Rezept · vegan

[Rezept] Gebackene Zucchini

Und mit diesem Klassiker endet die Zucchini-Themenwoche. XD
Auch wenn es sicher noch tausende leckere Zucchini Rezepte gibt, so denke ich doch dass ich ein paar unterschiedliche Varianten zusammengestellt hab, unser riesiger Stapel ist abgearbeitet, und ich hab, so gern ich Zucchini esse, auch echt mal wieder Lust auf was anderes…. 😉 (was ich mit den beiden übrigen MONSTER Zucchinis mach die wir noch bekommen haben … oweh….)

 

Gebackene Zucchini

Zutaten:
– 1 Zucchini (entsp. 2-3 Portionen, je nach Größe)
– 150g Cornflakes
– 100g gesalzene Macadamia
– 100g Mehl
– 120ml Wasser
– Salz, Pfeffer, Knoblauchgewürz, Zwiebelgewürz
– neutrales Öl (Raps) zum Anbraten
– Beilage: Salzkartoffeln
– Beilage: Rote-Bete-Salat

Zubereitung:
Ich muss gestehen, dieses Gericht kostet mich echt Überwindung. Ich hab nen grausamen Widerstand dagegen, mit meinen Händen in etwas Klebriges zu fassen und sie völlig zu verpappen, und das hier ist schier der Overkill. Das Ergebnis ist aber lecker genug um sich hin und wieder zu überwinden.
Ich schneide also die Zucchini in ca 1cm dicke Streifen (so lang dass sie in die Pfanne später passen) und trockne sie ein wenig mit Küchenrolle. Das Mehl wird mit etwas Salz, Pfeffer, granuliertem Knoblauch und Zwiebelgewürz vermischt, und mit einem Schneebesen und Wasser in Spachtelmasse verwandelt. Ob die Konsistenz stimmt sieht man dann beim ersten Stück – es sollte weder von der Zucchini fließen, noch so dick sein dass man es nicht drauf verteilen kann. Cornflakes und Macadamia kommen in einen zugedrehten Beutel, der wieder in ein Geschirrtuch, und dann darf man mit einem Nudelholz mal alle negativen Gefühle dran auslassen. 😉 Die Mischung sollte aus Stücken bestehen, die zwar keine großen Stücke mehr enthalten aber auch noch kein Pulver sind.

Nun gehts ans Eklige: Die Zucchini werden in der Pappe beklebt und anschließend in der Knuspermischung gewendet. Macht euch nix vor, das wird mit jedem Stück ekliger, und am Ende sind Mehlmischung und Cornflakes vermutlich dasselbe und man kleistert einfach die letzten Stücke zu. Ist ja eh schon wurscht.

Hat man das Grauen überstanden bäckt man die Scheiben bei nicht zu hoher Temperatur (2/3 Hitze ca) raus. Die Nüsse können leider schnell verbrennen, sodass man die abgefallenen zwischendrin immer wieder rausfischen muss, und eventuell je nach Menge die man rausbäckt muss man auch das Öl wechseln.

Als Beilage passen mMn gut Salzkartoffeln und Rote Bete Salat dazu. Irgendeine Soße wär auch nicht verkehrt, heute wurds Ketchup, aber da gibts bessere. Mahlzeit!

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Auf bald,
Hummelchen

Rezept · vegan

[Rezept] Bunter Zucchinisalat

Irgendwie weiß ich erst seit einigen Jahren dass man Zucchini auch roh essen kann, und ich habe da schnell Gefallen daran gefunden. Ich muss gestehen – früher mochte ich Zucchini gar nicht. Aber da sie roh viel süßer und weniger bitter schmecken (zumindest wenn sie reif sind) war das mein Einstieg. Daher heute ein

 

Bunter Zucchinisalat

Zutaten:
– 1 Zucchini
– 1/2 Glas schwarze Oliven ohne Stein
– 1 roter Paprika
– 2 Pfirsiche
– ein paar Walnüsse
– etwas Schnittlauch
– 4 EL Hanfsamen
– Wasser, weißer Balsamico Essig, Leinsamenöl (oder sonst eins), Spritzer Limette
– Salz, Pfeffer, Zucker
– Msp. Senf

Zubereitung:
Ich schneide die Zucchini nicht, sondern drehe sie durch so eine Gemüseschneiderspirale. Die gibts immer mal wieder, meine ist glaub ich von Tchibo. Ich mag Zucchini sehr dünn, und wenns lustig aussieht is das ja auch kein Schaden. Die Paprika schneide ich in dünne Streifchen, die Pfirsiche in etwas größere Würfel.

