Baby · Entwicklung · Minimädel

9-Monats-Geburtstag Minimädel

Ach, es gibt doch nichts Schöneres, als die Entwicklung nach wochenlanger Schubzeit zu beobachten! Auch diesen Monat hast du dich so rasant weiterentwickelt, dass wir nur so staunen können!

Das Schönste war wohl, dass du begonnen hast, „Mama“ zu sagen. Natürlich ist das noch nicht wirklich 1:1 Mama mit Bedeutung, aber du sagst es immer, wenn du etwas brauchst. Und da wir nun mal am meisten Zeit miteinander verbringen, und du es eben auch von den Brüdern kennst, dass das Wort „Mama“ mit „kümmern“ verknüpft ist, macht es schon Sinn. So krabbelst du rum, und rufst, jammerst oder meckerst (je nach Laune und Bedürfnis) „Mama! Mamamamama… Maaaama!“ Es ist schon sehr niedlich!

Und damit hab ich ja gleich die zweite große Entwicklung schon vorweggenommen: endlich kannst du auch krabbeln! Lange bist du ja nur gerobbt und gekullert, so um Weihnachten rum konntest du dich echt witzig vorwärts schieben (mit vorne auf den Ellenbogen, hinten im Liegestütz), und zu Silvester hat es dann endlich „klick“ gemacht und du bist losgewackelt mit deinem Popo. Kurz darauf hattest du so den Dreh raus, dass du in einem Affentempo rumkrabbeln konntest. Das macht dir unglaublichen Spaß und war dir sehr wichtig. Nun kommst du endlich überall dran und kannst richtig Quatsch machen! (Yay!…)

Nur wenig später hast du dann begonnen, dich auf die Knie hochzuziehen, und wieder kurz darauf konntest du dich an jemandem festgeklammert mit viel Kraft in den Stand ziehen. Wahnsinn wie schnell das alles auf einmal geht! An Möbeln gelingt dir das Hinstellen noch nicht, aber du übst fleißig.

Dein Aktionsradius ist nun viel größer, und du nutzt den eigentlich ausschließlich für Schabernack. Du hängst an jedem Kabel, das es hier im Haus so gibt und zeigst uns im Sekundentakt, wo es hier nicht babysicher ist. Du findest aus Metern Entfernung jeden Fussel und Schmutzbollen, steuerst zielsicher darauf zu und stopfst in dir in den Mund. Das Spielzeug der Brüder ist nicht mehr sicher (ins Star Wars Laserschwert bist du ganz vernarrt), du räumst jedes Regal aus und deine kleinen Patschehände finden jedes noch so undankbare Ziel.

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Ein nicht ganz so undankbares Ziel ist dabei Cayleigh. Ihr liebt euch wirklich innig, anders kann man das nicht sagen. Ständig kommt sie zu dir, köpfelt und schmust dich an, schnurrt wie ein kleiner Traktor, und du gackerst und gluckst und quietschst vor Begeisterung. Natürlich bist du meist nicht sehr sanft mit ihr. Wir lassen euch nie alleine, obwohl Cayleigh niemals doof reagiert hat, wenn du sie mal wieder stürmisch gepackt hast, am Ohr ziehst oder mit einem Fellbüschel in der Faust wedelst. Ich glaube sie weiß, dass wir sie sofort befreien, und du hast absolute Narrenfreiheit bei ihr. Sie mauzt oder knurrt oder faucht nie, die Vorstellung sie könnte dich gar kratzen scheint echt absurd. Aber natürlich muss man immer aufpassen, wohl aber mehr zu ihrem Schutz. Es ist so schön, wie du mittlerweile gelernt hast, mit ihr umzugehen. Du weißt, dass du sie nicht schnell patschen darfst, dass man nicht an Schwanz und Ohren zieht, und das Streicheln klappt auch immer besser.
Die anderen beiden Katzen sind da ganz anders drauf. Du würdest auch gern mit ihnen spielen, aber die beiden kratzen sofort wenn man sie ärgert (natürlich nicht bösartig und fest, aber doch viel zu arg für ein Baby). Fion kommt trotzdem oft und köpfelt dich an, und unter strenger Aufsicht streichelst du auch ihn gerne.

Nicht nur aus diesem Grund haben wir nun doch ein Laufgitter aufgestellt. Es ist eben Winter, es wird oft im Kamin geheizt, und jaaaa, ab und an muss Mama mal aufs Klo. 😉 Da es nur verschieden aufstellbare „Zäune“ sind können wir einfach immer einen Teil im Wohnzimmer quasi „zu machen“.

Deine liebsten Spielsachen sind meistens die, die du dir nicht holen sollst. Neben dem Laserschwert der Jungs und Steckdosendeckeln ganz allgemein liebst du Zettel jeder Art. Aber auch das Xylophon, das dir das Christkind gebracht hat, wird sehr gerne bespielt.

 

Deine neugewonnenen Freiheit hilft dir sehr und bietet viele Möglichkeiten. Wenn du dich an Objekte der Begierde annäherst sieht man dir richtig den Quatsch an und weiß – ohoh, Baby auf Pirsch.

Nach einiger Zeit, in der essen gerade nicht so angesagt war, schaufelst du nun wieder begeistert Brei rein – vor allem Gemüse geht immer und in jeder Form. Mittlerweile hast du schon sehr viel probiert, das Neueste waren nun Kichererbsen, die dir ganz wunderbar geschmeckt haben. Den Nachmittagsbrei findest du meist nicht so besonders klasse, und bekommst daher nun meist direkt Obst. Du isst ganz hervorragend und hast dich bislang noch nie wirklich verschluckt. Banane, Mango und Mandarine sind deine Lieblinge, Brot sowieso, nur Nudeln musst du nicht unbedingt auf dem Teller haben… Probieren möchtest du aber alles, und lutscht schon mal an Paprika, schleckst Avocado…

Praktischerweise hast du am 4.1. deinen ersten Zahn bekommen – und zwar nicht unten, wo ich die ganze Zeit geguckt hatte, sondern oben! Und kaum ein paar Tage darauf war der nächste da. Ja, oben, aber nicht der andere 1er Frontzahn, sondern der seitlich daneben!? Du hast sogar bis zum Zähnekriegen deinen ganz eigenen Kopf, bloß nicht nach Schema, hm? Ja, und so in Fahrt ließ der dritte Zahn auch nicht lange auf sich warten und kam ganz am Ende dieses Lebensmonats. Auch oben, aber wieder vorn.

Erstaunlicherweise war das Durchbrechen nun wieder völlig unspektakulär – genau so kenne ich es ja schon von den Brüdern. Es scheint dich nicht gequält oder geschmerzt zu haben, nur die Bäckchen waren sehr rot, und du hast öfter mit deiner Zunge im Mund herumgespielt, es scheint schon ein komisches Gefühl zu sein, da plötzlich Zähne zu haben. Mehr Schmerzen hat definitiv Mamas Brust, denn du bist leider mit Leib und Seele ein kleiner Vampir und beißt unfassbar gerne… Das finde ich zwar richtig kackedoof, andererseits hatte ich noch nie bis nach der Zahnzeit gestillt, also ist das wohl insofern wirklich etwas Besonderes, das ich zu schätzen weiß.

