40.SSW · Geburt · Schwangerschaft

Es geht los! Geht’s los???

Jaaa, auch beim 3. Kind ist es noch enorm spannend, wann es denn nun endlich losgeht mit der Geburt. Ich hätte ja gedacht, ich bin entspannter, aber das war eine komplette Fehleinschätzung. Das kleine Baby ist so sehnlichst erwartet, dass jeder von uns gierig jedes Anzeichen abwartet, das den letzten Countdown einleiten könnte. Vermutlich ist es halt so, dass die Frage, wann die Geburt beginnt oder woran man nun erkennt, dass es wirklich los geht ewig spannend bleibt. Hey, man wartet schließlich 9 Monate, wie soll man dann gegen Ende nicht total hibbelig werden??

 

Meine Anzeichen für die bevorstehende Geburt
  • Seit 39+0 spüre ich die Senkwehen, die sonst eher im oberen Bauchbereich sehr unangenehm/schmerzhaft sind, weil sie alles zusammenschnüren, eher unten. Ein paar der Senkwehen kommen weniger mit diesem Betonwand-Gefühl und mehr mit regelähnlichem Zusammenziehen/Spannen im unteren Bauch. Jetzt, am zweiten Tag dieser neuen Senkwehen ist dabei aber noch kein deutlicher Anfang bzw Ende erkennbar, und natürlich auch keine Regelmäßigkeit.
  • SA, 14.4 (ET-6): Ich habe das dringende Bedürfnis, nun alles fertig zu machen und alle verbliebenen Fläschchen-Dinge zu reinigen, inklusive Brusternährungsset, Dampfsterilisator und Milchpumpe. Ich weiß nicht ob das als das typische Anzeichen durchgeht, das ich bisher hatte, oder nur ein Ausdruck von Pessimismus ist: wir sind nämlich alle erkältet, Steinböckchen sogar krank mit Fieber und ich prophezeihte, dass bestimmt JETZT die Geburt beginnt. Hm hm hm…
  • MI, 18.4. (ET-2): Die letzten Tage waren zwar sehr anstrengend, aber leider sah es nie nach Geburt aus. Es gab hier und da mal eine Wehe, die keine Senkwehe mehr war sondern im unteren Bauch zwiebelte, aber nichts davon wurde regelmäßig, und dann hat mich eine fiese Erkältung schachmatt gesetzt. Heute kamen dann über den Tag verteilt immer mal wieder einige Wehen pro Stunde, und nachmittags bemerkte ich eine leichte Schmierblutung. Auch die Verdauung kam ein wenig auf Trab. Dazwischen aber wieder stundenweise gar nichts. Es wird spannend! Ich weiß nun gar nicht ob ich hoffen soll, es möge bald losgehen, oder ob ich lieber vorher wieder ganz gesund sein mag… ? Ich tröste mich damit, dass es ohnehin egal ist was ich gerne hätte, und es so kommen wird, wie es will.

Es. Wird.

Bald. Ganz bald!

37.SSW · 38.SSW · 39.SSW · 40.SSW · Schwangerschaft

Zehnter Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Dieser ist also mein letzter letzter Schwangerschaftsmonat. Also je. Ich habe das Gefühl, ich sollte wehmütig werden. Irgendwie kann ich mir im Traum nicht vorstellen, das Schwangersein per se jemals auch nur ansatzweise zu vermissen. Ich war noch nie gern schwanger, und dieses Mal mit all den Problemchen und Zipperlein war das noch deutlicher. Trotzdem denke ich, wenn ich jetzt nicht mehr „genieße“, dann… Nein, vermutlich nicht. Bei dem Gedanken „letztes Mal“ kommt nur pure Erleichterung. Dennoch möchte ich es versuchen, zumindest bewusst zu erleben, denn dieser Teil meines Lebens ist nach der Geburt Geschichte.

