schnipsel · Steinböckchen

Entspannendster Friseurbesuch

Seit drei Wochen schon besucht Rumpelstilzchen die Musikschule, um bei einem Kinderkurs zu Tanz/Gesang/Kunst mitzumachen. Davon gab es ein Projekt im Kindergarten mit einer sehr netten und fähigen Pädagogin, und nun darf er das in Kursform besuchen, was ihn bislang sehr begeistert. Fürs Steinböckchen gibt es erst ab nächstem Jahr die Gelegenheit, er ist noch zu jung. Das bedeutet, dass wir nun Freitags immer eine gute Stunde Exklusivzeit haben, und die wollten wir diese Woche in einen Friseurtermin investieren. Der kleine Strubbelkopf hatte das dringendst nötig, zumal ihn die ständig in die Augen hängenden Haare schon selbst sehr geärgert haben. Praktisch auch, dass unser Friseurladen nur auf der anderen Straßenseite liegt. Also …

Der heutige Tag hatte für uns schon ungeplant früh begonnen, weil der Steinbock-Boy aufs Klo musste, und der Morgen war leider die pure Hölle, jedes Kind legte einen derartigen kompletten Totalaussetzer hin dass Mama dann irgendwann nicht anders konnte als es ihnen gleich zu tun. Kompletter Mega Super Fail. Entsprechend blöde war dann auch der Abschied im Kindergarten (so blöde dass mich die Erzieherin extra eine halbe Stunde später einfach so anrief nur um mir zu sagen dass alles wieder komplett normal wäre. Seufz). Dort hatte man dann ein Auge mehr auf ihn, beschäftigte ihn mehr als sonst und es wurde draußen ausgiebig getobt. Ich bekam ihn mittags mit den Worten „der wird ordentlich ko sein heute!“ übergeben. Nun gut. Auf zum Friseur!

Schnipp, schnapp, schnarch

Nachdem wir Rumpel in der Musikschule abgeliefert hatten gings zum Mama Sohn Event, und ich bekam meinen Schnitt – ich wollte 5cm weniger, sie zeigte mir ca 7-8 ob das noch ok wäre, ich nickte, und es fielen knappe 15 von meinem Kopf. Man kennt das ja, nicht wahr? Brumm. Ich lerne aber auch nie dazu, wenn ich 5 meine muss ich sagen „bloß die untersten Spitzen“, dann ists immer noch genug. Aber egal, sie waren ja eh schon wieder unpraktisch lang gewesen. Dann kam Mr.Vogelnest an die Reihe und ich merkte, dass er sehr häufig gähnte und ins Leere starrte, ich war mir nur nicht sicher ob er jetzt traurig wäre…? Wissend wie doof unser Tag war geh ich also zu ihm hin und streiche ein paar Mal über seine Wange. Urplötzlich schließt er daraufhin die Augen und ZACK schläft er in meiner Hand. O_O

Ich glaube alle im Laden haben ziemlich belämmert geguckt. Das wäre ja noch nie passiert. Okay, der monotone Beruhigungsfön nebenan hatte schon was Einschläferndes, und ja ich wusste dass er wohl erschöpft war, aber das hätte ich dann doch niemals erwartet. Nunja, der Rest des Haarschnittes war sehr einfach, ich wiegte seinen Kopf eben immer so wie es grade benötigt wurde, und ratzfatz war er fertig – so ruhig hatte er noch nie gehalten! Anschließend wurde ihm in der Kinderspielecke ein kleines Lager gebaut, und so warteten wir bis der große Bruder mit dem Musikunterricht fertig und abgeholt war und ebenfalls seinen Haarschnitt bekommen hatte.

Schließlich musste er dann doch noch irgendwann wieder aufwachen und hatte danach uuunglaublich viel neue Energie. Tjaaa, so ein Schläfchen beim Friseur kann halt was!

Auf bald,
Hummelchen

Einkauf · Rumpelstilzchen · Steinböckchen

Hups.

Uuund.. schnapp!

Es gibt ja so einige Läden, die sind für mich seit jeher regelrechte Mausefallen. Ich geh rein, Falle schnappt zu, tschüss Geld. Seufz. Ich weiß, dass das in Papier/Schreibwaren Läden so passiert, Drogerien/Kosmetik sind gefährlich, und Haushalts/Tchibo Kram. Nicht vorbereitet war ich darauf, dass mir das (ohne anwesende Kinder) auch in nem Spielzeugwarengeschäft passieren würde.

