Wochenende in Bildern

[WiB] Unser Wochenende 20.01.-21.01.18

Samstag

Ich bin schon lange nicht mehr so voller Vorfreude (und nicht nur lähmender Erschöpfung und Erleichterung) ins Wochenende gestartet wie heute. Die erste Freude war über das Fehlen der Migräne, die mich seit Donnerstag Abend quälte. Aber auch die Pläne für heute holten mich (vergleichsweise) schnell aus dem kuscheligen Bett. Zuerst sortierte ich ein wenig im Kleiderschrank und dem Wickeltisch herum (nicht, dass es viel Sinnvolles zu tun gibt, aber erwähnte ich schon das mit der Vorfreude?)…

… und plante die Waschladungen. Ein paar Windeln müssen noch mehrfach gewaschen werden, weil neu, also schadet frühes Anfangen ja bestimmt nicht, ne? Höhö.

Gleich nach dem Frühstück gings nämlich in die Stadt Stoffe shoppen, auch für die Jungs war was dabei – tadaaa:

Danach konnte ich schon die erste gewaschene Ladung Wäsche aufhängen. ❤ Der Tag ist immer noch prima, und ich kann es grade gar nicht erwarten, ein Baby in diese Windelchen zu stecken.

Von da an gehts aber steil bergab. Die Jungs sind abgrundtief schlecht drauf, beim Großen liegen die Nerven blank und er brüllt und kreischheult wegen JE-DER Kleinigkeit, und der Kleine weiß das… zu nutzen. Als dann der eh schon zickige Staubsauger DAS HIER macht, möchte ich auch brüllen und schreikreischen. (Der Schlauch lässt sich leider nicht ohne Weiteres aus der Verankerung holen, Ersatzteile fraglich, wir werden es mit Panzertape Flickereien versuchen. Ich hoffe es hilft, weil Geld für Ersatz definitiv nicht da ist.)

dav

Ich beginne mein heutiges Projekt, damit aus den Stöffchen auch was werden kann, und suche mir ein paar Schnittmuster zusammen.

Am Nachmittag und Abend ist vieles sehr sehr doof, aber der Kurze mit der Kuschelkatze, das war sehr süß:

Als hätte ich noch nicht genug von heute, zerdeppere ich ein (natürlich gefülltes) Wasserglas. Jetzt sind meine Nerven leer und ich schreie erst mal eine Runde. Ist ja nicht so, als hätte ich erst Anfang der Woche die (natürlich gefüllte) SodaStream Flasche dank der Katzen vom Boden gefegt. Glasscherben mit Flüssigkeit, das ist ja so geil, da weiß man gar nicht wo man sich zuerst hinfreuen soll.

Schnittmuster basteln nervt zwar, aber es ist in gewisser Weise meditativ. Es ist gerade geistig anspruchsvoll genug um nicht nebenher zu grübeln, aber auch nicht so kompliziert dass man es nur in Top-Verfassung könnte. Nach etwa 1,5 Stunden Basteln und Hörbuch hören ist mein Tagwerk fertig: 4 Schnittmuster in je 2 Größen.

Danach setze ich mich noch ein wenig an den Laptop, und „bewundere“ den Bauch. Von oben sieht er ja immer viel größer aus als aus jeder anderen Position. Da mich ohnehin schon den ganzen Tag Übungswehen massiv nerven wirkt er nochmal größer. Bääämmmm.

Er ist allerdings nicht nur riesig, man kann auch gut Babybewegungen spüren wenn man oben die Hand drauflegt, was der Mann und ich eine Weile zusammen genießen.

Sonntag

Der Tag beginnt nach einer eher bescheidenen Nacht (Hustenkind) um kurz vor 6.30 Uhr. Unter der Woche muss ich die Kids um diese Uhrzeit aus dem Bett zerren, am Wochenende ist mindestens einer an mindestens einem Tag vorher wach. Warum eigentlich?? Diesmal ists der Kleine. Netterweise döst er noch sehr lange bei uns im Bett, sodass der Große prächtig bis kurz vor 8 ausschlafen kann. Danach kommt er auch zum Kuscheln dazu und will die kleine Schwester streicheln. Dabei murmelt er herzige Dinge und schaut ganz verzückt… ❤

Vormittags darf wieder ein wenig ferngesehen werden, hier mal von der anderen Seite:

Mittags sind wir bei den Großeltern der Jungs eingeladen und verputzen köstliche selbstgemachte Pizza. (Zu hungrig, daher kein Vorher-Bild).

Die Jungs dürfen im Anschluss noch ein wenig alleine bleiben, und mein Mann und ich nützen die unfassbaren freien Minuten für Nützliches. Zuerst wird der Kratzbaum wieder zusammen geflickt, damit die Katzen die Sisalbänder nicht komplett runterreißen.

Danach ist der Staubsauger dran. Hat geglückt, PUH!!!

Ich mache mich außerdem ans Nähen meines ersten Babymädchen-Projektes. Insgesamt brechen 2 Nähnadeln ab, und auch sonst läuft alles nicht so wirklich rund, aber fürs nächste Kleidchen weiß ichs dann ja. Sowas war bisher ja nicht so in meinem Repertoire… 😀 Das Ergebnis ist dann fast so wie geplant.

Nachdem die Jungs Abend gegessen haben und der Mann die Haare geschoren bekam gehts für die Jüngsten ins Bett, die Alten duschen. Danach gibts reduziertes Abendprogramm, denn mein Hals tut so als wollte er eine Erkältung anschleppen (bitte nicht. Bitte. Nicht.), also eine Runde heißen Tee und ein wenig entspanntes (haha, Stress pur) Age of Empires. Außerdem entsteht noch dieser Post.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende? Wenn ihr noch mehr schmökern wollt, findet ihr ganz viel bei Susanne.

Auf bald!

 

 

 

Ich

1000 Fragen an mich selbst #2 und #3

Ja sowas, grade erst begonnen und schon im Rückstand.. *räusper* Aber gut, es war auch ein Quereinstieg, weil ichs nicht gleich von Anbeginn wusste. Heute kommen daher 2 Fragenblöcke auf einmal. Eigentlich ist das auch gar nicht so schlecht, einen größeren Block auf einmal… Oder was sagt ihr? Lieber öfter, oder lieber gesammelt? Hmhm, bin noch unschlüssig.