Dieser Monat ging vom 23.03. bis zum längstens 20.04.2018. Heute beginnt die 40. Woche, aber ich schließe diesen Monatsbericht schon heute ab, in der Annahme, dass die größte Änderung der kommenden Woche Geburtsanfänge sein werden (so ich bittebittebittedanke nicht übern Termin gehen muss).

Ruhe vor dem Sturm

Ich merke deutlich, wie ich gerade Ruhe brauche. Nicht täglich, aber öfter mal pro Woche brauche ich ein Schläfchen. Eine Stunde reicht dann völlig, aber ohne ist so ein Tag schon ziemlich lange. Auch sonst fehlt mir eigentlich ständig der Antrieb, um Dinge anzupacken oder zu erledigen, etwas das ich so eigentlich gar nicht von mir kenne. Es scheint so, als würde mit Ressourcen streng gewirtschaftet und gespart wo nur geht. Ich versuche das natürlich zu akzeptieren, aber dieses faul und träge sein ist für mich einfach belastend, ich kann es nicht besser sagen. Besonders die beiden Tage, die ich (mal wiiiieder) wegen Migräne flach lag (natürlich genau zu Ostern, ne?) zeigen mir, dass das einfach nicht mein Ding ist. Ich hatte ja vor, nach der Geburt die ersten Tage mit dem Baby im Bett zu verschwinden, aber ich habe so eine Ahnung dass ich das nicht aushalten werde…

Das Baby wurde natürlich auch deutlich ruhiger gegen Ende. Ich kann mich noch erinnern, dass über Ostern fast kaum mehr (gewohnte) Aktivität zu merken war, und ich mir gleich mal Sorgen gemacht hab, musste ich doch wegen Migräne Schmerzmittel nehmen. Natürlich war alles in Ordnung, aber ab Woche 38 waren die Bewegungen eben deutlich weniger, eher sehr „in der Tiefe“ zu spüren, und das ständige Gestrampel eigentlich vorbei. Ich merke nur noch den häufigen Schluckauf und ein sanftes Gewusele.

Gestrandeter Wal

Mein Körper ist nun definitiv an einem Punkt, wo ein normales „Alltags-Leben“ nicht mehr möglich ist. Der Bauch ist ein massives Hindernis, ich kann mich im Wachzustand nicht normal bewegen, mich nicht bücken (ohne sofort ekliges Sodbrennen zu bekommen), und auch Sitzen ist eine Kunst geworden. Am Nervigsten ist das natürlich aber nachts. Liegen tut in fast jeder Position weh, und wenn ich endlich eingeschlafen bin, wache ich nur längstens eine knappe Stunde später auf, meist weil ich ständig auf den Rücken rolle und so keine Luft mehr bekomme. Also wieder umwuchten, versuchen einzuschlafen, wach werden… Dazwischen immer wieder mal Ausflüge zur Toilette. Die sind besonders unangenehm wegen der heftigen Beckenschmerzen, die immer beim ersten Aufstehen nach längerem Liegen auftreten. Grade die letzte Woche warn dann schlafen wirklich nur noch pure Quälerei, und ich hatte kaum noch Lust ins Bett zu gehen, wissend was da auf mich zukommt.

Optisch finde ich, dass mein Bauch gar nicht so extrem groß aussieht wie er sich anfühlt. Allerdings liegt das wohl an meinem massiven Übergewicht, dass es einfach nicht so auffällt. Die Masse ist aber da, und macht mir das Leben schwer.

