiedene Aspekte raus. Ich bin diesen Hinweise wirklich sehr dankbar. Mein Unterbewusstsein übt regelrecht in der Vorstellung diese neue Form der Geburt (also, außerklinisch) und befasst sich mit allem Möglichen, was mir dazu wohl einfällt. Komischerweise enden fast alle meine Phantasien oder Träume mit der Geburt des Köpfchens, und ich frage mich ernsthaft: warum?? Vielleicht hängt das damit zusammen, dass bei meinen bisherigen Geburten der Teil bis dahin in einem unbewussten, quasi nicht-steuerbaren Kopf-Schwebezustand verlaufen ist, mehr ein „passieren“ als ein „machen“, und das danach war viel klarer, gesteuerter, also sozusagen nichts Unbekanntes. Ich bin gespannt, wie es dann wohl wirklich sein wird!

Auch die Kinder versuche in intensiv vorzubereiten. Das ist insofern nicht schwer, als sie ohnehin ständig davon anfangen. Sie haben viele Fragen, oft die selben tausend Mal in Folge. Es nervt, aber ich verstehe natürlich, dass alles rund um Geburt und Geschwisterchen bekommen unglaublich aufregend, aber auch irritierend ist. Ich gebe mir Mühe, alles geduldig drölfzig Mal durchzukauen, und lese oft und ausführlich das Schwangerschafts/Geburt Buch, in dem Vieles schon sehr genau erklärt wird. Ich finde es faszinierend, dass ich mich um einige Details so im Vornherein eigentlich drücken wollte, weil ich mir dachte „diese oder jene Info kannst du ihnen ja gar nicht zumuten“, aber die beiden da so völlig ohne Scham oder Schock damit umgehen, dass ich nur so staune. Ja, und natürlich haben sie recht. Dieses Ergriffen-sein, der Schreck, oder dieses „ohmeinGooott“ ist natürlich gesellschaftliches Erbe. Die Kinder finden es beispielsweise überhaupt nicht merkwürdig, dass Babys durch die Scheide geboren werden, und nehmen auch meine Erklärungen auf ihr intuitives „wie soll denn das Baby da durchgehen?“ locker und nüchtern auf. Man kann natürlich darüber streiten, ob man das in dem Alter schon wissen muss. Natürlich muss das nicht, aber gerade bei einer geplanten Hausgeburt finde ich es wichtig, dass die Kinder (auch wenn sie natürlich planmäßig nicht unmittelbar daneben stehen!) darüber informiert sind, was da passieren wird und warum, um nicht davon zu erschrecken. Grade das Rumpelstilzchen nimmt unglaublich viel wahr und auf, und neigt dann dazu sich das in seinem Kopf zu erklären, wenn da nicht schon Modell vorhanden ist, und ich möchte verhindern, dass das Erlebnis für ihn blöd wird.

Endspurt und Countdown

Nun in der letzten Zeit versuche ich, Kraft und Ruhe zu tanken, noch Dinge in Ordnung zu bringen, diverse bürokratische Fitzelarbeit abzuarbeiten (soweit möglich) und mich auf mein kleines Baby zu freuen. Ich weiß, dass sonst nicht mehr viel zu tun ist, und sitze hier voller Spannung vor der Frage: Wann geht es los???

  • Mit Beginn der 39. Woche merke ich, dass ich plötzlich ein paar Pickel bekomme. Das war in den letzten Schwangerschaften jeweils etwa gut 10 Tage vor Geburt der Fall.
  • Seit Beginn der 39. Woche sind die Senkwehen teilweise schmerzhaft, aber nicht im unteren Bauch, wo ich „echte“ Geburtswehen spüren würde.
  • Seit Mitte der 39. Woche ist das Baby nun besonders ruhig, es sind nur noch leichte Bewegungen zu spüren, meist bemerke ich sie überhaupt nur wenn ich selbst grade liege und mich darauf konzentrieren kann. Kein Gestrampel mehr, und auch nur selten Schluckauf.

Auf bald!

Wochenende in Bildern

[WiB] Unser Wochenende 07.04.-08.04.18

Ab nun beginnt ja irgendwie ein spannendes Rennen: wie viele Wochenenden werden es noch sein, die wir zu viert verbringen? Das ist purer Nervenkitzel! Mein Geburts-Wunschdatum bleibt ja der Fr, 13.4., mal schaun ob diese Rechnung aufgeht….