Deine Brüder sind für dich unglaublich wichtig, und man merkt oft, wie du vormittags manchmal gelangweilt bist oder dir etwas fehlt. Du genießt die Action mit ihnen, vor allem mit dem Mittleren. Der große große Bruder ist eher da, um sich um dich zu kümmern, und du nimmst das sehr gerne an, du fühlst dich dabei sehr wohl, und er selbst geht ja sowas von auf in dieser Rolle. Beide können dich trösten wenn du gerade weinst (weil zB Mama allen Ernstes wiiirklicchhh aufs Klo gegangen ist!?) und genießen es sowas von dich in Teamwork mal „tragen“ zu dürfen (es ist enorm unwürdig und du guckst schon mal entsetzt, aber sie sind unfassbar vorsichtig und packen dich gut an).

Wir haben in diesem Monat unsere bisher bequemste Schlafposition entdeckt – tataaa! Du liegst mit dem Rücken zu mir, kuschelst dich an und hältst dabei meinen Arm. Ich kann mit der Hand ein wenig die Decke halten, wo sie hingehört (also über dich, du Strampelmaus, aber nicht über deinen Kopf – auch wenn das noch nie passiert ist, ist mir natürlich wohler ich hab sie gut im Griff). So können wir wunderbar schlafen, und du genießt das sehr.

Wie schon seit einiger Zeit trägst du Größe 80, wir wickeln immer noch mit Stoff und das mit dem Klogehen klappt praktisch unfallfrei.

Ich glaube, mehr hätte in einem Lebensmonat ja wohl kaum noch passieren können! Wie rasant das alles voran geht! Bitte Baby, mach ein wenig langsamer… mir wird schwindelig! (Und ich will dich noch ganz lange als kleines Baby, hust.)

Auf bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

8-Monats-Geburtstag Minimädel

Also, ich habe keine Ahnung ob grade Schubzeit wäre oder war, aber es ist eindeutig… da tut sich was! Dein Köpfchen raucht ganz offensichtlich, du bist gerade unzufrieden, weil du etwas möchtest, was du noch nicht kannst, und generell recht durcheinander und unruhig. Allerdings wird es auch Zeit, dass sich da was tut!

Diesen Monat hat es also im Kopf gebrodelt, und dann – endlich!! – hast du es geschafft, dich hinzusetzen. Du machst das überhaupt nicht so wie deine Brüder, dass du dich aus dem Vierfüßler über einen Fuß in den Sitz schiebst. Nein, du haust einfach alle Kraft die du hast raus, und setzt dich aus der Rückenlage mit leicht seitlichem Schwung einfach hoch. Sowas hab ich ja echt noch nicht gesehen! Ich war sehr erstaunt, dass du das überhaupt konntest. Mittlerweile kommst du aber aus jeder Position in den Sitz. Am nächsten Tag konntest du dich dann auch stabil in den Vierfüßler stemmen.

Ich finde sitzen ist ja die allerpraktischste Errungenschaft im ersten Babyjahr, denn nun kannst du beim Einkaufen im Einkaufswagen sitzen, und daheim kann der Hochstuhl zum Einsatz kommen! Und natürlich spielt es sich sitzend auch viel schöner als im Liegen… Very happy baby!! Du warst sichtlich stolz darauf, dass du es nun endlich kannst, und genießt das sehr. Man hat auch sofort gemerkt, dass wieder ein wenig mehr Ruhe einkehrt, du zufriedener bist.

Bis dahin waren sogar die Nächte, die doch sonst immer gut sind, recht… durchwachsen. Eine gute, zwei schlechte. Du warst oft wach, wolltest sehr viel an die Brust, bist nur schwer wieder in den Schlaf gekommen, und oft genug warst du einige Stunden nachts wach. Das war sehr anstrengend. Umso glücklicher bin ich, dass es nun wieder etwas gemütlicher mit dir läuft…

Stillen war dir in dieser anstrengenden Zeit sehr wichtig. Ich weiß nicht, ob du überhaupt noch viel Milch bekommst, oder ob es mehr das Bedürfnis nach Nähe und Beruhigung ist. Leider bist du sehr grob geworden, beißt sehr oft oder reißt den Kopf ruckartig los. Ein Glück hast du noch keine Zähne! Die drücken dich zwar scheinbar, aber weit und breit noch nichts in Sicht.

Wenn dir grade nichts die Laune verhagelt, bist du wie immer ein richtiges Sonnenscheinchen. Du gackerst und lachst und strahlst so wunderbar, dass einem das Herz aufgeht.

Das Essen fiel dir phasenweise eher schwer in diesem Monat. Du wolltest mal den Fruchtbrei nicht, mal den Milchbrei nicht. Das einzige, das dir immer geschmeckt hat, war Gemüse. Immer öfter bekommst du aber etwas zum Selberessen und Knabbern, das macht dir großen Spaß und du isst schon relativ viel davon. Dabei stellst du dich auch so geschickt an, dass du dich noch nie verschluckt hast.

Deine große Liebe sind immer noch die Katzen. Das beruht auf Gegenseitigkeit, besonders Cayleigh ist ganz vernarrt in dich. Ihr kuschelt und schmust täglich miteinander.

Dein liebstes Spielzeug sind aktuell Bücher. Du flippst regelrecht aus vor Begeisterung, wenn man eines zum Anschauen holt, und alles an dir wackelt und zappelt vor Freude. Quatschmachen geht auch immer, du hast viel Spaß an allen Spielchen und bist leicht zu begeistern. Auch die Jungs können wunderbar mit spielen. „Wo ist das Baby?“ ist gerade unheimlich beliebt. Wenn es gerade niemand mit dir spielt versteckst du dich einfach selbst, am Liebsten unter Decken oder dem Hocker.

Das Tragetuch ist immer noch ein treuer Begleiter, aber nicht mehr täglich. Vorne bist du schon recht unhandlich schwer geworden, und hinten kann ich dich nur im Haus tragen. Trotzdem haben wir nun eine dicke Tragejacke, mit der wir auch unterwegs mal auf den Kinderwagen verzichten können.

Abends haben wir leider immer noch keine Routine. So gern hätte ich mal ein wenig Feierabend, aber meist ist das die anstrengendste Zeit mit dir. Fast immer geht es nur an mir dran, aber auch das ist nicht sicher. Du willst zum Abendschlafen einfach schon hoch ins Bett, da ist meist nicht viel verhandelbar. Ein paar mal hat es aber geklappt, dich auf der Couch neben mir schlafen zu lassen.

Nach wie vor bist du ein riiiichtiger Wildfang. Du bist ausgelassen und laut, forderst Action ein und willst, dass um dich herum Party ist. Noch nie habe ich erlebt, dass es dir mal „zu viel“ wird, und das erstaunt mich unglaublich, denn allein deine Brüder sind mir fast täglich mal „zu viel“. Dich stört das alles gar nicht. Je wilder und lauter desto besser!

Ich weiß nicht, ob du viel gewachsen bist, aber du bist aktuell recht „speckig“. Du trägst zur Zeit Größe 80, das ist meist kein Stückchen zu groß. Nach wie vor wickeln wir mit Stoffwindeln. Abhalten hat diesen Monat wieder viel viel besser geklappt, fast alles ging ins Klo. Wir haben nun auch so einen Familienklositz, mit einer verkleinerten Klobrille montiert, darauf kannst du richtig thronen. Auch so rum klappt es einwandfrei.

