Gedanken

Jahresrückblick 2019

Ist es nicht eigentlich unfassbar, dass nicht nur ein weiteres Jahr, sondern ein ganzes Jahrzehnt zu Ende geht? Irgendwie fühlt es sich da merkwürdig an, nur das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, aber für ein „Fazit“ über das ganze letzte Jahrzehnt fehlt mir definitiv die Zeit. Auf jeden Fall werde ich im Stillen einen Moment nehmen, um darüber nachzudenken… Bestimmt blättere ich auch durch die vergangenen Jahre, ab 2011 hatte ich ja diesen Ausfüller. Nun aber zum Klassiker:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Dieses Jahr war geprägt von Anstrengung, Veränderungen und Todesfällen in der Familie. Definitiv mehr Kraft als Spaß, und wären da nicht die schönen Momente mit den Kindern würde es eine glatte Null einfahren. Außerdem drückt die Gesamtsituation von Umwelt und Politik so sehr im Alltag, dass es nicht schön war. Ich lasse 2019 mit einer 2 in Rente gehen.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen.

3. Haare länger oder kürzer?
Ein gutes Stück kürzer, aber immer noch lang.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleichbleibend.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr seit ich wieder arbeite.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Besseren Job als vor der Elternzeit, wenngleich auch der Wechsel nicht freiwillig war und enorm viel Stress, Schmerz und Tränen gekostet hat.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Gleichbleibend würde ich sagen.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Einige Büschel schlohweiße Haare.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger als ich sollte, weniger als oft, aber nicht weniger als 2018.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Extrem viele kleine von Januar bis April, bei allen in der Familie. Mir selbst ging es gut, nur Erkältungen, bei den Kindern waren ein paar mehr dabei.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die Kleine war im Dezember richtig „schlimm“ krank mit einer Woche Fieber zwischen 40-41, das war nicht lustig.

12. Der hirnrissigste Plan?
Die Fortbildung. Angesichts meines Stresslevels muss man das einfach als hirnrissig einstufen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Wasserfallwanderung mit den Kindern und der Kleinen in der Trage. Ja, so spannend ist mein Leben.

14. Die teuerste Anschaffung?
Ein Auto für den Mann.

15. Das leckerste Essen?
Irgendwie schmecken mir die Essen am Besten, die kein Junkfood sind und bei den Kindern richtig gut ankommen. Daher würde ich sagen: Falafel mit Kartoffelpüree und Gurkensalat.

16. Das beeindruckendste Buch?
Ich glaube nicht, dass ich so schnell wieder ein „Buch lesen“ werde. Ich arbeite mit Fachliteratur und lese den Kindern Bücher vor. Mein liebstes Buch ist der Grüffelo, also ….

17. Der ergreifendste Film?
Ich fand Frozen2 ganz nett. Die Serie Versailles hat mir ganz gut gefallen, ansonsten hab ich nichts Neues geguckt dieses Jahr glaube ich.

18. Die beste CD?
Ich sehe schon, ich muss die Kategorien „im nächsten Jahrzehnt haha“ ändern, denn vieles passt gar nicht so zu meinem aktuellen Leben, anderes fehlt wiederum. Kann mich an keine CD erinnern.

19. Das schönste Konzert?
Keines.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Der Familie.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit meinen Freundinnen.

22. Zum ersten Mal getan?
Mir fällt nix Klügeres ein als „mit 3 Kindern allein im Freibad gewesen“. Sorry.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Einen neuen Job begonnen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Tod vom Opa und Tante, Krankenhausbesuche/Aufenthalte, miese Behandlung vom Ex-Arbeitgeber.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Den Chef mich einzustellen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Meinen Kindern, wann immer ich mich umweltfreundlich verhalten habe.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
In diesem Jahr bekam ich viele (hübsche! hihi) gebastelte Kleinigkeiten, ein paar „Massagen“ der Kinder und Anerkennung und Respekt in der Arbeit (kann Gold nicht aufwiegen!!).

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Wir sind so froh, dass Sie bei uns sind.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich hab eine Überraschung für euch.

30. Dein Wort des Jahres?
Psychologin

31. Dein Unwort des Jahres?
Krebs

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
Auch dieses Jahr mehr auf YouTube als auf Blogs unterwegs gewesen, nach wie vor schaue ich gerne Jana von #familyfirst. Den inspirierendsten Blog finde ich Cum Natura.

33. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
2018, 2017201620152014201320122011

Die schönsten Highlights des ganzen Jahres in Bildern

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Vorschau auf 2020

Nachdem dieses Jahr nun also eher mau gelaufen ist und mir viel Kummer bereitet hat, wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass 2020 einfach ein wenig „sanfter“ wird. Ich erwarte mir nichts Großes, Magisches… Aber einfach ein wenig „scheißfrei“ wär schon geil. Am Wichtigsten ist mir natürlich, dass alle meine Liebsten gesund und wohlauf sind. Vor allem hoffe ich, dass es meiner Oma, nach ihren schlimmen Verlusten dieses Jahr so gut geht wie es nur möglich ist. Sie ist noch fit genug, um ein paar Jahre zu bleiben, und die soll sie ohne Krankheiten oder heftige Schicksalsschläge verbringen dürfen.

Ganz wichtig im kommenden Jahr ist es mir, mich wieder um mich zu kümmern. Damit meine ich (leider) nicht mehr „Ich Zeit“ oder dergleichen, sondern die Aufgabe, auf meine Gesundheit zu achten. Das letzte Jahr war ein kompletter Reinfall diesbezüglich, aber ich muss (und werde) 2020 einen großen Fokus auf meine Ernährung setzen, denn ich fühle mich sehr unwohl, und will auch den Kindern nicht zumuten, sich irgendwann um meine Gesundheit sorgen zu müssen.

Da ich aber einfach nicht immer noch mehr leisten kann, bedeutet das auch, dass ich in manchen Dingen einen Gang runterschalten muss. Teilweise tue ich das auch schon. Viele sagen ja immer, man müsse im Haushalt auch mal liegen lassen können und so Dinge. Nun, ich kann das nicht, es macht mich wirklich wahnsinnig fertig. Vermutlich ist es nicht erstaunlich, dass man von Staubmäusen oder Flecken am Boden komplett angetriggert wird, wenn man in einem Messie-Haushalt aufgewachsen ist. Aber ich muss und werde lernen, damit umzugehen, mich unwohl zu fühlen. Das klingt pessimistisch, ist aber gar nicht so sehr so gemeint. Eine gewisse „Aushaltefähigkeit“ braucht man eben im Leben, und manchmal muss man eben hinnehmen, dass man nicht „voll und ganz komplett glücklich“ werden kann in bestimmten Situationen. Wenn man das nicht als imaginäres und ohnehin nie erreichbares Ziel nimmt, dann tun die Abstriche nicht so weh. Mein Ziel ist, ich muss es „aushaltbar“ finden, wenn das erreicht ist werde ich Bescheidenheit üben. Mehr ist in der aktuellen Lebenssituation nicht drin, und das ist auf gewisse Zeit okay so.

2020 hat auch wieder einiges an Anstrengung parat, und dafür will Energie gespart sein. Nützt ja auch niemanden wenn ich mich ständig am Rand des Totalkollaps entlang schiebe. Noch bis Mai sind die Kinder in 3 Einrichtungen, und es ist idiotisch kompliziertes Logistik-Management sie morgens hin und mittags heim zu bekommen, mich dazu mit meinem Mann abzustimmen, der nun weniger arbeitet und an 2 Nachmittagen zu Hause ist, damit ich da arbeiten kann. Es wird nicht leicht werden, aber zumindest ab Mai wohl entzerrt. Dann gibt es immer noch viele Ferien und eine weitere Eingewöhnung und noch eine Einschulung abzudecken, es wird also auch 2020 keinen einzigen gemeinsamen Urlaubstag vom Mann und mir geben. Und dann ist da noch die Fortbildung bis Oktober. Langweilig wird uns nicht werden!

Bereits jetzt habe ich aber den „Kochplan“ vereinfacht. Es gibt unter der Woche nur noch wirklich extrem schnell Gekochtes, auch „Fertigfraß“ wie die geliebten Spinatstäbchen oder fertige Soße zu Nudeln. Wir setzen aber mehr Fokus auf Rohkost und Salat, die es dann eben immer dazu gibt. Tatsächlich funktioniert es so besser, die Kinder gesund zu ernähren: sie meckern nicht, weil die das „Junkfood“ haben und nehmen in Kauf, dafür viel Gemüse zu futtern, das sie roh ganz gern mögen. Der Wochenplan ändert sich nicht groß, es sind im Prinzip 3 Wochen die sich immer wiederholen. „Ordentliches Essen“ gibt es dann am Wochenende. Veränderungen in dieser Art wird es mehr geben, um alles überhaupt schaffbar zu machen.

