Entwicklung · Kleinkind · Minimädel

Geschützt: 15-Monats-Geburtstag Minimädel

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Baby · Entwicklung · Minimädel

11-Monats-Geburtstag Minimädel

Das Lazarett hier ist genau so treu wie meine Verspätung. Glücklicherweise helfen mir die Fotos!

Irgendwann in diesem Monat, ich weiß nicht mehr wann genau, sind unten 3 Zähnchen gewachsen. Nun kannst du volle Möhre zubeißen und Essen noch mehr genießen! Du isst mittlerweile am Liebsten unser normales Essen mit, das klappt ganz wunderbar. Ich mache dir meist eine Portion ohne Salz, oder es gibt Nudeln mit Gemüse dazu. Du liebst es, und rührst Brei nicht an wenn du siehst, dass wir etwas anderes essen. Generell nimmst du aber auch Brei wieder etwas besser an und hast insgesamt recht viel Appetit. Gestillt wird eigentlich nur noch zum Einschlafen und nachts, aber da forderst du es sehr deutlich ein.

Du hast wirklich unglaublich viele Flausen im Kopf (zusätzlich zu dieser einen speziellen Haarsträhne am Kopf, die dir den Spitznamen „Fluse“ eingebracht hat) und kletterst überall rauf. Du liebst Treppenklettern, die Spülmaschine, Kisten, Wäschekorb und deine Familie als Kletterturm.

In diesem Monat konnten wir viel draußen spielen. Wir haben eine Babyschaukel im Garten angehängt, und nun kannst du gemeinsam mit deinen Brüdern schaukeln. Du machst aber auch sehr gerne einfach den Garten unsicher, sortierst Steine und isst Erde.

Spielplätze haben wir auch für uns entdeckt, und du hast immer Spaß dabei.

Deine Mimik ist der absolute Hammer. Du hast dich so verändert in diesem Monat, drückst so viel aus, zeigst so viel von dir und bist einfach zum Kaputtknutschen niedlich!

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Am Liebsten schläfst du immer noch in der Nonomo, bist aber mittlerweile wirklich fast zu groß. Wir haben sie jetzt in dein Zimmer gehängt, weil es wirklich unpraktisch ist, wenn die Jungs immer aus dem Wohnzimmer müssen wenn du schläfst. Dein Bettchen konntest du ja gar nicht leiden und hast immer schrecklich gebrüllt wenn man dich reingesetzt hat. Wir haben es jetzt ins Spielzimmer geschoben, dort bist du gerne drin und spielst neben deinen Brüdern (ohne die Legos zu essen und Mama kann Zähneputzen, yeeeah). In deinem Zimmer liegt die Matratze jetzt am Boden. Du schläfst dort zwar bislang nicht, aber zum Kuscheln nutzt du es gern mal. Nachts schläfst du dann ja eh bei uns im Bett.

Du bist unglaublich verkuschelt und kommst ständig zu uns, umarmst uns und gibst dicke (Schlabber-)Küsse. Du suchst ganz gezielt den Körperkontakt, drückst deine Ärmchen um uns, schmiegst deine kleine Backen an unser Gesicht und machst dann süße Geräusche. Wir schmelzen jedes Mal … Besonders lieb hast du gerade den kleinen großen Bruder.

Mit dem großen großen Bruder genießt du die Runden, die ihr drehen könnt, und dass er dir schon so viel zeigen und erklären kann.

Du kannst jetzt wunderbar klatschen und „jajajaja“ mit Nicken/Headbangen und „neineineinei“ mit Wackeldackel Kopfschütteln. Das sieht so zuckersüß aus…. Generell beobachtest du gerade gaaanz genau und versuchst, alles nachzumachen. Dieser Schnapschuss ist mir gelungen, als ich ein wenig Nussknacker Ballett im Fernsehen an hatte… ist das nicht unfassbar niedlich?? Oh, mein Herz…

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Werd bloß nicht süßer sonst quietsch ich mich kaputt, Herzchen!!