Huii

Meine Gefühle sind grade doch ein wenig durcheinander. Meistens steht die Vorfreude auf das kleine Menschlein deutlich im Vordergrund. Ich kann es gar nicht erwarten, mein Kind endlich kennen zu lernen, zu sehen, zu riechen, zu umarmen.. Ich platze fast vor Neugierde! Ich kann mir ja gar nicht vorstellen, wie es ist ein „anderes“ Kind als meine zwei zu haben, meine Vorstellungskraft reicht da irgendwie nicht. Gleichzeitig werde ich auch extrem nervös, bekomme Lampenfieber, habe Angst vor Überforderung in der belastenden anstrengenden ersten Zeit. Ich sorge mich, wie das mit den Jungs werden wird, ob sie arg eifersüchtig sein werden, oder ob ich die Zeit mit ihnen „vermisse“, weil ich so auf das Baby fokussiert sein muss zu Beginn (so ging es mir zur Geburt vom Kleinen nämlich). Oft kommen da natürlich auch Zweifel, ob ich dem allen überhaupt gewachsen sein kann, ob es mich nicht so ganz allgemein massiv überfordern wird, drei Kinder zu haben.

Aber auch Sorge davor, wie es mir körperlich nach der Geburt geht. Die Geburten selber habe ich ja immer gut verkraftet, aber das „Schlachtfeld“ danach habe ich nicht in guter Erinnerung. Die Schmerzen, Nachwehen, die, pardon, Sauerei und damit zwangsläufig das dauernde Bett neu überziehen. Der Stillstart, und damit verbunden – auch wenn bereits erwartet – die Enttäuschung darüber, wie wenig es da läuft wie es soll, da werden vermutlich Gefühle kommen, auf die ich gar nicht so scharf bin.

Selbstverständlich weiß ich schon, dass das alles vorüber geht. Nach zwei, spätestens drei Wochen bin ich wieder Ich, das Baby ist ein Familienmitglied, der erste Trubel wird sich schlichten und wir werden unseren neuen Alltag finden. Aber ne Kackangst ab ich ja trotzdem vor dieser Umstellung. Diese gemischten Gefühle finden bei mir meist in doofen Träumen Ausdruck, die in der Regel gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern einfach nur allgemein aufwühlend und blöd sind.

Vorbereitungen

Viel dreht sich jetzt auf der Zielgeraden natürlich um die letzten Vorbereitungen. Die Windeln sind nun alle durchgewaschen, die Wäsche im Schrank, die Fläschchen werden gründlich gewaschen und ausgekocht, Pflegeprodukte für mich zur/nach Geburt und das Baby eingekauft. Die Nonomo ist gewaschen, der Krabbelteppich ist bereit. Der letzte Einkauf war zum Ikea, denn der Teppich fehlte noch, und nun ist der auch da. Das Zimmer ist somit bereit. Bereit, eingelebt zu werden.

Aber Vorbereitungen beziehen sich natürlich nicht nur auf Gegenstände und Einkäufe, sondern vor allem auch auf alles andere. Ich träume oft von der Geburt, und in den Träumen kommen immer verschiedene Aspekte raus. Ich bin diesen Hinweise wirklich sehr dankbar. Mein Unterbewusstsein übt regelrecht in der Vorstellung diese neue Form der Geburt (also, außerklinisch) und befasst sich mit allem Möglichen, was mir dazu wohl einfällt. Komischerweise enden fast alle meine Phantasien oder Träume mit der Geburt des Köpfchens, und ich frage mich ernsthaft: warum?? Vielleicht hängt das damit zusammen, dass bei meinen bisherigen Geburten der Teil bis dahin in einem unbewussten, quasi nicht-steuerbaren Kopf-Schwebezustand verlaufen ist, mehr ein „passieren“ als ein „machen“, und das danach war viel klarer, gesteuerter, also sozusagen nichts Unbekanntes. Ich bin gespannt, wie es dann wohl wirklich sein wird!