Wir handhaben das so, dass es unregelmäßig etwa einmal im Monat eine Kleinigkeit gibt für die Jungs, also im Rahmen von neue Bücher, Schleichfiguren, neue Knete, neue Stifte, so in dem Stil. Es gibt Zeiten, da gibts einfach keinen Bedarf und es entfällt (ich erinnere mich an ein Jahr wo nur Bälle und Feuerwehrmann Sam gefragt waren), aber auch Zeiten wo scheinbar so ein Ruck durch ihr Spielverhalten geht, dass sämtliche alte Sachen völlig unpassend werden, und sie gern mit anderen Dingen spielen wollen. Natürlich ists aber nicht drin mal hopplahopp viel neues Zeug zu kaufen, darum machen wir das dann eher so etappenweise, üblicherweise dann eben einmal pro Monat und knapp im zweistelligen Eurobereich höchstens pro Kind. (Praktischerweise liegen die Geburtstage der Kinder ja so günstig übers Jahr verteilt. Nicht.)

Wie macht ihr das denn so?

Wachstumsschübe sind nicht nur bei Schuhen teuer

Aktuell sind sie aus praktisch allen Büchern „rausgewachsen“, fordern mehr Geschichten-Bücher als solche wo Bilder im Vordergrund stehen. Außerdem basteln und malen sie zur Zeit sehr gern, sodass ich letzten Monat schon einige „Rätsel“-Büchlein angeschafft habe. Was auch immer ein Renner ist sind Rollenspiele aller Art, das heißt Figuren sind komplett angesagt. Da gibts im Kindergarten nen regelrechten Schwarzhandel, wer welche Actionfigur wem ausleiht und so.. eieiei… Themen, die bei den Jungs grad vorkommen sind: die Eiskönigin, Paw Patrol (o.m.G.), Drachenzähmen, Ritter, Superhelden, Wickie und Dorie (das Lieblingstier vom Großen ist der Paletten Doktorfisch, was er jedem exakt so vorträgt, egal ob gefragt oder nicht).

Eigentlich wollte ich also heute nach Wickie Figuren suchen, weil ich da täglich gefühlt drölfzig millionen Mal angeheult werde. Sie sind da recht wenig wählerich ob Plüsch, Plastik oder Holz und ich dachte mir, irgendwas wirds schon geben. Andererseits kannte ich den Laden nicht und hatte nicht allzu hohe Erwartungen, vielleicht eh nur so ein kleiner Ramschladen. Joaa…

Drinnen hats mich mit Frozen-Merchandise erstmal erschlagen, ohne Übertreibung. Viel Mist, aber auch viele echt reizvolle Dinge. Ich hatte circa 20 Mal die Kaufentscheidung auf „vernünftig: nein!“ gelegt, aber überall kam ich ja doch nicht vorbei…

Kaaching!

Im Endeffekt: keine Wickie Figuren, trotzdem fette Beute (sie werden quieken, ich weiß es jetzt schon). Die Knete gibts erst später, aktuell haben wir noch weiche, und die Schleichfiguren kommen ins Osterkörbchen. Über den Rest dürfen sie sich heute freuen: für Raupe ein Olaf, Frozen Bleistifte und Frozen Tattoos, für Rumpel eine Dorie, Paw Patrol Bleistifte und ein Drachenzähmen Quartett (die Verteilung ist natürlich provisorisch, da sie sich grundlegend für gleichen Themen interessieren werden sie noch handeln). Hihi. 😀 #mamaimkindmodus

Dass ich noch Schuhe und Socken kaufen muss, weil sie beide eine Nummer größer brauchen, und der Rumpel ne Ersatzbrille bräuchte (ihr glaubt nicht wie oft die Stammbrille in Reparatur ist und er ne Woche ohne rumläuft #davorwarntniemandey) verdränge ich jetzt. Bis morgen.