 

1000 Fragen an dich selbst – #2

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? In aller Plattheit: Ja. Das ist unglaublich blöd, aber es gelingt mir nicht, das abzustellen. Ich bin auf der einen Seite sehr unsicher und immer am Zweifeln, was andere von mir halten, und auf der anderen Seite ist es mir so wichtig eben nichts „falsch“ zu machen und/oder falsch verstanden zu werden, noch schlimmer dann aufgrund dessen unfair behandelt zu werden. Insofern kreisen viele (vermutlich unnötige) Gedanken um das Thema, was andere wohl von mir denken.
22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Hm. Diese Frage fällt mir sehr schwer. Ich mochte freie Vormittage, den Start in den Tag früher sehr gerne, aber jetzt mit Kindern und Arbeit ist das mit der stressigste und nervigste Part. Ich denke, früher Abend (17-20).
23. Kannst du gut kochen? Ja, zumindest die Dinge die ich sehr gern esse. Manchmal bin ich ein wenig *verliebt* beim Kochen…
24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Frühling oder Herbst (früher definitiv Herbst, aber die Kinderschnoddersaison hat meiner Liebe nen ganz harten dämpfer verpasst), vermutlich am Ehesten Frühling: neue Dinge anpacken, planen, vorbereiten.
25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? November 2015 als ich die Lungen- und Rippenfellentzündung hatte.
26. Warst du ein glückliches Kind? Nein, definitiv nicht.
27. Kaufst du oft Blumen? Nein, praktisch nie. (Schade eigentlich. Aber Katzen, ne?)

28. Welchen Traum hast du? Das klingt nun extrem oberflächlich, aber es kommt ja nicht von ungefähr: finanziellen Wohlstand iSv keine finanziellen Sorgen. (Dass Gesundheit und Zufriedenheit in der Familie das Wichtigste sind steht für mich bei dieser Frage außer Konkurrenz, sonst wäre es langweilig.) Außerdem träume ich davon, in einem friedlichen Land mit sozialer Politik an einem eher abgeschotteten Fleckchen zu lesen, mit viel Garten um mich rum und Möglichkeiten, mich so einzurichten, wie ich es gerne hätte, Gemüsebeete inklusive.
29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt? Elternhaus, das Haus das ich eigentlich geerbt hatte, 2 Wohnungen mit dem Freund/Mann, nun unser Familienhaus – 5.
30. Welches Laster hast du? Schlemmen/Frust- und Stressfuttern
31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Aktuell lese ich wieder Hypnobirthing, sonst konsumiere ich fast ausschließlich Hörbücher, um die Fahrzeit im Auto zu überbrücken und weil „echtes“ Lesen grade kaum in meinem Lebensalltag reinpasst.


32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Weil ich lange Haare sehr gerne mag und ich finde, dass mir das meist am Besten steht. Außerdem ist es auch wahnsinnig praktisch, sie nach dem Waschen nicht stundenlang in Form föhnen oder stylen zu müssen (leider aber auch nicht zu können; alles geht halt nicht).
33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig? Ja, und sei es nur wegen der Panik dass mich der Kindergarten im Notfall sonst nicht verständigen könnte (meine größte panikartige Sorge wenn ich es mal daheim liegen lasse). Aber auch sonst hab ich das blöde Ding oft in der Hand…
34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? Meist langt unser Einkommen grade so, dass es vor der nächsten Gehaltzahlung auf +/- 0 endet, zuletzt aber überzogen wegen Babyanschaffungen.
35. In welchen Laden gehst du gern? dm, Schreibwarenhandel (oh my), Stoffläden, Tchibo


36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? früher immer Caipirinha, generell gerne Cocktails; seit Mamazeiten sind Cola oder Marmor was Besonderes
37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? HAHAHA. JA. (Ich fürchte ich bin da überempfänglich für entsprechende Signale)
38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Systemische Familientherapie, aber wenn Geld keine Rolle spielen würde und ich ganz exotisch denken würde und ein komplett anderer Typ wäre, fände ich auch ein veganes Restaurant witzig. (Ich würde mich sowas von niemals selbstständig machen. Niemals.)
39. Willst du immer gewinnen? Yup. (Bezogen auf Spiele und allgemein) Klappt aber leider selten. Ich war übrigens grün. ->


40. Gehst du in die Kirche? Nein, nur wenn ich (wegen der Kinder) „muss“.

Uuund die nächste Runde!

41. Trennst du deinen Müll? Ja, wir haben Karton/Papier, Wertstoffe, Restmüll und im Garten Kompost.
42. Warst du gut in der Schule? Hmm, kam drauf an ob ich das grade wollte. Ich hatte Jahre, in denen ich relativ problemfrei viele 1er ins Zeugnis sammeln konnte, aber auch welche, in denen es mir nicht wichtig war und sich etlich 3er fanden. Schlechtere Noten waren sehr selten und kamen nur bei echten Problemen vor (latenter Latein-Hass, Französisch-Verweigerung, oder so).
43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? Ich schätze, so 5-10 Minuten, je nachdem ob mit oder ohne Rasieren. Aktuell mit Rasieren deutlich länger – der Bauch und so … -.-
44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Manchmal hoffe ich das. Wäre doch irgendwie schade, wenn da nichts wäre. In meiner Jugend war ich voll davon überzeugt (Akte X Fan und so *hust*). Ich beantworte das manchmal gerne mit einem Zitat meines Physiklehreres im Gymnasium: Wenn das ganze Universum unendlich groß, und die Wahrscheinlichkeit auf anderes Leben unendlich klein ist, so ist es rein statistisch dennoch vorhanden.
45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? 6 Uhr ist meine Standard-Weckerzeit, spätestens 5 Minuten später stehe ich auf.
46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Nein. Dieses Jahr habe ich allerdings richtig toll gefeiert, mit Besuch der liebsten Freundin samt Familie.


