40.SSW · Geburt · Schwangerschaft

Es geht los! Geht’s los???

Jaaa, auch beim 3. Kind ist es noch enorm spannend, wann es denn nun endlich losgeht mit der Geburt. Ich hätte ja gedacht, ich bin entspannter, aber das war eine komplette Fehleinschätzung. Das kleine Baby ist so sehnlichst erwartet, dass jeder von uns gierig jedes Anzeichen abwartet, das den letzten Countdown einleiten könnte. Vermutlich ist es halt so, dass die Frage, wann die Geburt beginnt oder woran man nun erkennt, dass es wirklich los geht ewig spannend bleibt. Hey, man wartet schließlich 9 Monate, wie soll man dann gegen Ende nicht total hibbelig werden??

 

Meine Anzeichen für die bevorstehende Geburt
  • Seit 39+0 spüre ich die Senkwehen, die sonst eher im oberen Bauchbereich sehr unangenehm/schmerzhaft sind, weil sie alles zusammenschnüren, eher unten. Ein paar der Senkwehen kommen weniger mit diesem Betonwand-Gefühl und mehr mit regelähnlichem Zusammenziehen/Spannen im unteren Bauch. Jetzt, am zweiten Tag dieser neuen Senkwehen ist dabei aber noch kein deutlicher Anfang bzw Ende erkennbar, und natürlich auch keine Regelmäßigkeit.
  • SA, 14.4 (ET-6): Ich habe das dringende Bedürfnis, nun alles fertig zu machen und alle verbliebenen Fläschchen-Dinge zu reinigen, inklusive Brusternährungsset, Dampfsterilisator und Milchpumpe. Ich weiß nicht ob das als das typische Anzeichen durchgeht, das ich bisher hatte, oder nur ein Ausdruck von Pessimismus ist: wir sind nämlich alle erkältet, Steinböckchen sogar krank mit Fieber und ich prophezeihte, dass bestimmt JETZT die Geburt beginnt. Hm hm hm…
  • MI, 18.4. (ET-2): Die letzten Tage waren zwar sehr anstrengend, aber leider sah es nie nach Geburt aus. Es gab hier und da mal eine Wehe, die keine Senkwehe mehr war sondern im unteren Bauch zwiebelte, aber nichts davon wurde regelmäßig, und dann hat mich eine fiese Erkältung schachmatt gesetzt. Heute kamen dann über den Tag verteilt immer mal wieder einige Wehen pro Stunde, und nachmittags bemerkte ich eine leichte Schmierblutung. Auch die Verdauung kam ein wenig auf Trab. Dazwischen aber wieder stundenweise gar nichts. Es wird spannend! Ich weiß nun gar nicht ob ich hoffen soll, es möge bald losgehen, oder ob ich lieber vorher wieder ganz gesund sein mag… ? Ich tröste mich damit, dass es ohnehin egal ist was ich gerne hätte, und es so kommen wird, wie es will.

Es. Wird.

Bald. Ganz bald!

37.SSW · 38.SSW · 39.SSW · 40.SSW · Schwangerschaft

Zehnter Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Dieser ist also mein letzter letzter Schwangerschaftsmonat. Also je. Ich habe das Gefühl, ich sollte wehmütig werden. Irgendwie kann ich mir im Traum nicht vorstellen, das Schwangersein per se jemals auch nur ansatzweise zu vermissen. Ich war noch nie gern schwanger, und dieses Mal mit all den Problemchen und Zipperlein war das noch deutlicher. Trotzdem denke ich, wenn ich jetzt nicht mehr „genieße“, dann… Nein, vermutlich nicht. Bei dem Gedanken „letztes Mal“ kommt nur pure Erleichterung. Dennoch möchte ich es versuchen, zumindest bewusst zu erleben, denn dieser Teil meines Lebens ist nach der Geburt Geschichte.

Dieser Monat ging vom 23.03. bis zum längstens 20.04.2018. Heute beginnt die 40. Woche, aber ich schließe diesen Monatsbericht schon heute ab, in der Annahme, dass die größte Änderung der kommenden Woche Geburtsanfänge sein werden (so ich bittebittebittedanke nicht übern Termin gehen muss).

Ruhe vor dem Sturm

Ich merke deutlich, wie ich gerade Ruhe brauche. Nicht täglich, aber öfter mal pro Woche brauche ich ein Schläfchen. Eine Stunde reicht dann völlig, aber ohne ist so ein Tag schon ziemlich lange. Auch sonst fehlt mir eigentlich ständig der Antrieb, um Dinge anzupacken oder zu erledigen, etwas das ich so eigentlich gar nicht von mir kenne. Es scheint so, als würde mit Ressourcen streng gewirtschaftet und gespart wo nur geht. Ich versuche das natürlich zu akzeptieren, aber dieses faul und träge sein ist für mich einfach belastend, ich kann es nicht besser sagen. Besonders die beiden Tage, die ich (mal wiiiieder) wegen Migräne flach lag (natürlich genau zu Ostern, ne?) zeigen mir, dass das einfach nicht mein Ding ist. Ich hatte ja vor, nach der Geburt die ersten Tage mit dem Baby im Bett zu verschwinden, aber ich habe so eine Ahnung dass ich das nicht aushalten werde…

Das Baby wurde natürlich auch deutlich ruhiger gegen Ende. Ich kann mich noch erinnern, dass über Ostern fast kaum mehr (gewohnte) Aktivität zu merken war, und ich mir gleich mal Sorgen gemacht hab, musste ich doch wegen Migräne Schmerzmittel nehmen. Natürlich war alles in Ordnung, aber ab Woche 38 waren die Bewegungen eben deutlich weniger, eher sehr „in der Tiefe“ zu spüren, und das ständige Gestrampel eigentlich vorbei. Ich merke nur noch den häufigen Schluckauf und ein sanftes Gewusele.