Samstag

Nach dem Frühstück fahren wir in die Gärtnerei, um Erdbeerpflanzen zu besorgen. Dieser Anblick hat allerdings dazu geführt, dass wir dann doch insgesamt 37€ dort gelassen haben…. Aber wir haben es sehr genossen, die Jungs sind nonstop zwischen den Reihen auf und ab gelaufen, haben sich versteckt, sich über die hübschen Blumen gefreut, und ich habe mir alle möglichen Infos zu den gekauften Pflanzen und Tipps zu denen die ich schon habe abgeholt.

Die Katzen sind seltsam friedlich heute, und können sich alle auf dem Kratzbaum entspannen. Na sowas!

Die Jungs plaudern mal wieder ausgiebig mit ihrer Schwester, erzählen ihr, dass sie sich schon sehr auf sie freuen, und was sie alles mit ihr machen möchten, wenn sie dann da ist. Herzschmelz-deluxe!

Ich liebe liebe liebe LIEBE den Frühling!! Ich glaube das kann ich gar nicht oft genug sagen. Wir haben herrliches Wetter, ich spüre richtig wie ich vom plötzlichen Vitamin D Schub high werde.. 😀 Wir verbringen fast den ganzen Tag draußen. Die Jungs schaukeln, der Mann mäht den Rasen, die Bienen und Hummeln nehmen unsere Neuzugänge in Augenschein…

… ich wasche viel Wäsche (oh Gott ist das geil bei so viel Sonne!) und möchte das Wetter knutschen! Übrigens freue ich mich sehr über die neue Foundation, die ich an dem Tag probierte – eine von Alverde. Ich mag ja Naturkosmetik, komme aber nie mit denen klar, weil sie sich sofort in winzigen Würstchen von meiner Haut pellen, richtig ekelerregend. Diese hier tut das aber nicht, hinterlässt eine sehr natürliche „dewy“ Optik und trocknet nicht aus. Juhu!

Der Mann bekocht uns zu Mittag mit tollem Risotto, das sogar die Jungs reinlöffeln, dazu gibt es selbst gemachten Eistee (3/4 Himbeertee, 1/4 Johannisbeersaft heute), und als Nachtisch ein Eis.

Die Katze kriegt draußen schnell Angst, bleibt lieber drin und bunkert die Bälle. Der Kater hingegen hat zu wenig Angst. Entweder bezieht er draußen irgendwo Schläge oder er legt eine Bruchlandung nach der anderen hin, jedenfalls kommt er fast jeden Tag mit irgendeiner Blessur nach Hause…. -.- (also, es sieht zwar so aus, aber natürlich würge ich ihn nicht auf dem Bild, sondern kraule ihn unterm Kopf, daher auch der entspannte Gesichtsausdruck..)

Ich muss wieder mal schmunzeln, wie arg unterschiedlich meine beiden Jungs doch sind. Wenn ich ihnen ankündige, ich will ein Foto machen, dann schnappt sich der Große sofort den Bruder und wirft sich in Pose. Der Kleine ringt sich ein gütiges Lächeln ab und schafft mit Mühe den Blick in die Kamera. Sekunden später schaut er muffig oder sonst wo hin (das hat er von mir…). Dieses Bild fängt das deutlich ein! ❤

Ich bin mir nicht sicher, habe ich in diesem Post schon mal erwähnt wie sehr ich den Frühling LIEBE?? Nein? 😀

Das Badewasser der Jungs ist heute bereits nach einer Minute schmutzgrau, aber genau so muss das ja nach so einem Tag sein, nicht wahr? Mir ist es zwar beinahe zu warm dafür, aber ich genieße meinen #spamstag dennoch.

Sonntag

Nach langer Pause sind plötzlich die Comicbücher wieder total begehrt. Steinböckchen verbringt richtig lange so in den Stuhl gemümmelt.

Der aktuelle Lieblingsfilm ist „Pets“.

Ich bereite schon alles fürs Kochen vor, Hefeteig fürs Naan-Brot und eingeweichte Linsen für den äthiopischen Linseneintopf. Ich bin schon sehr gespannt wie der ankommen wird… ? Der Mann trifft sich mittags dann mit anderen Papas und Kindern aufm Spielplatz.

Okay, er schmeckt ganz lecker, ist aber unglaublich scharf (upsi). Ich esse nicht viel, aus Angst vor massivem Sodbrennen. Die Jungs probieren zumindest ein paar Mal, was mich echt überrascht. Das Naan Brot kommt dafür umso besser an (klar, ist ja auch nur minimal aufwändig…).

