Rezept

[Rezept] [Weihnachtskekse] Spitzbuben

Das ist wohl so ein typischer Klassiker beim Weihnachtsgebäck. Vermutlich gibt es auch einen typischen deutschen Namen dafür, in Österreich heißen sie jedenfalls Spitzbuben. Bei uns sind sie eigentlich jedes Jahr mit von der Partie, vor allem weil sie so einfach zu machen sind und eben auch wirklich toll schmecken. Hier kommt das Rezept!

Achja, ein Funfact vorab: ich habe NIEMALS zwei passende Ausstecher, um es genau so zu machen wie es eigentlich sollte. Jedes Jahr fehlt ein anderes Teil. Ich gebe vermutlich auf. 😀

Zutaten
  • 350g Mehl
  • 180g Butter
  • 80g Zucker
  • 1 Eidotter
  • etwas Zitronensaft
  • Marmelade (keine Ahnung wie viel)
  • Puderzucker zum bestreuen
Zubereitung

Aus den Zutaten einen Teig kneten – ich mach das immer so, Mehl und Zucker vermischen, zimmerwarme Butter und das Ei in eine Mulde in der Mitte, dann von außen immer Mehl vorsichtig drüberdrücken, bis man nicht mehr den Dotter zwischen den Fingern laufen hat wenn man dranfasst, dann richtig kneten.

(Generell schadet es Keksteig nicht, wenn er so mindestens 30 Minuten kühl rasten darf, manchmal mach ich auch die ganzen Keksteige am Vortag und verarbeit sie erst dann. – Ist aber kein Muss)

Den Teig dünn ausrollen, die eine Hälfte rund ausstechen, die andere rund mit Loch in der Mitte. (Notfalls kann man natürlich auch zwei gleiche nehmen, hübscher ists halt mit Loch.) Bei 170°(Heißluft) bis 200°(Elektro) backen. Ich weiß grad nicht mehr auswendig wie lange, aber auf jedenfall nicht zu lange. Irgendwas so zwischen 5-10 Minuten langt auf jeden Fall, sie sollten nicht braun werden an den Rändern! Generell finde ich es schlimmer Kekse zu „überbacken“ als zu wenig, bräunliche knusprige Ränder sind bei mir absolutes No-Go! Also, rausholen bevor sie sich merkbar verfärben. 😉

Etwas auskühlen lassen, dann die runden mit Marmelade (Marille, Erdbeere, Kirsch, was immer man mag) bestreichen und eins mit Loch oben drauf setzen. Wenn man mag kann man dann auch noch Puderzucker mit einem Sieb drüber streuen – sieht nett aus, aber süß genug sind sie definitiv auch ohne! 😉

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Tipp: Diese Kekse finde ich müssen mindestens 1-2 Tage „ziehen“, gleich schmecken sie noch nicht so wie sie sollen, auch wenn es sein könnte dass sie nicht 2 Tage überleben… Sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt! 😀

Auch hier wünsche ich viel Spaß beim Backen, vor allem mit Kindern sind solche Kekse wohl beliebt zu machen, weil nicht zu kompliziert und dennoch ein Hingucker.

Auf bald!

Rezept

[Rezept] [Weihnachtskekse] Rauchfangkehrer

Dieses ist mein allerliebstes Weihnachtsgebäck Rezept, und es stammt von meiner Oma. Eigentlich heißen die Dinger „Rauchfangtauben“, also Tauben vom Schornstein – ein Seitenhieb auf die Farbe. Irgendwann sagte ich als Kind aber Rauchfangkehrer dazu und seither heißen sie in meinem Gehirn so. Nunja.