47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Etwa 0-4 Mal.
48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten? Vermutlich das Wohnzimmer. Momentan das Baby-Zimmer… ❤ Also, hm, generell mag ich die Kinderzimmer am Liebsten, aber ich halte mich meist im Wohnzimmer auf.
49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Vor etwa 20 Minuten eine Katze.
50. Was kannst du richtig gut? Bilder anmalen.


51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Ein „Date“. Furchtbar. (Musste man mich daran erinnern?)
52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Fettlogik überwinden von Nadja Herrmann.
53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht. Zur standesamtlichen Hochzeit trug ich ein schwarzes Kleid mit weißem Schal und Strickweste. Da ich leider auch nie ein richtiges Brautkleid tragen werde hat mich das nie beschäftigt.
54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Das kommt sehr darauf an, wo ich bin und was ich tun möchte. Also ja, manchmal, aber nein, nicht grundsätzlich.


55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Keinen. Meinen Ehering trage ich als ersten Schmuck, aber auch den bei Weitem nicht täglich.
56. Mögen Kinder dich? Hm. Ich habe ehrlich nicht die leiseste Ahnung. Ich bin definitiv nicht der typische Kindermagnet, auf den sich alle stürzen würden, aber es kommt auch eigentlich nicht vor dass Kinder nicht mir klar kommen, oder ich merken würde, dass sie mich eben *nicht* mögen.
57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Alles außer Actionfilmen, oder solche bei denen eben die Präsentation im Kino maßgeblich zum Filmerlebnis beiträgt. Für ne Komödie oder ne Liebesgeschichte brauch ich kein Kino…
58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Äußerst un-mild würde ich sagen, ich bin in vielen Dingen sehr streng, ich fürchte bis an die Grenze der Ungerechtigkeit.
59. Schläfst du in der Regel gut? Nein, nicht mal mit Garantie wenn ich extrem erschöpft bin.
60. Was ist deine neueste Entdeckung? ASMR Videos auf Youtube gucken (siehe Frage 59). XD

Auf bald!

Ernährung · Familie

Ewige Essensplanung

Seit vielen Jahren gibt es bei uns einen Wochenplan mit dem für den jeweiligen Tag geplanten Essen. Das machen wir irgendwie seit gefühlt immer, auch vor den Kindern. Ich glaube, ich habe das schon zu Studienzeiten gemacht – damals sicher weil es einfach nötig war um zu wissen, wie lange das Geld noch reicht. Aber auch von extremen Sparmaßnahmen abgesehen kann ich es einfach nicht leiden, entweder dauernd einkaufen gehen, oder alternativ Lebensmittel wegschmeißen zu müssen (passiert so eh auch genug, dass was schlecht wird und weg muss, aber bei ungeplantem Kochen halt in ganz anderem Ausmaß).

Ofenkartoffeln mit Dips und Antipasti

Es ist so etwas wie mein Ritual, immer freitags diese Liste zu erstellen, nach der dann am Samstag groß eingekauft wird, planmäßig so, dass höchstens einmal unter der Woche noch leicht verderbliche Sachen wie Gemüse, oder bei viel Nachfrage klassischerweise Obst nachgekauft werden müssen. Wirklich Spaß macht das nicht, es dauert auch bis man alle Wünsche berücksichtigt hat, und oft genug nervt es mich, dass der ganze Kram immer an mir hängen bleibt und ich dann letztendlich doch am Essenstisch an vielen Tagen lange Gesichter sehe.

Ich habe mir also überlegt, wie ich dieses System überarbeiten könnte, was es braucht um es für mich zu vereinfachen, und was für die Kinder und daher auch die ganze Familie gut wäre. Meine Überlegungen waren dazu folgende:

  • es gibt viel zu selten Salat „dazu“ bei uns. Wir essen öfter mal Salat als Hauptmahlzeit quasi, für die Jungs dann mit Veggie-Würstchen oder Maultaschen, aber ich hätte gerne öfter Salat dazu eben. Meist nervt mich die Mehrarbeit beim Zubereiten aber sehr, und auch den Salat einzuplanen.
  • die Kinder essen praktisch gar kein gekochtes Gemüse. Meist versuche ich dann, viele verschiedene Varianten anzubieten um es ihnen schmackhaft zu machen, und bei Erwachsenen mag das ja auch funktionieren, entspricht aber eher nicht der typischen Entwicklung von kindlichen Essgewohnheiten – akzeptiert wird da ja eher, was immer wieder angeboten wird und dann auch irgendwann gewohnt ist.
  • Gemüse, das mir wichtig wäre, dass sie es auch essen, weil wir viel damit kochen bzw gerne kochen würden, ist: Mais, Erbsen, Pilze, Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Avocado, und besonders Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Kichererbsen)
  • Die Kinder akzeptieren praktisch immer Nudeln, und an Tagen wo es mir wichtig ist dass sie sich ohne Gezeter voll essen können, soll es Nudeln als Hauptgericht geben (zB nach dem Fußballtraining oder am Freitag, damit sie Samstag morgens nicht wegen leerem Magen früh aufwachen *hust*)
  • Ich möchte mehr Rohkost anbieten, wenn ich weiß, dass es Essen gibt, das sie für gewöhnlich ablehnen; ich mag es einfach nicht, wenn sie stattdessen scheibenweise Brot futtern (sie futtern dann eben den ganzen Tag nur Brotbrotbrotbrot), aber ich will dass sie einigermaßen satt werden ohne eine Stunde später wieder Hunger zu haben; extra kochen will ich aber auch nicht, also muss eine Lösung her -> rohes Gemüse nehmen sie meist an, wenn ihnen das gekochte nicht schmeckt.
  • Ich möchte gezielter Reis-Kartoffel-Nudeln-sonstiges als Beilage abwechseln.
  • Alles soll einfach zubereitet werden können, ohne großen Aufwand. Auch der zeitliche Planungsaufwand soll sich reduzieren.
  • Ein Tag die Woche soll offen bleiben für Sonderwünsche oder Experimente.
  • Die restliche Woche soll auch für die Kinder transparent und vorhersehbar sein, sodass sie wissen, was essenstechnisch auf sie zukommt.
Sesam-Karotte-Nudeln, Gurkensalat mit Guacamole Dressing

Beim Versuch, all das zu berücksichtigen, entstand mein vorläufiger

Ewiger Essensplan

Ich kenne die Idee schon länger, allerdings sehr restriktiv und streng. Da gibt es beispielsweise 5- oder 6-Wochen-Pläne, die genau so immer eingehalten werden. Man weiß dann jeden Tag immer was gebraucht wird, man kann viele Vorräte schon für den ganzen Monat gezielt einkaufen ohne ein großes Lager zu benötigen, und sowas macht sicher für viele Sinn. Mir ist es jetzt doch ein wenig zu streng, und ich habe für uns eine „light“ Version gebastelt. Natürlich vorläufig, darf immer ergänzt und verändert werden.