Es soll dafür auch ausreichend Zeit für die Hobbies der Kinder geben: beide Jungs spielen Fußball, der Große Gitarre, der Kleine möchte Blockflöte lernen (was ich erstmal übernehmen kann), und die Kleine hat bestimmt im Kinderturnen viel Freude. Das ging bisher nicht, da die Großen nicht mit(machen) dürfen, und nur am Rand sitzen wäre ihnen zu langweilig. Nun werden sie die Zeit mit Hörbüchern am Tablet überbrücken.

Ich möchte allerdings auch wieder etwas Sinnvolles in meiner Freizeit tun, anstatt immer nur komplett übermüdet und ausgelaugt auf der Couch zusammen zu klappen. Ich möchte mehr nähen und Zeit mit Freundinnen verbringen, vielleicht auch mal wieder bloggen oder so??

Wir haben keinen Sommerurlaub geplant, aber werden wohl wieder wie 2019 einfach über ein verlängertes Wochenende irgendwo hinfahren und die kurze Auszeit genießen. Danach kommt schon bald die Einschulung. Wie das abläuft weiß ich ja nun, trotzdem bin ich schon ganz aufgeregt wie mein KLEINER das meistern wird.

Zum guter Letzt bin ich einfach nur froh, das vergangene Jahr irgendwie überstanden zu haben, auch wenn ich mich ein bisschen wie verprügelt und durch den Fleischwolf gedreht fühle. Ich hoffe immer noch… ab jetzt wird es besser…

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und von Herzen alles Gute fürs neue Jahr! Möge sich euer Herzenswunsch erfüllen!

Bis bald.. !

 

Gedanken

Jahresrückblick 2018

So, und zack ist es rum, dieses Jahr! Ich kann es kaum glauben, dass es nun geschafft ist… Puh.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Das fällt mir dieses Jahr ehrlich schwer zu beurteilen. Es war ein wunderschönes Jahr, aber es hat mich sooo unendlich viel Kraft und Nerven gekostet. Die Geburt des Babymädels, das uns als Familie komplett macht, war natürlich das absolute Highlight. Ich gebe dem Jahr daher mal eine 7.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Extrem viel zugenommen in der Schwangerschaft, ein wenig davon wieder abgenommen.

3. Haare länger oder kürzer?
Länger.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich bin absolut geschockt, dass ich zum ersten Mal im Leben bemerke, dass meine Augen schlechter werden. Das will ich eigentlich gar nicht wahrhaben, fühle mich doch sehr alt…

5. Mehr Kohle oder weniger?
Deutlich weniger, da Elternzeit.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Einen Job, der nicht mehr sicher ist, da man 3fache Mamas eigentlich nicht haben möchte.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Kann ich ehrlich nicht sagen… wir haben zwar einige Ausgaben fürs Baby gemacht, aber viel umgestaltet, selbst gemacht, gezielt gekauft.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ich habe neue Freunde gewonnen.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Wenige, aber mit Schmackes. Bronchitis während der Geburt ist ziemlich scheiße, und auch auf die Angina zu Weihnachten hätte ich sehr gerne verzichtet. Der größte Scheiß war aber wohl, dass die Jungs die kompletten Sommerferien krank waren.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Definitiv die Bronchitis zur Geburt.

12. Der hirnrissigste Plan?
Ich bin mir sicher, dass manche eine Hausgeburt als hirnrissigen Plan bezeichnen würden. Ich bin allerdings kein risikofreudiger Mensch und hatte keine hirnrissigen Pläne.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Absolut keine.

14. Die teuerste Anschaffung?
Stoffwindeln und neue Matratzen für den Mann und mich warens wohl.. An Teuersten waren die Fortbildungen vom Mann und mir.

15. Das leckerste Essen?
Nach-Geburts-Tiramisu. Aus Gründen.

16. Das beeindruckendste Buch?
Habe dieses Jahr hauptsächlich Fachliteratur gelesen, und davon nicht viel. Ob ich davon jetzt ein bestimmtes „beeindruckend“ fand weiß ich spontan nicht.