 

Es ist gerade unheimlich spannend mit dir. Es verändert sich so wahnsinnig viel, ich bin gespannt, was die nächsten Wochen für uns bereit halten. Vollgas, Baby!

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Auf bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

7-Monats-Geburtstag Minimädel

Dieser Monat war der bisher anstrengendste, das muss man leider so sagen. Ich kann nicht sagen, ob es an irgendeinem Entwicklungsschub liegt (wohl nicht), den Zähnen (nein, noch keiner zu sehen) oder am Wetter (okay, wäre nachvollziehbar). Am Wahrscheinlichsten ist der Grund, dass der Monat generell für uns anstrengend und kräftezehrend war, das hast du vermutlich mitbekommen.

Tagsüber warst du zwar genau wie wir dich kennen, unser fröhliches pflegeleichtes Baby, aber ab etwa 19 Uhr wurde es richtig anstrengend. Obwohl du müde warst, konntest (oder wolltest) du abends nicht schlafen, nur auf mir kleben, aber auch dann nur schlafen, wenn ich mit dir im Bett lag. Das Problem hatten wir zwar schon vorher auch, aber so extrem war es noch nie, richtig unerbittlich konntest du werden, und das ging dann schon an die Substanz. Auch gab es merkbar öfter als sonst schlechte Nächte, wo du stundenlang wach und quengelig warst und dich kaum beruhigen hast lassen und entweder nicht in den Schlaf finden konntest oder mächtig dagegen angekämpft hast.

Angenehm ist aber auf der anderen Seite, dass du einen sehr stabilen und vorhersehbaren Rhythmus entwickelt hast tagsüber. Wir stehen meist zwischen 6.30-7.00 auf, und nachdem die Jungs im Kindergarten sind bekommst du daheim deine Frühstücksflasche (gleich morgens hast du da keine Lust drauf), meist trinkst du da eher wenig, so ca 90-120ml. Danach möchtest du schlafen, das ist so zwischen 8.30-9.00. Dieses Schläfchen geht meist nur kurz, maximal 45 Minuten, danach bist du meist gut drauf und wach. Mittagessen möchtest du so gegen 11.30 und isst dann bisher ohne Ausnahme jedes Gemüse, und zwar viel davon. Am Liebsten hast du nach wie vor Süßkartoffel, aber auch Kürbis, Karotte und Blumenkohl sind hoch im Kurs. Du nimmst aber auch Brokkoli, Zucchini und Spinat gerne an, aber da wirst du nicht ganz so gierig drauf. Am Besten schmeckt dir der Brei mit einem Klecks Mandelmus.

Nach dem Mittagessen schläfst du noch einmal etwa eine Stunde. Manchmal schläfst du leider erst gegen 13 Uhr ein, was ziemlich doof ist, da wir eine halbe Stunde später die Brüder holen müssen. Wenn ich dich dann wecken musst bist du eher mies drauf, aber das ist ja nachvollziehbar. Am Nachmittag hältst du noch 1-2 Schläfchen, je nach Tagesprogramm und wie du dazu kommst (und wie du geweckt wirst).

Nachmittags hatten wir ja mit einem Getreide-Frucht-Brei begonnen, der dir auch gut geschmeckt hat. Bei Obstbrei bist du aber eher.. zurückhaltend, ich habe den Eindruck es ist dir schnell zu sauer, deinem Gesicht nach zu urteilen. Birne ist dir da bisher lieber als Apfel, Mango und Pfirsich. Erdbeer-Himbeer mochtest du erstaunlicherweise gar nicht. Nach ein paar Tagen ist uns aufgefallen, dass du dann aber deinen Milchgetreidebrei am Abend gar nicht mehr gut isst, und so lassen wir den Nachmittagsbrei öfter weg als wir ihn essen. Du trinkst erfreulicherweise sehr gerne, sodass ich mir da keine Gedanken machen müsste, du bekommst zu wenig Flüssigkeit, meist Kamillen- oder Fencheltee. Nach dem Abendessen gibt es erst wieder kurz vorm Schlafengehen (etwa 22h) eine 180ml Flasche, und nachts meist so gegen 3 Uhr nochmal 150ml.

Du bist immer mobiler geworden. Du machst eifrig Strampel- und Muskeltraining in Bauchlage, und kullerst zielsicher mittlerweile durchs ganze Wohnzimmer. Es macht dich augenscheinlich sehr glücklich und zufrieden, an alle interessante Ecken dran zu kommen (und probieren zu können, wie sie schmecken). Man findet dich nie dort wieder, wo man dich abgelegt hat!

Vor dir ist wirklich gar nichts mehr sicher… Du schaffst allerlei unmögliche Dinge, kaum dass man sich umdreht. So schleckst du in einem unbeobachteten Moment gern mal die Unterkante der Küchenzeile sauber (iiiiks) oder schaffst es mit einem gezielten Grapscher die Steckdosenabdeckung, Kindersicherung inklusive, herauszureißen. (Herrje bin ich da was erschrocken!) Man könnte das jetzt positiv drehen und sagen, du bist feinmotorisch echt geschickt und hast viel Kraft.

Grobmotorisch bist du zwar insofern geschickt, als du eine wirklich tolle Körperspannung und Balance hast, aber du zeigst null Interesse daran, in den Vierfüßler zu kommen oder dich robbend/krabbelnd vorwärts zu bewegen, nur rückwärts schieben und kreiseln und rollen möchtest du. Selbst wenn man dich hinsetzt (was wir natürlich so nicht tun, aber zB wenn wir beim Anziehen deine Ärmchen ins Shirt stopfen wollen) kannst du dich kaum so halten. Das wird also wohl noch dauern…

Du bist unglaublich mitteilsam geworden. Du brabbelst und plapperst und reihst viele Silben hintereinander, mit denen du einen richtigen Singsang veranstaltest. Du kannst auch ganz ordentlich motzen und meckern und eine richtige Schimpftirade vom Stapel lassen. Man könnte sich beinahe ängstigen wenn du nicht so unheimlich niedlich dabei wärst!

Von den Katzen (und Tieren im Allgemeinen) bist du unfassbar begeistert. Du liebst unsere Fellknäuel über alles, und vor allem Cayleigh mag dich sehr gern, geht immer zu dir hin, köpfelt und schmust und schnurrt dich an, was dich ausflippen lässt vor Freude! Du willst sie immer packen, und wir müssen gut aufpassen, dass du nicht zu grob wirst – obwohl sie dir auch das verzeiht, und eigentlich alles still über sich ergehen lässt, sie hält still bis wir sie befreien, dann schnurrt und stupst sie weiter, das ist ziemlich unglaublich. Natürlich passen wir dennoch auf, denn wir wollen ja nicht dass du ihr weh tust. Dennoch bin ich mir sicher, dass sie dir nie etwas tun würde. Bei den anderen Katzen geht so etwas gar nicht, die würden jederzeit nach dir schnappen oder kratzen, wenn du grob wärst. Unten auf dem Bild schmust übrigens die Katze ans Baby, sie wird nicht am Ohr gezogen, auch wenn das aus der Perspektive zweideutig aussieht…

Dein liebstes Spielzeug war diesen Monat der klingelnde Stoffball. Extrem begeistert bist du auch von Büchern, da zappelt und wackelt vor Aufregung alles an dir, sobald man eine neue Seite aufschlägt. Du genießt es sehr, wenn deine Brüder mit dir ein Buch lesen, vor allem der große große Bruder tut das sehr gerne und richtig gut. Dein mit Abstand liebstes Spiel ist aber Verstecken. Du ziehst dir dann irgendwas über dich drüber (meist das Katzenbettchen….) und lässt dich „suchen“, wenn man dich ruft zappelst du ganz aufgeregt und lachst sogar manchmal. Wenn man dich dann „findet“ und die Decke weghebt strahlst du über alle Backen.