Den Nachmittag verbringen wir wieder nur im Garten. Die Jungs spielen, schaukeln, sandeln, schießen mit dem Bogen, und der Mann und ich erledigen ein wenig Gartenarbeit. Die kleinen Paprikapflänzchen dürfen endlich mal in Töpfchen. Ich hoffe sehr, dass sie überleben, denn alle Tomaten sind verendet… 😦 Ich bringe noch ein paar Samen ins Anzuchthäuschen, aber vermutlich wird es für die Pflanzen zu spät. Sehr ärgerlich!

Dennoch ist zum Abend einiges geschafft. Die Blumen vom Gärtner sind in der Erde, viel Schnittzeug ist weg und die künftigen Gemüsebeete ordentlich umgegraben und hergerichtet. Nur die Erdbeeren und Kohlrabi haben keinen Weg ins Beet gefunden, aber das muss auf morgen warten. Für heute sind wir k.o., und am Abend wird nicht mehr viel passieren.

So ein geiles Wochenende, davon nehm ich viel mehr!! Mehr Wochenend-Eindrücke findet ihr wie immer hier bei Susanne von Geborgen Wachsen. Ich wünsch euch einen guten Start in die nächste Woche!

Auf bald!

Gedanken

Tschüss [März 2018]

Nunja, anfangs ließ sich der März eher sehr bescheiden an, mit noch restlichen Erkältungen und Zeugs, und vor allem unangebracht viel (bzw oft) Schnee und Ekelwetter. Dennoch gibt es ein paar schöne Erinnerungen.

1  – Spinnenhose fürs Baby

2 – Auf zum Sport!

3 – Ohnezahn

4 – Brüder

5 – Osterstrauch

6 – gemeinsames Schläfchen ❤

7 – Cutiecat

8 – Tierglück

9 – Geburtsvorbereitungen

 

Hiermit endet der vermutlich letzte Monat als vierköpfige Familie. Wir sind so aufgeregt dass es quietscht! Aber erstmal genießen wir noch ein wenig die Ruhe vor dem Sturm und hoffentlich Sonne, Sonne, Sonne… ! Und die wünsche ich euch auch!

Bis bald!

Familie · wmdedgt

#WMDEDGT 04/18

Habe ich das eigentlich im März gemacht? Ich bin mir grade nicht sicher.. hhmmm…. Na egal, heute denke ich wieder dran, und los gehts! Dieser hier wird für mich wohl insofern spannend, als es (ziemlich sicher) der letzte vor Geburt unseres Babys sein wird (OHMEINGOTT!).

Mein Tag im April

Mein Tag begann um kurz nach 6, als Steinböckchen rief, dass er aufs Klo müsse. Eigentlich haben wir die Abmachung, sobald es hell wird dürfen sie mich deswegen nicht mehr rufen sondern gehen bittedanke alleine. Natürlich ist der Hintergedanke, dass ich dann nicht mit Neugeborenem neben mir noch zusätzlich für begleitete Toilettengänge der Großen geweckt werde, aber es nervt auf den jeweils schlafenden Bruder wenn der andere rumplärrt, obwohl man noch fast eine Stunde schlafen könnte. Heute ging die Rechnung mal wieder leider nicht auf, aber wenigstens hat er den Großen nicht geweckt und schläft anschließend noch bis fast 7. Die Buddys der Kinder haben den „Wecker“ auf 7 Uhr gestellt, dann ist Aufstehzeit.

Nach dem gestrigen Katastrophentag war ich ein wenig grund-angespannt, aber der Morgen mit den Jungs lief einigermaßen normal. Einziges Ärgernis waren die kleinen Tröpfchen, die die Katze im ganzen Haus verteilt hat – wieder mal Blasenentzündung. Der Termin beim Doc ist leider erst heute Spätnachmittag, und ich werde mich noch den ganzen Tag darüber ärgern und mit Putztüchern rumlaufen. Unter meinem Schuh finde ich eine kleine Pfütze. JAAA verdammt, ich habe es verstanden, Tier!! Oaarrrr….

Vor der Eingangstüre finde ich einen riesen Stapel Kartons, den der Mann dort seit einer halben Woche züchtet statt ihn in den Keller zu räumen, und ärgere mich darüber, was ich ihn auch umgehend wissen lasse. Dann gehts mit den Kindern in den Kindergarten. Den Hügel rolle ich mehr hinauf als ich ihn gehe. Ich merke wie unfassbar schnell ich aus der Puste bin und fühle mich komplett wal-ig.