Gestrandeter Wal

Mein Körper ist nun definitiv an einem Punkt, wo ein normales „Alltags-Leben“ nicht mehr möglich ist. Der Bauch ist ein massives Hindernis, ich kann mich im Wachzustand nicht normal bewegen, mich nicht bücken (ohne sofort ekliges Sodbrennen zu bekommen), und auch Sitzen ist eine Kunst geworden. Am Nervigsten ist das natürlich aber nachts. Liegen tut in fast jeder Position weh, und wenn ich endlich eingeschlafen bin, wache ich nur längstens eine knappe Stunde später auf, meist weil ich ständig auf den Rücken rolle und so keine Luft mehr bekomme. Also wieder umwuchten, versuchen einzuschlafen, wach werden… Dazwischen immer wieder mal Ausflüge zur Toilette. Die sind besonders unangenehm wegen der heftigen Beckenschmerzen, die immer beim ersten Aufstehen nach längerem Liegen auftreten. Grade die letzte Woche warn dann schlafen wirklich nur noch pure Quälerei, und ich hatte kaum noch Lust ins Bett zu gehen, wissend was da auf mich zukommt.

Optisch finde ich, dass mein Bauch gar nicht so extrem groß aussieht wie er sich anfühlt. Allerdings liegt das wohl an meinem massiven Übergewicht, dass es einfach nicht so auffällt. Die Masse ist aber da, und macht mir das Leben schwer.

Huii

Meine Gefühle sind grade doch ein wenig durcheinander. Meistens steht die Vorfreude auf das kleine Menschlein deutlich im Vordergrund. Ich kann es gar nicht erwarten, mein Kind endlich kennen zu lernen, zu sehen, zu riechen, zu umarmen.. Ich platze fast vor Neugierde! Ich kann mir ja gar nicht vorstellen, wie es ist ein „anderes“ Kind als meine zwei zu haben, meine Vorstellungskraft reicht da irgendwie nicht. Gleichzeitig werde ich auch extrem nervös, bekomme Lampenfieber, habe Angst vor Überforderung in der belastenden anstrengenden ersten Zeit. Ich sorge mich, wie das mit den Jungs werden wird, ob sie arg eifersüchtig sein werden, oder ob ich die Zeit mit ihnen „vermisse“, weil ich so auf das Baby fokussiert sein muss zu Beginn (so ging es mir zur Geburt vom Kleinen nämlich). Oft kommen da natürlich auch Zweifel, ob ich dem allen überhaupt gewachsen sein kann, ob es mich nicht so ganz allgemein massiv überfordern wird, drei Kinder zu haben.

Aber auch Sorge davor, wie es mir körperlich nach der Geburt geht. Die Geburten selber habe ich ja immer gut verkraftet, aber das „Schlachtfeld“ danach habe ich nicht in guter Erinnerung. Die Schmerzen, Nachwehen, die, pardon, Sauerei und damit zwangsläufig das dauernde Bett neu überziehen. Der Stillstart, und damit verbunden – auch wenn bereits erwartet – die Enttäuschung darüber, wie wenig es da läuft wie es soll, da werden vermutlich Gefühle kommen, auf die ich gar nicht so scharf bin.

Selbstverständlich weiß ich schon, dass das alles vorüber geht. Nach zwei, spätestens drei Wochen bin ich wieder Ich, das Baby ist ein Familienmitglied, der erste Trubel wird sich schlichten und wir werden unseren neuen Alltag finden. Aber ne Kackangst ab ich ja trotzdem vor dieser Umstellung. Diese gemischten Gefühle finden bei mir meist in doofen Träumen Ausdruck, die in der Regel gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern einfach nur allgemein aufwühlend und blöd sind.

Vorbereitungen

Viel dreht sich jetzt auf der Zielgeraden natürlich um die letzten Vorbereitungen. Die Windeln sind nun alle durchgewaschen, die Wäsche im Schrank, die Fläschchen werden gründlich gewaschen und ausgekocht, Pflegeprodukte für mich zur/nach Geburt und das Baby eingekauft. Die Nonomo ist gewaschen, der Krabbelteppich ist bereit. Der letzte Einkauf war zum Ikea, denn der Teppich fehlte noch, und nun ist der auch da. Das Zimmer ist somit bereit. Bereit, eingelebt zu werden.