Zutaten
Teigmasse:
80g Butter
280g Staubzucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
250g Mehl
50g Back-Kakaopulver
1/2 Päckchen Backpulver
1/8l Milch
Punschmasse:
Teigreste
50g Marmelade (ich nehme Marille = Aprikose)
50g Staubzucker
Rum/Rumaroma
etwas frisch gepressten Orangensaft (1-2 Orangen schätze ich)
Schokoglasur:
250g Schokolade
250ml Schlagsahne
Zubereitung
Butter, Zucker und Eidotter schaumig rühren, übrige Zutaten dazumengen. Teig auf ein befettetes und bemehltes Blech geben, bei 200° hell backen (Stäbchenprobe, keine Ahnung wie lange… nicht zu lange, im Zweifelsfall zu früh raus als zu spät! Auf jeden Fall bevor die Ränder „crunchig“ werden).

Mit einer Ausstechform runde Kekse ausstechen. Klein sehen sie hübscher aus, aber wenn der Teig zu sehr aufgegangen ist muss man etwas größere nehmen (wenn ihr aus Erfahrung wisst, dass eure Kuchen immer extrem aufgehen lasst das Backpulver raus!). Ihr müsst übrigens nicht zu eng beieinander ausstechen, die Zwischenräume werden verwertet! Diese werden zerwürfelt, geschreddert – lasst eure Wut dran raus! und in eine Rührschüssel gepappt. Sie sollten schon gut zerkleinert sein, aber akribisches Arbeiten ist sicher nicht nötig. Zu große Klumpen (also größer als 1cm³) machen das weitere etwas umständlich.

(Wie man am Bild sieht, mein Teig war etwas zu dunkel geraten, dann ist es ein wenig nerviger beim Zerkleinern für die Punschmasse)

In die Rührschüssel kommen nun die Punschmasse Zutaten. Dabei ist ein wenig „Fingerspitzengefühl“ bei der Dosierung gefragt, vor allem was die Menge und das Mischverhältnis Rum-Orangensaft anbelangt. Ich mach meist 50:50, aber wenn mans sehr punschig will nimmt man mehr Rum, wenns Kinder essen eben nur Orangensaft, und gegebenenfalls Aroma dazu. Das Ganze kann man mit dem Mixer (Knethaken) oder gleich mit den Händen (iiih) vermischen, die Konsistenz sollte angenehm weich sein, so dass man gut damit formen kann, nicht zu fest, aber keinesfalls flüssig!

Aus der Punschmasse Kugeln formen und aus „Haube“ auf die ausgestochenen Teile setzen, das ganze dann etwas verteilen. Man kann Spitzen damit formen, oder einfach nur rund drüber, oder auch flachdrücken, wie ihr mögt.

Anschließend die Schokoglasur zubereiten: bei mittlerer Hitze die Sahne erwärmen, und die Schoko drin auslösen, nicht kochen lassen. Dann die Teilchens damit glasieren.

Falls ihr vorhabt das nachzubacken (und ich kann euch das nur ans Herz legen) wünsche ich gutes Gelingen und viel Freude dran! 🙂

Auf bald!

Rezept · Video

[Rezept] Gemüsereispfanne

Soo, heute gibts hier mal in aller Schnelle unsere Standard-Gemüse-Reispfanne. So in etwa gibts die fast jede Woche mal, wobei das Gemüse variiert, mein Liebling ist eigentlich die Kombi Brokkoli+Pilz, aber aktuell musste eben noch eine Zucchini weg. Damits schneller geht die Zubereitung als kurzes Video (ok, es ist so einfach dass das eh nicht viel Anleitung braucht, aber….)

Zutaten (4 Portionen):

  • 300g Tofu natur
  • 600g weiße Champignons
  • große Zucchini oder Brokkoli
  • BBQ Soße, Salz, Pfeffer, Zwiebel(gewürz)
  • Reis (eigentlich passt am Besten Jasminreis, heute gabs Packungsreis weil schneller, aber passte nicht so gut)

Zubereitung:

Das Endergebnis in der Pfanne sieht dann so aus – ist es nicht traurig wie die vielen tollen Pilze verschwinden? Seufz..