Das Dressing besteht aus 50:50 Wasser und Essig, ich mag Balsamico Essig sehr gerne wenn ich etwas Fruchtiges in den Salat werfe, weil er sehr „sanft“ und unaufdringlich schmeckt. Dazu kommt Salz (ich war zu schnell mitm Reinschütten, das mach ich nach Gefühl, und weiß nun nicht mehr genau wie viel – 1/4 TL?? Hier eher weniger im Vergleich zu anderen Salaten), etwas Zucker, ein wenig Pfeffer, ein Spritzer Limettensaft (oder Zitrone, aber Limette passt find ich besser zu Zucchini und Früchten) und eine knappe Messerspitze Senf. Das dann verrühren bis Zucker und Salz aufgelöst ist und 2 EL Öl dazu.

Anschließend alles in einer Schüssel vermengen, anrichten und mit grob gehackten Walnüssen bestreuen.

Ach, und falls ihr euch wundert warum ich ständig irgendwas „drüberstreue“ – das ist nicht um die Gerichte besonders fancy-popancy daherkommen zu lassen. Wenn man vegan isst, dann liest man halt ständig „hier das ist gesund, krieg das in den Speiseplan“, und weil normalerweise Sachen wie Kürbiskerne, Lein- und Hanfsamen, Chia, Leinöl oder sonstiges Krams nicht wirklich in Rezepten oder gewöhnlichen Speiseplänen vorkommen bemühe ich mich, Gerichte zu basteln zu denens eben gut passt. Daher sind bei uns öfter mal Nüsse, Saaten oder eben komische Öle überm Essen, und liefern viele wichtige und sinnvolle Nährstoffe. Grade bei Suppen und Salaten kann man sehr lecker solche Dinge unterbringen, die wirken nicht etwas Lästiges das man halt essen soll sondern wie ein echtes Upgrade. Yummie!

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Auf bald,
Hummelchen

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[Rezept] Zucchini-Kokos-Suppe

Jajaja, ein langweiliger Klassiker, aber wenn man effektiv Zucchini verkochen möchte kommt man ja fast nicht drum rum…

Zucchini-Kokos-Suppe

Zutaten (1 großer Topf):
– 2 Zucchini (gelb oder grün)
– 4-5 Kartoffeln
– 1-2 Schalotten
– Wasser
– 400ml Kokosmilch
– Salz, Pfeffer, Chili (frisch oder Gewürz)

Zubereitung:
Naja, das ist ne Suppe. Im Prinzip: hau alles zusammen, koch es weich und pürier es. Ich fang meist an mit den Kartoffeln (geschält, geschnitten), die brauchen am längsten, mit Wasser bedecken und kochen, dann Zucchini dazu, und schließlich eben auch Kokosmilch und Gewürze. Ich mag diese Variante gerne etwas schärfer, das lässt sich ja je nach Vorliebe abstufen.

Und ja, ich hab geschummelt. Das auf dem Foto ist keine Zucchinisuppe. XD (sorry, ich hab verpeilt sie zu fotografieren)

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Auf bald,
Hummelchen

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[Rezept] Zucchini mit Mandel-Pistazien-Soße und Tofu Gnocchi

Also mal echt, ich hab keine Ahnung wie ich das hier eigentlich nennen soll…

 

Zucchini mit Mandel-Pistazien-Soße

Zutaten (4P.):
– große Zucchini (800g?)
– 750g Gnocchi
– 400ml Wasser
– 2,5 EL Mandelmus
– 200g Mandel-Räuchertofu
– 2-3 Blätter Salbei (ersatzweise Thymian)
– 1 EL Kurkuma
– 1 Msp. Senf
– 3 EL Hefeflocken
– 1/2 Limette
– 2 Knoblauchzehen
– 2 Handvoll Pistazien
– Salz, Pfeffer, Rapsöl

Zubereitung:
Die Gnocchi werden mit klein geschnittenem Tofu in Öl einfach angebraten, ich mag es wenn sie knusprige Stellen bekommen. Für die Soße Wasser, Mandelmus und Hefeflocken vermengen und einmal aufkochen lassen. Das gibt eine recht dickliche Konsistenz, das soll auch so denn durch die Zucchini wirds nachher ohnehin wieder dünner.

