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Zweiter Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Nun, was hat sich so getan in diesem Monat… ?

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Erstaunlicherweise waren die ersten Anzeichen recht früh zu bemerken und sehr typisch: Abgeschlagenheit und gelegentliche Übelkeit – all das aber noch in einem sehr kleinen Rahmen. Tatsächlich bemerkte ich leichte Gereiztheit, weniger Geduld und überhaupt keine Lust aufs Arbeiten, dafür war in dieser Woche scheinbar gar kein Platz im Kopf. Da kam der Urlaub grade recht!
Einzig sehr auffällig und wirklich unangenehm waren 2 Tage, in denen ich üble Rückenschmerzen hatte. Ging dann Gottseidank vorbei, ich verdächtige ein wenig das Utrogest, denn das waren genau die Tage an denen ich damit begonnen hab.

6.SSW

Glücklicherweise kenne ich es ja von mir, dass die Anfangsbeschwerden erst später kommen, und so hat mich auch diese Woche kaum beeinträchtigt, sehr praktisch im Urlaub. Die Übelkeit war de facto nie zu merken (nur bei Hunger, und dafür gab es im Urlaub keine Gelegenheit, hust) und die Müdigkeit auch recht moderat. Sie kam eher immer mal so zwischendurch, aber mehr merkbar als „nicht fit“ denn als dieses typische komplette Ausgeknocktsein, wie ich es kenne. Ein kurzes Schläfchen hier und da half da schon. Hin und wieder merkte ich ein Ziehen im Bauch, nicht schmerzhaft, aber so dass es eben auffällt. Außerdem neigte ich zu Bauchmuskelkrämpfen – total widerlich, aber mir schon aus den vorigen Schwangerschaften bekannt, also her mit dem Mangesium! Sonst nur hier und da eine nervig empfindliche Brust, aber nichts was ich als Schmerzen bezeichnen würde.
Etwas problematischer gestaltete sich die Verdauung, die mir mit Verstopfung und Blähungen zu schaffen machte. Grade das wurde auch zum Problem, als ich kurz nach einem entsprechend uncoolen Toilettenbesuch eine winzigkleine Blutung bemerkte. Weiter kam aber nichts, es sah mir also sehr nach einem geplatzten Äderchen aus. Ein wenig beunruhigte mich das schon, aber die zu erwartende Panik wollte sich netterweise nicht einstellen. Einerseits bin ich sehr entspannt und nach meinem Bauchgefühl ist alles in Ordnung. Auf der anderen Seite bin ich noch recht unemotional und denke mir: es kommt wie es kommen muss.
Ich freue mich daher zwar darüber schwanger zu sein, aber es kommt noch nicht so richtig bei mir an. Ich hab da noch keine emotionale Verknüpfung, und so sehr mich das auf der einen Seite stört und mir komisch vorkommt, so sehr bin ich davon überzeugt dass das eine sehr clevere Strategie meiner Psyche ist, für die ich eigentlich dankbar bin. Es puffert zwar diese Verliebtheit und enorme Vorfreude, aber auch Ängste und Sorgen ab und verschafft mir einen recht entspannten, optimistischen Modus. Yay dazu!