Angerichtet gabs das dann so. Dazu hatte ich heute Tomatensalat gemacht, da die Jungs die Pfanne eigentlich gar nicht essen, aber Salat geht meist ein wenig besser. Dafür kam diesmal der Reis nicht an (bei mir aber auch nicht), der Kleine mümmelte erstaunlicherweise eine große Menge Pilze…

Ich weiß, optisch gibt das nicht so mega viel her, aber wer Gemüsepfannen mag ist damit bestimmt glücklich. Außerdem geht es halt wirklich super schnell und unkompliziert, und lässt sich auch perfekt zum Gemüsereste-verwerten verwenden.
(Achja, und mir ist schmerzlich bewusst wie katastrophal die Herdplatte im Video aussieht, halleluja.. O_O)

Auf bald!

Rezept

[Rezept] Kichererbsengulasch und Ofenkürbis

Herbst war früher definitiv meine Lieblingsjahreszeit. Einen kleinen Knick hat diese Liebe seit es untrennbar mit widerwärtiger Kindergarten-Schnodderzeit verknüpft ist, aber dennoch gibt es viele Dinge, die für mich diese Zeit so schön machen.

Jaaa, typisches Herbstessen ist ein Teil davon. Ich mag Kürbis sehr gerne, und freue mich immer wenn die Kürbiszeit losgeht. Ich bin da ziemlich puristisch, und esse neben der klassischen Kürbissuppe auch liebend gern Kürbispüree. Aber diese Variante ist mir meist die liebste. Kombiniert wirds hier fast immer gleich, und ich könnte das wohl tagelang am Stück essen. Moaaahhh!

Kichererbsengulasch und Kürbisspalten ausm Ofen

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Zutaten (2 Erwachsene, 2 Kinder)

  • 1 kleiner Hokkaido
  • 2-3 EL Sonnenblumenkerne
  • große rote Zwiebel
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • Reis (was man halt so am Liebsten mag, ich nehme aus Faulheitsgründen hier gern den fertigen Reis aus der Packung, wir benötigen dann 2 davon)

Zubereitung

Dieses Rezept ist unglaublich simpel und unkompliziert, braucht aber ein wenig Köchelzeit. Vorm Kochen heize ich mal den Backofen auf 180° Umluft vor. Meist beginne ich dann damit, die Zwiebel in dünne Scheiben zu schneiden und scharf anzubraten, lösche dann mit den Kichererbsen ab. Dabei nehme ich eine komplette Dose inklusive Sud (Aquafaba) und eine abgegossen. Dazu kommt dann noch ein guter Schluck ganz dunkle intensive Sojasoße und etwa ein halber TL Misopaste (zur Not einfach etwas mehr Sojasoße nehmen). Nach einmal aufkochen wird die Hitze reduziert und ein Deckel kommt drauf – das darf dann mal ca 20 Minuten vor sich hin köcheln, rühren muss man meist nur einige wenige Male.

Je nach Größe vom Kürbis kommt dieser als nächstes dran – bei großen/dicken kommt er vorher. Der Kürbis wird gewaschen, ausgekernt und in Spalten geschnitten, so ca 3cm dick. Diese kommen dann auf ein Backbleck und bekommen ca 1/8l Gemüsebrühe mit einem Schluck Sojasoße drüber gegossen, bevor es ins Rohr geht. Manchmal muss noch etwas Wasser nachgegossen werden, aber gegen Ende sollte es trocken sein. Nach ca 20min (oder etwas früher wenn kleiner Kürbis) gebe ich einige Sonnenblumenkerne drüber. Die sollten reinkommen wenn noch etwas Brühe steht, aber gegen Ende sollen sie am Blech braun anknuspern. Nach etwa einer halben Stunde ist der Kürbis fertig. Beim genauen Einschätzen der Zeit tu ich mir schwer, weils bei mir oft recht unterschiedlich ist. Ich pieks einfach mit einer Gabel rein – die Spalten sollten weich sein, aber nicht vermantschen oder zerbröseln.

Wenn es nur schnell aus der Packung ist bereite ich zuletzt den Reis zu. Nehme ich Wildreis müsste er natürlich ganz zu Beginn schon gekocht werden, braucht der doch gut 30 Minuten.