Du warst die ersten Male alleine (also ohne Mama und Papa) bei deinen Großeltern. Beide Male war es nicht ganz eine Stunde, aber das war (für mich) schon schwer genug. Für dich war das gar kein Ding und du hast die Zeit wohl genossen.

Vielleicht liegt es daran, dass es doch schon lange her ist und ich mich an die Babyzeit der Großen nicht mehr so erinnern kann, aber ich habe das Gefühl, du bist das wildeste und aufgeweckteste meiner Kinder. Du forderst Action regelrecht und kannst so richtig Vollgas geben, besonders merkt man das wenn du badest (und danach das Bad schwimmt..)

Mittlerweile hast du immer mehr flusige Haarsträhnen am Kopf, die Farbe lässt sich aber wirklich schwer einschätzen. Manchmal sehen sie recht braun aus, im Licht sind sie aber dann ganz goldblond. Deine Augen fangen auf jeden Fall an, sich zu verfärben und werden grünlicher. Das ist ja so spannend, ich kann es kaum abwarten wie du aussehen wirst, wenn der „Umbau“ abgeschlossen ist!

Du trägst aktuell Kleidergröße 74. Dieser Monat war weniger erfolgreich was die Toilettenbenutzung betrifft, aber auch da merke ich, wie sehr das von meiner „Präsenz“ abhängt – wenn ich verzettelt und gestresst bin klappt es nicht. Wir bleiben dennoch dran, und sind auf jeden Fall noch auf Kurs.

Du findest ausnahmslos alles faszinierend, was dir dein großer Bruder so zeigt.

Nach wie vor tragen wir sehr viel, mittlerweile auch sehr routiniert am Rücken im (Putz)Alltag zu Hause. Das konnte ich früher nie, aber mit der richtigen Technik ist das genauso schnell und sicher gebunden wie vorne. Trotzdem haben wir ab und zu den Buggy im Einsatz, meistens dann, wenn wir beispielsweise am Spielplatz sind, und du keine Lust hast bei mir dran gebunden zu sein, wenn wir einfach nur rumsitzen. Du fährst damit auch gerne und guckst dir die Umgebung an, man sieht aber schon, dass es dich schnell mal verunsichert, wenn andere Menschen/Kinder zu dir stürmen und du da alleine drin liegst, und guckst dann hilfesuchend zu mir.

Auch wenn es die letzte Zeit anstrengend war sind wir sicher, dass wir bald wieder mit einer einfacheren Phase belohnt werden.. bis dahin schmusen und knutschen wir dich einfach doppelt so oft, hah!

Auf bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

6-Monats-Geburtstag Minimädel

Ungelogen, so schnell ist ein halbes Jahr noch nie vergangen… Obwohl ich versuche, alles so bewusst zu erleben mit dir ist es weg wie nichts. Ich versuche jetzt schnell, mich trotz Verspätung an deinen 6. Lebensmonat zu erinnern.

Ganz zu Beginn, kaum dass du 5 Monate alt warst, konntest du dich in beide Richtungen drehen. Das macht dir unglaublichen Spaß, du genießt es sehr, nun viel besser an Spielzeug zu kommen und ein wenig selbstbestimmter sein zu können. In Bauchlage machst du dann oft die „Fallschirmspringer“-Position, die sehr anstrengend aussieht. Dann zappelst du wild mit deinen Beinchen und bist ganz aufgeregt. Dir macht das sichtlich großen Spaß, und wenn man dir dabei noch zujubelt strahlst du über deine Bäckchen wie die Sonne höchstpersönlich.

Wer so aktiv ist muss auch mampfen, und das tust du mit Begeisterung. Du liebst Gemüse, deine Favoriten sind Kürbis, Karotte, Süßkartoffel und Blumenkohl. Du hast bisher aber auch alles andere gegessen, wie Brokkoli, Kartoffel und Spinat. Besonders lecker findest du wohl ein Löffelchen Mandelmus im Brei, dann bist du besonders eifrig und forderst gierig den nächsten Löffel. Reis im Brei haben wir auch schon probiert, Hirse war jetzt das erste, das dir nicht so geschmeckt hat bisher. Abends isst du am Liebsten Dinkelbrei mit Birne. Generell magst du Birne sehr, Apfel kommt meist auch gut an. Zum selbst knabbern nimmst du gerne Gurke, Avocado und Nektarine an, aber auch Banane und das Weiche aus einem Brötchen (Dinkel meist). Große Freude hat dir die Himbeere gemacht, aber die steht hier jetzt nicht regelmäßig am Speiseplan – ich freue mich aber jetzt schon auf den Frühling! Gegen Ende des 6. Monats haben wir auch mit dem Nachmittagsbrei begonnen, Getreide und Obst. Wenig erstaunlich, auch das findest du spitzenmäßig und hast gleich den ersten Apfel-Haferbrei ganz schnell verdrückt.

Das Trinken klappt auch ganz hervorragend. Du bist da auch gar nicht wählerisch, und nimmst Wasser, Kamillentee und Fencheltee gerne an. Manchmal forderst du es während des Essens oder danach auch deutlich ein, und ziehst dann ein paar Mal, bevor du die Trinkflasche wegschiebst. So trinkst du etwa 30ml über den Tag verteilt, mal mehr, mal weniger. Da du das aber gerne machst bin ich mir sicher, dass du selbst schon merkst wie viel du brauchst.

Mittlerweile hast du auch einen ziemlich genauen Rhythmus beim Essen: mittags Gemüsebrei, nachmittags Flasche/nun Brei, abends Brei. Nur danach wird es ein wenig chaotischer, was du abends an Flaschen gebraucht hast ist eigentlich jeden Tag anders. Sicher ist aber die Flasche vorm Schlafengehen und dann noch eine in der Nacht. Deine „Frühstücksportion“ bekommst du meist nachdem die Jungs im Kindergarten sind. Nach wie vor trinkst du eher öfter, aber weniger. Und zwischendrin stillen wir auch noch, je nachdem wie du es einforderst (am Meisten nachts).

Leider nimmst du immer noch keinen Schnuller, egal was wir versuchen. Manchmal denke ich, dass es uns das schon erleichtern würde, aber da ist mit dir nicht zu reden, keine Chance. Was uns aber sehr gefällt, ist dass du kaum noch spuckst. Manchmal kommt ein Schluck hoch, aber dieses nonstop den ganzen Tag über, das ist vorbei. Und nachts passiert es so gut wie gar nicht mehr.

Du spielst mit absoluter Begeisterung im Spielebogen, und kannst dich da richtig lange selbst beschäftigen. Am Liebsten ist es dir aber, deine Brüder sind zu Hause und sorgen für Action, da hast du was zum Zuschauen. So richtig „zu viel“ wird es dir kaum, es ist noch nie passiert dass du vor Überforderung bei zu viel Trubel geweint hättest oder dann am Abend durch den Wind warst. Eher meckerst du, wenn es zu langweilig wird.