Ich habe mich als Erstes dafür entschieden, jedem Wochentag ein eigenes Essens-„Motto“ zu verpassen. Montag ist schnelle-Nudeln+Salat Tag (muss nach dem Training in wenigen Minuten fertig oder vorbereitbar sein und gern gegessen werden), Dienstag ist Kartoffeltag, Mittwoch Reis+GemüseTag, Donnerstag ist süß, Freitag Nudeln mit Soße, Samstag ist Suppentag, und am Sonntag ist Zeit für Aufwändiges, Besonderes oder Neues.

Pilz-Lauch-Risotto

Im nächsten Schritt wollte ich für jeden Typ-Tag einige Gerichte finden, die im Rad durchgekocht werden. Natürlich ist die Reihenfolge nicht streng, richtet sich nach Saisongemüse, Appetit und Kühlschrankresten, aber ich habe eben einen begrenzten Pool aus dem ich wähle. Bisher sieht das so aus:

MONTAG „Schnelle Nudeln mit Salat“

Nudeln mit grünem Pesto; Nudeln mit rotem Pesto; Nudeln mit Frischkäsesoße; Nudeln mit Ei und TK Gemüse; Nudeln mit Avocado Rucola Pesto; Feldsalat mit Maultaschen
Salate: grüner Salat, Gurke-Guacamole, Karottensalat, Tomatensalat, Gurkensalat, Feldsalat

DIENSTAG „Kartoffeln“

Spinat, Salzkartoffeln und Spiegelei; Püree, Falafel und Salat; Ofenkartoffeln mit Kräuterquark und Antipasti; Kichererbsencurry; Chili; Senfeier; Zucchini-Kartoffel-Sonnenblumen Pfanne

MITTWOCH „Reis und Gemüse“

Pilz-Brokkoli-Tofu BBQ Pfanne; Risotto; China Pfanne; Pilz-Zucchini-Paprika-„Hack“ Pfanne

DONNERSTAG „süß“

Schupfnudeln mit Apfelbrei; Mohnnudeln; Milchreis; Griesbrei; Waffeln/Pancakes mit Obst; Palatschinken mit Marmelade/Vanillecreme; Germknödel

FREITAG „Nudeln mit Soße“

Carbonara; Veggienese; Lasagne/Auflauf; One Pot Pasta; Erdnusspfännchen mit MieNudeln; Scharfer Rotkraut-Mozzarella Auflauf, Nudeln mit Sesam+Karotte, Käsesoße

SAMSTAG „Suppe“

Linsen-Karotten Suppe; Urli Suppe (Kartoffel/Karotte mit Einbrenn); Zucchini-Kokos-Suppe mit Backerbsen; Erbsen-Brokkoli-Suppe mit Veggiewiener; Blumenkohlsuppe mit Focaccia; Nudel-Tomaten-Eischlag Suppe

SONNTAG „Besonderes“

Blumenkohl-Mais-Karotten Gemüse in Mandelsoße; Geschnetzeltes mit Gemüse und Pommes; Pizza/Flammkuchen; Semmelknödel mit Tellerlinsen/Schwammerlsoße; Krautfleckerl; Pilzsoße mit Gnocchi; Fenchel-Kartoffelpuffer; Spargel, Kartoffel und Buttersoße; Gorgonzolaspargelnudeln; Quesadillas; Schnetzel Stroganoff Art; Gerollter Ofenpfannkuchen; Pizzaschnecken; sticky China Pfanne

Reibekuchen mit Apfelbrei

Das ist nun die vorläufige ewige Liste, die nun seit 2 Wochen in Testphase ist. Direkt flog schon was raus, nämlich süße Reibekuchen – viel Aufwand und fielen kläglichst durch den kindlichen Geschmackstest – zack, weg. Bei ein paar Tagen ist die Variation recht klein (Suppe oder Reis), was aber Absicht ist, da ich denke dass es besser wäre, die Rezepte wiederholen sich öfter. An Tagen, an denen es Süßes gibt, oder die eben gezielt für neue oder spannendere Gerichte reserviert sind kann die Liste ruhig lang sein, bzw wachsen. Süß wird immer gegessen und ab und an was Neues testen ist ja auch mal nett.

So, nun interessiert mich natürlich ob ihr auch mal an eine ewige Liste gedacht habt, vielleicht sogar eine habt, oder ob die Idee komplett neu für euch ist. Eventuell hab ich ja sogar irgendwem Lust auf sowas gemacht? 🙂

Auf bald!

 

Ich

1000 Fragen an mich selbst #1

Heute bin ich über etwas wirklich Tolles gestolpert. Es geht darum, sich darüber Gedanken zu machen, wer man denn eigentlich sonst noch so ist, so als Mensch halt, wenn man nicht nur Mama ist. Mir fällt schon auf, dass da vieles in den letzten Jahren so unwichtig geworden ist oder sich verändert hat, dass es schon mal lohnen würde, sich darüber Gedanken zu machen, wer dieser Mensch den man da nonstop täglich um die Ohren hat, eigentlich ist. Früher wäre das wesentlich leichter für mich gewesen, heute muss ich doch erstmal nachdenken.

Wie unwirklich diese Gedanken eigentlich sind fällt mir schon mal auf wenn ich eine Kategorie dafür auswählen will. Gedanken? Emotions? So wirklich habe (hatte) ich keine Kategorie für „mich“. Das einzige andere was diese Sparte genau treffen würde wären die Jahresrückblicke, die liefen glaube ich immer unter „Gedanken“, und jaaa, Gedanken sind schon ein wichtiger Teil dieser Fragen, aber es ist eben mehr.