Als letzter Schritt kommt beim Kichererbsen“gulasch“ der Deckel ab und volle Hitze voraus. Die Flüssigkeit sollte praktisch komplett verschwunden sein, die Farbe einheitlich dunkelbraun. Manchmal knuspern die Kichererbsen dann ein wenig an, manchmal bleibt so eine sämige Soße übrig. Ich mag beides, würde aber bei ungewürztem und/oder Naturreis eher empfehlen Soße drin zu lassen, sonst wirds zu trocken. Generell ist dieses Essen aber unsoßig, wir mögen das so. Wer es flutschiger braucht müsste wohl noch einen Salat dazu basteln, oder eben das Aquafaba beider Dosen nützen.
Zum Schluss natürlich das Abschmecken nicht vergessen, für mich braucht es dank Soja und Miso eigentlich kein Salz und auch sonst keine Gewürze. Nur wer eben reinen Reis nimmt muss vermutlich intensiver würzen…

Ich hoffe das Rezept hilft bei der Kürbisverwertung. Lasst euchs schmecken!

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Auf bald!

Rezept

Müsli „Rezepte“

Nun ist der Sommer ja doch vorbei, und nach den Ferien (mit vielen Brötchen, Marmeladen, Schokoaufstrichen und Knusperzuckermüslis) soll es jetzt im Herbst und zum Start in den Kindergarten doch wieder ein wenig gesünder am Frühstückstisch zugehen. Bei uns ist unschlagbarer morgendlicher Dauerbrenner unser Müsli. Das ist schnell gemacht, gibt meistens keine Sauerei (außer auf den Zähnen), ist gesund aber trotzdem sehr lecker. Obwohl ich wenns schnell gehen muss gern auch mal unseren Liebling, das Kindermüsli aus der dm Eigenmarke, nehme ist es mir allgemein doch lieber selber zu mischen. Da weiß man halt was drin ist, bzw packt nur das zusammen was den Kindern wirklich schmeckt.

Am Anfang ist das vielleicht ein wenig nervig – man muss verschiedene Packungen Zeugs heimschleppen und mischen und probieren. Mit der Zeit geht das aber ganz schnell von der Hand. Bei uns stehen alle Zutaten direkt in einer großen Schublade neben dem Kühlschrank, da bin ich echt flink fertig morgens.

Mein heutiges Beispielmüsli hab ich sehr spontan fotografiert, und das gibt enorme Einbußen an die Qualität, das Licht war einfach unterirdisch (sagte ich schon: Hallo Herbst!?).

Hier drin sind Haferflocken (4EL fürn Großen, 2-3EL fürn Kleinen, der isst morgens nur wenig), Sonnenblumenkerne (ordentlicher TL), ungezuckerte Cornflakes (1 EL), Chia Samen (1/2 TL), getrocknete Aprikosen (3-4) und Banane (jeder 1/2). Rumpel mag sein Müsli am Liebsten mit Kokosmilchdrink, Steinböckchen liebt seine Vanillesojamilch. Geht aber natürlich auch mit Joghurt oder wer nen ganz süßen Zahn hat: Fruchtsäfte oder Apfelbrei.

Die Basis

ist dabei eigentlich immer genau gleich: 4EL Haferflocken, 1-2 EL Cornflakes, 1/2 TL Chia. In einer stressigen Woche könnte ich daher einfach 10 Schüsselchen (dafür nehme ich dann alte Babybreidosen mit Deckel von Nuby) damit anfüllen und muss dann in der Früh nur noch upgraden, und zwar zum Beispiel:

Unsere Lieblingsvarianten
  • 2 TL geriebene Mandeln (Backreste lassen sich prima verwerten, Kids verschlucken keine Nüsse, und meine mögen Nüsse vorneweg nur wenn sie sie nicht sehen können -.-), etwas geriebener Apfel, Rosinen
  • 1 TL Erdnusscreme, Handvoll Himbeeren
  • getrocknete Cranberries, Kürbiskerne, frische Kirschen (gefroren geht auch, aber Glaskirschen find ich eklig im Müsli)
  • 1/2 Banane, gepuffter Amaranth (Achtung bitter! Nur wenig nehmen und mit viel süß kombinieren), 2-3 getr. Pflaumen
  • 1 EL Sojaflocken (viel Eiweiß, geschmacklich etwa sie Sonnenblumenkerne find ich), getr. Datteln, Erdbeeren (frisch/TK)
  • geriebener Apfel, Sonnenblumenkerne, Erdbeeren, Rosinen
  • paar Heidelbeeren, 1/2 Banane, 1/2 TL Hanfsamen (machen Kinder leider nicht so entspannt wie man hoffen könnte XD)
  • 1 Feige, 1/4 Birne, Sonnenblumenkerne
  • geriebener Apfel, ein paar halbierte kernlose (wehe da ist einer drin, dann ist Polen offen) Trauben, 2-3 getrocknete Feigen
  • 1 TL Cashew/Mandelmus, Brombeeren, getrocknete Aprikosen

Das waren jetzt die Kombinationen die hier gut angekommen, aber man kann natürlich kreuz und quer seine Lieblingsdinger mischen. Ich achte nur drauf, dass ich immer entweder ein sehr süßes Obst oder eben entsprechend süße Trockenfrüchte dabei hab, das kommt einfach gut an. Ich selber mag noch andere Varianten (zB Himbeer, Mandelplättchen, Rosinen, mooaaahh), auch gern etwas kreativer, aber die Jungs sind da ein wenig wählerischer.

Ich hoffe ihr habt jetzt Hunger und findet vielleicht eine leckere Idee unter den Vorschlägen. Lassts euch schmecken!

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Bis bald!

Rezept · vegan

[Rezept] Gebackene Zucchini

Und mit diesem Klassiker endet die Zucchini-Themenwoche. XD
Auch wenn es sicher noch tausende leckere Zucchini Rezepte gibt, so denke ich doch dass ich ein paar unterschiedliche Varianten zusammengestellt hab, unser riesiger Stapel ist abgearbeitet, und ich hab, so gern ich Zucchini esse, auch echt mal wieder Lust auf was anderes…. 😉 (was ich mit den beiden übrigen MONSTER Zucchinis mach die wir noch bekommen haben … oweh….)

 

Gebackene Zucchini

Zutaten:
– 1 Zucchini (entsp. 2-3 Portionen, je nach Größe)
– 150g Cornflakes
– 100g gesalzene Macadamia
– 100g Mehl
– 120ml Wasser
– Salz, Pfeffer, Knoblauchgewürz, Zwiebelgewürz
– neutrales Öl (Raps) zum Anbraten
– Beilage: Salzkartoffeln
– Beilage: Rote-Bete-Salat

Zubereitung:
Ich muss gestehen, dieses Gericht kostet mich echt Überwindung. Ich hab nen grausamen Widerstand dagegen, mit meinen Händen in etwas Klebriges zu fassen und sie völlig zu verpappen, und das hier ist schier der Overkill. Das Ergebnis ist aber lecker genug um sich hin und wieder zu überwinden.
Ich schneide also die Zucchini in ca 1cm dicke Streifen (so lang dass sie in die Pfanne später passen) und trockne sie ein wenig mit Küchenrolle. Das Mehl wird mit etwas Salz, Pfeffer, granuliertem Knoblauch und Zwiebelgewürz vermischt, und mit einem Schneebesen und Wasser in Spachtelmasse verwandelt. Ob die Konsistenz stimmt sieht man dann beim ersten Stück – es sollte weder von der Zucchini fließen, noch so dick sein dass man es nicht drauf verteilen kann. Cornflakes und Macadamia kommen in einen zugedrehten Beutel, der wieder in ein Geschirrtuch, und dann darf man mit einem Nudelholz mal alle negativen Gefühle dran auslassen. 😉 Die Mischung sollte aus Stücken bestehen, die zwar keine großen Stücke mehr enthalten aber auch noch kein Pulver sind.