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Auf bald,
Hummelchen

emotions · Geschwister · Kindergarten · Rumpelstilzchen · Steinböckchen

Freundschaften

Das Rumpelstilzchen war ja immer schon unglaublich .. wie soll ich sagen? Sozial, extravertiert, an anderen sehr interessiert. Mich überrascht das in  positiver Weise, weil er da so ganz anders ist als ich und ich nicht zu hoffen gewagt habe dass mein Kind das halt mal einfach nicht erbt. Ich war schon als kleines Kind extrem schüchtern und zurückgezogen, konnte im Kindergarten die Gesellschaft (mehrerer) Kinder kaum ertragen. Aber nicht so mein Rumpel, der am Liebsten dort ist wo viel Trubel und viele Menschen sind.

Das wirkt sich natürlich auch auf seine Freundschaften aus. Er findet unglaublich schnell Anschluss, quatscht jeden direkt an (auch Fremde auf der Straße, die werden regelrecht verhört was sie grade machen und wieso und wie sie heißen und wo sie wohnen und warum sie „so“ einen Hut aufhaben..) und kann sich auch meist schnell in Grüppchen einklinken, auch (oder grade wenn) die Kinder deutlich älter sind als er. Ich finde das ganz wunderbar!

So kam es dann dass seine ersten besten Freunde im Kindergarten Sechsjährige mit „Schulanfänger“ Status waren. Es ist wirklich erstaunlich welche Zuneigung da in beide Richtungen bestand, einmal waren wir vor Kurzem Einkaufen und die beiden lagen sich geschlagene 5 Minuten einfach nur in den Armen und waren nicht voneinander weg zu bewegen. Und nein, das war nicht nach Einschulung, sondern in einer ganz normalen Woche in der sie sich ohnehin täglich sahen. Entsprechend schlimm war es für Rumpel sie gehen zu lassen. Am Abend vorm neuen Kindergartenjahr lag er schluchzend im Bett. „Meine allerbesten Freunde sind weg und dann hab ich nur noch den Schlumpi [das ist Raupes Spitzname hier] und der darf dann beim Essen nie bei mir sein!“ Es hat mir richtig weh getan, ihn so zu sehen, aber ich weiß auch noch was: das waren nicht seine einzigen besten Freunde. Es waren bestimmt seine ersten, und sicher auch die ALLERbesten, aber es gibt noch andere dicke Freunde, sodass er sicher nicht verloren dastehen würde im neuen Jahr. Nachdem ich ihm versprochen habe, dass wir bestimmt mal ein Treffen mit den beiden ausmachen können war er etwas ruhiger.

Außerdem wissen wir mittlerweile, dass die Raupe in die selbe Gruppe kommen wird. Ich habe lange mit mir gehadert, Vor- und Nachteile abgewogen. Schließlich hat dann der organisatorische Aspekt das Rennen entschieden: nur die Rumpelgruppe hat gemischte Öffnungszeiten. Eine andere hat nur „normale“ (also bis 12Uhr und an 2 Tagen auch 2 Std. Nachmittags), die andere nur verlängerte (also von 7.15-13.45). Jetzt ist es halt nicht so, dass ich gut vorausplanen kann welche Zeiten in Zukunft die besten sind, da ich nach wie vor auf Suche nach Nachmittagsbetreuung bin. Und je nachdem wen wir für wie viele Stunden finden macht es Sinn, die Jungs schon um 12 abholen zu  lassen. (Es gibt da so „Stufen“ und bis 50Std pro Monat zahlt man den ersten Fixbetrag. Wär natürlich doof dann viel weniger Stunden zu buchen und trotzdem im Kindergarten nen höheren Betrag zu zahlen.) Da ich das alles aber halt noch nicht weiß brauch ich größtmögliche Planungsfreiheit, und einen Gruppenwechsel möchte ich den beiden ersparen.