Auch die Kinder versuche in intensiv vorzubereiten. Das ist insofern nicht schwer, als sie ohnehin ständig davon anfangen. Sie haben viele Fragen, oft die selben tausend Mal in Folge. Es nervt, aber ich verstehe natürlich, dass alles rund um Geburt und Geschwisterchen bekommen unglaublich aufregend, aber auch irritierend ist. Ich gebe mir Mühe, alles geduldig drölfzig Mal durchzukauen, und lese oft und ausführlich das Schwangerschafts/Geburt Buch, in dem Vieles schon sehr genau erklärt wird. Ich finde es faszinierend, dass ich mich um einige Details so im Vornherein eigentlich drücken wollte, weil ich mir dachte „diese oder jene Info kannst du ihnen ja gar nicht zumuten“, aber die beiden da so völlig ohne Scham oder Schock damit umgehen, dass ich nur so staune. Ja, und natürlich haben sie recht. Dieses Ergriffen-sein, der Schreck, oder dieses „ohmeinGooott“ ist natürlich gesellschaftliches Erbe. Die Kinder finden es beispielsweise überhaupt nicht merkwürdig, dass Babys durch die Scheide geboren werden, und nehmen auch meine Erklärungen auf ihr intuitives „wie soll denn das Baby da durchgehen?“ locker und nüchtern auf. Man kann natürlich darüber streiten, ob man das in dem Alter schon wissen muss. Natürlich muss das nicht, aber gerade bei einer geplanten Hausgeburt finde ich es wichtig, dass die Kinder (auch wenn sie natürlich planmäßig nicht unmittelbar daneben stehen!) darüber informiert sind, was da passieren wird und warum, um nicht davon zu erschrecken. Grade das Rumpelstilzchen nimmt unglaublich viel wahr und auf, und neigt dann dazu sich das in seinem Kopf zu erklären, wenn da nicht schon Modell vorhanden ist, und ich möchte verhindern, dass das Erlebnis für ihn blöd wird.

Endspurt und Countdown

Nun in der letzten Zeit versuche ich, Kraft und Ruhe zu tanken, noch Dinge in Ordnung zu bringen, diverse bürokratische Fitzelarbeit abzuarbeiten (soweit möglich) und mich auf mein kleines Baby zu freuen. Ich weiß, dass sonst nicht mehr viel zu tun ist, und sitze hier voller Spannung vor der Frage: Wann geht es los???

  • Mit Beginn der 39. Woche merke ich, dass ich plötzlich ein paar Pickel bekomme. Das war in den letzten Schwangerschaften jeweils etwa gut 10 Tage vor Geburt der Fall.
  • Seit Beginn der 39. Woche sind die Senkwehen teilweise schmerzhaft, aber nicht im unteren Bauch, wo ich „echte“ Geburtswehen spüren würde.
  • Seit Mitte der 39. Woche ist das Baby nun besonders ruhig, es sind nur noch leichte Bewegungen zu spüren, meist bemerke ich sie überhaupt nur wenn ich selbst grade liege und mich darauf konzentrieren kann. Kein Gestrampel mehr, und auch nur selten Schluckauf.

Auf bald!

37.SSW · 38.SSW · 39.SSW · 40.SSW · Babybauch · Schwangerschaft

10. Schwangerschaftsmonat (2.0)

Auch dieser begann verdammt anstrengend, mit den letzten Arbeiten vom Umzug. Genau 20 Tage vor ET hatte ich alle Wände im Haus fertig gestrichen (und weil sich darüber so viele aufregen: grade stehen und mittels Teleskopstange den Arm hoch und runter bewegen is bei Gott weniger anstrengend als dieselbe Zeit einen Einjährigen zu bespaßen!!), aber natürlich gab es noch entsetzlich viel Chaos, Kisten die ausgeräumt werden mussten, mit fehlenden wichtigen Dingen fürn Haushalt (WO verdammt sind die Kaffeetassen drin!!!??).

Mittlerweile ist alles soweit fertig, auch alles fürs Baby, nur etwas ganz Wichtiges ist nach wie vor verschollen: die Kiste mit den Milchpumpen. Ich könnte im Dreieck springen. Ich weiß sie MUSS da noch wo sein, aber ich finde sie schlichtweg nicht! Im Keller sind natürlich noch -zig Kisten, aber eigentlich sind die sortiert, und die übrigen sind solche, die auch eingekistet bleiben können. Wenn ich da tatsächlich überall reinschaun muss *theatralisch ohnmächtig werd*….