Unterm Strich bin ich nur ein paar Minuten am Tag nur „ich“. Sonst bin ich halt die Psychologin, die Mama, die Managerin zuhause, die Nachbarin, die Mamavon usw.. Und wenn es mir schlecht geht, wenn mich etwas trifft, aus der Bahn wirft, meist unerwartet und ungeplant – dann bin ich auch „ich“, aber dann fühle ich mich davon eher überrumpelt und gestört.

Blöde, eigentlich. Deshalb finde ich diese Idee wertvoll und werde versuchen möglichst oft mitzumachen. Wenn ich euch auch dazu Lust gemacht habe, oder euch interessiert wie andere mit diesen Fragen umgehen, findet ihr eine Sammlung bei Johanna.

Und los gehts!

dav

1000 Fragen an dich selbst – #1
  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Am 6.1.2018 bin ich zum ersten Mal in einer mir fremden Stadt losgezogen und habe diverse Lädchen abgeklappert (zB Nähbedarf), weil ich vergessen hatte das Geburtstagsshirt vom Kleinen zu nähen und nichts daheim hatte.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Ich denke mit meiner Herzfreundin, die leider so so weit weg ist.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Mir Gedanken über Gedanken anderer zu machen (nicht beruflich).
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über Wortwitze, unanständige Witze, „Sickerwitze“ und platte-unlustige Witze.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Naja, das hängt natürlich völlig davon ab, wer die andere Person ist. Grundlegend macht mir das schon etwas aus, und ich würde es unter allen Umständen vermeiden.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Meist sind entweder Kaffee, Müsli, Obst oder Smoothie beteiligt.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem kleinen Sohn beim ins Bett bringen.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Ich huste exakt wie sie, bin rechthaberisch, lasse mir nicht gerne etwas gefallen wenn ich mich übervorteilt fühle, rege mich wahnsinnig schnell auf und bin chronisch unzufrieden.
  9. Was machst du morgens als erstes? Mega unspannend – aufs Klo gehen.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ja, ich denke schon. Am Liebsten den Grüffelo mit verschiedenen Stimmen.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Hmmm, also genau genommen gar nicht, ich hab ans Christkind geglaubt, bis ich etwa 5/6 Jahre alt war.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ein Dach über der Terrasse.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne entspannter, in vielerlei Hinsicht (bzw. das ermöglicht glaube ich das Erlangen anderer Eigenschaften).
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Game of Thrones
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Das war am 4. Geburtstag vom Großen, also 30.10.2016.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt, bis ich „fertig“ bin. Ich weiß natürlich jetzt nicht wann das wäre, manchmal ist man mit dem Leben schon fertig bevor man alt ist, manchmal wird man gar nicht so alt.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An eigentlich alle Urlaube in Österreich, nicht nur wegen schönen Urlauben sondern wegen Familie.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Wie von innen mit Eis erdrückt werden und daran ersticken.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Sowas von!
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Bei sehr vielen Gelegenheiten im Mama-Dasein.

Na, war doch fürs Erste gar nicht so schwer. Bis nächste Woche!

Wochenende in Bildern

[WiB] Unser Wochenende 13.01.-14.01.18

Samstag

Heute war der Einstieg in den Tag holprig, und selbst Bäckerfrühstück war irgendwie anstrengend. Der anschließende Einkaufsmarathon war entsprechend und auch lange. Das erste Foto entstand daher nach dem Mittagessen, als ich versuchte mir 5 Minuten „Ruhe“ mit Kaffee und Keks zu erschwindeln, indem ich die Jungs mit einer Füllung für ihren Traubenzuckerspender bestach.

Es ist nicht zu glauben. Nach JEDEM. EINZELNEN. VERDAMMTEN. Stück Traubenzucker kommt jeder in die Küche gelaufen und berichtet in allen unnötigen langweiligen Details darüber. Wie er rauskam, ob einer auf den Boden fiel und auf welcher Seite er landete, guck Mama!!!! Aber WEHE du fragst sie wies im Kindergarten war….. #augenrollen
Jedenfalls wagte ich eine Situationsaufhübschung mit Blumen. Der Kleine hatte die beim Einkaufen ausgesucht (obwohl die gelben Rosen echt nicht hübsch sind, aber er war verliebt, weil gelb und angeblich am Aaaallerbesten duftend), und es passt ja auch zur Feier morgen.

Wie jeden Samstag steht auch diesmal natürlich Hausputz an. Heute Staubsaugen oben und Badezimmer putzen.

Danach gibt es erstmal eine Auszeit. Der Kater findet die Idee klasse und macht mit. Das Baby findet es ganz toll wenn eine Katze am Bauch schnurrt… ❤

dav

Später steht wieder eine Ladung Wäschebügeln an. Okay, wenn man mal damit anfängt ist Bügeln okayish, aber es dauert so lange und ich bin so ungeschickt. Seufz. Die Jungs lenken sich mit Hörbüchern ab. Wir haben heute festgestellt, dass Pumuckl exakt dem Naturell des Großen entspricht, Art zu reden inklusive (Tonlage auch).

mde

Für morgen habe ich schonmal eine ganze Ladung Muffins gebacken.

Wieder mal eine Ladung Babywäsche gewaschen. Diese liebe ich besonders, es sind (bis auf das rosa Teilchen) alles selbst gestrickte/gehäkelte Sachen: viel davon ist von meiner Oma, die Decke hatte ich gehäkelt, von den Schühchen ist etwas von meiner Lieblingsfreundin dabei. Hachz…

dav

Die wilde Meute wird schließlich noch eingeweicht. Das Badewasser ist danach ganz dunkel und sandig. Wooooo kommt das bitte alles her??? Ich spare euch das Bild von der Wanne danach.. 😉

dav

Danach war endlich Ruhe angesagt. Der Tag war anstrengend, und der Mann und ich beendeten ihn mit Eis und dem Start einer neuen Staffel „Man in the High Castle“. Kein Foto, zu müde.

 

Sonntag

Der Tage startete ganz gemütlich – Action würde eh noch kommen. Erstmal Frühstück und ein wenig couch-en, heute mit Paw Patrol, passend als Einstimmung zum Geburtstag.