Ich sehe aber schon, dass die Jungs recht unterschiedlich sind, ganz andere Bedürfnisse haben und es sicher schön wäre, wenn sie den Vormittag nicht auch aufeinander kleben müssten. Der Große stiehlt gern die Show, kann das Rampenlicht nicht gut teilen. Der Kleine ist aber ein süßer tapsiger Drops und sichert sich die Zuneigung auch wenn er gar nicht so viel dafür „tun“ muss. Ich kann mir schon vorstellen dass das viel Nährboden für Eifersüchteleien gibt. Andererseits sind sie wirklich so dicke miteinander, dass es mich oft erstaunt. Klar, sie streiten wie die Kesselflicker, wissen haargenau welchen Knopf sie beim anderen drücken müssen damit es komplett eskaliert, aber die meiste Zeit sind sie unzertrennlich, lieben sich innig und können nicht ohne den anderen. Auch im Kindergarten sind die Gruppen offen (nur die kleine von der Raupe nicht, er kann also nicht selber besuchen gehen), und meist klebt auch da Rumpelstilzchen nur an seinem Bruder und ist immer grummelig wenn er zu Programmpunkten wieder raus soll. Insofern ist es vielleicht gar keine schlechte Entscheidung. Außerdem kriegen wir dann nur die Virenkonzentration von einer Gruppe ab! (Haha.)

Aber so Freundschaften sind halt auch ein tolles Übungsfeld. Rumpel saugt das regelrecht in sich auf und ist sehr empfänglich für Erklärungen und Diskussionen. Er liebt soziale Belange, aber man merkt auch dass es ihn viel „kostet“, er steckt viel Energie und Überlegung da rein, und als grundsätzlich ängstlicher Typ entstehen da viele Zweifel. So erst kürzlich diese Unterhaltung.
„Ich hab mit dem Ivan einen groooßen Turm gebaut, der war toll! Und dann hat die Katrin den Turm vom Ivan kaputt gemacht, aber nicht absichtlich, die hat das nicht gewusst dass der Turm wem gehört. Und dann hat der Ivan gesagt ich soll den Turm von der Katrin kaputt machen, und dann hab ich den Turm auch umgeschubst. Weil die ja unseren Turm kaputt gemacht hat!“ – „Und wie hast du dich dabei gefühlt, als du den Turm kaputt gemacht hast? War das ein schönes Gefühl oder ein doofes?“ – „Eigentlich .. nicht so schön. Aber, aber.. der Ivan hat gesagt ich soll das machen!“ – „Naja, du könntest ja trotzdem entscheiden dass du das nicht machen willst, wenns dir eigentlich gar nicht gefällt.“ – „Aber der ist schon Schulanfänger!!“ – „Siehste, so ein Großer kann das bestimmt selber mit der Katrin ausmachen wenn er sich grad über sie ärgert.“ – „Ja.. also wenn ich mal Schulanfänger bin dann mach ich sowas nicht!“ – „Das hat ja jetzt nichts mit Schulanfänger zu tun, du kannst das auch jetzt schon so machen und üben.“ – „Hat das der Johann auch vorher immer geübt?“ – „Na ganz gestimmt. Und was könnte man nun machen statt Turm umschubsen?“ – „Ich will sagen: ‚Nein, Katrin, das darfst du nicht! Das ist mein Turm den sollst du nicht kaputt machen!‘ Gell Mama, und dann muss sie unseren Turm in Ruhe lassen!“

Solche Gespräche gibts grade viele, und ich sehe wie viele Gedanken er sich macht und wie er sich (oft) bemüht das dann auch umzusetzen. Bei der Raupe haben wir da noch ein bissel Weg vor uns. Der würde – sobald keiner hinguckt – Katrin irgendwas über die Rübe ziehen… -.-

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Auf bald,
Hummelchen

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Einkauf · Körperpflege · Kind · Kleinkind · Rumpelstilzchen · Steinböckchen

Kleine Rossmann Eskalation [Haha-Haul]

Vor langer, langer Zeit, auf einem anderen, anderen Blog… da berichtete ich von Hauls. Ich habe mich stets gewehrt, einen simplen Einkauf neudeutsch-cool als „Haul“ zu betiteln, weil mir das für mich zu hip klang und nicht zu mir passte, aber ganz grundsätzlich und allgemein verstand ich unter „Haul“ den halben Laden leer kaufen und nicht nur mal eben Klopapier, nen Lippenstift und Sonnencreme besorgen.

Ich habe hier nun einen Rossmann Haul.