Aber Vorbereitungen beziehen sich natürlich nicht nur auf Gegenstände und Einkäufe, sondern vor allem auch auf alles andere. Ich träume oft von der Geburt, und in den Träumen kommen immer verschiedene Aspekte raus. Ich bin diesen Hinweise wirklich sehr dankbar. Mein Unterbewusstsein übt regelrecht in der Vorstellung diese neue Form der Geburt (also, außerklinisch) und befasst sich mit allem Möglichen, was mir dazu wohl einfällt. Komischerweise enden fast alle meine Phantasien oder Träume mit der Geburt des Köpfchens, und ich frage mich ernsthaft: warum?? Vielleicht hängt das damit zusammen, dass bei meinen bisherigen Geburten der Teil bis dahin in einem unbewussten, quasi nicht-steuerbaren Kopf-Schwebezustand verlaufen ist, mehr ein „passieren“ als ein „machen“, und das danach war viel klarer, gesteuerter, also sozusagen nichts Unbekanntes. Ich bin gespannt, wie es dann wohl wirklich sein wird!

Auch die Kinder versuche in intensiv vorzubereiten. Das ist insofern nicht schwer, als sie ohnehin ständig davon anfangen. Sie haben viele Fragen, oft die selben tausend Mal in Folge. Es nervt, aber ich verstehe natürlich, dass alles rund um Geburt und Geschwisterchen bekommen unglaublich aufregend, aber auch irritierend ist. Ich gebe mir Mühe, alles geduldig drölfzig Mal durchzukauen, und lese oft und ausführlich das Schwangerschafts/Geburt Buch, in dem Vieles schon sehr genau erklärt wird. Ich finde es faszinierend, dass ich mich um einige Details so im Vornherein eigentlich drücken wollte, weil ich mir dachte „diese oder jene Info kannst du ihnen ja gar nicht zumuten“, aber die beiden da so völlig ohne Scham oder Schock damit umgehen, dass ich nur so staune. Ja, und natürlich haben sie recht. Dieses Ergriffen-sein, der Schreck, oder dieses „ohmeinGooott“ ist natürlich gesellschaftliches Erbe. Die Kinder finden es beispielsweise überhaupt nicht merkwürdig, dass Babys durch die Scheide geboren werden, und nehmen auch meine Erklärungen auf ihr intuitives „wie soll denn das Baby da durchgehen?“ locker und nüchtern auf. Man kann natürlich darüber streiten, ob man das in dem Alter schon wissen muss. Natürlich muss das nicht, aber gerade bei einer geplanten Hausgeburt finde ich es wichtig, dass die Kinder (auch wenn sie natürlich planmäßig nicht unmittelbar daneben stehen!) darüber informiert sind, was da passieren wird und warum, um nicht davon zu erschrecken. Grade das Rumpelstilzchen nimmt unglaublich viel wahr und auf, und neigt dann dazu sich das in seinem Kopf zu erklären, wenn da nicht schon Modell vorhanden ist, und ich möchte verhindern, dass das Erlebnis für ihn blöd wird.

Endspurt und Countdown

Nun in der letzten Zeit versuche ich, Kraft und Ruhe zu tanken, noch Dinge in Ordnung zu bringen, diverse bürokratische Fitzelarbeit abzuarbeiten (soweit möglich) und mich auf mein kleines Baby zu freuen. Ich weiß, dass sonst nicht mehr viel zu tun ist, und sitze hier voller Spannung vor der Frage: Wann geht es los???

  • Mit Beginn der 39. Woche merke ich, dass ich plötzlich ein paar Pickel bekomme. Das war in den letzten Schwangerschaften jeweils etwa gut 10 Tage vor Geburt der Fall.
  • Seit Beginn der 39. Woche sind die Senkwehen teilweise schmerzhaft, aber nicht im unteren Bauch, wo ich „echte“ Geburtswehen spüren würde.
  • Seit Mitte der 39. Woche ist das Baby nun besonders ruhig, es sind nur noch leichte Bewegungen zu spüren, meist bemerke ich sie überhaupt nur wenn ich selbst grade liege und mich darauf konzentrieren kann. Kein Gestrampel mehr, und auch nur selten Schluckauf.

Auf bald!

33.SSW · 34.SSW · 35.SSW · 36.SSW · Schwangerschaft

Neunter Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Sohoo, nun sind schon wieder zwei Wochen vergangen und ich muss echt meine Erinnerungen zusammen kratzen um über meinen neunten Schwangerschaftsmonat schreiben zu können…. Achja! Die Schwangerschaftsdemenz! Hah.. jep, die ist da. Ich bin einfach schusselig und verzettelt. Aber das ist wohl normal, oder? Jedenfalls, dieser Monat ging vom 23.02. bis zum 23.03. 2018.

Mutterschutz und Erschöpfung

Die wichtigste Veränderung war deeefinitiv das Ende der Arbeitszeit. Heiß ersehnt, und es hat mir sooo gut getan. Auch wenn wir auch da gleich mal krank reingestartet sind und unter dem allgemeinen anhaltenden Ekel-Winter-Wetter sehr gelitten haben. Aber dennoch waren da bald ein paar Vormittage in der Woche, die ich für *mich* und die Schwangerschaft hatte. Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass ich meinen Nestbautrieb endlich so richtig ausleben kann, aber tatsächlich war ich erstmal sehr erschlagen und erschöpft. Fast jeden Tag musste ich mich zum Schlafen schon vormittags hinlegen, oder kurz vorm Abholen der Kinder. Anfangs konnte ich das gar nicht annehmen, und war über diese fiese Müdigkeit sehr wütend, der geplante Koffeinentzug tat sein Übriges. Mittlerweile habe ich mich damit ein wenig ausgesöhnt. Die letzten Wochen, eigentlich die komplette Schwangerschaft, waren sehr kräftezehrend und anstrengend, und es ist schon irgendwie dämlich sich drüber zu ärgern dass mein Körper die angebotenen Ruhephasen nutzt. Auf das koffeinfrei-Projekt habe ich sein lassen, und entscheide das nach Bedarf.