Aber zurück zum Thema… Entsprechend gings mir auch körperlich (und psychisch!!!!) nicht so pralle. Die Symphyse meldet sofort zurück, wenn ich ihr zuviel zugemutet habe, und ich hab so viel Wasser in den Beinen dass nachts schlafen seit Wochen sehr schmerzhaft ist. Ich kann nur auf der Seite liegen, und die ist sofort taub, nach etwa 5 Minuten. Auch muss ich die ersten beiden Stunden im Bett etwa im 20-Minuten-Takt aufs Klo, rausgedrücktes Wasser entsorgen. Spaß ist anders.

Irgendein Problem hat wohl auch mein Becken auf der rechten Seite, wann immer ich rechts liege fängt da genau in der seitlichen Beuge ein widerwärtiger Schmerz an, wie ne Mischung aus Muskelkrampf, Seitenstechen und Hexenschuss. Zuerst dachte ich schon, ich hätte irgendwie komische Wehen, aber da auch nach 10 Minuten Dauer-Schmerz keine Pause kam, war das vom Tisch. Höher und anders lagern mittels Kissen hat nichts geändert. Ich kann also nur noch links rum schlafen, was das Ganze noch blöder macht.

Meine Verdauung hatte auch schon bessere Zeiten, aber ist im Rahmen. Mein Appetit hat große Schwankungen: mal gar kein Hunger, mal könnte ich reinhaun wie.. naja, könnte! Mein Magen hat keinen Platz mehr, wenn ich auch nur etwas über Hunger esse, dann drückt er so ans Herz dass ich mich wahnsinnig unwohl fühle, weil ich den Herzschlag so spüre, und Magenschmerzen bekomme. Führte dazu, dass ich vor Weihnachten auch ein wenig abgenommen hatte, aber ich denke die Kekse und das Raclette zu Silvester haben das wieder ausgebügelt… -.-
Nahezu „Heißhunger“ hab ich die letzte Woche auf Äpfel entwickelt, und zwar Boskoop. Nur die! Dieses schön säuerliche, knackige, aber doch weiche.. mmmmhhhh.. Jeden Abend muss einer sein. 😉 Interesse an Süßigkeiten hab ich dafür glücklicherweise nicht, mit Ausnahme von Waffeln, nachdem ich ein sündhaft leckeres Rezept gefunden hatte.

Die Babybewegungen werden immer weniger. So wenig, dass ich manchmal da sitze und mich sorge. Nur Schluckauf hat der Kleine sehr regelmäßig. Ich habe das Gefühl, dass er waaahhnsinnig weit „innen“ und „unten“ liegt, und ich kaum noch was von ihm mitbekomme. Er verschwindet gerade wirklich völlig in Bauchmitte.

Und wie siehts mit Geburtsbeginn aus? Nun…
Senkwehen hab ich seit über 2 Wochen sehr sehr häufig. Der Bauch wird dabei so bretthart, dass ich manchmal nicht mehr weiß wie ich sitzen und atmen soll. So als wären alle Muskeln bis zum Zerreißen dauer-angespannt. Nicht schmerzhaft, nur tierisch unangenehm. Seit einigen Tagen kommt dabei auch ein gewaltiger Druck nach unten zustande. Ich weiß nicht, ob das Baby dabei einfach nur so ins Becken bohrt, oder ob das wirklich von der Wehe selbst kommt, aber es führt zu stechenden „Schmerzen“ im Beckenknochenbereich auf der Unterseite. (Schmerzen mit Gänsefüße, weil es kein schlimmer Schmerz, aber eine sehr deutliche Missempfindung ist.) All das kommt sehr häufig übern Tag (so 3-4 mal die Stunde etwa, mal deutlich häufiger, mal paar Stunden gar nicht), hat aber von der Qualität her weder was „wellenartiges“ noch Wehencharakter. Ist also nur Vor-Geplänkel. Aber zumindest wohl die nächste Stufe vom Vorgeplänkel.
Verlässliche Anzeichen gibts eigentlich keine. Der Schleimpfropf ist noch da wo er sein soll (zumindest habe ich nichts Gegenteiliges bemerkt). Nur Hormone scheinen ein paar mehr rumzufliegen als sonst – die Brüste spannen gelegentlich und ich sammel Pickel. Der gesamte „untere Bereich“ ist geschwollen und sehr empfindlich (und wohl gut durchblutet, Rasieren gibt daher und mangels Sicht immer ein kleines „Blutbad“), das aber schon seit einiger Zeit.