Du liebst deine Brüder sehr, und auch du bist ihr größter Schatz. Sie verhätscheln dich und sind sehr stolz auf dich, betonen, dass du das „süßeste Baby auf der Welt“ bist und erklären dir täglich mehrmals ihre Liebe. Vor allem dein kleiner großer Bruder und du steht euch sehr nahe.

Tagsüber hat man es meist sehr einfach mit dir. Bei den meisten Dingen bist du einfach „dabei“, seien es Ausflüge oder schnödes Putzen zu Hause. Manchmal schläfst du dann ganz überraschend irgendwo ein… 😀

Meist bist du aber, und zwar vor allem abends!!, extremst anhänglich. Manchmal denke ich, du möchtest in mich zurückschlüpfen. Das können wir auch nicht als Phase gerade abtun, denn es war noch nie anders. Und so kommt es, dass ich in diesen sechs Monaten noch keinen einzigen Abend „Feierabend“ hatte, denn du wohnst auf mir. Und mittlerweile bist du zu groß und hast einen zu leichten Schlaf um noch etwas anderes nebenher zu machen, wie fernsehen (selbst wenn mir das schon unfassbar zum Hals raushängt). Also bin ich die Abende meist als „Matratze“ abgestellt. Es ist unheimlich süß, und ich liebe diese Momente, aber ich wünsche mir sehr sehr sehr dass ich mal wieder ein KLEIN wenig mehr Freiraum bekomme…

Die Nächte sind dafür in der Regel sehr gut. Nur ab und zu bekomme ich nicht genügend Schlaf. Du brauchst da natürlich auch Unmengen Mama-Nähe, aber dann ist auch gut. Wir kuscheln uns zusammen und los gehts. 🙂 Es ist dabei unheimlich niedlich, wie du dich feste an mich drückst, am Liebsten Bauch an Bauch. Irgendein Körperkontakt muss aber immer sein, das brauchst du ganz dringend.

In diesem Monat waren wir zum ersten Mal länger voneinander getrennt, da ich auf einer Fortbildung war. Es ist mir so furchtbar schwer gefallen, dich 3 Tage hintereinander den ganzen Tag zu „verlassen“, aber du und Papa habt das wunderbar geschafft, nichts zu beanstanden! Glücklicherweise hast du auch nicht verstört darauf reagiert, alles war wie immer.

Nach wie vor trage ich dich täglich mehrmals im Tragetuch, mittlerweile beherrschen wir sogar Rückentrage! Juhu! Trotzdem warst du mittlerweile auch mal im Buggy, der sich ohnehin komplett in Liegeposition stellen lässt. Hat dir auch gut gefallen.

Gegen Ende des 6. Monats wurdest du viel aktiver und mobiler, schiebst dich am Bauch über die Fliesen und kullerst herum um an dein Ziel zu kommen.

Am Liebsten spielst du mit Dingen die rascheln oder knistern. Besonders haben es dir auch Etiketten an Spielsachen angetan. Was auch nie verkehrt ist, sind Kauspielzeuge, du beißt nämlich gerade auf allem herum. Richtig Freude bereiten dir auch die Katzen. Du kannst ganz herzlich lachen wenn du sie siehst, und auch wenn du noch ein wenig zu ungeschickt und grob bist kommen sie gerne zu dir. Am Interessantesten ist natürlich deine Umwelt für dich, du willst alles anfassen, erforschen, und natürlich … auf Essbarkeit testen.

Du bist schon richtig groß und schwer! Bei der U5 warst du fast 70cm groß und 8,3kg schwer. Wir verabschieden uns also in diesem Monat von Kleidergröße 68, und haben den Schrank umsortiert. Die Stoffwindeln passen natürlich noch und das Abhalten klappt immer besser (ein erneuter Monat ohne großem Geschäft in der Windel).

Ach Liebes, dieser Monat war zwar zeitweise anstrengend, aber auch wunderschön. Du bist so ein fröhliches, zauberhaftes kleines Wesen, dass man dich einfach ins Herz schließen muss.

Auf bald!

 

Baby · Ernährung

Minimädels Lieblings-Brei-Rezepte

Darf man das Rezept nennen? Ich fürchte nein… Mittlerweile denke ich beim Babybreikochen nicht mehr wirklich viel darüber nach, schlendere mehr durch den Bio-Supermarkt und überlege, was ich denn für die Kleine Leckeres kochen könnte. Tatsächlich war das beim ersten Kind bei mir noch anders, ich brauchte tatsächlich „Rezepte“ oder Anregungen. Falls es jemandem ähnlich geht, oder einfach nur vielleicht ein paar neue Varianten ausprobieren möchte… viel Spaß beim Nachkochen!

Das Baby isst übrigens bisher jeden Gemüsebrei unglaublich gerne, es gibt aber ein paar absolute Favoriten…

Blumenkohl mit Kartoffel, Birne und Mandel

Der hier wurde schneller gegessen als mir lieb war, ich wollte Blumenkohl in kleinen Mengen starten, falls sie Blähungen davon bekommt, aber die hat mir den praktisch aus der Hand gerissen und so schnell weggemümmelt, das war ein Wahnsinn. Glücklicherweise gabs keine Probleme…

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 3-4 kleine Kartoffeln (ich wiege das nicht mehr, etwa halb so viel wie Blumenkohl; es ist wirklich wirklich egal wieviel Gramm genau :D)
  • 1 Birne
  • pro Tellerchen 1 TL weißes Mandelmus (nur pures Mus, kein Aufstrich!)

Die Zutaten werden klein geschnitten und mit etwas Wasser (bei niedriger Hitze und mit Deckel) gekocht, gerade so lange, dass die Kartoffeln weich sind. Anschließend pürieren und in kleine Marmeladegläser füllen (nicht ganz voll machen!), so lässt es sich einfrieren. Nach dem Auftauen und Aufwärmen kommt ins Tellerchen noch der Klecks Mandelmus.

Falls sich manche nun fragen: huch, Mandelmus, darf das ein Baby schon, und ab wann?? möchte ich erwähnen, dass ich vor Kurzem einen Artikel über Beikosteinführung in den USA gelesen habe, und dort soll schon vor dem 6. Monat mit Nuss (vorzugsweise Erdnuss) begonnen werden, als Allergieprävention. Mittlerweile gilt das ja für viele Lebensmittel, möglichst früh und möglichst noch wenn noch gestillt wird, das beuge Allergien vor. Hierzulande gibt es die Nussempfehlung nicht, weil Nussbutter oder Nüsse hier nicht so standardmäßig auf dem Speiseplan stehen wie in den USA. Bei uns gibt es aber oft Nuss, daher erscheint mir das sehr sinnvoll. Vielleicht gerade für vegetarische Familien empfehlenswert.

Pastinake mit Süßkartoffel

Ganz basic, total einfach… und so lecker, dass ich es ihr fast weggefuttert hätte. Kein Scherz! O_O

  • 2 Pastinaken
  • 1 große Süßkartoffel
  • pro Tellerchen 1 TL Rapsöl (bio, nativ)

Wie gehabt, kleingeschnitten mit etwas Wasser kochen, pürieren, und abfüllen. Frisch in jedes Tellerchen kommt nach dem Erhitzen ein wenig Öl dazu.