Baby Kleiderschrank

Obwohl ich mich zu viel gestalterischen Dingen (von denen ich ja tonnenweise vorhatte!) fast zwingen musste, so war ich komplett im Nähfieber. Mittlerweile habe ich eigentlich alles genäht, wofür ich Stoffe geshopped hatte, und darüber hinaus ein paar Restestoffe aufgebraucht. Ich habe nur ein Outfit in Größe 50 genäht, als offizielles erstes Outfit nach Geburt. In Größe 56 habe ich hauptsächlich Babyanzüge genäht, weil ich die bei den Frischgeschlüpften immer am Liebsten verwendet habe, und selbst wenn nicht sind es perfekte Pyjama. In 62 sind viele Sommer-Outfits, kurze Anzüge und Kleidchen+Leggins entstanden, die nach Bedarf natürlich mit Strumpfhosen und Bodys aufgestockt werden. In Größe 68 gibt es auch schon das ein oder andere Stückchen, aber eher schon herbsttauglich. Alle Schnitte sind übrigens von Klimperklein, ich liebe die einfach. Ich habe das sehr genossen und kann es nicht erwarten mein Baby in diesen Klamöttchen zu sehen. Ich gebe auch zu, dass ich es bisher nicht schlimm gefunden hätte, wenn es nun doch ein Junge wäre, nun aber, wo die ganzen Kleidchen im Schrank hängen WILL ICH DIE AUCH VERWENDEN! XD

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bauchbaby

Die kleine Maus war in diesem Monat extreeeem aktiv, gefühlt den ganzen Tag immer nur am Strampeln. Da ihre Größe ja echt nicht mehr zu ignorieren ist waren ihre Bewegungen und Tritte auch meist nicht so allzu angenehm, und vor allem der dauernde Schluckauf, der natürlich grade dann auftritt wenn man gerade keine Zeit und Gelegenheit hat sich so hinzulegen/einzurichten dass es angenehm ist (mal eben schnell beim Kinderturnen die Jeans ausziehen ist halt nicht, ne?). Selbstverständlich ist das aber natürlich auch das Schönste (einzig schöne?) am Schwangersein, und vor allem das mit meinem Baby spielen habe ich sehr genossen. Wir haben oft „abklatschen“ gespielt, und zumindest für mich waren das die Highlights.

In dieser Zeit waren auch die ersten deutlichen und eher mäßig angenehmen Senkwehen zu spüren. Der Druck aufs Becken war zeitweise enorm, und ich konnte richtig fühlen wie der kleine Kopf unten „andockt“, vor allem gegen Ende des Monats. Manche Senkwehen kamen mit richtigem ziehendem „Druck“ am Muttermund daher, und ich staune wieder wie viel Kraft da im Körper vor sich geht, und das alles ohne dass es im eigentlichen Sinne schmerzhaft ist – schmerzhaft sind eher die Begleitgefühle, wenn man halt einen Medizinball aus Beton im Bauch hat… Aber natürlich ist das alles gut und richtig so, und genau dort soll sie sich in Startposition einfinden.

Der Bauch selbst wuchs… enorm. Ich hätte nicht gedacht dass das noch so viel geht. Ich habe in dieser Schwangerschaft zwar das niedrigste Geburtsgewicht, aber die mit Abstand meiste Zunahme und auch den mit viel Abstand größten Bauch. Allerdings ist dieser Babybauch auch der „wohlgeformteste“/rundeste. Ich weiß nicht wie das noch werden soll, ein Monat wächst der ja noch??? #omg

bty

Sonstige Wehwehchen

Hachja, derer viele. Ständiges Klorennen, Alpträume, Unbeweglichkeit, Schlaflosigkeit, blabla, wie mans halt kennt. Am Schlimmsten und dafür völlig kalt und unvorbereitet erwischt hat mich das Sodbrennen, das ich in der Ausprägung gar nicht kannte. Holy shit! Oft musste ich instinktiv gegen die Säure „anhusten“ und überlegte wie es wohl ist wenn die Magensäure wirklich komplett oben überläuft. Glücklicherweise war sie kein ständiger Begleiter, aber an den Tagen wo sie dann da war kam sie mit Schmackes. Geholfen hat nicht wirklich was, Bananenmilchshake brachte noch das beste Ergebnis.

Die andere Baustelle ist meine Hüfte. Ich kenne das ja schon von der letzten Schwangerschaft, dass meine Gelenke hinten in der Hüfte gerne frühzeitig ihren Dienst quittieren. Mittlerweile habe ich mit heftigen ISG-Schmerzen zu kämpfen, vor allem wenn ich vom Liegen aufstehe. Wenn ich nachts aufs Klo muss kann ich oft nicht gehen und schiebe mich stöhnen an den Möbeln entlang, es dauernd dann wirklich einige Zeit bis es aufhört so extrem zu stechen und ich den ersten Schritt tun kann. Zum Abgewöhnen, echt jetzt!