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So ganz genau weiß ich noch nicht wann die Woche genau „umschlägt“, weil ich mir nicht ganz sicher bin wann der Eisprung war. Ich komme daher je nach Berechnung auf einen EET zwischen 21.-25.4. Aber so pi mal Daumen weiß ich wann ich in etwa in der neuen Woche bin. Auf jeden Fall hat diese Woche die Müdigkeit angefangen reinzuknallen. Alles noch einigermaßen händelbar, vor allem weil ich noch im Urlaub bin. Es ist auch nicht so, dass ich schlafen (könnte), aber ich lege mich jeden Tag etwa eine Stunde vormittags hin und lass es auch sonst recht entspannt angehen. Allerdings hab ich ein wenig Angst vor den nächsten beiden Wochen, die voraussichtlich die ekligsten werden. Keine Ahnung wie ich das mit Arbeit und allem bei krasser Müdigkeit und ohne Schläfchen tagsüber schaffen soll. Wie ich das schon kenne fühle ich mich grade nicht wohl in meiner Haut, alles ist anders, baut sich um, ich fühl mich nicht Frau meiner Selbst, bin gnatschig und antriebslos. Jo. Davon abgesehen ist mir (schon seit letzter Woche) ständig richtig richtig kalt. Naja, die ganze Körperwärme braucht wohl der Brutkasten! 🙂
Diese Woche habe ich von meiner Nachbarin eine ganze Kiste Schwangerschaftsklamotten geerbt. Sie weiß ja, dass wir irgendwann anfangen wollten im Sommer, aber nicht dass es schon geklappt hat. Sagen wollte ich aber auch nix, ein wenig doofe Situation. Aber hab mich auf jeden Fall sehr gefreut, bin ja eh immer zu geizig Umstandsmode zu kaufen…

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Also insgesamt kann ich nicht so arg viel klagen über diese Woche – ich hatte Schlimmes erwartet und Aushaltbares bekommen. Müdigkeit ist natürlich mein größtes Thema, aber die Jungs haben mich unglaublich lieb jeden Nachmittag ein kurzes Nickerchen auf der Couch machen lassen und sich währenddessen wirklich still und leise für ca 45min beschäftigt. Ich war mehr als gerührt und dankbar, denn ohne würd ich den Tag wohl kaum schaffen. Die Arbeitswoche war auch anstrengend, aber im Rahmen.
Das Spannendste war natürlich der Arzttermin! Ich glaube ich brauch nicht auszuführen was ich für Ängste ausgestanden hab, denn seit ich den Termin fix wusste (glücklicherweise am Vortag erst, haha!) waren meine Ruhe und mein Optimismus wie weggeblasen, und ich hatte ständig dieses furchtbare Bild vor Augen, das sich wie die Pest in meine Netzhaut gebrannt hat: ein schwarzer Fleck ohne Leben darin.
Beim Arzt angekommen war ich so mit den Nerven durch dass ich wirklich nichts mehr mitbekommen hab, mich scheppernd auf die Liege gelegt habe, der wirft den Ultraschall und sieht neben einer großen schwarzen Kugel nichts. Ich bekomme schwer Luft und er sagt, „Wir haben hier ein kleines Problem, [sein Luftholen waren 2 Ewigkeiten für mich] Ihre Blase ist nämlich so voll dass ich nicht genug erkennen kann.“ Meine Blase. Ja, der schwarze Fleck. Logisch. Die Aufforderung, grade mal raus zur Toilette zu gehen war nahezu unmenschlich, und ich meinte zu ihm, „Ich dachte mir grade, wie könnte meine Anspannung jetzt NOCH schlimmer werden, und tadaaa!“ Dazu musste er lachen und meinte gleich, neinnein, er habe gesehen dass die Schwangerschaft angelegt ist aber so könnte er keinen Herzschlag ausmachen, daher. Mein Herz macht gleich mal einen Sprung, dass da überhaupt was war, und mit Müh und Not schaffe ich den Weg zur Toilette und zurück auf die Liege, wo der Ultraschall auch endlich Erbarmen mit mir hat. Er lässt mich einen allerersten Blick auf mein Kind werfen. Schnuckelige 137mm groß, mit Gummibäransätzen und einem fleißig flummernden Herzchen. Und schon ein paar Tage weiter als gedacht, was den Termin auf 20.4. festlegt. (Als künftiger Halbösterreicher wird mein erster erzieherischer Rat an ihn sein, nicht am Stichtag zu kommen. Aber meine Kinder haben diesbezüglich noch nie auf mich gehört.) Ja ich weiß dass da nur „ihn“ steht. Ich weiß natürlich nicht was es wird, und auch wenn alle meinen es wird ein Mädchen habe ich einen Jungen im Gefühl. Aber auch da habe ich bei mir selber noch nie richtig gelegen. Es bleibt spannend, aber das Wichtigste: Ich bin überglücklich dass du da bist, mein Baby! Bitte bleib auch, bitte sei gesund, und bitte wachse fröhlich. Ich freue mich schon sehr auf unser Wiedersehen!
Das Foto hier ist rechnerisch gesehen eigentlich aus der 9. Woche, aber da ich eben dachte es wäre aus der 8. kommt es in diesem Beitrag, weil ich sonst keines hätte, symbolisch für den 2. Monat: man sieht eigentlich nix. Das einzig auffällige ist, dass ich die Speckrolle überm Nabel nicht mehr einziehen kann, aber sonst ist natürlich nichts erkennbar.