Tipp: Holt nicht das teure Babybreiöl, das schneidet seit Jahren immer schlecht ab in allen Tests. Sucht einfach nach einem nativen Bio-Rapsöl im Supermarkt, in dem der mit R beginnt und vier Buchstaben hat gibt es das, das wir verwenden (#keinBockdasalsWerbungzudeklarieren)

Brokkoli mit Erbse und Kartoffel
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 3-4 kleine Kartoffeln
  • etwa eine Handvoll Erbsen (geschätzt halb so viel wie Brokkoli)
  • pro Tellerchen 1 TL Rapsöl

Auch dieses Rezept kann eventuell zu Blähungen führen, Hülsenfrüchte sind generell ein wenig anstrengender zu verdauen, also vielleicht erst kochen, wenn das Baby schon eine zeitlang essen gewohnt ist. Hier konnte die Kleine das problemfrei mit 5 Monaten schon essen. Zubereitung wie oben!

Süßkartoffel mit Spinat, Apfel und Reis

Spinat ist ja doch geschmacklich ein wenig „spezieller“ und kommt wohl nicht bei jedem Baby gut an. Meine beiden Jungs mochten ihn nie, die Kleine isst ihn in der Variante sehr gern.

  • 2 (äh, Stauden??) Spinat
  • 2 kleine oder 1 große Süßkartoffel
  • 1/2 Tasse gekochten Reis
  • Klecks Apfelbrei
  • 1 TL Rapsöl

Ich schneide Spinat und Süßkartoffel klein und koche das weich, Reis hatte ich von uns über (natürlich ohne Salz gekocht), den habe ich zum Schluss noch einmal kurz miterhitzt. Danach püriert und abgefüllt. In die Tellerchen kommt etwa 1EL Apfelbrei (habe ich vorportioniert und in Silikon Eiswürfelformen eingefroren) und 1 TL Rapsöl.
Durch die Süßkartoffel fällt das „kohlige, bittere“ am Spinat überhaupt nicht auf, und der Apfel, der für meinen Gaumen ganz hervorragend zu Spinat passt, macht es nochmal süßer.

 

Bisher waren das die Favoriten, wenn euch das interessiert kommen demnächst auch wieder „Lieblingsrezepte“.

Auf bald!

 

Baby · Entwicklung · Minimädel

4-Monats-Geburtstag Minimädel

Das Wichtigste, das es über dich zu erzählen gibt, ist deine gute Laune. Du bist ein Rundum-Sonnenschein und strahlst fast rund um die Uhr. Du freust dich über unglaublich viel, strahlst meist von einer Backe zur anderen und bist wenn dich nichts stört immer fröhlich. Man kann dich eigentlich immer zum Lachen bringen und die Geräusche die du dann von dir gibst sind zuckersüß.

Diesen Monat warst du sehr viel fordernder als bisher. Einfach nur rumliegen ist dir zu wenig. Du willst dabei sein, du hast deine Ansprüche, und du möchtest dass man sie entsprechend erfüllt. Es gibt zwei Dinge, die du nicht gerne magst: aufs Fläschchen warten und abgelegt werden. Bei dir wechseln sich Phasen, in denen du echt schon ein paar Minuten am Stück alleine spielen kannst und problemfrei eine Stunde in der Wiege schläfst ab mit solchen, in denen du wieder quasi rund um die Uhr auf mir wohnen möchtest – nur dass du jetzt dabei nicht mehr schläfst wie ein Neugeborenes, allein das „an mir dran sein“ reicht dir nicht aus. Es ist dann nicht so einfach wie bisher, dich glücklich zu machen.

So langsam bekommen wir aber einen Tagesrhythmus. Du schläfst meist eine Stunde nach dem Aufwachen wieder ein. Das ist meist recht unpraktisch, da uns diese Stunde morgens knapp nicht reicht (vor allem wenn du vor deinen Brüdern wach wirst), und dann regst du dich ganz schlimm auf, meist wenn es ans Zähneputzen geht – da ist es dann auch recht doof dich schon ins Tragetuch zu packen, und entsprechend bietest du uns ein „Konzert“. Da ist oft Multitasking gefragt. Sobald du in der Trage bist, gehts ab ins Traumland. Dieses Schläfchen dauert aber meist nicht lange, und danach ist es meist: 2-3 Stunden wach – 45 min Schlaf. Die Abende sind momentan eher anstrengend, da du eigentlich müde wärst, aber auf GAR.KEINEN.FALL. in der Wiege schlafen möchtest, auch am Arm passt es dir dann nicht. Du willst unbedingt ins Bett, mit Mama, und gehen darf ich bittedanke auch nicht. Das kollidiert dann ein wenig mit meiner Vorstellung, um 20 Uhr nicht schlafen zu gehen. Uff….

Die Nächte sind dafür wirklich angenehm, meist willst du gegen 3 und 6 Uhr ein Fläschchen. Dazwischen schläfst du zufrieden an mir dran, brauchst nur gelegentlich die Brust. Kuscheln ist dir nach wie vor enorm wichtig, du drückst dich nachts richtig an mich dran, dazwischen machst du dich breit. Öfter mal muss ich dich nachts wieder zurück schieben, damit ich überhaupt noch Platz habe! Wir stillen zwar immer noch, aber tagsüber meist nur zum Beruhigen, nachts trinkst du ordentlich und man hört viele Schluckgeräusche. Ich fürchte aber, lange wird das nicht mehr so bleiben…

Fläschchen trinkst du immer noch eher wenig auf einmal, dafür öfter. Du spuckst immer noch sehr viel, aber es gibt gegen Ende des Monats schon ein paar Tage mal, an denen es wenig ist, oft nur nach dem Trinken oder einige wenige Mal am Tag, und nicht wie bisher viele heftige Schwälle rund um die Uhr. Diese Entwicklung darf sich bitte gerne fortsetzen!

Du bist extrem an Essen interessiert, neidest eigentlich allen ihre feste Nahrung weg. Man hat teilweise schon ein richtig schlechtes Gewissen, in deiner Gegenwart zu essen, wie so ein kleiner hungriger Welpe kannst du einem bis in den Magen nachgucken. Wir haben dir mal aus Spaß ein Stück Wassermelone hingehalten, du bist richtig drauf zugefahren. Wir haben beschlossen, dir nun bald Essen anzubieten.

Du liebst es, mit deiner Stimme zu spielen. Du gibst alle möglichen Geräusche in sämtlichen Tonlagen von dir – von tief gröhlen bis schrill quietschen (du hast mich damit morgens mal geweckt, das habe ich nur knapp überlebt, meine Güte!!). Auch „Spuckesprache“ sprichst du.. flüssig.

Ein neues, gar nicht so tolles Update hat dein Weinen-Repertoire bekommen: das tieftraurige Schippchen und herzzerreißendes Weinen. Bisher glücklicherweise nur sehr selten gesehen, wohl nach Erschrecken. Ist ganz arg furchtbar. Ganz. Arg.

In diesem Monat hast du dich vom Bauch auf den Rücken gedreht, aber wenig Interesse daran das öfter zu wiederholen. Die Drehung vom Rücken auf den Bauch gelingt dir nur im Bett, auf hartem Boden kriegst du die Kurve um dein Ärmchen noch nicht.

