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Achter Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Ja zack, da ist der achte Monat vorbei – WHAT? Das heißt konkret, es stehen nur noch 8 Wochen Schwangerschaft bevor, schätzungsweise 56 Tage. Das ist praktisch NICHTS!! Oh-mein-Gott!!! Gedanklich schwanke ich zwischen extremer Vorfreude und Anflügen von Panik. Jedenfalls, der achte Monat ging vom 26.01. bis zum 23.02.2018.

Lazarett

Mit Abstand am Lästigsten war diesen Monat, dass praktisch alle dauerhaft krank waren. Ich hatte anfangen mit einer normalen Erkältung, die mich ungebührlich schachmatt gesetzt hat. Ohne Nasenspray, Paracetamol und Halslutschtabletten die auch wirklich helfen ist es halt kein Spaß. Okay, einiges davon hätte ich im Notfall verwenden dürfen, aber man versucht ja sichs eher zu verkneifen. Also inhalieren, Meerwasserspray und Ricola. Seufz. Direkt nach mir erwischtes es den Großen mit einer kurzen Erkältung, die ihm aber den Kinderfasching verhagelte, und danach lag der Kleine mit Influenza (GSD hatte ich mich impfen lassen!) flach, eine Woche danach war es eine Lungenentzündung, und es ging ihm wirklich wirklich dreckig. So leid er mir natürlich tat, so anstrengend war das für mich, vor allem als dann auch noch der Mann krank war, und ich auch noch die Nachtschicht dazu hatte. Tschüss, nicht vorhandene Energiereserven…

Apropos

Wenn wir schon beim Thema Energie sind – davon hatte ich keine. Null. Die Nächte werden mühsamer, da ich oft wach werde, zur Toilette muss, oder mich einfach im Bett umwuchten muss, nur damit mir eine halbe Stunde eh wieder alles weh tut. Entsprechend unfit starte ich in den Tag, wo mich dann jede kleine Tätigkeit ins Schnaufen bringt. Schon allein das Beginnen einer Aktivität stellt mich vor ein motivationales Problem. Leider war mein Kaffeekonsum entsprechend blöd. Gleichzeitig ist mir das Trinken extrem schwer gefallen, vor allem an Arbeitstagen. Insofern stand da auch viel Vorfreude auf den Mutterschutz ziemlich im Mittelpunkt meiner Gedanken. Es war eindeutig zu viel die letzten Wochen.

Ich brauche dringend Zeit, um mich die letzten Wochen richtig auf die Schwangerschaft einzustellen, die nun echt nicht mehr nebenher laufen kann. Ich sehne mich sehr danach, das Zimmer fertig zu machen, alles herzurichten, Babykleidung zu nähen, Hypnobirthing Übungen zu machen, mich auf die Geburt vorzubereiten. Habe ich schon Shoppen erwähnt? XD

Hallo Bauch!

Ich kann nicht oft genug sagen wie viel Babybauch da gewachsen ist diesen Monat. Ich merke das direkt morgens, wenn ich mich nicht mehr normal gerade im Bett aufsetzen kann, sondern irgendwie blöd im Bett herumrollen muss um hoch zu kommen. Aber auch bei den immer wieder auftretenden Senkwehen, die den Bauch hart und noch klotziger werden lassen als ohnehin schon wird es mir immer wieder deutlich: ja, da ist eine ordentliche Murmel vorne dran.

Aber nicht nur nach außen ist er kolossal, auch innen macht er mir zu schaffen: ich laufe sicher stündlich aufs Klo, und leide tageweise sehr unter Sodbrennen. Kannte ich aus den anderen Schwangerschaften gar nicht, und ganz ehrlich: da verpasst man nix….

Auf ein Bauchfoto habe ich übrigens komplett vergessen, mit einem Tag Verspätung gilt aber sicher dieses noch für den Monat. Sicht von oben, der Große wollte grade die kleine Schwester streicheln… ❤

Öhm, Hausgeburt ??

Ein Thema beschäftigte mich schon seit der Babyplanung… Ich bekam den Wunsch nach einer Hausgeburt nicht aus dem Hinterkopf. Ich habe einfach keine Lust auf den Stressfaktor Krankenhaus. Beim letzten Mal war ich nicht einmal eine Stunde im Kreißsaal, und die war pures Chaos, während ich meine Konzentration verlor. Neee, das brauch ich eigentlich nicht. Allerdings war es sehr schwer eine Hebamme zu finden, die Hausgeburten anbietet, und die einzig verfügbare ist nun schon eine, an die ich mich erst ein wenig gewöhnen muss. Es ist leider keine Liebe auf den ersten Blick, aber sie ist nett, erfahren und wirkt vertrauenswürdig. Ab nun möchte ich bis zum Ende der Schwangerschaft abwechselnd bei ihr die Vorsorge machen, ein Termin ist schon erledigt. Ich denke, wenn wir uns besser kennen, „passt“ es auch besser.

Und sonst?

Tjoa, und sonst gibt es nicht so viel zu berichten. Der 8. Monat endete fast auf den Tag mit meiner Arbeitszeit, und ich bin darüber mehr als erleichtert. Ich hoffe auf eine möglichst beschwerdearme restliche Schwangerschaft, und werde die Vorbereitungen aus vollen Zügen genießen (soweit das möglich ist).

Auf bald!

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8. Schwangerschaftsmonat (2.0)

Ich sags ja, am Ende fliegt die Zeit.. vorhin dachte ich mir „hm, wann is denn eigentlcih der Monat rum?“ und stelle fest, dass ichs schon verpasst hab. Ups 🙂 Und auch grade wieder.. hm, Moment, in welcher Woche bin ich denn dann grad? WAS? 34.???