Auf bald!

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2. Schwangerschaftsmonat (2.0)

Und schooon ist der 2. Schwangerschaftsmonat rum. Ich werde diesmal höchstens am Monatsende berichten, da ich ohnehin nicht wöchentlich dazu komme, und ich bisher nicht den Eindruck habe, dass es sooo viel arg anders ist als bei der ersten Schwangerschaft.

Das ist schon irgendwie so bei mir: es ist nicht mehr so faszinierend. Ich kenne das halt alles schon, weiß aber auch, dass ich nicht zu denen gehöre, die eine Schwangerschaft per se wahnsinnig toll finden und genießen. Und wenn ich das vorher schon weiß, und auch gar nicht anders erwarte, dann ist es irgendwie ok.  Ist ja nun  nicht mehr so, dass ich enttäuscht bin weil ich wunder-weiß-was magisches erwarte.

Nicht, dass es das nicht wäre! Das ist nämlich jetzt auch völlig anders: ich WEISS ja, was am Ende dabei rauskommt. Es ist ein wenig so, als hätte ich gleich von vorneweg einen anderen Bezug zu diesem Baby. Die Schwangerschaft ist weniger ein Zustand von mir, als ein Zustand vom Baby. Ich kanns auch nicht konkreter in Worte fassen… Aber das, was bei Mr.Mini so ungreifbar, fremd und ungewohnt war, ist nun etwas, das mir vertrauter ist. Ich kann mir viel eher vorstellen, dass da gerade MEIN KIND in mir wächst. Emotional ist das irgendwie sehr anders…

Körperlich ists aber wie ichs kenne. Wie schon beim letzten Mal ist Übelkeit kein großes Thema, nein – sie ist gar kein Thema eigentlich. Es gibt maaal Tage, wo mir maaal ein wenig übel ist, aber absolut nichts was ich als Beschwerden bezeichnen würde. Mehr so ein „aha, da ist was“. Gelegentlich bin ich sogar erleichtert, weil so gar keine typischen Beschwerden haben ist auch doof 😛
Schlimm aber die alte Bekannte: Müdigkeit. Entsetzliche Müdigkeit, und Schlappigkeit und Mattigkeit und Gnatschigkeit. Ich krieg gar nix auf die Reihe, und das ärgert mich so. Dieses nichts-hinkriegen und das null belastbar sein. Grrrah. Angenehmer als bei Mr.Mini ist nun, dass ich morgens nicht um 6 rausmuss und in die Arbeit fahren, wo mir dann stündlich das Gesicht (und abwärts) einschläft. Ich kann nun länger schlafen, zwischendurch mal rumsitzen und nichts tun und mit Glück ein kleines Schläfchen halten. Nachteil: nichts von alledem kann ich zu dem Zeitpunkt wo ichs grade brauch 😉 sondern dann, wann MrMini das zulässt.