Achja, da sind ja noch drölfzig Muffins zu verzieren…

dav

… und das Mittagessen möchte auch gekocht werden (Restenudelauflauf mit Zeugs und Käse drüber).

Die neuen Kissenbezüge auf die Kissen drauf und schnell fürs Foto hingelegt. Ich schwöre, noch während ich klicke fangen sie an sich wegzubewegen und Katzenhaare zu sammeln…

Höchste Zeit alles für die Geburtstagsparty herzurichten!

Und dann wars auch schon soweit. Die Gäste kamen und mit viel Spannung wurden Geschenke ausgepackt…

Anfangs war es dem eigentlichen Partystar viel zu turbulent. Er konnte sich gar nicht so recht ins Spiel finden und wollte nur an Papa festkleben, während die anderen um ihn rum tobten… 😦 Wir fanden das sehr schade, aber werden für nächstes Jahr eben nur 2-3 Gäste einladen lassen, und dann eher mitbestimmen und ruhigere aussuchen. Hilft ja nix wenn er danach seine eigene Party nicht genießen kann… Beim Knicklichter spielen war er aber wieder voll dabei und die Stimmung bei allen perfekt. Partyyyy !!!

Und dann wars auch schon wieder gleich vorbei… Keines der Kinder hat diesmal eine Platzwunde mitgenommen, und damit werte ich die Feier schonmal als Erfolg! (Ja, ich war nervös.) Erstaunlich einfach ließen sich unsere Zwei ins Bett stecken, und der Mann fand noch Zeit den Babyschrank aufzupimpen, indem er die Knaufe anschraubte:

Hier ein Vergleich zu den Dingern, die vorher drin waren. Man sieht auch die frühere Schrankfarbe. Jaaa, mir gefällt er nun weeesentlich besser, so hatte ich mir das vorgestellt!

Nun ist aber hardcore-Beinehoch angesagt! Ich bin platt (nicht zuletzt wegen des Ententanzes, den ich vorzeigen musste und dem vielen Gehüpfe im Schafelied) und heiser (mhm) und taub (MHM!!) und werde mich nun in die Couch tätowieren.

Wenn ihr noch mehr lesen wollt gibt es hier bei Susanne Nachschub!

Auf bald!

 

Wochenende in Bildern

[WiB] Unser Wochenende 06.01.-07.01.18

Also 2018 lässt sich für mich bislang echt saublöde an, und die vergangene Woche ging es mir so schlecht (körperlich, emotional, und eine Pechsträhne oben drauf), dass ich echt große Strecken am Samstag komplett vergessen hatte überhaupt zu fotografieren. Hier aber ein paar Einblicke.

Samstag

Der Samstag beginnt ohne Samstags-Bäckerfrühstück, da Feiertag. Kackscheiße. Ich hasse Feiertage am Wochenende. Feiertag am Sonntag ist schon Betrug, aber Feiertag am Samstag bringt uns um den Familien-Orga-Arbeitstag und das tat diese Woche (nach Spätschicht vom Mann) besonders weh. Hier seht ihr also kein Frühstücksfoto.

Danach bastelte ich eine To-Do Liste, um meine Laune ein wenig zu heben und ein paar schöne Ziele zu stecken. Eigentlich wollte ich mich in Richtung „nähen fürs Baby“ bringen, als es mir wie ein Blitzschlag einfuhr: Verdammt. Nähen. Geburtstag. Mein Kleiner hat übermorgen Geburtstag. Und ich habe noch kein Geburtstagsshirt, weder Ausführung, noch Idee, und weder heute noch morgen haben Läden offen. Babäämmm.

Meine Laune war dann eigentlich komplett gelaufen. Kurzerhand beschloss ich ins Nachbarbundesland zu düsen um noch schnell für die Spontanidee Vliesofix zu besorgen. Im Auto begrüßte mich die Botschaft, dass „Urea“ nachgefüllt zu werden habe und sich das Auto daher in 2400km nicht mehr starten lassen werde. An dieser Stelle gibt es jetzt kein Foto von den Bissspuren im Lenkrad, und auch kein Selfie von meinem verheulten Gesicht.

4 Stunden, einem neutralen h&m Shirt, Vliesofix und, wenn ich schon dabei war: jede Menge frisches Obst/Gemüse das gestern abend bei unserem Rewe restlos alles war, später war ich also wieder daheim und arbeitete fiebrig an der Umsetzung meiner Ideen. Nach eindeutiger Instagram-Abstimmung wird es also Variante 2.

In der Zwischenzeit war der Vater vom Mann da wegen eines Handy-Einrichtungs-Problems und bei der Gelegenheit schleppten sie den Wickeltisch ins Babyzimmer.

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Abends werkelten der Mann und ich noch die Leisten im Babyzimmer fertig. Natürlich passte nichts 100%, da in diesem Zimmer keine einzige rechtwinkelige Ecke oder Spitze ist und die Böden schief. Da eh schon genug Kacke läuft werde ich mich darüber nicht aufregen, und wenn ich mir sicher bin, dass das Baby ein Mädchen bleibt und ich nicht spontan die Leisten abmachen und Wände umstreichen muss, die Löcher mit weißem Silikon oder so ausbessern. Vielleicht.

mde

Danach versuchte ich die Tatsache, dass ich die aufgebügelten Applikationen noch annähen würde müssen zu verdauen und machte mich an die ekeligste Fizzelarbeit, sicherheitshalber per Hand, denn mit der Nähmaschine würde ich das garantiert versauen.