Ich hoffe einfach nur, dass der Kleine nicht lange überzieht. Der Mann hat diese Woche noch Urlaub, danach wäre ich den ganzen Tag mit dem Kind alleine zu Hause. Abgesehen davon, dass ein Geburtsbeginn dann echt einfach *uncool* wäre (für diesen Notfall würden aber sofort auch die Schwiegers aus der Arbeit heimfahren, die einen kürzeren Weg haben als der Mann, der gut mal 2 Std brauchen kann, je nach Zug), so ist auch schon im Normalzustand mit den Dauer-Senkwehen aufs Kind aufpassen höllisch anstrengend und unangenehm. Ein paar Daumen könnte ich also brauchen! 😉

Go, Baby, go !!!

P1000609

.
Auf bald,
Hummelchen

40.SSW · Baby · Geburt · Schwangerschaft

Landung

Am 30.10. um 20:41 ist unser Kleiner endlich geschlüpft. Ich kann es gar nicht in wenig Worte fassen, was ich sagen möchte, und für viele Worte fehlt mir grade die Zeit.

Daher nur ein paar standard-langweilige Eckdaten: Er ist 53cm groß, wog 3480g und hatte einen Kopfumfang von 35cm. Er hat eine kleine Stupsnase, einige dunkle Haare wie der Papa, und ist überhaupt der süßeste kleine Kerl der Welt (jajaja, ich weiß, ich weiß *g* aber ich sags trotzdem!)

Ich tippe schon seit dem ersten Tag am Geburtsbericht, weil ich soooo schnell vergesse, aber schaffe nur 10 Minuten täglich – wird also noch dauern. Mehr kommt dann sicher die nächsten Tage. Bis dahin…

.
Auf bald,
Hummelchen

40.SSW · Geburt

ET-4 O_O

Seit 2 Stunden hat mein ET-4 begonnen. Heute ist übrigens Vollmond.

Ich liege im Bett. Glibschig ist es unten, aber ich muss ohnehin aufs Klo, also kann ich auch gleich saubermachen. Ich stehe auf, und merke beim aufsitzen, dass es aber *besonders* glibschig ist, und denke mir noch „aber hallo, nachts geht da immer was“. Als ich Richtung Klo gehe, habe ich das Bedürfnis, nur kleine schlurfende Schritte zu machen, und mir schießt ein absurder Gedanke quer: „das wird doch aber kein Fruchtwasser sein, oder??“ und ich taste mich bauchabwärts: feucht. O_O

Ich setze mich aufs Klo, und zittere sofort am ganzen Körper. Ist das kalt hier! Während ich mich leicht vorbeuge um die Heizung höher zu drehen, merke ich auch.. da kommt was. Nein, kein Schwall wie ich mir das vorgestellt hatte, und auch nicht auf einmal. Über eine halbe Stunde verteilt immer wieder ein Bächlein, wann immer ich die Sitzposition leicht ändere oder aufstehen will. Ich knete ein wenig am Bauch, vielleicht hilfts ja? Ich will hier endlich weg und den Mann wecken!!!