Normalerweise bin ich ja ganz klar Team dm, und da könnte ich viel mehr Geld lassen als gut ist, aber irgendwie wurde ich mit meinem aktuellen Bedarf dort nicht so ganz glücklich. Die Raupe leidet wieder ganz fürchterlich an seinen Ekzemen (am Schlimmsten grad die Handgelenke innen), das sind wahnsinnig trockene gerötete Hautstellen, die jucken, weh tun und wund werden, und derer man mit normal-intensiver Hauptpflege nicht mehr Herr wird, da sie stellenweise schon offen werden und bluten. Es könnte Neurodermitis sein. Oder auch eine andere atopische Ekzem-Art. Es ist aber eigentlich egal wie man das Teil nennt, meinte unser Kinderarzt, bekackt is es so oder so. Man sucht sich also nen Wolf nach dem richtigen Produkt, das für die eine Person funktioniert, dann cremt man bis zum Umfallen und hofft dass man ohne Cortison durchkommt.

Ich hab jetzt sicherlich keine grundlegende Cortison-Panik, das fände ich nicht angebracht. Vor etwa zwei Jahren im Sommer hatte der Rumpel einen riesigen nässend-wunden Fleck am Rücken, in den sich ständig das T-Shirt reingebacken hat und der einfach nicht mehr wurde. Da habe ich der Cortisontube schier die Füße geküsst. Auch wenn hartnäckige Flecken im Gesicht entstehen die sie sich wund reißen fackel ich zwar lange, aber nicht ewig. Trotzdem bin ich absolut kein Freund von dem Zeug und es ist wirklich die ultima ratio, wenn die Kinder wirklich sehr darunter leiden und ständig Schmerzen haben oder die Haut so kaputt ist dass ich Schäden/Narben und Entzündungen befürchten muss. Vor Cortison kaufe ich aber also dm, Rossmann und Apotheke leer, auf der Suche nach dem goldenen Ei in Tube.

Da ich eben bei dm so gar nicht fündig wurde, weder mit Basiskörperpflege (in „Schubzeiten“ kriegen sie nicht nur diese furchtbaren Flecken sondern „Piffelchen“ am ganzen Körper queerbeet, sieht aus wie irgendwas zwischen Pickel und Kratzer, keine Pünktchen die unbehandelt zu Ausschlag-Flächen werden; also – schmieren, schmieren, schmieren! mit guter Ganz-Körper-Creme) noch bei Spezialpflege, die meist fettig und reichhaltig ist und eher punktuell genutzt werden soll, musste ich umdenken. Apotheken Produkte konnten mich in der Vergangenheit irgendwie nicht soo überzeugen, vor allem taten die Enttäuschungen bei den doch ordentlichen Preisen mehr „weh“. Ich hatte aber im Hinterkopf dass es da ja was bei Rossmann gab, und schlug dann zu. Ich hatte nur ein paar Wirkstoffe im Kopf, nach denen ich suchen wollte… pflegende Pflanzenöle, Ringelblume, Nachtkerze, Mikrosilber, Vitamin E, Glycerin, Urea,… alles was so trocken-kaputter Haut halt helfen kann; und dann fand ich mehr als erwartet:

rossmannpflege

Für die Raupen- (und Rumpel-)Pflege holte ich: SOS Mikrosilber Creme (gedacht für die Ekzeme selbst, lt Packung auch für Kleinkinder geeignet), babydream med Lotion und Gesichtscreme (wir kennen aus der Serie die Intensivcreme, die ist recht gut), babydream Calendula Öl (für nachm Baden massieren), babydream Gesichts- und Körpercreme (reichhaltig, aber eher für ruhige Phasen) und das babydream Calendula Pflegebad (um die empfindliche Haut beim Baden nicht noch mehr auszutrocknen).
So allgemein wollte noch lila Badefarbe mit (ja, halt wenn wieder alles im Rahmen ist) und grüne Malseife mit, beides von Isana. Zudem ein Peelinghandschuh, eine Rival de Loop Feuchtigkeits-Tuchmaske und eine wasserfeste Mascara, die lashes to kill von Catrice (wir haben ja zeitweise schon Mascara-Wegschwitz-Wetter) für mich und von Frosch eine Handseife für die Küche. Schon laaaahaange stört mich dass wir mit den gekauften Feuchttüchern beim Wickeln den Popo putzen, aber ich konnte mich einfach nicht zu Waschlappen überwinden. Aber da wir ja auch mit Stoffwindeln wickeln möcht ich mir einfach nochmal nen Ruck geben, auch wenns vermutlich (?) nun keine Ewigkeit mehr gehn wird, aber wunder Po ist halt iiimmer noch Thema. Ich versuche den Einstieg soft, mit Wattepads und Einmalwaschlappen von babydream. Ja, der Abfall reduziert sich dadurch nicht, der Umweltgedanke greift daher noch nicht. Aber ich denke wenn ich seh dass es der Raupe gut tut schaff ich vielleicht auch noch den letzten Schritt zum Waschlappenputzer… 😉