Sonntag

Der Sonntag startete dann mit dem Nachholfrühstück. Yummie…

Direkt danach begann für mich die lange Reihe der Geburtstsagsvorbereitungen. Beim Kuchen rühren dann auch gleich das erste Missgeschick: versehentlich beim Quirl entfernen auf den „an“ Knopf gekommen. Natürlich war noch extra viel Teig dran weil ich die Jungs schlecken lassen wollte. Aber hey, ich hatte ja eh vor, heute den Fliesenspiegel und alle Regale zu wischen! -.-

Beim Basteln am Geburtstagsshirt durfte ich das nächste Mal fluchen: meine Nähmaschine hat immer große Probleme beim Stofftransport, trotz Obertransportfuß (Druck lässt sich nicht verändern). Und nach dem ersten Anlauf legte die Applikation entsetzliche Wellen und an einer Stelle hatte mir die Maschine ein Fadenknödel produziert. Also zurück auf Anfang…

dav

Dank Instagram-Soforttipp startete ich den nächsten Versuch mit Küchenpapier drunter und nicht ganz so engen Stichen, und tadaaa!

nor

Wenn das Bügeleisen schonmal vorgekramt ist… Bügelte ich die frisch gewaschene Babywäsche. Normalerweise bügele ich rein gar nichts (außer Hemden natürlich), aber grade Babywäsche vorm ersten Mal anziehen immer, um sie weicher zu machen. Große hachz-Momente! Die Kids guckten währenddessen Vaiana.

Als Überraschung fand ich in einer Hosentasche einen Schnulli, der da irgendwie auch während des Lagerns und Waschens drin war. Oh-mein-Gott. #herzchenausohren

dav

Ein paar graue Haare später war dann auch die Applikation fertig. Die Jungs verunstalteten in der Zwischenzeit die Terrasse (alles was der Sturm nicht schaffte…).

dav

Zackig gings weiter, der Kuchen war soweit runtergekühlt und wurde nun gefüllt: Marmelade, Erdbeeren und rosa Creme. Letztere ist eine gekaufte Fertigmischung, und das werde ich nie wieder tun, Arbeitserleichterung hin oder her. Ich hoffe in der Torte schmeckt sie dann nicht so eklig raus…

Die nächste Hiobsbotschaft erklang aus den Kinderzimmer: Irgendeine Katze hätte da hin gepinkelt. BITTE WAS??? Achja. Die Alte wurde gestern für mehrere Stunden im Kinderzimmer eingeschlossen. Sie wählte das Teil, das einem Katzenklo in Form am Nächsten kam: Die Ritterburg. Ich möchte nicht allzu kitschig auf meiner Pechsträhne rumreiten, aber: dort liegt Parkett. D-‚:

dav

Trotz aller Hindernisse wurde das Shirt doch noch irgendwann fertig. PUH! Wie viel Schweiß mich das gekostet hat sieht man dem Ding gar nicht mehr an….

Nachdem die Kids gefüttert, gebadet und ins Bett gesteckt wurden kam der nächste Schritt Torte: verzieren, passend zum „Paw Patrol“ Partymotto und mit ganz viel Lieblingsfarbe.

dav

Da ich heute noch keine 5 Minuten still gesessen bin (außer beim Nähen, und das war ja schweißtreibend), werde ich nun nach Tippen des Posts umgehend ins Bett fallen. Morgen geht die Action weiter: Kindergartenstart, für mich Arzttermin morgens, Geburstagsfeier ab nachmittags. Uiuiui!

Falls ihr noch mehr Wochenende in Bildern gucken wollt, schaut doch bei Susanne rein!

Auf bald!

21.SSW · 22.SSW · 23.SSW · 24.SSW · Schwangerschaft

Sechster Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Tjaaaa, was gibt es über die letzten Wochen zu sagen? Ich fürchte, wenn ich versuche, nicht allzu viel zu jammern, bleibt mir kaum was zu erzählen…. XD

Aua

Nein, sooo schlimm war es dann doch nicht. Wobei nach wie vor die Magenschmerzen so schlimm waren, dass es ohne Schmerzmittel nicht mehr ging. Da in der Schwangerschaft nun nicht wirklich viel übrig bleibt empfahl mir meine Hausärztin Iberogast, das sei pflanzlich, und auch der Gynäkologe gab seinen Segen. Zwar wären pflanzliche Mittel, wie auch das, meist mit Alkohol, in der verschriebenen Dosierung müsste ich mir bei der Anwendung aber keine Sorgen machen. Ich muss sagen – wegzaubern konnte es die Beschwerden nicht, aber aus mehrmals täglichen Koliken wurden nach einigen Tagen ein paar mal täglich auftretende Schmerzen, es gab sogar den ein oder anderen Tag ohne Probleme. Nun, nachdem die Flasche aufgebraucht war und ich ein paar Tage am „Trockenen“ saß fiel mir auf, dass auch ohne Tropfen nur noch selten Koliken (1-2x pro Woche) auftraten, und daher versuche ich es momentan wieder ganz ohne.

Auch nervig war, dass ich die letzten Wochen sehr oft Kopfschmerzen hatte, der längste „Anfall“ ging über 3 Tage, bis ich schließlich nicht mehr konnte und fast die komplette erlaubte Tagesdosis Paracetamol einnahm. Danach war glücklicherweise erstmal Ruhe, und ich hatte nur alle paar Tage leichte Kopfschmerzen. Leider ist das mein „Normalzustand“, nur schwanger ist es doof weil ich ja nur wenn es wirklich gar nicht mehr geht Medikamente nehmen würde. Bislang hilft noch „alternatives“, wie schlafen, baden, Wärme/Kühlkissen, Ruhe (ahahaha) und sowas.

Kurioserweise hatte ich diesen Monat einige Male Nasenbluten, und zwar nicht jetzt nach Niesen oder Schneuzen, sondern meist direkt beim Aufwachen. Sehr merkwürdig! Sowas veranlasst mich dann doch mal Blutdruck messen zu lassen, der war zwar höher als bisher in der Schwangerschaft und nicht „optimal“ (130/85), aber nicht in einem Ausmaß besorgniserregend, welches das Nasenbluten erklären würde. Ich gehe daher von gut durchbluteten, leicht platzenden Äderchen aus, wie ich sie in Schwangerschaften öfter habe, vor allem da diese 3 erwähnten Probleme nie kombiniert auftreten.

Zu den lustigen und willkommenen Veränderungen zählen definitiv die der Brüste. Nachdem sie letzten Monat echt oft schmerzhaft ziepten bemerkte ich diesen das erste Tröpfchen Vormilch, was paradoxerweise bei mir etliche Träume übers Stillen auslöste. Meeiiiine Güte… Es ist echt bekloppt was mir das bedeutet und wie sehr ich mich da drauf freue. Auch und vielleicht vor allem weil ich weiß, dass es mir nur in begrenztem Ausmaß vergönnt sein wird, freue ich mich über jeden Schritt in diese Richtung wie verrückt. An der Stelle möchte ich nochmal meinen Sammelpost über Tipps zum Stillen verlinken – ja, damit habe ich mich sehr befasst in diesem Monat.