17. Der ergreifendste Film?
Da ich mehr Serie als Film gucke, und ich eine absolute Spätentdeckung gemacht habe, muss ich das auf jeden Fall erwähnen: zum ersten Mal Grey’s Anatomy geschaut und durchgesuchtet.

18. Die beste CD?
Keine eigene Musik gehört, nicht dass ich mich erinnern könnte zumindest.

19. Das schönste Konzert?
Keines.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Der Familie, besonders dem Baby.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Mit dem Baby.

22. Zum ersten Mal getan?
Eine Hausgeburt erlebt, eine Tochter bekommen, Alltag mit 3 Kindern, Schwierigkeiten mit dem Arbeitgeber bekommen.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Fortbildung begonnen, stillen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Kranksein während der Geburt und frühem Wochenbett, völliges Fehlen von Freizeit, Diskriminierung vom Arbeitgeber

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst, davon das Risiko einzugehen, eine dreijährige Weiterbildung zu beginnen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich glaube, am meisten freuten sich die Jungs, eine Schwester „geschenkt“ zu bekommen. Materiell freuen sich die beiden wie verrückt über ihr Stockbett.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe in diesem Jahr viele kleine Aufmerksamkeiten von lieben Leuten erhalten, auch aufmunternde Worte oder Unterstützung, und das war wohl das Wertvollste.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Lass sie in deine Hand rutschen, gleich ist sie bei dir.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Die kleine S. ist geboren, und gesund und munter.

30. Dein Wort des Jahres?
Tochter

31. Dein Unwort des Jahres?
Arbeitszeiten und kindkrankFehlzeit

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
Ich habe dieses Jahr mehr auf YouTube als auf Blogs verbracht, und sehr gerne Jana von #familyfirst zugeschaut.

33. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
20172016, 20152014201320122011

Das kommende Jahr steht mit vielen Prüfungen und Fragezeichen vor mir. Ich habe ehrlich gesagt keinen genauen Plan, wie das nun alles weitergehen soll. Das ist für mich eine sehr beängstigende Situation, die mich schon viel Schlaf und Nerven gekostet hat und noch kosten wird. Ich möchte zwar denken, dass alles irgendwie gut gehen, sich alles irgendwie finden wird, aber Ungewissheit ist für mich schwer auszuhalten.

Ein Fixpunkt ist die Weiterbildung, die noch vier Blöcke bis Juli enthält. Ich denke, ich komme mit dem Pensum gut klar, das sollte zu schaffen sein.

Ich möchte gerne etwa bis zum 1. Geburtstag der Kleinen das Gewicht wiederhaben, das ich vor der Schwangerschaft hatte. Das ist ein extrem ehrgeiziges Ziel, das so wahrscheinlich nicht klappen wird (noch weniger nach den letzten Feiereien.. Seufz), aber planen kann ich ja mal.

Nach dem ersten Geburtstag steht die Kita Eingewöhnung an, und für Juli war mein Berufswiedereinstieg geplant. Schauen wir mal. Eigentlich können wir es uns nicht leisten, dass ich noch ein Jahr zuhause bleibe, aber sogar damit liebäugele ich schon…

Gartenpläne habe ich noch keine konkreten. Bislang stand jedes Jahr ein Großprojekt an, das gibt es so erstmal nicht. Allerdings stehen ein paar Reparaturen an, die dringend sein müssten und genug Zeit fressen werden.

Bislang haben wir es nicht geschafft, nach Österreich zu fahren, da die Kleine Autofahren eher kackdoof findet. Ich wünsche mir sehr, dass sich das ein wenig verändert, ich würde so gern mit meiner Familie zu meinen Großeltern fahren, vielleicht im Sommer. Ich habe das Gefühl, die Zeit drängt, zumindest fühle ich mich sehr unruhig und ungeduldig was diesen Wunsch, diesen Plan betrifft…

Im Herbst steht uns das größte Event bevor, die Einschulung vom Großen. Ich bin schon jetzt richtig aufgeregt, wenn ich nur daran denke! Gleichzeitig wird „mein Kleiner“ Schulanfänger, das passt auch noch gar nicht in meinen Kopf! Mir ist nur klar, dass sich viel in unserem Leben damit verändern wird, und ich habe keine genaue Vorstellung davon, wie unser Alltag dann aussehen wird. Ich plane also, wenig Pläne zu machen!