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Auf bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

10-Monats-Geburtstag Minimädel

Puuii, so spät war ich noch niemals dran für einen Monatsbericht, aber wochenlanges Dauerkrankenlager bremst hier gerade alles aus. Schnell noch im Gedächtnis kramen, damit ich etwas über ihren zehnten Lebensmonat erzählen kann…

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass du immer mehr mit anderen Kindern spielst – deinen Brüdern selbstverständlich, aber auch einem Kumpel, der ein paar Monate älter als du ist. Das ist insofern extrem praktisch, als wir Mamas auch befreundet sind. Die Eheverträge sind schon in Arbeit… 😀
Aber auch in der Krabbelgruppe macht es dir viel Spaß. Wir kommen nicht oft dazu, weil ja eben ständig wer krank ist, aber wenn es klappt genießen wir es sehr.

Da sind wir auch schon beim nervigsten Punkt dieses Monats – du warst ganz übel krank. Erst war es eine Erkältung, aber ziemlich schnell hattest du sehr hohes Fieber (knapp 40), und leider wurde beim Arzt erst auf explizites Drängen hin beim 2. Besuch (=3.Tag) der Leukozytentest gemacht, der entsprechend übel ausfiel. Wir hatten also eine Runde Antibiotikum „gewonnen“. Du warst sehr sehr tapfer beim Einnehmen, aber leider hat es dir wohl ein wenig auf die Verdauung geschlagen.

Dein Appetit war auch komplett weg in dieser Woche, und ich muss leider sagen – seither ist beim Essen komplett der Wurm drin. Wo du sonst so begeistert gegessen hast (vor allem dein geliebter Gemüsebrei) wurde nun nur noch komplett verweigert, Milchbrei ging überhaupt nicht mehr. Das einzige, das du wolltest (und nach wie vor gut isst), ist wenn du selbst essen darfst. Eigentlich ist das ja auch toll, uneigentlich trinkst du jetzt aber wieder sehr viel mehr Fläschchen, und das ist für mich jetzt kein Grund zur Freude. Allerdings war ich in der Zeit doch sehr froh darüber, dass wir noch stillen, denn zum Beruhigen in der schweren Phase war es goldwert…

Viel Trost beim Kranksein ist dir aber auch wie immer Cayleigh – wir nennen sie auch Dr.Cat. Wenn jemand krank ist, dann kommt sie besonders oft und „tröstet“, schmiegt sich an, kuschelt sich daneben. Als Dank bekommt sie eine Ohrmassage (sie macht das wirklich sehr vorsichtig und reißt nicht am Öhrchen an).

In diesem Monat waren wir auch endlich mal am Spielplatz. Also – so dass du auch spielen durftest. Es überrascht nicht, dass dir das sehr gut gefallen hat! 😀

Deine liebsten Spielsachen sind meist die von den Jungs. Wenn du ihnen nur eines abnehmen kannst, bist du schon glücklich und grinst verschmitzt über alle Backen. Aber auch Schmusetücher erfreuen sich großer Beliebtheit und werden niedlichst angekuschelt…

Eigentlich ist es ja nicht toll, dass es im Februar so wahnsinnig warm war, aber wir haben das wunderbare Wetter trotzdem oft für Spaziergänge genutzt. Am Besten ging das in der Trage auf dem Rücken, ohne dicke Jacke ist das ganz einfach, und dir hat es sehr gefallen!

In deinem 10. Monat hast du zwei zähne bekommen, zuerst den zweiten 1er oben, dann den zweiten 2er, auch oben. Nun hast du oben alle vier Schneidezähne und unten noch gar keinen. Hatten wir so auch noch nicht!

Am Meisten überrascht hat es mich (uns alle) aber, als du dich am 3.2. zum ersten Mal hingestellt hast. Es hat nur eine gute Woche gedauert bis du herausgefunden hast, wie du deinen rollenden Spielebogen schieben kannst und prompt bist du damit losmarschiert, am 14.2. Erst war es wackelig, aber noch bevor du deinen 10 Lebensmonat beendet hattest konntest du richtig zügig durchs Wohnzimmer brettern und warst mächtig stolz darauf.

Man merkt dir einfach immer mehr an, was für ein Schlingel in dir steckt. Du bist so ein niedlicher, frecher Zwerg, ich fürchte, du wirst alle ganz entsetzlich um den Finger wickeln …. 😉

 

Auf bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

9-Monats-Geburtstag Minimädel

Ach, es gibt doch nichts Schöneres, als die Entwicklung nach wochenlanger Schubzeit zu beobachten! Auch diesen Monat hast du dich so rasant weiterentwickelt, dass wir nur so staunen können!