Dann mit kleingehacktem Salbei, Kurkuma, Senf, Limettensaft, Knoblauch (frisch gepresst oder als Gewürz), sowie Salz und Pfeffer würzen und die Zucchinischeiben darin kochen lassen. Ich brate die nicht vorher an, ich finde die Gnocchi schlucken schon genug Fett, und an der Stelle kann man sichs definitiv sparen. Das Kochen dauert nicht lange, die Zucchini lassen dann Wasser und es ergibt sich eine sämige Soße.

 

Abschließend noch gehackte Pistazien drüberstreuen und schmecken lassen.

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Auf bald,
Hummelchen

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[Rezept] Knofige Zucchinischeiben

Okayy, das als Rezept zu bezeichnen ist schon ein wenig … groß gedacht. Aber hey, Zucchini lassen sich so prima aufbrauchen und passen zu ganz vielen Gerichten dazu!

 

Knofige Zucchinischeiben

Zutaten:
– Zucchini
– viel Knoblauch
– Salz, Pfeffer, Hanfsamen, Olivenöl

Zubereitung:
Simpler gehts nicht, Zucchini in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und bei mittlerer Hitze (Achtung das spritzt eh wie die Sau weil Zucchini so viel Wasser hat) zusammen mit Knoblauchscheiben (viel Knoblauch.) anbrutzeln. Wenns fertig ist salzen, pfeffern und Hanfsamen drüber streuen.

Die Scheiben sind ein verdammt leckeres „Dazu“. Zum Beispiel kann man sie in Burgern dazu geben, wie wir es jetzt gemacht haben zu Nudeln mit Pesto (heute ein fertig gekauftes, geht aber auch selber gemacht), oder einfach nur mit Aufstrich (Hummus, Guacamole, Kräuter,…) aufs Brot legen. Man könnte sie auch zu Salz- oder Petersilkartoffeln essen, Suppen damit aufpeppen, in einen Couscous-Salat geben … ich denke da gibts sehr viele Möglichkeiten. Wenn man kein Vampir ist kann man sie auch einfach pur essen.

So, ich hoffe ihr seid nun schon ein paar Zucchini los… ? 😉

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Auf bald,
Hummelchen

Rezept · vegan

[Rezept] Zucchini Brot

Viel Zucchini verwertet dieses Rezept nicht, aber wer den Geschmack mag wird dieses weich-saftig-fluffige Brot bestimmt lieben!

Zucchini Brot

Zutaten:
– 500g Weizenmehl (Dinkel geht auch, wenn Vollkorn aber weniger Mehl nehmen!)
– 250ml warmes Wasser
– 1,5 EL Maisstärke (oder Johannisbrotkernmehl oder Sojamehl)
– 1,5 EL Zucker
– 2 TL Salz
– kleine Zucchini (meine hatte 290g, das war schon etwas zu viel)
– 1 Würfel Hefe
– 100g Sonnenblumenkerne

Zubereitung:
Zuerst die trockenen Zutaten (ohne Sonnenblumenkerne) vermischen, den Hefewürfel in gut warmen Wasser auflösen (meine Oma sagt immer man darf keine Metalllöffel nehmen, also leiden die alten Plastiklöffel der Jungs.. hehe). Dann eine Mulde ins Mehl machen und die Hefesuppe dazuschütten, dann ungerührt etwas stehen lassen. In Österreich nennen wir das „Dampfl“, wie man hier sagt weiß ich leider nicht…

In der Zwischenzeit die Zucchini reiben und ein wenig abtropfen lassen. Wenn das Dampfl aufgegangen ist und Blasen bildet (5-10min), mit einem Knethaken den Teig anfangen zu rühren. Es wird sehr fest, man muss recht bald mit den Händen weiter machen. Das Ganze dann erstmal zudecken und 15 min an einem warmen, nicht zugigen Ort gehen lassen.

Danach kommen die gut ausgedrückten Zucchiniraspel und die Sonnenblumenkerne dazu. Das gibt ne eklige Mischung zum Kneten (ich mag sowas halt nicht), bitte immer ein wenig nachmehlen wenn der Teig zu sehr an den Händen klebt.

Nach weiteren 45min nochmal mit bemehlten Händen kneten, das Ergebnis soll weich aber nicht mehr klebrig-patzig sein. Der Teig kommt dann in eine gefettete Kastenform (wichtig, da die Zucchini beim Backen nochmal Wasser lässt, und wenn man keine Form nimmt gibts ne Sauerei) und bei vorgeheizten 180° Umluft ca 50-60min ins Rohr (je nachdem was euer Ofen so hergibt, ich find bei Backrezepten immer schwer was allgemein Gültiges zu nennen).