Du hast ein eindeutiges Lieblingsspielzeug – der lila Vogel. Der macht dich eigentlich immer glücklich. Sonst spielst du gerne mit dem O-Ball und mit allen möglichen Kau-Spielsachen. Ohnehin muss alles in den Mund. Auch bei den Spucktüchern hast du einen Favoriten, ein rosafarbenes mit Koalabären drauf. Das schaust du immer ganz fasziniert an und lutschst am Liebsten daran.

Mittlerweile kann man mit dir richtig spielen, und dich mit Quatsch machen dolle zum Lachen bringen, oft bekommst du dann Schluckauf, aber das war es wert (hoffentlich?). Dein Bauch ist extrem kitzelig. Wenn man ganz sanft an der Seite kitzelt findest du es noch witzig und lachst, aber mehr magst du nicht. Besonders herzlich lachst du wenn man dir die Zunge zeigt, und wir haben auch beobachtet, dass du das gerne nachmachst. Willst du damit UNS zum Lachen bringen, kleine Maus?

Du hast viel Freude daran, deinen Brüdern beim Spielen zuzuschaun. Wenn die herumtoben brauchst du keine andere Beschäftigung mehr, oft lachst du mit wenn sie lachen. Besonders gut klappt das draußen, egal ob Garten oder Freibad. Dich stört Trubel und Action gar nicht, ganz im Gegenteil, du wirst richtig ruhig wenn es um dich herum wild wird. Du guckst dich ganz aufmerksam um und saugst alles auf, aber ohne davon überfordert zu sein – du wirst nicht unruhig oder verarbeitest das dann lautstark abends. Es ist somit sehr einfach, dich „dabei“ zu haben.

Im Tragetuch ist es mit dir immer einfach. Du liebst es da drin einfach, und mittlerweile bist du auch schon ein klein wenig geduldiger während des Bindens. Meist schläfst du darin, aber auch wenn du wach bist genießt du diese Nähe sehr.

Deine Haare wachsen inzwischen fleißig, von einem Tag auf den anderen war da plötzlich wieder Flaum, der nun immer länger wird. Die Farbe ist echt schwer zu erkennen, irgendwas zwischen blond und braun. Eine Strähne ist dunkler und länger als die anderen Haare und steht auch noch auf, das sieht sehr ulkig aus.

Du trägst inzwischen meist Größe 68, und füllst die gar nicht schlecht aus. In der heißen Zeit war natürlich nicht so viel Kleidung nötig, und Kleidchen auch in kleineren Größen drin, bei Bodys ist kleiner aber nicht mehr möglich.

Beim Wickeln gibt es nichts Neues – nach wie vor Stoffwindeln, die meisten großen Geschäfte ins Klo. Es könnte nicht toller sein.

Liebe kleine Maus, du bist nun schon so selbstverständlich hier, dass wir uns gar nicht mehr vorstellen können, wie das früher einmal war, als es dich noch nicht gab. Du kleine Herzensbrecherin hast uns alle voll im Griff, und ich schätze, das ist auch gut so.

Auf bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

2-Monats-Geburtstag Minimädel

Wie im Flug verging dieser Monat, und er hat etwas gemacht, worüber ich mich zwar freue, was ich aber auch schade finde: du bist ganz augenscheinlich kein Neugeborenes mehr, du bist ein fittes Baby, voll und ganz in dieser Welt angekommen, du nimmst dir deinen Platz und deinen Raum ein, du gestaltest, du beobachtest, du bist mittendrin dabei. Das ist wunderbar und schön und genau so, wie es sein soll, aber ich vermisse jetzt schon die ersten Wochen. Aber ich darf die wunderbare Babyzeit mit dir nicht mit Jammern vergeuden, ich weiß schließlich – ein Augenblick nur, und die Schule schickt uns auch für dich die ersten Unterlagen.

Auch der zweite Monat mit dir war kostbar und wunderschön. Du bist ein so zufriedenes, glückliches und entspanntes Baby. Du fühlst dich scheinbar sehr wohl, und bist kaum unzufrieden. Du weinst eigentlich nur dann, wenn du Hunger hast – da duldest du keine Verzögerung. Alles andere ist für dich kein Drama. Selbst wenn du „länger“ weinen musst, weil ich beispielsweise grade nicht weg kann um dich sofort zu versorgen, bist du keineswegs ungnädig mit mir. Man kann dich sehr schnell beruhigen, dein Weinen ist am Arm praktisch augenblicklich vorbei und du kommst zur Ruhe.

Manchmal hast du so ein leises „meckeriges“ Weinen, das klingt fast schon als würdest du sprechen, und meistens bedeutet es, dass du müde bist oder es dir grade zu viel wird und du nicht zur Ruhe kommen kannst. Das ist eigentlich immer sehr deutlich, was du dann willst, und es ist nach wie vor sehr leicht, dich zu verstehen. Richtig schluchzend laut weinen musst du nur, wenn du Hunger hast, oder…. du gerade wach geworden bist. Ein richtiger kleiner Morgenmuffel bist du! Und du hasst es ganz schrecklich wenn man dich weckt und gleich wickelt. Das passierte manchmal wenn wir los müssen. Ich denke dann oft, ich lasse dich schlafen, wickel dich dann im Halbschlaf und dann gehts los. Diese Rechnung geht NIEMALS auf, und ich habe es gelernt. Du brauchst ein paar Minuten zum Wachwerden (am Liebsten an der Brust), im Halbschlaf mit dir werkeln ist dir sehr unangenehm.

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Was du auch überhaupt nicht leiden kannst, ist ins Tragetuch gebunden zu werden. Wenn du drin bist dann ist fast augenblicklich Ruhe, und es dauert meist keine 2 Minuten bist du tief eingeschlafen. Manchmal spielst du mit deinen kleinen Händchen noch am Tuch oder streichelst mich, aber sobald ich gehe kannst du dem Schlafsog nicht widerstehen und bist weg. Das Binden allerdings, da schreist du dich um Kopf und Kragen und strampelst und überstreckst dich, dass es grade eine Freude ist. (Nicht.) Das macht es nicht leicht, dich bequem zu binden, und meist müssen wir nochmal nachbessern sobald du eingeschlafen bist.

Wenn du aber grade nicht hungrig bist oder gebunden wirst, dann bist du ein richtiger Sonnenschein. Du grinst und strahlst, und in deinem zweiten Lebensmonat hast du auch begonnen mit Ton zu lachen. Es ist so ein herrliches „heh“ oder „hehe“, wenn man das hört geht einem sofort das Herz auf und man muss mitlachen. Du findest alles saukomisch, liebst es aber besonders, wenn man große Augen macht oder den Mund weit öffnet.

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Wir waren alle sehr erstaunt, dass du mit grade mal 7 Wochen begonnen hast, gezielt nach Gegenständen zu schlagen. Kaum eine Woche später konntest du richtig in deinem Spielebogen spielen, und hattest fortan jede Menge Spaß damit. Wir hätten nicht gedacht, dass es schon so früh Sinn machen würde, aber wir haben dir schnell den geplanten Spielebogen geholt, und du liebst ihn!

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Unser Gute Nacht Ritual direkt vorm Einschlafen ist Kuscheln und Stillen. Dazu singe ich dir „Guter Mond“ vor, dasselbe Lied, das auch dein Spieluhr-Koala tönt, den du sehr gerne magst und dir immer genau ansiehst. Ob du wohl erkennst, dass ich dir das fast jeden Abend vorgespielt hatte, als du noch in meinem Bauch warst?