Zuhause gibt es für mich erst mal Frühstück: ein riesiger Smoothie mit Spinat, Bananen, Kokoswasser und Ananas. Ich räume ein wenig in der Küche auf, und sortiere anschließend ein wenig Post und Formulare. Ich lese nochmal schnell drüber, ob alles soweit ausgefüllt ist (Elterngeld und sonstiger Mist), denn nach der Geburt möchte ich nur noch das ergänzen, was ich jetzt nicht ausfüllen kann. Check!

Dann versumpfe ich ein wenig auf der Couch, klicke mich durch Youtube und erweitere meine Playlist zur Geburt. Danach rappele ich mich hoch und mache den wöchentlichen Küchen-Großputz (nur ohne nass zu wischen, weil Katze…) mit gleichzeitigem „Ab-ostern„.

Bald ist es auch schon an der Zeit die Jungs vom Kindergarten abzuholen. Heute sind sie zu Hause glücklicherweise friedlich, miteinander und auch mit mir. Puh! Der Große spielt mit seinem Lego und der Kleine ist ein wenig gnatschig. Ich mach den beiden ein Lego Hörspiel an, worin das Rumpelstilzchen richtig versinken kann. Er sitzt meist einfach da und guckt verträumt vor sich hin (bzw. aus dem Fenster).

Irgendwann zwischendrin oder davor oder danach (hey, es ist ein paar Stunden später, die Information gibt mein Gehirn nicht mehr her) staubsauge ich unten. Steinböckchen kuschelt sich danach zu mir auf die Couch und fordert Rückenkraulen ein. Ich liebe das ja, er liebt es, aber leider… pennt er zielsicher ein dabei. So auch natürlich diesmal. Seufz.

Ein paar Minuten geb ich ihm, dann wecke ich ihn wieder und richte den beiden einen Snackteller. In der Zwischenzeit schäle und schneide ich schon mal die Kartoffeln fürs Abendessen. Ich werde eine extra große Portion kochen, weil es sich super einfrieren lässt und für mich das perfekte warme Mittagessen, in Hinblick auf die erste Zeit mit Baby. Steinböckchen bekommt Lust, mitzumachen und gibt sich richtig viel Mühe, gleich große Stücke zu schneiden.

Dann kommt der Mann nach Hause und fährt mit Katze und Kindern zum Tierarzt. Ich nütze die Zeit um im ganzen Haus (mit Ausnahme der Schlafzimmer, weil da keine Katzen drin sind) ordentlich überall den Boden nass zu wischen. Ganz schön anstrengend mittlerweile! Normalerweise teile ich das immer in Portionen, je nachdem welcher Bereich im Haus an welchem Tag meiner Putzroutine dran ist. Anschließend mache ich mich gleich ans Kochen.

Die Männer kommen sehr zackig wieder nach Hause, Katze wurde mit Antibiotikum betankt, und für die gesamte Fellmannschaft gibt es eine Runde Flohmittel und Entwurmung, damit das noch erledigt ist bevor das Baby kommt.

Dann ist es auch schon Zeit für mein herrliches One Pot Curry. Irgendwann muss ich mir das Rezept notieren, denn ich habe es ursprünglich nur als Video in Facebook, vergesse aber von einem zum anderen Mal wie es geht und wo ich das Video gesehen hatte. Was für ein Stress! Dabei ist es soooo köstlich! (Die Kinder haben glücklicherweise Reste von gestern und vorgestern, aka Schupfnudeln und Nudeln, die sie vorziehen, aber dem Kleinen schmeckt erfreulicherweise die Soße des Currys sehr gut.)

Beim gemeinsamen Sandmännchen schauen hatte ich heute wieder Glück, es kam meine geliebte Schmusedecke, juhu! Danach machte der Mann die Kinder bettfertig und ich las ihnen noch eine Geschichte vor, bevor es ins Bett ging. Ich hatte danach noch riesen Heißhunger auf Vanilleeis mit heißen Himbeeren und gönnte mir eine Portion, bevor ich nun diesen Post fertig tippe. Vermutlich werde ich heute nicht mehr allzu viel machen und früh schlafen gehen, denn wir bekommen morgen Nachmittag Besuch und da wirds bestimmt etwas wilder, da kann es nicht schaden, ausgeschlafen zu sein!

 

Soo, das war es mit meinem heutigen Tagebuchbloggen. Übrigens ist dieses Mal ein Jubiläum der wmdedgt-Reihe, guckt doch mal hier vorbei!

Auf bald!