 

Ich hoffe sehr, dass ihr ein Jahr hattet, von dem ihr euch gerne und dankbar verabschieden könnt. Von Herzen alles Liebe für das neue Jahr, hoffentlich wird es für euch ganz großartig!

Auf bald!
Hummelchen

 

Gedanken

Tschüss [November 2018]

Ich wusste schon vorab, dass der November ein eher harter Monat werden würde, viele (teils sehr unangenehme) Termine, wenig Luft für .. alles eigentlich. Tatsächlich hat er unglaublich viel Kraft gekostet und ich bin nun wirklich nicht traurig, dass er vorbei ist. Wir sind sehr bereit für Adventszeit und Winter und Weihnachten. Die Highlights vom letzten Monat hier in einem Bild…

1 – Steinböckchen

2 – Rumpelstilzchen und Lieblingsziegen

3 – Knutschetragebaby

4 – Mama und Baby

5 – Geschwister

6 – Herbstspaziergang

7 – Brüder

8 – Laternenumzug

9 – Rumpelstilzchen

 

Nun aber tschüss mit dir, und Manege frei für den letzten Monat in diesem Jahr…

Bis bald!

Gedanken

Tschüss [Oktober 2018]

Unseren Oktober muss ich noch festhalten…

1  – 6 Jahre Rumpelstilzchen

2 – Partymaus

3 – Katzendompteur

4 – Oktobersommer und Springbrunnen

5 – 6 Jahre verheiratet

6 – Geburtstagskönig

7 – Forscherbaby am Spielplatz

8 – Stolz mit Geburtstagsshirt

9 – 6 Jahre Familie

 

Ein unvergesslicher Monat.. er war zwar anstrengend, aber nicht weniger wunderbar.

Bis bald!

Gedanken

Tschüss [September 2018]

Huii, auf das Monatsbild für September hatte ich komplett vergessen.. geht ja gar nicht, so ein schöner Monat war das.. schnell mal nachholen! 🙂

1 – Baby mit seiner Patentante

2 – Brüder mit Kastanienketten

3 – Septembergirl

4 – Fahrradausflug

5 – Taufmädel

6 – Gesammelte Herbstschätze

7 – Stolze Urlioma und Babymädel

8 – Breiproduktion

9 – Baby auf Lieblingspferd

 

So ein besonderer Monat, mit einer wunderwunderschönen Taufe, liebem Besuch und dem wundervollsten Spätsommer, den man sich nur vorstellen kann!

Bis bald!

Gedanken

5-Monats-Geburtstag Minimädel

Mittlerweile bist du schon ein richtig „großes“ Baby. Die Neugeborenenzeit haben wir sowas von hinter uns gelassen. Du bist kräftig, kannst dich gut halten, bist sehr präsent im Alltag, schläfst nur noch ein paar kurze Schläfchen am Tag, und zeigst uns immer mehr deinen Charakter.

Dieser ist fast immer ausgesprochen sonnig. Du lachst und strahlst und gackerst über alles und jeden. Auch Fremden schenkst du dein süßes Lächeln, über den Quatsch den Mama und Papa und deine Brüder mit dir machen kannst du so lange gackernd lachen bis du Schluckauf hast. Du genießt den Trubel, der hier tagsüber so herrscht und es wird dir eigentlich nie zuviel (eher zu langweilig wenn vormittags die Jungs im Kindergarten sind).

Du möchtest aber nicht nur einfach still neben dran liegen, du gibst auch gern deinen Senf dazu. Du brabbelst und machst oft so „Kaugummi“ Bewegungen, Spuckesprache, Singesang, Zungenakrobatik und deine hohen Fietscher.

Du liegst gerne im Dschungel, dein Lieblingsspielzeug ist immer noch der lila Vogel, aber auch alles andere nimmst du gerne in die Hand und befühlst es, wirfst es rum oder steckst es dir in den Mund. Besonders gerne nagst du an dem Kautschuk-Fisch, der wird richtig fest bearbeitet. Vor allem Knistertücher haben es dir aber auch angetan. Greifen und mit Dingen spielen klappt jetzt perfekt, du kannst sehr zielsicher nach Spielsachen greifen, und sie hin und her hantieren, wie du es gerade brauchst.