Es wird… ernster!

lnsgesamt geht es mir aber nicht „schlecht“, ich glaube dass es viele werdende Mamas gibt, denen die letzten Wochen noch mehr zusetzen als mir. Trotzdem freue ich mich nun schon sehr auf das Ende, und verbringe meinen letzten Schwangerschaftsmonat voller Hochspannung, wann mein Mädchen endlich in meinen Armen liegen wird.

Was ist denn euer Tipp? Termin ist ja der 20.4., meine beiden Jungs kamen 3+4 Tage vorm Termin. Ratet doch mal mit! Ich habe 3 Daten im Kopf: 13.4. (mein Opa hat da 85. Geburtstag), 15. oder 22.4. (Sonntag, ich denke es könnte ein Sonntag werden.) Mein Mann hätte gern den 16., weil er und ich auch an einem 16. haben und er sichs dann leichter merken kann…. Was denkt ihr??

Auf bald!

29.SSW · 30.SSW · 31.SSW · 32.SSW · Schwangerschaft

Achter Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Ja zack, da ist der achte Monat vorbei – WHAT? Das heißt konkret, es stehen nur noch 8 Wochen Schwangerschaft bevor, schätzungsweise 56 Tage. Das ist praktisch NICHTS!! Oh-mein-Gott!!! Gedanklich schwanke ich zwischen extremer Vorfreude und Anflügen von Panik. Jedenfalls, der achte Monat ging vom 26.01. bis zum 23.02.2018.

Lazarett

Mit Abstand am Lästigsten war diesen Monat, dass praktisch alle dauerhaft krank waren. Ich hatte anfangen mit einer normalen Erkältung, die mich ungebührlich schachmatt gesetzt hat. Ohne Nasenspray, Paracetamol und Halslutschtabletten die auch wirklich helfen ist es halt kein Spaß. Okay, einiges davon hätte ich im Notfall verwenden dürfen, aber man versucht ja sichs eher zu verkneifen. Also inhalieren, Meerwasserspray und Ricola. Seufz. Direkt nach mir erwischtes es den Großen mit einer kurzen Erkältung, die ihm aber den Kinderfasching verhagelte, und danach lag der Kleine mit Influenza (GSD hatte ich mich impfen lassen!) flach, eine Woche danach war es eine Lungenentzündung, und es ging ihm wirklich wirklich dreckig. So leid er mir natürlich tat, so anstrengend war das für mich, vor allem als dann auch noch der Mann krank war, und ich auch noch die Nachtschicht dazu hatte. Tschüss, nicht vorhandene Energiereserven…

Apropos

Wenn wir schon beim Thema Energie sind – davon hatte ich keine. Null. Die Nächte werden mühsamer, da ich oft wach werde, zur Toilette muss, oder mich einfach im Bett umwuchten muss, nur damit mir eine halbe Stunde eh wieder alles weh tut. Entsprechend unfit starte ich in den Tag, wo mich dann jede kleine Tätigkeit ins Schnaufen bringt. Schon allein das Beginnen einer Aktivität stellt mich vor ein motivationales Problem. Leider war mein Kaffeekonsum entsprechend blöd. Gleichzeitig ist mir das Trinken extrem schwer gefallen, vor allem an Arbeitstagen. Insofern stand da auch viel Vorfreude auf den Mutterschutz ziemlich im Mittelpunkt meiner Gedanken. Es war eindeutig zu viel die letzten Wochen.

Ich brauche dringend Zeit, um mich die letzten Wochen richtig auf die Schwangerschaft einzustellen, die nun echt nicht mehr nebenher laufen kann. Ich sehne mich sehr danach, das Zimmer fertig zu machen, alles herzurichten, Babykleidung zu nähen, Hypnobirthing Übungen zu machen, mich auf die Geburt vorzubereiten. Habe ich schon Shoppen erwähnt? XD

Hallo Bauch!

Ich kann nicht oft genug sagen wie viel Babybauch da gewachsen ist diesen Monat. Ich merke das direkt morgens, wenn ich mich nicht mehr normal gerade im Bett aufsetzen kann, sondern irgendwie blöd im Bett herumrollen muss um hoch zu kommen. Aber auch bei den immer wieder auftretenden Senkwehen, die den Bauch hart und noch klotziger werden lassen als ohnehin schon wird es mir immer wieder deutlich: ja, da ist eine ordentliche Murmel vorne dran.

Aber nicht nur nach außen ist er kolossal, auch innen macht er mir zu schaffen: ich laufe sicher stündlich aufs Klo, und leide tageweise sehr unter Sodbrennen. Kannte ich aus den anderen Schwangerschaften gar nicht, und ganz ehrlich: da verpasst man nix….

Auf ein Bauchfoto habe ich übrigens komplett vergessen, mit einem Tag Verspätung gilt aber sicher dieses noch für den Monat. Sicht von oben, der Große wollte grade die kleine Schwester streicheln… ❤

Öhm, Hausgeburt ??