Das Schönste war wohl, dass du begonnen hast, „Mama“ zu sagen. Natürlich ist das noch nicht wirklich 1:1 Mama mit Bedeutung, aber du sagst es immer, wenn du etwas brauchst. Und da wir nun mal am meisten Zeit miteinander verbringen, und du es eben auch von den Brüdern kennst, dass das Wort „Mama“ mit „kümmern“ verknüpft ist, macht es schon Sinn. So krabbelst du rum, und rufst, jammerst oder meckerst (je nach Laune und Bedürfnis) „Mama! Mamamamama… Maaaama!“ Es ist schon sehr niedlich!

Und damit hab ich ja gleich die zweite große Entwicklung schon vorweggenommen: endlich kannst du auch krabbeln! Lange bist du ja nur gerobbt und gekullert, so um Weihnachten rum konntest du dich echt witzig vorwärts schieben (mit vorne auf den Ellenbogen, hinten im Liegestütz), und zu Silvester hat es dann endlich „klick“ gemacht und du bist losgewackelt mit deinem Popo. Kurz darauf hattest du so den Dreh raus, dass du in einem Affentempo rumkrabbeln konntest. Das macht dir unglaublichen Spaß und war dir sehr wichtig. Nun kommst du endlich überall dran und kannst richtig Quatsch machen! (Yay!…)

Nur wenig später hast du dann begonnen, dich auf die Knie hochzuziehen, und wieder kurz darauf konntest du dich an jemandem festgeklammert mit viel Kraft in den Stand ziehen. Wahnsinn wie schnell das alles auf einmal geht! An Möbeln gelingt dir das Hinstellen noch nicht, aber du übst fleißig.

Dein Aktionsradius ist nun viel größer, und du nutzt den eigentlich ausschließlich für Schabernack. Du hängst an jedem Kabel, das es hier im Haus so gibt und zeigst uns im Sekundentakt, wo es hier nicht babysicher ist. Du findest aus Metern Entfernung jeden Fussel und Schmutzbollen, steuerst zielsicher darauf zu und stopfst in dir in den Mund. Das Spielzeug der Brüder ist nicht mehr sicher (ins Star Wars Laserschwert bist du ganz vernarrt), du räumst jedes Regal aus und deine kleinen Patschehände finden jedes noch so undankbare Ziel.

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Ein nicht ganz so undankbares Ziel ist dabei Cayleigh. Ihr liebt euch wirklich innig, anders kann man das nicht sagen. Ständig kommt sie zu dir, köpfelt und schmust dich an, schnurrt wie ein kleiner Traktor, und du gackerst und gluckst und quietschst vor Begeisterung. Natürlich bist du meist nicht sehr sanft mit ihr. Wir lassen euch nie alleine, obwohl Cayleigh niemals doof reagiert hat, wenn du sie mal wieder stürmisch gepackt hast, am Ohr ziehst oder mit einem Fellbüschel in der Faust wedelst. Ich glaube sie weiß, dass wir sie sofort befreien, und du hast absolute Narrenfreiheit bei ihr. Sie mauzt oder knurrt oder faucht nie, die Vorstellung sie könnte dich gar kratzen scheint echt absurd. Aber natürlich muss man immer aufpassen, wohl aber mehr zu ihrem Schutz. Es ist so schön, wie du mittlerweile gelernt hast, mit ihr umzugehen. Du weißt, dass du sie nicht schnell patschen darfst, dass man nicht an Schwanz und Ohren zieht, und das Streicheln klappt auch immer besser.
Die anderen beiden Katzen sind da ganz anders drauf. Du würdest auch gern mit ihnen spielen, aber die beiden kratzen sofort wenn man sie ärgert (natürlich nicht bösartig und fest, aber doch viel zu arg für ein Baby). Fion kommt trotzdem oft und köpfelt dich an, und unter strenger Aufsicht streichelst du auch ihn gerne.