Nach einiger Zeit kann ichs wagen, klemme mir die ohnehin eingesaute Hose zwischen die Beine und schlurfe zurück ins Schlafzimmer. „Du, ich glaube es wird jetzt doch etwas ernster.“ Der Mann ist sofort wach, aber weiß glaub ich nicht so genau was ich grad von ihm will „was meinst du???“ fragt er verschlafen, aber ich merke – ich sollte zurück zum Klo „du, ich kann hier grad nicht stehen bleiben“. 5 Minuten ist noch Stille, dann hör ich wie er hektisch aufsteht und zitternd nachkommt, dazwischen „ohmeinGott“ murmelnd.

Wir haben nun die restlichen Dinge, wie Waschkram und so verpackt. Starken Kaffee gekocht und abgefüllt. Bücher, ipod und Kindle sind in meiner Tasche.

Wehen sind da aber noch keine, und wir werden uns vermutlich nochmal hinlegen, schlafen wird zwar nix mehr werden, aber noch ein wenig ruhen.

Ach-du-Scheiße.

.
Auf bald,
Hummelchen

40.SSW

ET-5 (uiii)

.. und es geht weiter. Der gestrige „Prozess“ hat sich im Laufe des Tages, der Nacht, und heute fortgesetzt. Ich gewöhne mich ans iihbääh, und stelle fest, dass ich froh bin dass der ganze Krempel nicht auf einmal ans Tageslicht kam.

Seit heute morgen zähle ich eine unglaublich hochmotivierte Verdauung dazu. (Oder ist die nur so hochmotiviert weil ich ein wenig nervös werde?) Sonst ist da aber nix, keine spürbaren oder schmerzhaften Wehen, nur harter Bauch und gelegentliches leeeiiichtes Ziehen (fällt nur auf wenn ich grad nix mach).

Ich denke, es sieht alles gut danach aus, dass es in nächster Zeit bald mal was wird. Nicht gleich und sofort, so fühlt sichs nicht an, aber aktuell kann ich mir auch nicht mehr vorstellen lange über den Termin zu gehen. Vielleicht ists auch nur Zufall grade, aber…

Ich habe noch eine Ananas, und ich bin bereit, sie einzusetzen!  😀

.
Auf bald,
Hummelchen

40.SSW

ET-6 (iiihbääh)

Hm, tjoa. Wie schreib ichs? Is ja schon eklig, irgendwie. Wobei ich ernsthaft das dazugehörige Wort ekelig-klingender finde, als der Vorgang tatsächlich war.

Jedenfalls, heute morgen auf der Toilette dachte ich mir „was zum.. !?“ und hätten mein Mann und ich eine entsprechend *nette* Nacht gehabt, hätte mich das nicht verwundert. So allerdings… wiege ich nun aus anderen Gründen ein paar Mikrogramm weniger. Ich würde sagen, ich wiege in etwa ein 1/4-1/2 Eiklar weniger. (Ja, bäh.)

Die Oma hat mir schon vor Tagen gesagt, ich muss darauf achten, und wenn sichs färbt wirds spannend. Das tats nicht, bislang, und auch sonst ist alles ruhig. Und ein wenig hoffe ich „ohGott bitte doch ein Halloween Baby!!!“, glaube aber das wäre zu knapp. Trotzdem bin ich nach den letzten Tagen nicht mehr GANZ so sicher, noch 2 Wochen warten zu müssen (wobei es mich auch nicht überrascht, mein Gehirn rechnet noch in etwa mit diesem Zeitrahmen). Aber es sind einfach ein paar winzige Kleinigkeiten, die sich ändern… Mein Hormonspiegel ändert sich zum Beispiel grad insofern, dass lauter Pickel kommen (hatte keine 3 Stück die ganze Schwangerschaft vorher!), ich schlafe wieder mal nur schlecht, und verzeichne doch die eine oder andere unangenehme Senkwehe (nix gscheites, nix so heftiges, dass ich Anfang und Ende spüren würde, aber da *ist* halt was).

Go, Halloweenbaby, go!!! (Mensch Kleiner, so glaub mir doch, das is nur zu deinem Besten! *g*)

.
Auf bald,
Hummelchen