Und so im Allgemeinen klappt das gut. Ich gehe spätestens um 22h ins Bett, nachts bekommt der Kurze ein Fläschchen, das der Papa zubereitet (wenn ich aufstehen muss fährt mein Kreislauf hoch und dann kann ich ewig nicht mehr einschlafen), und ich nur verfüttern muss. Dann ist wieder Ruhe bis 7, manchmal 7.30. Theoretischt genügend Zeit für genügend Schlaf. Ja, wenn da nicht….
… ein Zahn gekommen wäre, der uns 3 Wochen täglich den Schlaf geraubt hat und mich am Ende tagsüber nur noch hundemüde, verzweifelt und heulend in der Ecke sitzen ließ
… ich nicht grauenhaft schlecht einschlafen oder durchschlafen könnte, oder wieder einschlafen beim Wachwerden (oft bis zu einer Stunde wälz ich herum)
… ich etwa 30-120minütlich aufs Klo müsste

Gnah. Die Schlafprobleme meinerseits kenne ich vom letzten Mal, ich bilde mir ein das wurde im 2. Trimester besser. Bei den Zähnen hoffe ich einfach mal, dass bis Woche 13 keiner mehr kommt, oder zumindest nicht derart fies. Naja, und der Harndrang… das gibt sich vielleicht wenn ich nicht ständig aufwache.

Meine Haut geht mir auch ein bisschen aufn Keks, neigt grad sehr zu Pickeln, und generell wachsen unerwünschte Körperhäärchen wie verrückt (ja danke auch). Im Unterschied zur ersten Schwangerschaft bin ich auch ausgeprägt dünnhäutig, ärgere mich sehr schnell und bin generell rührseliger.. Nicht zu vergessen, dass ich mir damit selbst sehr aufn Keks geh….

Einzig positiv zu berichten: meine Brüste scheinen ein wenig zu wachsen! Also, sie wirken ein wenig praller, meine Standard-daheim-gammel-BHs passen nicht mehr gut. Das ist doch positiv, oder? Lustigerweise haben sie auch noch Milch. Also, erst kurz bevor ich schwanger wurde war ja erst völlig Schluss (3 Wochen nach abstillen etwa?), und gleich als ich schwanger war konnte ich Tröpfchen rausdrücken, einmal gabs sogar nen Fleck. Vielleicht ist das ja mal ein gutes Zeichen??? 🙂

Lecker: Käsebrot, Butterbrot, Cocktailtomaten, Gurke, Oliven mit Sardellenfüllung, Garnelen, Heidelbeeren, Bananen; generell hab ich ständig Hunger…

Leider nicht: Gorgonzola, Sushi, Kuchenteig, Kaffee in meinen normalen Mengen

Bäh: nichts wirklich, aber verhältnismäßig wenig Appetit auf Dinge wie Pizza, Kuchen, Eis (verglichen mit sonst *g*) oder extrem süßes

Alles in allem… ein 2. Monat wie er zu erwarten war: eher bäh 😉 Ich hoffe ich darf auch diesmal erwarten, dass es sich im folgenden Monat langsam bessert um dann wieder zu verschwinden…

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Auf bald,
Hummelchen

6.SSW · Arztbesuch · Baby · Schwangerschaft

Familienzuwachs

Na, besonders gut war mein winzigwinzigkleiner Hinweis ja nicht versteckt… 😀 Aber egal, ich wäre eh schon fast geplatzt, wollte es doch unbedingt erzählen…

Ich ahnte es bereits seit dem 28.4., dass ich schwanger bin. Das war genau 8 Tage nach dem einzigen, spontan aus dem Bauch heraus entschiedenen (wir hatten und natürlich vorher sehr oft und viel darüber unterhalten, wann wir ein zweites Baby wollen, einigten uns auf „früh“, fanden aber so rein vom Kopf her keinen perfekten Zeitpunkt, immer würde etwas dafür und dagegen sprechen, und haben es schließlich dabei belassen: wir werden demnächst einfach nicht verhüten, und wenn wir grade finden, JETZT passt es, dann legen wir es gezielt zum Eisprung drauf an.. *hüstel*), verhütungsfreien, äh… Kuschelabend. Wie gesagt.. der Entschluss war spontan, sehr Bauch-geleitet, und danach hatten wir fast die Flatter. Huch, das war nun aber schon gefährlich, ob wir nicht vielleicht doch besser lieber verhüten sollten? Aber egal, das eine Mal… Und während ich also gleichzeitig tatsächlich nervös wurde, dachte ich mir trotzdem immer „hmm, aber schön wärs schon„….