Nicht nur aus diesem Grund haben wir nun doch ein Laufgitter aufgestellt. Es ist eben Winter, es wird oft im Kamin geheizt, und jaaaa, ab und an muss Mama mal aufs Klo. 😉 Da es nur verschieden aufstellbare „Zäune“ sind können wir einfach immer einen Teil im Wohnzimmer quasi „zu machen“.

Deine liebsten Spielsachen sind meistens die, die du dir nicht holen sollst. Neben dem Laserschwert der Jungs und Steckdosendeckeln ganz allgemein liebst du Zettel jeder Art. Aber auch das Xylophon, das dir das Christkind gebracht hat, wird sehr gerne bespielt.

 

Deine neugewonnenen Freiheit hilft dir sehr und bietet viele Möglichkeiten. Wenn du dich an Objekte der Begierde annäherst sieht man dir richtig den Quatsch an und weiß – ohoh, Baby auf Pirsch.

Nach einiger Zeit, in der essen gerade nicht so angesagt war, schaufelst du nun wieder begeistert Brei rein – vor allem Gemüse geht immer und in jeder Form. Mittlerweile hast du schon sehr viel probiert, das Neueste waren nun Kichererbsen, die dir ganz wunderbar geschmeckt haben. Den Nachmittagsbrei findest du meist nicht so besonders klasse, und bekommst daher nun meist direkt Obst. Du isst ganz hervorragend und hast dich bislang noch nie wirklich verschluckt. Banane, Mango und Mandarine sind deine Lieblinge, Brot sowieso, nur Nudeln musst du nicht unbedingt auf dem Teller haben… Probieren möchtest du aber alles, und lutscht schon mal an Paprika, schleckst Avocado…

Praktischerweise hast du am 4.1. deinen ersten Zahn bekommen – und zwar nicht unten, wo ich die ganze Zeit geguckt hatte, sondern oben! Und kaum ein paar Tage darauf war der nächste da. Ja, oben, aber nicht der andere 1er Frontzahn, sondern der seitlich daneben!? Du hast sogar bis zum Zähnekriegen deinen ganz eigenen Kopf, bloß nicht nach Schema, hm? Ja, und so in Fahrt ließ der dritte Zahn auch nicht lange auf sich warten und kam ganz am Ende dieses Lebensmonats. Auch oben, aber wieder vorn.

Erstaunlicherweise war das Durchbrechen nun wieder völlig unspektakulär – genau so kenne ich es ja schon von den Brüdern. Es scheint dich nicht gequält oder geschmerzt zu haben, nur die Bäckchen waren sehr rot, und du hast öfter mit deiner Zunge im Mund herumgespielt, es scheint schon ein komisches Gefühl zu sein, da plötzlich Zähne zu haben. Mehr Schmerzen hat definitiv Mamas Brust, denn du bist leider mit Leib und Seele ein kleiner Vampir und beißt unfassbar gerne… Das finde ich zwar richtig kackedoof, andererseits hatte ich noch nie bis nach der Zahnzeit gestillt, also ist das wohl insofern wirklich etwas Besonderes, das ich zu schätzen weiß.

Deine Brüder sind für dich unglaublich wichtig, und man merkt oft, wie du vormittags manchmal gelangweilt bist oder dir etwas fehlt. Du genießt die Action mit ihnen, vor allem mit dem Mittleren. Der große große Bruder ist eher da, um sich um dich zu kümmern, und du nimmst das sehr gerne an, du fühlst dich dabei sehr wohl, und er selbst geht ja sowas von auf in dieser Rolle. Beide können dich trösten wenn du gerade weinst (weil zB Mama allen Ernstes wiiirklicchhh aufs Klo gegangen ist!?) und genießen es sowas von dich in Teamwork mal „tragen“ zu dürfen (es ist enorm unwürdig und du guckst schon mal entsetzt, aber sie sind unfassbar vorsichtig und packen dich gut an).

Wir haben in diesem Monat unsere bisher bequemste Schlafposition entdeckt – tataaa! Du liegst mit dem Rücken zu mir, kuschelst dich an und hältst dabei meinen Arm. Ich kann mit der Hand ein wenig die Decke halten, wo sie hingehört (also über dich, du Strampelmaus, aber nicht über deinen Kopf – auch wenn das noch nie passiert ist, ist mir natürlich wohler ich hab sie gut im Griff). So können wir wunderbar schlafen, und du genießt das sehr.