Das fertige Brot duftet herrlich, und Kräuteraufstrich passt perfekt dazu (man kanns aber auch einfach so naschen). Es ist bestimmt auch eine passende Beilage zu Zucchinisuppe.

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Auf bald,
Hummelchen

Ernährung · Rezept · vegan

[Rezept] Zucchini-Kartoffel-Pfanne

Dank einer (äußerst) großzügigen Zucchini-Spende unserer Nachbarin werde ich vermutlich die nächste Woche täglich etwas mit Zucchini kochen, und ich dachte mir, vielleicht gibt es da auch die Ein oder Andere (generisches Femininum, auch männliche Leser dürfen Zucchini kochen) die nicht weiß was sie mit der plötzlichen Zucchini-Schwemme ausm Garten anfangen soll. Jedenfalls – heute habe ich das hier zusammengebastelt, und wir fanden es äußerst lecker.

 

Zucchini-Kartoffel-Pfanne

Zutaten:
(ich weiß nicht wie viele ihr seid oder wieviel ihr esst, ich gebe also an wieviel ich schätze dass man jeweils für Kinder oder Erwachsene pro Teller etwa braucht)

– eine grooße Zucchini, ca 800g (K: 50-100g, E:300g)
– festkochende Kartoffeln (K: 100-200, E:300g)
– 1 größere Zwiebel
– 2-3 Knoblauchzehen, je nach Gesamtmenge und gewünschter Knobeligkeit
– Kürbiskerne (K:? E:20g)
– Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:
Kartoffeln samt Schale vorkochen, aber nicht fertig kochen, das dauert je nach Größe 15-30 Minuten, danach schälen und in Spalten schneiden. In der Zwischenzeit eine flache weite Pfanne auf mittlerer Stufe vorheizen, wenn sie warm ist etwas Olivenöl reingeben (ich starte immer mit wenig und gebe danach dazu wenns anzubrennen droht). Kartoffeln auf mittlerer Hitze ein wenig anbraten, dann Zwiebeln dazu (ich mag es wenn sie nicht ganz klein sind, also Halbringe oder Spalten) und noch bei etwas höherer Temperatur knusprig werden lassen.

Danach Knoblauch und Zucchinistücke dazu, Temperatur etwas runter und so lange braten, bis die Zucchini anfangen weich zu werden, aber nicht länger sonst sind sie matschig und ich denke das wär nicht so lecker…

Abschließend noch Kürbiskerne ein wenig mitbraten. Wer Langeweile hat könnte die auch in einer separaten Pfanne ohne Fett und bei niedriger Temperatur anbraten, aber ich glaube nicht dass das geschmacklich viel Unterschied machen würde. Ganz zuletzt erst salzen und pfeffern, nicht vorher sonst lassen die Zucchini zu viel Wasser und werden lappig.

Das Essen ist grundlegend äußerst BLW-tauglich, dann einfach eine Portion wegnehmen bevor Kürbiskerne und Gewürze dazukommen. Wers gerne schärfer isst kann auch noch Chili dazuwürzen. Wir haben da aktuell einen genialen Chili-Würzer aus dem Urlaub mitgebracht, den ich nur sehr empfehlen kann (aber Achtung, da ist Salz dabei, also muss man das vorher sparen).

So, das war auch schon das Rezept. Super einfach, schnell gemacht, und enorm kostengünstig. Wer die Zucchini im Garten hat kommt mit unter einem Euro pro Portion davon.
Abwandelbar ist dieses Essen durch Hinzugeben von anderem Gemüse (Pilze passen bestimmt prima). Scharf mit Zwiebeln und BBQ Gewürz angebratenen Räuchertofu kann ich mir auch sehr gut dazu vorstellen.

Und weil ich grade neugierig war hab ich ein paar Nährstoff-Eckdaten für das Essen pro Portion ausgerechnet. Es kommt auf etwa 79g Kohlehydrate, 15g Protein bei 554 kcal. Dazu 125mg Vitamin C, 2450mg Kalium, 52mg Natrium, 5mg Eisen, 190mg Magnesium, 157mg Calcium, 1,6mg Zink und 216µg Folsäure. Yummie!

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Auf bald,
Hummelchen