Nun gehts ans Eklige: Die Zucchini werden in der Pappe beklebt und anschließend in der Knuspermischung gewendet. Macht euch nix vor, das wird mit jedem Stück ekliger, und am Ende sind Mehlmischung und Cornflakes vermutlich dasselbe und man kleistert einfach die letzten Stücke zu. Ist ja eh schon wurscht.

Hat man das Grauen überstanden bäckt man die Scheiben bei nicht zu hoher Temperatur (2/3 Hitze ca) raus. Die Nüsse können leider schnell verbrennen, sodass man die abgefallenen zwischendrin immer wieder rausfischen muss, und eventuell je nach Menge die man rausbäckt muss man auch das Öl wechseln.

Als Beilage passen mMn gut Salzkartoffeln und Rote Bete Salat dazu. Irgendeine Soße wär auch nicht verkehrt, heute wurds Ketchup, aber da gibts bessere. Mahlzeit!

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Auf bald,
Hummelchen

Rezept · vegan

[Rezept] Bunter Zucchinisalat

Irgendwie weiß ich erst seit einigen Jahren dass man Zucchini auch roh essen kann, und ich habe da schnell Gefallen daran gefunden. Ich muss gestehen – früher mochte ich Zucchini gar nicht. Aber da sie roh viel süßer und weniger bitter schmecken (zumindest wenn sie reif sind) war das mein Einstieg. Daher heute ein

 

Bunter Zucchinisalat

Zutaten:
– 1 Zucchini
– 1/2 Glas schwarze Oliven ohne Stein
– 1 roter Paprika
– 2 Pfirsiche
– ein paar Walnüsse
– etwas Schnittlauch
– 4 EL Hanfsamen
– Wasser, weißer Balsamico Essig, Leinsamenöl (oder sonst eins), Spritzer Limette
– Salz, Pfeffer, Zucker
– Msp. Senf

Zubereitung:
Ich schneide die Zucchini nicht, sondern drehe sie durch so eine Gemüseschneiderspirale. Die gibts immer mal wieder, meine ist glaub ich von Tchibo. Ich mag Zucchini sehr dünn, und wenns lustig aussieht is das ja auch kein Schaden. Die Paprika schneide ich in dünne Streifchen, die Pfirsiche in etwas größere Würfel.

Das Dressing besteht aus 50:50 Wasser und Essig, ich mag Balsamico Essig sehr gerne wenn ich etwas Fruchtiges in den Salat werfe, weil er sehr „sanft“ und unaufdringlich schmeckt. Dazu kommt Salz (ich war zu schnell mitm Reinschütten, das mach ich nach Gefühl, und weiß nun nicht mehr genau wie viel – 1/4 TL?? Hier eher weniger im Vergleich zu anderen Salaten), etwas Zucker, ein wenig Pfeffer, ein Spritzer Limettensaft (oder Zitrone, aber Limette passt find ich besser zu Zucchini und Früchten) und eine knappe Messerspitze Senf. Das dann verrühren bis Zucker und Salz aufgelöst ist und 2 EL Öl dazu.

Anschließend alles in einer Schüssel vermengen, anrichten und mit grob gehackten Walnüssen bestreuen.

Ach, und falls ihr euch wundert warum ich ständig irgendwas „drüberstreue“ – das ist nicht um die Gerichte besonders fancy-popancy daherkommen zu lassen. Wenn man vegan isst, dann liest man halt ständig „hier das ist gesund, krieg das in den Speiseplan“, und weil normalerweise Sachen wie Kürbiskerne, Lein- und Hanfsamen, Chia, Leinöl oder sonstiges Krams nicht wirklich in Rezepten oder gewöhnlichen Speiseplänen vorkommen bemühe ich mich, Gerichte zu basteln zu denens eben gut passt. Daher sind bei uns öfter mal Nüsse, Saaten oder eben komische Öle überm Essen, und liefern viele wichtige und sinnvolle Nährstoffe. Grade bei Suppen und Salaten kann man sehr lecker solche Dinge unterbringen, die wirken nicht etwas Lästiges das man halt essen soll sondern wie ein echtes Upgrade. Yummie!

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Auf bald,
Hummelchen