Wie schon seit einiger Zeit trägst du Größe 80, wir wickeln immer noch mit Stoff und das mit dem Klogehen klappt praktisch unfallfrei.

Ich glaube, mehr hätte in einem Lebensmonat ja wohl kaum noch passieren können! Wie rasant das alles voran geht! Bitte Baby, mach ein wenig langsamer… mir wird schwindelig! (Und ich will dich noch ganz lange als kleines Baby, hust.)

Auf bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

8-Monats-Geburtstag Minimädel

Also, ich habe keine Ahnung ob grade Schubzeit wäre oder war, aber es ist eindeutig… da tut sich was! Dein Köpfchen raucht ganz offensichtlich, du bist gerade unzufrieden, weil du etwas möchtest, was du noch nicht kannst, und generell recht durcheinander und unruhig. Allerdings wird es auch Zeit, dass sich da was tut!

Diesen Monat hat es also im Kopf gebrodelt, und dann – endlich!! – hast du es geschafft, dich hinzusetzen. Du machst das überhaupt nicht so wie deine Brüder, dass du dich aus dem Vierfüßler über einen Fuß in den Sitz schiebst. Nein, du haust einfach alle Kraft die du hast raus, und setzt dich aus der Rückenlage mit leicht seitlichem Schwung einfach hoch. Sowas hab ich ja echt noch nicht gesehen! Ich war sehr erstaunt, dass du das überhaupt konntest. Mittlerweile kommst du aber aus jeder Position in den Sitz. Am nächsten Tag konntest du dich dann auch stabil in den Vierfüßler stemmen.

Ich finde sitzen ist ja die allerpraktischste Errungenschaft im ersten Babyjahr, denn nun kannst du beim Einkaufen im Einkaufswagen sitzen, und daheim kann der Hochstuhl zum Einsatz kommen! Und natürlich spielt es sich sitzend auch viel schöner als im Liegen… Very happy baby!! Du warst sichtlich stolz darauf, dass du es nun endlich kannst, und genießt das sehr. Man hat auch sofort gemerkt, dass wieder ein wenig mehr Ruhe einkehrt, du zufriedener bist.

Bis dahin waren sogar die Nächte, die doch sonst immer gut sind, recht… durchwachsen. Eine gute, zwei schlechte. Du warst oft wach, wolltest sehr viel an die Brust, bist nur schwer wieder in den Schlaf gekommen, und oft genug warst du einige Stunden nachts wach. Das war sehr anstrengend. Umso glücklicher bin ich, dass es nun wieder etwas gemütlicher mit dir läuft…

Stillen war dir in dieser anstrengenden Zeit sehr wichtig. Ich weiß nicht, ob du überhaupt noch viel Milch bekommst, oder ob es mehr das Bedürfnis nach Nähe und Beruhigung ist. Leider bist du sehr grob geworden, beißt sehr oft oder reißt den Kopf ruckartig los. Ein Glück hast du noch keine Zähne! Die drücken dich zwar scheinbar, aber weit und breit noch nichts in Sicht.

Wenn dir grade nichts die Laune verhagelt, bist du wie immer ein richtiges Sonnenscheinchen. Du gackerst und lachst und strahlst so wunderbar, dass einem das Herz aufgeht.

Das Essen fiel dir phasenweise eher schwer in diesem Monat. Du wolltest mal den Fruchtbrei nicht, mal den Milchbrei nicht. Das einzige, das dir immer geschmeckt hat, war Gemüse. Immer öfter bekommst du aber etwas zum Selberessen und Knabbern, das macht dir großen Spaß und du isst schon relativ viel davon. Dabei stellst du dich auch so geschickt an, dass du dich noch nie verschluckt hast.

Deine große Liebe sind immer noch die Katzen. Das beruht auf Gegenseitigkeit, besonders Cayleigh ist ganz vernarrt in dich. Ihr kuschelt und schmust täglich miteinander.