Ein Thema beschäftigte mich schon seit der Babyplanung… Ich bekam den Wunsch nach einer Hausgeburt nicht aus dem Hinterkopf. Ich habe einfach keine Lust auf den Stressfaktor Krankenhaus. Beim letzten Mal war ich nicht einmal eine Stunde im Kreißsaal, und die war pures Chaos, während ich meine Konzentration verlor. Neee, das brauch ich eigentlich nicht. Allerdings war es sehr schwer eine Hebamme zu finden, die Hausgeburten anbietet, und die einzig verfügbare ist nun schon eine, an die ich mich erst ein wenig gewöhnen muss. Es ist leider keine Liebe auf den ersten Blick, aber sie ist nett, erfahren und wirkt vertrauenswürdig. Ab nun möchte ich bis zum Ende der Schwangerschaft abwechselnd bei ihr die Vorsorge machen, ein Termin ist schon erledigt. Ich denke, wenn wir uns besser kennen, „passt“ es auch besser.

Und sonst?

Tjoa, und sonst gibt es nicht so viel zu berichten. Der 8. Monat endete fast auf den Tag mit meiner Arbeitszeit, und ich bin darüber mehr als erleichtert. Ich hoffe auf eine möglichst beschwerdearme restliche Schwangerschaft, und werde die Vorbereitungen aus vollen Zügen genießen (soweit das möglich ist).

Auf bald!

Gedanken · Schwangerschaft · WorkingMum

Abschied nehmen

Die letzten Wochen, nein eigentlich die letzten Monate, waren sehr anstrengend. Diese Schwangerschaft war generell eher beschwerlich, mit vielen Zipperlein hier und da, und dazu kamen eben noch die beiden Kinder, die mich voll und ständig beanspruchten, und so ganz nebenher ist da eben noch ein ganzes Haus, das zumindest auf einem minimalem Niveau konstant in Schuss gehalten werden muss. Ich hatte ernsthaft unterschätzt, wie viel Kraft mir das rauben würde.

Einmal alles perfekt bitte

Ernsthaft viel Energie saugte mir aber dieses „Vereinbarkeits-Ding“ ab, das schon unter normalen Umständen ein Eiertanz ist. Nun bin ich aber zusätzlich in einem Beruf, in dem mein Ausfallen tatsächlich schwer auffällt. Ich arbeite in einer Heimeinrichtung für jugendliche Frauen mit diversen echt hammerharten psychologischen/psychiatrischen Diagnosen, es geht immer auch um Suizidprävention und einer zu erwartenden Letalität von je nach Lebensphase 5-20%. Da bleibt man eben nicht daheim, wenn’s zwickt – zumindest nicht ohne von schlechtem Gewissen förmlich erschlagen zu werden. Theoretisch wären dort 2 PsychologInnen, aber meine Kollegin war nicht wirklich fachlich fit, und das habe ich mehr als deutlich zu spüren bekommen.

Mehr als einmal war ich deutlich über dem Punkt, den ich mir so von Vernunftsgründen zumuten würde, und im Nachhinein bereue ich die ein oder andere Entscheidung, hätte mir gerne öfter und konsequenter Freiräume für mich und eine gesunde Schwangerschaft genommen. Aber nun ist es einmal so. Umso mehr freute ich mich auf den Beginn meines Mutterschutzes, mehr als einmal habe ich die Tage gezählt.

Der Abschied ist natürlich aber so ein Ding, das nicht so richtig Spaß macht. Zum Einen arbeite ich gern dort, mag meine KollegInnen, meine Chefin, mag es einfach das Gefühl zu haben, an gewichtigen Themen zu arbeiten, am Abend zu wissen, wofür ich diesen Beruf gewählt habe, und nicht zuletzt mag ich meine Klientinnen. Grade da ist der Abschied etwas, das mir einen Kloß im Magen verschaffte, weil viele da so ihr Problem damit haben, und ich erwartete, dass das entsprechend unschön laufen würde. Ich rechnete mit massiver Ablehnung und Abwertung aus Angst vor der Trennung von einigen, und bekam genau das. Ich rechnete mit Angst und Tränen, und wurde bestätigt. Ich stellte mich auf Rückzug und Isolierung ein, und auch das trat ein. Bis zuletzt beharrte ich auf einem persönlichen und ritualisierten Abschied, und rang die Zusage allen ab; mit einer Ausnahme erfolgreich. Jedes meiner Mädels bekam zum Abschied Einhornschokolade mit lustigem Spruch und einen Fidget Spinner zum Skillen, und eine Umarmung – wenn sie sie wollten. Ich schluckte, und ging.

Meine Vertretung ist eine blutjunge Frau, direkt nach dem Studium, und sie wird sicher öfter mal maßlos überfordert sein. Ich nahm mir unglaublich viel Zeit für eine punktgenaue Übergabe, setzte viele Akzente und Rufzeichen an den bedeutsamen Stellen und bereitete sie auf Herausforderungen vor, so gut ich konnte. Ich erzählte ihr, dass sie Vieles hören wird, und dass sie sich darauf einstellen soll, dass sie sich wappnet für schlimme Erzählungen von Gewalt, Missbrauch, Vergewaltigungen, und dass sie denkt „so nun komm ich damit klar“, und dann erzählt eine etwas verglichen damit völlig Banales, und es wird einen so unerwartet im Kern treffen, dass man dasitzt, um Fassung ringt, und bei allem authentischen Reagieren bemüht ist, der Klientin nicht zu zeigen, wie sie einen damit erschüttert hat. Ich habe ihr ans Herz gelegt, sich vorher zu überlegen wie sie in so einer Situation das Gespräch respektvoll vertagt, ohne das Mädchen vor den Kopf zu stoßen, aber selbst noch hilfreich zu bleiben. Ich habe sie darauf vorbereitet, dass sie auch aus tiefster Seele gehasst werden wird.