Genau 8 Tage danach hatte ich keine winzigkleine Blutung. Zu  früh für Regel, und ich scherzte so zum Mann: Du, ich hatte grade eine Einnistungsblutung. Dem ist vielleicht das Kinnlade runtergefallen, und nun wurde auch er nervös. „Willst du mich verarschen? Das kann doch nie im Leben niemals nicht sein!!“ Immerhin hatte es beide Male vorher ein halbes Jahr gedauert, mit sportlichen Bastelversuchen rund um den Eisprung, genau so wies sein soll… mit anschließendem Liegen bleiben, und dem ganzen Blabla. Wir erinnern uns, dass ich dieses Mal fast augenblicklich danach ins Kinderzimmer gesportelt bin weil MrMini aufgequietscht hatte.. Soviel dazu.

Kaum war der 28. vorbei, hatte ich lauter kleine… „Anzeichen“. Ich war (erstmals!) extremst übellaunig, schnell genervt wenn das Baby seine anstrengenden Tage hatte, mir war etwas flau im Magen und überhaupt.. war ich einfach nur froh, als der Mann nach dem Feiertag Urlaub hatte, und ich ein wenig Ruhe bekam. Am Donnerstag (2.5.) hielt ichs nicht mehr aus und verwendete den letzten 10er Schwangerschaftstest den ich hatte, etwa um 4h morgens, weil ich da aufs Klo musste. Negativ.
Zumindest im Kunstlicht! Als ich Stunden später bei Tageslicht nochmal draufsah, war da… der Schatten, einer Idee, eienr Ahnung einer… ZWEITEN LINIE!
Aber bestimmt wäre das nur eine „Verdunstungslinie“, es war ja auch schon Stunden später, der Test nicht mehr gültig, und die Linie so zaghaft dass ich sie nur mit rumgeschraubten Farben und Kontrasten überhaupt fotografieren konnte:

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Aber … ich war mir vom Bauch her so sicher, dass ich schwanger bin. Ohne NFP wusste ich jetzt aber auch nicht genau, wann NMT wäre, und so hatten wir uns entschlossen, am Sonntag (5.5.) noch einmal zu testen. Das war dann ja der 14. Tag nach eventueller Konzeption. Und diesmal auch bitte ohne Interpretationsspielraum, also nen schweineteuren digitalen gekauft. Und was sah ich da?

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Uns hats natürlich rückwärts umgeworfen, wir scherzten, dass das Baby nun Chuck Norris oder MacGyver heißen müsste. Ich bin so voller Vorfreude… und Schiss! Ja, ich hab vielleicht Schiss, das nicht schaffen zu können! Nicht vorm Alltag, mehr vor so Kleinigkeiten… Ob ich das hinkriege, 2 Babys? Also, ein Baby und ein Minikleinkind? Oh-mein-Gott.

Leider auch altbekannt, Sorgen, ob es dem Knirps gut geht. Blöderweise sind nämlich alle Anzeichen wieder völlig weg, zZ hab ich sowas von gar-nichts! Mir ist nicht übel, ich bin nicht (entsprechend) müde, nur etwas matschiger, aber nicht so wie ichs kenn. Und es zieht in Bauch und Rücken, aber ob mich das beruhigen soll? Ob das nicht Krämpfe sind??

Beim ersten Arzttermin sah man das was zu erwarten war: eine winzige Fruchthöhle. Also Rezept für Utrogest abgeholt und nächster Termin in 3 Wochen. Ich hoffe, dann ein Baby sehen zu dürfen.. ❤

SAM_0209(fällt noch jemandem was komisches auf dem Bild auf? Ob ichs der Ärztin mal sagen soll? hehe)

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Auf bald,
Hummelchen

6.SSW · Schwangerschaft

6.SSW

Guten Abend!