Träume und Gedanken, die ich als extrem belastend empfunden habe, gab es aber leider auch genug. Die meisten davon drehten sich um Verlustängste, in den schlimmsten Fällen regelrechten Angstattacken, einem meiner Kinder (meist dem Kleinen) könnte Schreckliches zustoßen. An der Stelle halte ich mich aber nun an meine eigene Klugscheißerei zur Angstprophylaxe: fahre eine Straße oft entlang, und sie wird zur Autobahn. Daher bekommt dieses Thema hier nicht mehr Gedankenraum, es sei lediglich erwähnt.7

Und es wird…..

Die größte Überraschung gab es für uns beim letzten Arzttermin. Es haben ja schon aaaalllle prophezeiht, das Baby wäre ein Mädchen. Anfangs war ich noch überzeugt davon, einen kleinen Jungen im Bauch zu haben, da diese Schwangerschaft aber so viel beschwerlicher lief als die beiden ersten dachte ich mir bald: okay, das muss eine kleine Kröte sein.
Einen fixen „Wunsch“ hatten wir nicht, im Kopf war ich ja wie gesagt auf Junge eingestellt und das Zimmer bereits gedanklich geplant. Allerdings gefiel mir die Idee, nun zum „Abschluss“ doch noch einmal ein Mädchen zu bekommen, eigentlich sehr gut. Zwar finde ich die meisten typischen „Mädchendinge“ eher nervig, aber mein Großer hat mich mit seiner Liebe für pink und Bibi und Tina ja gelehrt, was ich eigentlich eh auch weiß: heißt gar nix. Und das würde ja so viel neue Nähmöglichkeiten erschließen…. Hm….

Beim Ultraschall dann guckte sich der Arzt also genau um, und ich starre auf den Bildschirm, gucke hier, gucke dort, und sage: „Hm, ich seh ja gar nix!“ woraufhin er furztrocken verkündete, „Na Sie sehen keinen Penis, weil die kleine Dame hier keinen hat!“ Bämm. Was?? Ein Mädchen, also echt jetzt? Okayy….. Natürlich wollte ich wissen wie sicher sowas jetzt schon sei, und er kommentierte, ganz sicher würde er es mir nach der Geburt sagen, aber bis zum Gegenbeweis geht er definitiv von einem Mädchen aus. Na dann!

Wir freuten uns sehr darüber, „es“ nun endlich mit Namen ansprechen zu können, das gibt so viel mehr Nähe. Und die Jungs sind fast ausgeflippt vor Freude, schließlich hatte sie ja ein Mädchen „bestellt“. Den Namen der Kleinen lieben sie schon heiß und innig und sagen ihn ständig in voller Länge, mit Zweit- und Familiennamen auf. Ich denke im Kindergarten weiß es auch schon jeder…. Außerdem kommen sie nun viel öfter zum Bauch gelaufen, streicheln darüber und reden mit ihrer Schwester, sagen ihr dass sie sie lieb haben, schon auf sie warten und sich freuen wenn sie endlich da ist. Oh Gott das ist so niedlich, dass ich keine Worte dafür finde!!!

Der Bauch selbst ist aber nun ein Vielfaches präsenter. Er ist waaaahhhhnsinnig gewachsen in diesem Monat, ja mehr explodiert. Manchmal ertappt ich mich bereits jetzt in diesem typischen anderen „Schwangerengang“, und vermeide es dann absichtlich, weil ich der Meinung bin, so weit bin ich noch gar nicht. Dennoch ist der Bauch nicht mehr zu übersehen oder zu ignorieren. Manche Nächte brauche ich regelrecht mein Seitenschläferkissen, um gemütlich liegen zu können, manchmal kann ich mich aber auch noch auf den Bauch drehen und so gut schlafen. Seit einer Woche passiert es mir nun leider immer wieder, plötzlich mit meinem Bauch irgendwo anzustoßen, und das ist eher doof, weil es meistens doch weh tut. Aber mein Körperschema hat eben noch nicht begriffen, dass da nun mehr Raum nötig ist…
Ein Bauchbild hab ich nun „dooferweise“ nur gemacht, als ich zeigen wollte dass ich ihn noch in eine normale nicht-Schwangerschafts-Jeans bekomme, und entsprechend sieht er viel kleiner aus als er wirklich ist. Echt jetzt. Das war übrigens in Woche 21, und ich wurde spontan mit einer Umarmung gefotobombt 😀

 

Die Kleine wiederum hat aber auch ordentlich zugelegt, und die letzte Woche war sie so aktiv, dass ich mich kaum daran erinnern kann, sie mal nicht gespürt zu haben. Praktisch rund um die Uhr ist Partyzeit (das macht mir jetzt schon Angst!) und sie hat auch oft lang andauernden Schluckauf. Obwohl es wundertoll ist das Baby so viel spüren zu können, und ich das sehr genieße, komme ich oft an dem Punkt schon „überreizt“ zu sein von dem Dauergetrete, wenn es wieder mal lange nicht aufhört. Mittlerweile kann sie auch schon die ein oder anderen schmerzhaften Tritte verteilen, die mich kurz zusammenzucken lassen. Das macht sie meist, wenn ich im Bett liege, und…. jaa, endlich in der 23. Woche konnte man das auch von außen spüren. Der Erste war Rumpelstilzchen, der die Bewegung spüren konnte und sich wahnsinnig darüber freute, aber auch der Papa musste nicht mehr lange warten um den ersten Fühlkontakt mit seiner Tochter aufzunehmen.

Alles in allem war dieser Monat ein sattes okay-ish. Ich hatte bislang echt phasenweise verdrängt, wie ungern ich schwanger bin, einfach weil ich mich so sehr auf die Schwangerschaft gefreut hatte. Aber es bleibt leider dabei: ich finde diesen Körperzustand durch die Reihe sehr unangenehm. Aber ich weiß ja, wofür’s gut ist… 😉

Auf bald!