Das wars aber noch nicht mit der Eskalation. Hust.

rossmannessen

Im Futterbereich werd ich bei Rossmann auch immer fündig, freu mich drüber was es da im enerBio Sortiment so gibt. Hier hatte ich mich aber recht gut im Griff, und konnte nur ein wenig Kleinkram nicht widerstehen. Getrocknete Pflaumen, Mandelcreme (die dann aber leider nicht vegan war, wie von mir fälschlicherweise einfach angenommen, aber ok..) und Cashewmus standen tatsächlich am Plan. Die Kokoschips haben mich dann einfach sehr angelacht, und die Hirsebällchen sind ein sehr praktischer Spielplatz-Snack im Sommer. Den Jungs wollte ich ne Freude machen mit ner kleinen Leckerei und nem „angesafteten“ Mineralwasser. Mission war erfolgreich. 😉

rossmannspielzeug

Ja hm tütü… dazu fällt mir jetzt auch kein wirklich guter Grund ein. Oder ja, schon. Die Jungs haben grad nicht so wirklich viel Spielzeug (also sie haben generell nicht soo viel, aber grad alterspassendes und interessantes is grad Mangelware) und wir haben in letzter Zeit daher tatsächlich mehr Geld für sie ausgegeben, das wir vom „Urlaubsgeld“ genommen haben. Die Raupe interessiert sich grade für ein paar Dinge, die es zum ersten Mal überhaupt leicht machen sie zu spielzeugtechnisch zu bedienen: Ballspielen, Dinosaurier und Puzzles. Also gabs nen neuen Ball (der is soo schnuckelig!) und nen Plastikdino (ich wollte nen Schleich Dinosaurier aber die gucken mir noch viel zu böse..). Der Malblock war fällig weil beide grade uuunglaublich viel malen und ich hier grad echt kaum mit Papier nachkomm. Die Werke sind sogar teils echt hübsch anzusehen, wenn auch eben sehr … abstrakt. Dann gabs noch ne Leo Lausemaus Hörspiel CD fürs Rumpelstilzchen weil er dabei echt gut runterkommt wenn er müde ist aber sich nicht selber regulieren und runterbremsen kann (und ich ihn nicht mit der Glotze paralysieren will); außerdem ein neues Vorlesebuch für abends weil er grade sehr an etwas längeren Geschichten interessiert ist und ich die Geschichten in dem einzigen Buch das das aktuell erfüllt echt dämlich finde. Ähm und.. ein Sam Funkgerät. Räusper. Jaaa, ich weiß, laut jeglicher Bewertung in diversen Portalen ist das Teil kompletter Schrott, aber es wird wirklich primär als Rollenspiel-Werkzeug gebraucht (er verwendet sonst längliche Bauklötzchen) und nicht wirklich als funktionierendes Funkgerät. Dass es halt bissl rauscht und man auch was erahnen kann an Übertragung ist mehr so die Kirsche am Eisbecher. Nicht hier am Bild aber auch kürzlich erstanden, ein Notzibuch fürs Rumpel. Er giert total meine Kalender und Blöcke an, und jedesmal wenn er und mein Kalender unbeaufsichtigt im selben Raum sind hab ich ne neue Widmung drin. Das ist zwar schon irgendwie süß, aber wenn dann eine ganze Seite vollgekrakelt ist, auf der ich eigentlich selber noch was entziffern können wollte, mnaja. Folglich hat er nun ein ganz simples Notizbuch in Erwachsenenoptik, auf das er UNSAGBAR stolz ist und schon mehrere Seiten „vollgeschrieben“ hat. Er hat es auch pflichtbewusst abends mit in sein Zimmer genommen und in die Schreibtisch Schublade gelegt.

notizen

So, das wars auch „schon“! Eventuell berichte ich dann noch von den (Miss)Erfolgen mit der Pflegeprodukt-Armee.

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Auf bald,
Hummelchen