Dem neuen Kollegen, der für meine Ex-Kollegin kommt, habe ich versucht einen sanften Start zu ermöglichen, denn… er ist ein Mann. Egal was er macht, er wird mit viel Ablehnung konfrontiert werden. Ich bedaure es unglaublich, nicht mit ihm zusammen arbeiten zu dürfen, wir waren fachlich sofort auf einer Wellenlänge, er ist ein eher älteres Semester und schon sehr erfahren. Er hat eine erfrischende Kombination aus Kaltschnäuzigkeit, Abgeklärtheit, Realismus, Erfahrung, tiefem Verständnis und Einfühlungsvermögen, von der ich gerne ein wenig zapfen und profitieren würde. Er wiederum scheint von mir begeistert, warf mir nach der Übergabe und dem Lesen einiger meiner Berichte Komplimente um die Ohren (hey komm, tut auch mal gut sowas zu hören *hust*) und hoffte, dass wir nach dem Jahr Elternzeit zusammen arbeiten würden. Ich auch.

An meinem letzten Tag stand der Abschied vom Team an. Wir machten es recht „kurz und schmerzlos“, ich bekam Blümchen zum Abschied und wir planten, dass ich mal mit der Kleinen vorbei komme. In den beiden Büros der Wohngruppe ließ ich noch eine Packung Kaffee und Prinzenrolle stehen, dann hämmerte ich noch in Windeseile zwei Berichte in die Tasten, und gab dann meinen Schlüssel bei der Chefin ab. Nochmal durchschnaufen, eine Rose und ein Sonnenglas bekommen, und dann war es vorbei.

Schnief und juhu, auf in den Mutterschutz!

Auf bald!

Schwangerschaft

Meine Mutterschutz Pläne

Ich habe mich noch niiiie so sehr auf den Mutterschutz gefreut wie dieses Mal. Ich hatte oft das Gefühl, diese Schwangerschaft läuft total nebenher, zieht nur so an mir vorbei, und umso wichtiger ist es mir nun, diese meine letzte Mutterschutz-Zeit aktiv zu gestalten und so zu leben, wie ich mir das vorstelle.

Was mir dabei wichtig ist…
  • Ich möchte auf Fertigfutter verzichten. War in den letzten Wochen mehr Regel als Ausnahme, aus der Not geboren. Tat mir überhaupt nicht gut, war auch nicht wirklich mit Genuss verbunden. Ich freue mich auf „achtsames, bewusstes“ Essen und Genießen. Ich würde fast so weit gehen zu behaupten, ich freue mich aufs Kochen. (Fast.)
  • Ich möchte viel schlafen. Ich werde bewusst kurze Schläfchen mittags machen, wenn mir danach ist, und nicht der „verlorenen Zeit“ nachheulen.
  • Ich möchte viel viel trinken tagsüber, um nicht immer abends komplett ausgedurstet zu sein.
  • Kein Koffeein mehr!
  • Ich möchte mir viel Zeit für meine Hauptpflege nehmen. Kam viel zu kurz, meine Haut ist in schrecklichem Zustand, und nach der Geburt wird das erfahrungsgemäß erstmal nicht besser.
  • Zuhause möchte ich meine Haare öfter offen lassen. Ich trage fast immer nur zusammengebunden, aber meinen Haaren geht es grade nicht gut, sie sind trocken, brechen, reißen aus.. Ich möchte ihnen Verschnaufpause zukommen lassen, und Pflege.
  • Ich möchte das Babyzimmer fertig stellen.
  • Ich möchte gaaanz viel Kleidung nähen, so wie ich sie mir vorstelle.
  • Ich möchte die Steuererklärung machen.
  • Ich möchte auch den ganzen anderen blöden Papierkram vorbereiten. (Stööööhn.)
  • Ich werde mich auf die Geburt vorbereiten, das Hypnobirthing Buch fertig lesen und die Übungen regelmäßig machen. Ich weiß, was das bewirken kann und werde gewissenhaft dran bleiben.
  • Ich möchte ein paar wenige Gemüse-Highlights vorziehen: Paprika, Gurke, Tomate, Erbsen und Grünkohl. Dieses Jahr keine Zucchini, Kürbisse.
  • Ich möchte noch ein paar schöne Ausflüge mit den Jungs machen. Die nächsten Pläne umfassen unkreativ aber spaßig Hallenbad und Naturkundemuseum.
  • Ich möchte noch ein, zwei nette Paarabende planen. Ich weiß noch nicht was und wie, aber … irgendwie eben.. 😀
  • Ein wenig mehr bloggen!

Bestimmt fallen mir noch viele andere Dinge ein, aber diese sind mir wichtig, und eigentlich schon umfangreich genug… Zeit mit der Umsetzung zu beginnen!

Schritt eins: leckeres Frühstück!

Auf bald!