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Nach wie vor magst du keine Schnuller. Du würgst regelrecht, wenn man dir einen reinsteckt (auch die ganz kleinen), und es scheint fast so, als würdest du dich regelrecht veräppelt fühlen von diesem Flaschending ohne Milch. Leider nimmst du manchmal deine kleine Faust zum Nuckeln, die ist dann in Kürze ganz rot gelutscht.

Wir stillen nach wie vor, sogar recht eifrig. Natürlich weiß ich nicht genau, wie viel Milch du da bekommst, aber wenn ich danach abschätze, was du an Fläschchen trinkst und was du laut Packung trinken dürftest, dann ist es etwa knapp ein Drittel Muttermilch. Wir haben es gegen Ende dieses Monates 3 Tage geschafft, nachts (also zwischen 23 und 6 Uhr, „meine“ Nacht also) nur zu stillen, aber dein aktueller Trinkrhythmus erlaubt das nicht mehr. Wir bleiben dran, vielleicht klappt es wieder! In der Nacht trinkst du trotzdem sehr wenig Flaschenmilch, weil wir oft stillen.

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Trotzdem schlafen wir recht erholsam. Wirklich wach werde ich nur wenn du ein Fläschchen brauchst, der Rest passiert im Halbschlaf. Du liegst nach wie vor bei mir im Bett, wir kuscheln viel zusammen, in den Morgenstunden, wenn mein eigener Schlaf nicht mehr so tief ist und du sonst kaum noch in den Schlaf finden würdest, liegst du sogar in meinem Arm, und so schlafen wir noch das ein oder andere Stündchen in den beginnenden Tag. Ich habe mittlerweile keine Angst mehr, dir den Kopf zu überdecken. Auf der einen Seite stopfe ich die Decke fest, und die Seite, die an mir dran liegt spüre ich ganz genau. Jede deiner Bewegungen bemerke ich und reagiere, selbst wenn du nur schlecht liegst oder spuckst (was oft vorkommt) werde ich wach. Wir sind absolut synchronisiert und ich weiß auch im Schlaf wie du dich anfühlst wenn etwas nicht in Ordnung ist.

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„Synchronisiert“ passt auch ziemlich gut zum Rest. Es fällt mir sehr leicht, mich auf deine Bedürfnisse einzustellen oder zu erkennen, was du brauchst. Es ist ein Wahnsinn, wie gut man sich nach so kurzer Zeit schon kennen kann! Allerdings haben wir praktisch jede Minute zusammen verbracht, und das sind immerhin etwa 87600 Minuten, die wir einander schon haben! Da wir uns nun so gut kennen und ich dir vieles schon an der (überaus niedlichen) Nasenspitze ansehen kann versuchten wir es mit „Abhalten“ beim großen Geschäft. Es gab schon einige mehr oder weniger erfolgreiche Anläufe, bei denen ich zwar nicht schnell genug am Klo war, aber der Rest ging in die Toilette. Da ich den Artikel hier eine Woche verspätet schreibe kann ich aber schon verraten, dass wir eine Reihe von 3 Tagen hatten, in denen alles ohne Unfälle im Klo landete, und darauf bin ich irgendwie mächtig stolz.

Nachdem du fast die ganzen zwei Monate praktisch „auf mir gewohnt“ hast, können wir dich mittlerweile immer öfter und länger auch ablegen. Du hattest viele längere Schläfchen in der Federwiege, und auch sonst schläfst du wenn es sein muss überall einfach so ein. Auch klappt das zwischendrin oft, du schaust mir aus deinem Sitz beim Kochen zu, oder in der Wippe wenn wir im Garten sind, beobachtest von der Krabbeldecke wie ich putze (auch wenn ich dich bei fast allem im Tuch hab möchte ich dich nicht dran haben wenn ich mit Putzmittel hantiere). Es ist schön, dass schon so viel Nähe getankt hast, dass du diese Distanz aushalten kannst. Trotzdem verbringen wir viele Stunden täglich mit intensivem Hautkontakt (also zusätzlich zum nächtlichen Kuscheln).

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Obwohl du so wahnsinnig verkuschelt bist und Körperkontakt ganz dringend brauchst und einfordert (nach wie vor streichelst du auch „zurück“ und das ist einfach unglaublich süß) findest du einölen oder massieren nicht so prickelnd. Leider kann ich dir das nicht ersparen, da es deine Haut vermutlich braucht. Sie wirkt bislang normal, aber reagiert empfindlich und gerade im Gesicht eher trocken. Das Öl tut dir jedenfalls gut. Ich glaub, du bist einfach sehr kitzelig am Bauch und findest die Berührung einfach „zu viel“. Extrem kitzlig sind auch deine Ohren, das ist jedesmal grausam für dich wenn ich dich da sauber mache und du windest dich in jede Richtung. Statt Massage, wie bei deinen Brüdern, zählt zu unserem Ritual beim Umziehen und Einölen abends also ein Lied mit ein wenig „Babygymnastik“: ich singe das Fröschelein Lied und mache dazu mit deinen Beinen „Froschhüpfen“- und Wiege-Bewegungen oder klatsche mit deinen Fußsohlen. Das ist gleichzeitig gut fürs Bäuchlein, sollte mal ein Pups querhängen (was in der Regel aber kein Problem ist).

Wir wickeln mittlerweile ausschließlich mit Stoffwindeln, auch nachts. Seit wir ein neues Windelsystem (Post folgt, #teaser) verwenden haben wir keine Unfälle mehr, und auch nachts geht da nix schief. Du trägst mittlerweile Größe 56 und 62. Bei den meisten Bodys und Anzügen brauchst du wegen der großen Windeln eben schon 62, sonst reicht aber 56 noch. Zartrosa und hellblau sind die Farben, die ich am Liebsten an dir sehe, diese dezenten Farbtöne sehen unglaublich hübsch an dir aus!

rpt

Nachdem dir die Haare am oberen Kopf sehr früh ausgefallen sind, wachsen sie mittlerweile ordentlich nach und sind bereits etwa 2mm lang. Die Farbe lässt sich noch nicht genau erkennen, dunkelblond vielleicht? Vermutlich ein Farbton genau zwischen deinen Brüdern… Deine Augen sind nicht mehr ganz so dunkel, aber nach wie vor graublau. Bislang hast du keinen Milchschorf und schielst nicht – leider Dinge auf die ich sehr achten muss, vor allem Letzteres.

rpt

Unser Alltag ist zwar noch nicht routiniert, kein Tag ist wie der andere, aber es ist recht entspannt, würde ich sagen. Du findest dich nahtlos ein in unser Geschehen, du sprengst keine Aktivität oder Ausflug, du bist einfach dabei. Nichts dabei ist anstrengend oder ernsthaft energieraubend, sondern einfach nur schön. Nur dass du abends um 21 Uhr mit Mama (!) ins Bett (!) schlafen gehen möchtest, und nichts anderes duldet, entspricht nicht so ganz meinen eigenen Feierabendplänen – aber das soll nicht dein Problem sein.

Wir genießen die Zeit mit dir unglaublich, denn du bist ein wunderbares Baby, besser hätten wir es nicht erwischen können. Wir lieben dich so sehr und freuen uns auf die nächsten Wochen mit dir!

dav

Auf bald!