Dein liebstes Spielzeug sind aktuell Bücher. Du flippst regelrecht aus vor Begeisterung, wenn man eines zum Anschauen holt, und alles an dir wackelt und zappelt vor Freude. Quatschmachen geht auch immer, du hast viel Spaß an allen Spielchen und bist leicht zu begeistern. Auch die Jungs können wunderbar mit spielen. „Wo ist das Baby?“ ist gerade unheimlich beliebt. Wenn es gerade niemand mit dir spielt versteckst du dich einfach selbst, am Liebsten unter Decken oder dem Hocker.

Das Tragetuch ist immer noch ein treuer Begleiter, aber nicht mehr täglich. Vorne bist du schon recht unhandlich schwer geworden, und hinten kann ich dich nur im Haus tragen. Trotzdem haben wir nun eine dicke Tragejacke, mit der wir auch unterwegs mal auf den Kinderwagen verzichten können.

Abends haben wir leider immer noch keine Routine. So gern hätte ich mal ein wenig Feierabend, aber meist ist das die anstrengendste Zeit mit dir. Fast immer geht es nur an mir dran, aber auch das ist nicht sicher. Du willst zum Abendschlafen einfach schon hoch ins Bett, da ist meist nicht viel verhandelbar. Ein paar mal hat es aber geklappt, dich auf der Couch neben mir schlafen zu lassen.

Nach wie vor bist du ein riiiichtiger Wildfang. Du bist ausgelassen und laut, forderst Action ein und willst, dass um dich herum Party ist. Noch nie habe ich erlebt, dass es dir mal „zu viel“ wird, und das erstaunt mich unglaublich, denn allein deine Brüder sind mir fast täglich mal „zu viel“. Dich stört das alles gar nicht. Je wilder und lauter desto besser!

Ich weiß nicht, ob du viel gewachsen bist, aber du bist aktuell recht „speckig“. Du trägst zur Zeit Größe 80, das ist meist kein Stückchen zu groß. Nach wie vor wickeln wir mit Stoffwindeln. Abhalten hat diesen Monat wieder viel viel besser geklappt, fast alles ging ins Klo. Wir haben nun auch so einen Familienklositz, mit einer verkleinerten Klobrille montiert, darauf kannst du richtig thronen. Auch so rum klappt es einwandfrei.

 

Es ist gerade unheimlich spannend mit dir. Es verändert sich so wahnsinnig viel, ich bin gespannt, was die nächsten Wochen für uns bereit halten. Vollgas, Baby!

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Auf bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

7-Monats-Geburtstag Minimädel

Dieser Monat war der bisher anstrengendste, das muss man leider so sagen. Ich kann nicht sagen, ob es an irgendeinem Entwicklungsschub liegt (wohl nicht), den Zähnen (nein, noch keiner zu sehen) oder am Wetter (okay, wäre nachvollziehbar). Am Wahrscheinlichsten ist der Grund, dass der Monat generell für uns anstrengend und kräftezehrend war, das hast du vermutlich mitbekommen.

Tagsüber warst du zwar genau wie wir dich kennen, unser fröhliches pflegeleichtes Baby, aber ab etwa 19 Uhr wurde es richtig anstrengend. Obwohl du müde warst, konntest (oder wolltest) du abends nicht schlafen, nur auf mir kleben, aber auch dann nur schlafen, wenn ich mit dir im Bett lag. Das Problem hatten wir zwar schon vorher auch, aber so extrem war es noch nie, richtig unerbittlich konntest du werden, und das ging dann schon an die Substanz. Auch gab es merkbar öfter als sonst schlechte Nächte, wo du stundenlang wach und quengelig warst und dich kaum beruhigen hast lassen und entweder nicht in den Schlaf finden konntest oder mächtig dagegen angekämpft hast.

Angenehm ist aber auf der anderen Seite, dass du einen sehr stabilen und vorhersehbaren Rhythmus entwickelt hast tagsüber. Wir stehen meist zwischen 6.30-7.00 auf, und nachdem die Jungs im Kindergarten sind bekommst du daheim deine Frühstücksflasche (gleich morgens hast du da keine Lust drauf), meist trinkst du da eher wenig, so ca 90-120ml. Danach möchtest du schlafen, das ist so zwischen 8.30-9.00. Dieses Schläfchen geht meist nur kurz, maximal 45 Minuten, danach bist du meist gut drauf und wach. Mittagessen möchtest du so gegen 11.30 und isst dann bisher ohne Ausnahme jedes Gemüse, und zwar viel davon. Am Liebsten hast du nach wie vor Süßkartoffel, aber auch Kürbis, Karotte und Blumenkohl sind hoch im Kurs. Du nimmst aber auch Brokkoli, Zucchini und Spinat gerne an, aber da wirst du nicht ganz so gierig drauf. Am Besten schmeckt dir der Brei mit einem Klecks Mandelmus.