Naja, vermutlich liegt das am Stress gerade, dass das leider so untergeht alles. Ich merk die Schwangerschaft zwar mehr als mir lieb ist, hab aber irgendwie grade keine Zeit, sie bewusst zu erleben. Das ist besonders schade, da ich diesmal so viel spüre. Meist nutze ich daher die Zeit im Bett, oder zwischendurch, wenn ich zufällig zur Ruhe komme, um die häufigen und ordentlichen Stupser und Treter anzuhimmeln…

Am Wichtigsten diesen Monat war wohl, dass das Outing vor 2 Wochen nun endlich eindeutig genug war, um sich darauf auch einzulassen. Einen Anhaltspunkt gabs ja schon vorher mal, aber da hat er alles Entscheidende nur so kurz und undeutlich gezeigt, dass ich ihm noch keinen Namen zuordnen wollte. Nun ist das aber klar, und wir reden von ihm unter seinem Namen. Das ist mir sehr wichtig, ich finde, so wird „es“ mehr zu einem konkreten Baby, zu unserem zweiten Sohn. (*hust* Und ich kann nun endlich ein wenig shoppen *hust*)

Insgesamt war der Monat leider furchtbar anstrengend. Ich war vor allem emotional durch den ganzen Stress (va mit der Bank *grrrr*) sehr angeschlagen, und ging streckenweise nur mehr am Zahnfleisch. Wenn ich dann mal auf den Beinen gegangen bin, hatte ich sofort mit der Hüfte Probleme. Vorne Symphyse, hinten das andere. Abends tats dann oft so weh, dass das erste gerade Hinlegen höllisch war, regelrecht veratmen musste ich dabei. So ein scharfer, spitzer, durchdringender Schmerz. Kommt sicher auch von der schlechten Haltung im Wachzustand, bzw. der Überlastung. Aber was hilfts, es stand halt viel an… Resultierte in viel blanken Nerven, viel Geheule, viel Streit mit dem Mann. Übrigens, ja, ich kann auch zustimmen: Der Hauskauf war die größere Beziehungsprobe als das erste Jahr als Eltern.

Der Schlaf hat sich glücklicherweise gebessert, nur hatte ich ein enormes Schlafbedürfnis. (Ich darf hatte schreiben, jetzt ists nämlich wieder ganz anders, juhu!) Oft konnte ich nach dem morgendlichen Fläschchengeben gar nicht mehr einschlafen, war dann am 4.30/5.00 wach und hab mich quer durchs Bett gewälzt. Geächzt, besser gesagt, weil umdrehen geht nicht mehr so schwungvoll und ohne Weiteres, und Liegen schon mal gar nicht. Ich war demnach also chronisch müde und schlecht gelaunt. Abends bin ich oft vor Erschöpfung ins Bett gegangen, nicht unbedingt vor Müdigkeit, und lag dann erstmal wieder lange wach. Ein Teufelskreis!

Schlimm war dabei auch das Wasser in den Beinen. Tagsüber merk ichs gar nicht, es ist wohl nicht so schlimm. Aber wenn ich nachts lange auf einer Seite liege, wird das Bein so fies taub dass ich gern aus der Haut fahren würde. Das in den Händen hat sich dafür gebessert. Die werden zwar immer noch taub (vor allem rechts!), aber nicht mehr so schlimm dass sie weh tun. Nur unangenehm ists, aber das lässt sich einigermaßen ignorieren.

Der Bauch war diesen Monat verdammt weit oben, und es gab regelmäßige Vorherrschaftskämpfe Baby-Magen, Baby-Lunge oder auch mal Baby-Herz. Besonders unangenehm, sein Herz so deutlich zu spüren weil alles dagegen drückt. Und gleichzeitig nicht gut Luft zu kriegen. Bäh. Ich freute mich also durchgehend aufs Senken! Auch dass das Baby Anfang des Monats noch verkehrt lag, war fies. Das Umdrehen hab ich daher dankend angenommen, unten hat der Kopf halt doch spürbar mehr Platz!

Was mir noch ein wenig „Sorgen“ bereitet – das Baby ist laut Ultraschall recht groß. Es gibt keinen anderen Hinweise (Fruchtwassermenge, Screening) auf Schwangerschaftsdiabetes, und als jemand mit Insulinresistenz weiß ich auch wie sichs anfühlt wenn was komplett ausm Lot ist – ne, alles ok. Der Arzt geht eher davon aus, dass die Berechnung auf den 11.1. aufgrund von angenommenem Eisprung (bzw Befruchtung, ich war mir ja sehr sicher, ne?) einfach falsch ist. Zykluslänge hin oder her, eine Woche bin ich auf jeden Fall weiter, und selbst dann ist das Kind zu groß o_O Verwunderlich wäre es also nicht, wenn er eher kommen mag. Der Arzt meinte, viel länger als Weihnachten gibt er mir nicht (Hallo!??!) und hat mir extra noch vorher nen Termin reingedrückt, um nach dem Rechten zu sehen. Hmp! Ich wiederum wünsche mir frühestens ein Silvesterbaby, besser noch 2014. Ist hier halt noch einiges zu tun vorher! Dann erinnere ich mich aber an den großen Bruder: laut NFP hatte ich auch den 11.(11.) ausgerechnet, die Ärztin auf den 4. datiert und gekommen ist er dann am 30.(10.). Wir sind gespannt! 🙂

So, sonst weiß ich nichts mehr, was für diesen Monat typisch war, vieles gehört halt zum aktuellen neunten (oh-mein-Gott!!!?).

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Auf bald,
Hummelchen