25.SSW · 26.SSW · 27.SSW · 28.SSW · Schwangerschaft

Siebenter Schwangerschafts-Monat [Aprilbaby]

Ja, da ist ein Baby in meinem Bauch, und diese Tatsache lässt sich nun keine Sekunde mehr vergessen. Willkommen im…

Bauch-Stadium

Das würde ich als die Zeiten in der Schwangerschaft bezeichnen, in der man eben offensichtlich und sehr deutlich spürbar einen „BAUCH“ hat, eine Kugel eben. Und das bringt so einiges mit sich. Zunächst einmal fiel es mir auf, als ich anfing überall anzustoßen oder mit dem Bauch anzulaufen. Irgendwie ist in meinem Körperschema das Babykugel-Ausmaß nicht abgespeichert, und wenn man unkonzentriert ist, verschätzt man sich schnell wo nun der eigene Körper eigentlich beginnt. Autsch. Danach hab ich immer ein ganz schlechtes Gewissen und muss mich bei der Kleinen entschuldigen…

Immer wieder ist mir auch aufgefallen, dass mir plötzlich die Puste ausgeht. Nicht nur bei körperlicher Anstrengung oder so, sondern auch einfach mal im Sitzen, und ich das Bedürfnis habe, mal kräftig durchzuatmen. Irgendwie scheinen sich meine Lungen vom Babybauch grade bedroht zu fühlen… Aber auch allgemein ist da eine ziemliche Enge im Bauch, und alles fühlt sich fest, gepresst und eben einfach „voll“ an.

So ab Ende Woche 24, Anfang 25 habe ich auch sehr regelmäßige Übungswehen, die insgesamt ziemlich unangenehm sind, weil sie den Bauch so einschnüren und steinhart werden lassen, man fühlt sich dann aus hätte man Beton zum Frühstück gehabt und wäre dann in ein Korsett gesteckt worden. Da es doch recht häufig und unangenehm war habe ich immer öfter mal Magnesium genommen, das schadet ja diesbezüglich keinesfalls. Und da ich eh öfter mal Krämpfe in Bauch- oder Seitenmuskeln habe passt das doppelt gut.

Energiebündel

Das Minilein selbst ist mittlerweile sehr aktiv und hat auch entsprechend Kraft gesammelt um ordentlich Party zu veranstalten. Es gab viele Tage, an denen ich den Eindruck hatte, dass die Kleine praktisch nonstop am Treten, Drehen und Wuseln ist, tags wie nachts – keine Ahnung wann da mal Zeit zum Schlafen war!? Es gab aber auch Phasen, in denen mir abends aufgefallen ist, dass ich eigentlich den ganzen Tag noch nicht wirklich viel mitbekommen hatte. Ganz typisch ich war ich dann im Kopf schnell bei „ob auch alles okay ist“?, weiß aber mittlerweile eigentlich, dass das (bei mir) ganz normal ist. Ich glaube mich zu erinnern, dass mir irgendwer mal erklärt hatte, dass Babys in starken Wachstumsphasen eher still sind.

Außerdem liebt sie es, wenn eine Katze auf/an meinem Bauch liegt und laut schnurrt. Dann merkt man richtig, wie sie sich im kompletten Bauch rumdreht und offensichtlich an die Katze drandrückt. Das ist so-was-von-süüüüüß!!

Beim Doc

Der Arzttermin diesen Monat war recht unspektakulär. Ende 5./ Anfang 6. Monat war der Zuckertest dran, glücklicherweise ohne Ergebnis. Ende des 6. Monats wurde das erste CTG geschrieben – lästig wie immer, aber machbar; extremes Übergewicht und Vorderwandplazenta sind eine echt eklige Kombination – und auch dieses Baby findet CTG blöd, kickt den Knopf weg und versucht sich wegzudrücken. Bei der letzten Messung war die Kleine eher groß/lang, mit kleinem Kopf und durchschnittlichem Gewicht, das bei Geburt so etwa gute 52cm+ und 3300g ergeben sollte nach der Schätzung des Arztes. Schaun wir mal! Ansonsten war alles normal und unauffällig.

Schattenseiten

Auch wenn diesen Monat die ganzen argen Beschwerden nachließen (Magenkrämpfe nur noch ca 1x/Woche) hatte ich mit einer Sache wirklich zu kämpfen: Ängsten. Das war in den anderen Schwangerschaften auch so ähnlich, aber noch nie so schlimm wie diesmal. Es waren fast täglich irgendwelche Sorgen, einem meiner Kinder könnte Schlimmes zustoßen, und kaum hatte ich die letzte verdaut, war schon die nächste „Idee“ am Start. Es hat mich viel Mühe gekostet, mich nicht von den Ängsten komplett wegschwemmen zu lassen. Psychologin hin oder her – die Anwendung meiner ach so klugen Ideen ist nochmal etwas ganz Anderes. Trotzdem war es lohnend, und wurde nach einigen Wochen deutlich besser. Puh.

Um mit etwas Schönem zu enden muss ich berichten, dass ich die ersten Babysachen genäht habe, was mir viel Spaß gemacht hat. Wenn man mal drin ist fällt es unglaublich schwer aufzuhören (die riesige Erkältungswelle zwang mich leider). Am Wichtigsten war mir das „erste Teilchen“, das mein frischgeschlüpftes Baby anziehen darf (und dann mal mit voller Hormonladung nicht losheulen wenn mans in der Hand hält, schnauf..).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Auf bald!