Nach dem Mittagessen schläfst du noch einmal etwa eine Stunde. Manchmal schläfst du leider erst gegen 13 Uhr ein, was ziemlich doof ist, da wir eine halbe Stunde später die Brüder holen müssen. Wenn ich dich dann wecken musst bist du eher mies drauf, aber das ist ja nachvollziehbar. Am Nachmittag hältst du noch 1-2 Schläfchen, je nach Tagesprogramm und wie du dazu kommst (und wie du geweckt wirst).

Nachmittags hatten wir ja mit einem Getreide-Frucht-Brei begonnen, der dir auch gut geschmeckt hat. Bei Obstbrei bist du aber eher.. zurückhaltend, ich habe den Eindruck es ist dir schnell zu sauer, deinem Gesicht nach zu urteilen. Birne ist dir da bisher lieber als Apfel, Mango und Pfirsich. Erdbeer-Himbeer mochtest du erstaunlicherweise gar nicht. Nach ein paar Tagen ist uns aufgefallen, dass du dann aber deinen Milchgetreidebrei am Abend gar nicht mehr gut isst, und so lassen wir den Nachmittagsbrei öfter weg als wir ihn essen. Du trinkst erfreulicherweise sehr gerne, sodass ich mir da keine Gedanken machen müsste, du bekommst zu wenig Flüssigkeit, meist Kamillen- oder Fencheltee. Nach dem Abendessen gibt es erst wieder kurz vorm Schlafengehen (etwa 22h) eine 180ml Flasche, und nachts meist so gegen 3 Uhr nochmal 150ml.

Du bist immer mobiler geworden. Du machst eifrig Strampel- und Muskeltraining in Bauchlage, und kullerst zielsicher mittlerweile durchs ganze Wohnzimmer. Es macht dich augenscheinlich sehr glücklich und zufrieden, an alle interessante Ecken dran zu kommen (und probieren zu können, wie sie schmecken). Man findet dich nie dort wieder, wo man dich abgelegt hat!

Vor dir ist wirklich gar nichts mehr sicher… Du schaffst allerlei unmögliche Dinge, kaum dass man sich umdreht. So schleckst du in einem unbeobachteten Moment gern mal die Unterkante der Küchenzeile sauber (iiiiks) oder schaffst es mit einem gezielten Grapscher die Steckdosenabdeckung, Kindersicherung inklusive, herauszureißen. (Herrje bin ich da was erschrocken!) Man könnte das jetzt positiv drehen und sagen, du bist feinmotorisch echt geschickt und hast viel Kraft.

Grobmotorisch bist du zwar insofern geschickt, als du eine wirklich tolle Körperspannung und Balance hast, aber du zeigst null Interesse daran, in den Vierfüßler zu kommen oder dich robbend/krabbelnd vorwärts zu bewegen, nur rückwärts schieben und kreiseln und rollen möchtest du. Selbst wenn man dich hinsetzt (was wir natürlich so nicht tun, aber zB wenn wir beim Anziehen deine Ärmchen ins Shirt stopfen wollen) kannst du dich kaum so halten. Das wird also wohl noch dauern…

Du bist unglaublich mitteilsam geworden. Du brabbelst und plapperst und reihst viele Silben hintereinander, mit denen du einen richtigen Singsang veranstaltest. Du kannst auch ganz ordentlich motzen und meckern und eine richtige Schimpftirade vom Stapel lassen. Man könnte sich beinahe ängstigen wenn du nicht so unheimlich niedlich dabei wärst!