Man kann nun auch wunderbar Quatsch mit dir machen, weil du deine Kopfkontrolle mittlerweile einwandfrei ist. Du hast eine ausgezeichnete Körperspannung und kannst dich, wenn man dir in jede Hand einen Finger gibt, in den Sitz hochziehen. Du kannst dich eigentlich vom Rücken auf den Bauch drehen, kommst aber nicht um die letzte Kurve, weil dein Arm im Weg liegt. Genau mit 5 Monaten und einem Tag hast du endlich auch diese Hürde genommen und kannst jetzt kullern. Vom Bauch zurück kommst du auch.

Die Nächte sind eigentlich wie immer wunderbar. Du schläfst immer noch bei mir, und das klappt einwandfrei. Du brauchst ein Fläschchen nachts, das ist manchmal schon um 2, manchmal kurz vor 5, und dann ist bis 6.30 auf jeden Fall Ruhe. In manchen Nächten schläfst du ein wenig unruhig und möchtest einige Male an die Brust oder wuselst und möchtest kuscheln, meist bemerke ich dich aber erst wenn du Hunger hast.

Schwierig sind nur die Abende. 22 Stunden am Tag bist du das perfekte Baby, aber von 19.30-21.30 machst du mir, pardon, die Hölle heiß. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber deine Laune ist zum Davonlaufen, nichts passt dir. Du schläfst ein wenn die Jungs auch ins Bett gehen, wirst aber kurz darauf pienzig wach und dann ist es gelaufen. Du bist zu müde zum Spielen, willst beschäftigt werden, keinesfalls abgelegt werden, heulst oft nach Milch, trinkst dann aber nicht recht, und verweigerst KOMPLETT den Schlaf im Wohnzimmer (egal ob Arm oder Wiege, die tagsüber wunderbar klappt). Je später es wird, desto vehementer forderst du ein, mit mir ins Bett zu gehen, quietschst dich regelrecht in Rage, und lässt nichts anderes mehr zu. Ab einem gewissen Punkt ist das okay, aber ich weigere mich meist um 20 Uhr schlafen zu gehen. Ich hoffe SEHR dass sich das bald irgendwie ändert… Übrigens – unterwegs schläfst du wie ein Engelchen, überall, jederzeit wenn du es brauchst (vorzugsweise natürlich im Tragetuch)…

Vielleicht sind das abends dann auch die Zähne? Ich wüsste zwar nicht, warum die dir ausgerechnet abends so zusetzen sollten, aber vielleicht fällt es dir im Trubel tagsüber einfach nicht so auf…? Jedenfalls drücken die dich oft im Mund und du brauchst etwas zum Kauen oder die Kiefer massiert. Wenn es dir weh tut beißt du auch oft ganz verzweifelt unglaublich fest auf unseren Fingern rum.

Wenn es nicht gerade abends ist, dann würde dich das Tragetuch sofort beruhigen. Nach wie vor ist es mehrmals täglich im Einsatz, du bist noch kein einziges Mal in einem Kinderwagen gelegen, wir haben nämlich keinen. Es hat noch nicht gestört, auch wenn du mittlerweile fast zu groß zum vorne tragen bist, ich sehe nämlich nicht mehr so gut über dich drüber. Zum Spazierengehen geht das noch, aber Hausarbeit ist (außer Staubsaugen) so nicht mehr wirklich möglich. Manchmal darf auch der Papi!

Als du etwa 4,5 Monate alt warst gab es zum ersten Mal Brei für dich. Du warst vom Geschmack begeistert, wolltest auch sofort essen, aber es fiel dir doch noch ziemlich schwer, nicht unabsichtlich wieder alles aus dem Mund zu schieben mit deiner Zunge. Du bemühst dich sehr, und man sieht, dass du gerne möchtest, aber es klappt noch nicht so wie es soll und irgendwann wirst du dann wütend und willst nicht mehr. Es gibt daher immer wieder kleine Mengen Gemüsebrei, die du eigentlich alle sehr gerne magst, dein Favorit ist Kürbis. Von Tag zu Tag klappt es ein wenig besser, und du hast sichtlich Freude daran. Du schaffst so ungefähr 70g und trinkst danach noch eine kleine Flasche Milch. Ab und zu knabberst und lutschst du auch begeistert an einem weichen Stückchen Obst (Birne, Nektarine).