Schnell noch, bevor ich einschlafe, ein paar Worte zu dieser Woche. Die Kurzfassung: GÄHN.
Ich hab den Eindruck, mit jedem Tag „schwangerer“ zu sein, zumindest was die Häufung der Zipperleins betrifft. Das ist auf der einen Seite wirklich unglaublich beruhigend. Aber ehrlich? Irgendwie nervts auch.

Am Schlimmsten ist nach wie vor die Müdigkeit, die mich im Joballtag an den Rand der Verzweiflung bringt. Ich frag mich stündlich aufs Neue, wie ich den Tag/die Woche/den Monat bitte schaffen soll. Speziell die Tage, wo ich abends auch kein Schläfchen mehr abbekomme, kriech ich auf dem Zahnfleisch.

Übelkeit hält sich in Grenzen, ist aber definitiv jeden Tag da. Meist Vormittags und Abends. So zwischen 12 und 17 Uhr ist meist Ruhe und wird von Heißhunger abgelöst (wenn ich aber so viel ess dass es bis abends nicht weg verdaut ist dann ist mir aber riiichtig schlecht, blöderweise. Naja, ich lerns schon noch).

Was mir ein wenig Sorgen macht – und vermutlich gar nicht muss – das sind neuerdings auch Bauchschmerzen. Allermeistens so ein Ziehen/Pieksen, manchmal auch etwas fieser bis in den Rücken. Die stören mich nicht, da sag ich mir: na, dann wächst wenigstens was. Dann sind da aber noch die „diffusen“ Bauchschmerzen, die auch sowas wie Krämpfe sein könnten, sich wie kurz vor Mens anfühlen, und vermutlich entweder von Hunger, Verstopfung, Durchfall oder Blähung verursacht werden – meine Verdauung macht nämlich alles, nur nicht normal. -.-
Nervig ists auch beim Treppensteigen – da stichts immer im Bauch. Blöd nur dass wir im 3.OG wohnen…

Ein wenig unheimlich ist mir auch mein Durst – 4 Liter sind ein Minimum sonst glaub ich elendig verdursten zu müssen. Ist ja kein Problem, wird nur nervig wenn ich einen so vollgeschlupperten Magen hab dass mir davon schlecht wird (Kohlensäure hilft immer, haben wir aber meist dann nicht im Hause *g*).

Ebenso neu ist seit dieser Woche, dass mein Kreislauf nicht .. up to date … ist. Er ist immer da, aber schleicht meist 2 Meter hinter mir her, und wenn ich eine Treppe hochmuss bleibt er sicherheitshalber unten. Bislang hilft Augen zukneifen, Sterne hab ich noch keine gesehen 😉
Emotional gehts mir eigentlich recht … gut. Ich bin erstaunlich gelassen, die Woche ging sehr schnell vorbei und ich schiebe nicht mal mehr Panik wenn ich Utrogest-sei-Dank (an der Stelle nochmal ein herzliches DANKE an die liebe Frau Blumenpost *hihi*) ein paar Mal täglich das Gefühl hab, irgendwie „undicht“ zu sein. Ich denk mittlerweile nicht mehr sofort an eine Blutung, kontrolliere nicht mal jedesmal das Toilettenpapier und bin mir fast ganz sicher, nächsten Montag ein fleißiges Minibabyherzchen zu sehen.

Ich dachte ja, ich darf mich nicht zu sehr drauf „einstellen“ oder „freuen“, aber ich glaub das ist Quatsch: sollte es schief gehen, dann bin ich ja ohnehin traurig und enttäuscht, und für den Fall dass alles gut geht brauch ich mir nicht auch noch absichtlich die Wochen schwerer machen. Also steht nun mal vorsichtiger Optimismus an der Tagesordnung 😉

Ach, und: Heute nacht, da hab ich übrigens von einem kleinen Mädchen geträumt, mit dunkelbraunen Löckchen und grünen Augen. Sah der Nichte meines Freundes optisch sehr ähnlich – einerseits insofern logisch, wie so ein „Typ“ in meinen Traum finden konnte, andererseits wäre natürlich auch genau dieses Äußere genetisch möglich. Lassen wir uns überraschen! 🙂

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Auf bald,
Hummelchen

6.SSW · Immer wieder Sonntags

Wochenrückblick 11.03.12

Guten Abend!