Von den Katzen (und Tieren im Allgemeinen) bist du unfassbar begeistert. Du liebst unsere Fellknäuel über alles, und vor allem Cayleigh mag dich sehr gern, geht immer zu dir hin, köpfelt und schmust und schnurrt dich an, was dich ausflippen lässt vor Freude! Du willst sie immer packen, und wir müssen gut aufpassen, dass du nicht zu grob wirst – obwohl sie dir auch das verzeiht, und eigentlich alles still über sich ergehen lässt, sie hält still bis wir sie befreien, dann schnurrt und stupst sie weiter, das ist ziemlich unglaublich. Natürlich passen wir dennoch auf, denn wir wollen ja nicht dass du ihr weh tust. Dennoch bin ich mir sicher, dass sie dir nie etwas tun würde. Bei den anderen Katzen geht so etwas gar nicht, die würden jederzeit nach dir schnappen oder kratzen, wenn du grob wärst. Unten auf dem Bild schmust übrigens die Katze ans Baby, sie wird nicht am Ohr gezogen, auch wenn das aus der Perspektive zweideutig aussieht…

Dein liebstes Spielzeug war diesen Monat der klingelnde Stoffball. Extrem begeistert bist du auch von Büchern, da zappelt und wackelt vor Aufregung alles an dir, sobald man eine neue Seite aufschlägt. Du genießt es sehr, wenn deine Brüder mit dir ein Buch lesen, vor allem der große große Bruder tut das sehr gerne und richtig gut. Dein mit Abstand liebstes Spiel ist aber Verstecken. Du ziehst dir dann irgendwas über dich drüber (meist das Katzenbettchen….) und lässt dich „suchen“, wenn man dich ruft zappelst du ganz aufgeregt und lachst sogar manchmal. Wenn man dich dann „findet“ und die Decke weghebt strahlst du über alle Backen.

Du warst die ersten Male alleine (also ohne Mama und Papa) bei deinen Großeltern. Beide Male war es nicht ganz eine Stunde, aber das war (für mich) schon schwer genug. Für dich war das gar kein Ding und du hast die Zeit wohl genossen.

Vielleicht liegt es daran, dass es doch schon lange her ist und ich mich an die Babyzeit der Großen nicht mehr so erinnern kann, aber ich habe das Gefühl, du bist das wildeste und aufgeweckteste meiner Kinder. Du forderst Action regelrecht und kannst so richtig Vollgas geben, besonders merkt man das wenn du badest (und danach das Bad schwimmt..)

Mittlerweile hast du immer mehr flusige Haarsträhnen am Kopf, die Farbe lässt sich aber wirklich schwer einschätzen. Manchmal sehen sie recht braun aus, im Licht sind sie aber dann ganz goldblond. Deine Augen fangen auf jeden Fall an, sich zu verfärben und werden grünlicher. Das ist ja so spannend, ich kann es kaum abwarten wie du aussehen wirst, wenn der „Umbau“ abgeschlossen ist!

Du trägst aktuell Kleidergröße 74. Dieser Monat war weniger erfolgreich was die Toilettenbenutzung betrifft, aber auch da merke ich, wie sehr das von meiner „Präsenz“ abhängt – wenn ich verzettelt und gestresst bin klappt es nicht. Wir bleiben dennoch dran, und sind auf jeden Fall noch auf Kurs.

Du findest ausnahmslos alles faszinierend, was dir dein großer Bruder so zeigt.

Nach wie vor tragen wir sehr viel, mittlerweile auch sehr routiniert am Rücken im (Putz)Alltag zu Hause. Das konnte ich früher nie, aber mit der richtigen Technik ist das genauso schnell und sicher gebunden wie vorne. Trotzdem haben wir ab und zu den Buggy im Einsatz, meistens dann, wenn wir beispielsweise am Spielplatz sind, und du keine Lust hast bei mir dran gebunden zu sein, wenn wir einfach nur rumsitzen. Du fährst damit auch gerne und guckst dir die Umgebung an, man sieht aber schon, dass es dich schnell mal verunsichert, wenn andere Menschen/Kinder zu dir stürmen und du da alleine drin liegst, und guckst dann hilfesuchend zu mir.

Auch wenn es die letzte Zeit anstrengend war sind wir sicher, dass wir bald wieder mit einer einfacheren Phase belohnt werden.. bis dahin schmusen und knutschen wir dich einfach doppelt so oft, hah!

Auf bald!