Nach Ende des vierten Monats haben wir langsam von der HA Nahrung auf die normale pre Milch gewechselt. Das klappte problemfrei. Allerdings versuchten wir vorher eine andere Version der pre Nahrung derselben Marke, und jedesmal wenn du so ein Fläschchen hattest, roch deine Milchspucke (nach wie vor spuckst du mehrere Male täglich, wenn auch nicht mehr SO oft wie früher und nachts meist gar nicht mehr) ekelig bitter-sauer, wie Erbrochenes. Ich kann mir zwar überhaupt nicht erklären, warum du diese pre Milch so gar nicht vertragen hast, aber so ist es nunmal. Die „Standard“-pre-Nahrung verträgst du gut, und sie schmeckt dir viiiiel besser als die HA.

Obwohl du sehr oft keine Lust mehr dazu hast, stillen wir immer noch ein wenig. Meist willst du es zur Beruhigung oder vorm Schlafen, und dann kuschelst und rollst du dich ganz eng an mich. Am Besten trinkst du immer noch nachts, da hört man viele Schluckgeräusche, tagsüber ist es meist ein schnullern. Wenn ich abpumpe kommen da etwa 30ml heraus, und ich bin froh, dass du immer noch ein wenig bekommst. Bei der angehenden Schnoddersaison kann man das nämlich absolut brauchen!

Trotzdem warst du diesen Monat zum ersten Mal krank. Eigentlich war es nicht zu merken, wir haben nur angefangen, deine Temperatur zu messen, weil du dich warm angefühlt hast. Du hattest dann eine Woche lang tagsüber immer minimal erhöhte Temperatur (37,8 sowas) und abends so um die 38,3, aber keinen Husten oder Schnupfen oder auch nur schlechte Laune. Nach so langer Zeit wollten wir aber doch zum Arzt, und ein Test ergab deutlich erhöhte Leukozyten und eine Runde Antibiotikum für dich. Wir hatten ja so Angst, dafür ins Krankenhaus zu müssen, aber du hast dann doch sehr tapfer den ekeligen Saft geschluckt. (Wir brauchen das trotzdem nicht so schnell wieder, wenns geht.)

Ich bin unglaublich stolz darauf, dass diesen Monat jedes (JE-DES) große Geschäft im Klo gelandet ist. Anfangs war es „mein Verdienst“, es dir anzusehen wenn es losgeht und dich schnellstmöglich übers Klo zu halten. Mittlerweile hast du aber wirklich verstanden, was du dort tun sollst, und wenn ich dich ein paar mal täglich (meist beim Wickeln) über die Schüssel halte machst du automatisch rein. Fast immer pinkelst du direkt los wenn wir in Position sind (und nie vorher am Weg dorthin!) und bei Bedarf eben auch eine Ladung. Ich bin völlig fasziniert, dass so ein kleines Baby das schon so verstanden hat und so eine Kontrolle darüber hat! Ich bin zwar völlig ohne Plan und Absicht reingestolpert, nun aber völlig begeistert. Schade dass ich das nicht schon bei den Jungs probiert habe! Das alles macht natürlich auch das Wickeln mit Stoff noch unkomplizierter und stressfreier.

Highlight dieses Monat war deine Taufe am 16.9., zu der nicht nur deine Patin, sondern auch deine Urli-Oma aus Österreich kam. Wir verbrachten rund um die Taufe ein paar schöne Tage zusammen. Du hast kein bisschen gefremdelt (obwohl es kurz davor mal so Ansätze gab, glücklicherweise nur einige wenige Momente) und dich sofort wohl mit ihnen gefühlt. Unnötig zu sagen, dass du mit deiner süßen Art allen gleich ans Herz gewachsen bist! Die Taufe selbst war wunderschön, du hast nicht geweint und alles prima mit gemacht. Bei der Feier danach zuhause warst du auch super gelaunt und wir konnten uns viel um unsere Gäste kümmern. Du warst so herrlich unkompliziert und niedlich, dass alles einfach perfekt war, und sich jeder wohl gefühlt und amüsiert hat. Es bleibt uns als wirklich schöne Feier im Gedächtnis, an die wir uns nur zu gerne zurück erinnern!

Mein liebes Flusi (da ist so eine flusige Strähne auf deinem Kopf, die frech aufsteht, ganz perfekt zu deinem Charakter passend, daher dein Spitzname), bitte bleib so ein herrliches, niedliches Mädel, denn wir sind dir vollständig verfallen… ❤