Gerade fällt mir auf, dass es ja noch gar nicht so spät ist wie es sich anfühlt (was, noch nicht 22Uhr?? Ok…) und daher nutz ich die Zeit, bis ich endlich wieder ins Bettchen darf, sinnvoller.

Viel zu sagen hab ich allerdings nicht: ich arbeite, und jede verfügbare Restminute versuche ich möglichst mit viel viel Schlaf zu füllen. Das Wochenende war ein Paradebeispiel: aufstehen, frühstücken, Vormittagsschläfchen, bisschen was tun, Mittagessen, Nachmittagsschläfchen, gähnen und Zeit vertreiben, Schlafen gehen. Ich wollte ja soooo viel gemacht haben am Wochenende (Einkaufen, Putzen, hier ein wenig und davon ein bisschen) – ja, nüx! Ich gähn mich durch den Tag und seufze jedesmal sehnsüchtigst wenn ich am Bett vorbeilaufe.

Aber ich darf nicht jammern – die Woche war sehr gnädig, der Chef nicht da, und ist die Katze aus dem Haus…. und so. Ich bin also immer früh nach Hause und konnte noch schnell eine Stunde schlafen bevor der Freund heimkommt. Zuletzt hab ich ihn zu Fuß abgeholt, sind immerhin 15 min und wieder zurück, und ich rede mir nun ein dass ich davon fitter und wacher werde und meinem Kreislauf was Gutes tue *hust*.

Trotz allem dreht sich mein momentanes Leben fast ausschließlich um meine Müdigkeit und damit verbundene „Schlafsucht“. Ich mach mir echt Sorgen, wie ich da jede Woche 5 Tage 9 Stunden am Stück im Job aushalten soll. Der Gedanke macht mir jedes Mal aufs Neue Angst wenn ich morgens das Büro betrete und eigentlich gleich dort weiterschlafen könnte.

Auch sonst gabs hier und da Zipperlein, aber angesichts der lähmenden Müdigkeit verblasst alles andere 😉

|Gesehen| Desperate Housewives
|Gelesen|
nichts
|Gehört|
Lacuna Coil
|Getan| na, wer erräts? *hust* – geschlafen!
|Gegessen| wenig und oft
|Getrunken| UNMENGEN
|Gedacht|
ob ichs wohl schaffen würde bis Ende April durchzuschlafen?
|Gefreut|
dass diese Woche weit und breit keine Blutung oder sonstige Gemeinheit auftauchte
|Gewünscht| dass der blöde Lohnsteuerbescheid endlich daherkommt!
|Gekauft| Nahrungsergänzungsmittelchens
|Geärgert| dass ich das ganze Wochenende verschlafen hab und nicht nutzen konnte
|Geklickt|
Blogs und Schwangerschaftskrams
|Gestaunt|
über einen Blähbauch dem ich optisch gut die 20. SSW gegeben hätte *lach*

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Auf bald,
Hummelchen

6.SSW · Beziehung · Schwangerschaft

Schwangerschafts-Gespräche

Mal ein kleiner Ausschnitt kürzlicher Gespräche..

So geschehen, heute im Chat:

(16:20:36) Ich: ich wollt heut alles putzen außer staubsaugen bin aber grad soooo faaauuul
(16:40:52) Er: Laaaaangsam
(16:43:14) Ich: jajaja 😛
(16:43:29) Er: Nee echt
(16:43:41) Ich: jaaaaaaaaaaaa
(16:43:51) Ich: ich dimpel ja eh nur am pc rum!
(16:44:04) Er: Braaaav

oder neulich abends:

Ich: Soll ich dir ein Stück Kuchen mitbringen?
Er: Jaa, und machst du mir Milch dazu?
Ich: Da musst wohl noch paar Monate warten..

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Auf bald,
Hummelchen