Entwicklung · Geburtstag · Steinböckchen

Geschützt: 4 Jahre Steinböckchen

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schnipsel · Steinböckchen

Schnipsel #06 #Steinböckchen

Heute ein paar Kleinigkeiten aus dem Alltag, die in keine Kategorie besser passen als „Schnipsel“.

Bedtime Horrorstory der anderen Art

Gestern verpasste mir der kleine Junge hier den Schreck meines Lebens. Ich bin nicht unglaublich schreckhaft, aber auch bestimmte Dinge reagiere ich heftig, und er hat die Kategorie so treffsicher bedient, dass ich nur so staune. Natürlich werde ich im Mamaalltag ständig „erschreckt“ und reagiere dann auch mit „huch, hast du mich aber erschreckt“, aber…

Es begann damit, dass der Mann im Bad die Kinder fertig machte, einer wurde geduscht. Ich wollte schonmal frische Unterwäsche aus dem Zimmer vom Kleinen besorgen. Sein Schrank steht im Türschatten, also hinter der geöffneten Tür quasi, allerdings nicht komplett an der Wand. Dort steht noch eine Kiste mit Bastelkram aus dem Kindergarten und so Dingen, die sich eben ansammeln. Darauf ein paar Kartons, gefüllt ebenso mit Kram: Schuhe, die bald aber noch nicht jetzt passen, Verkleidungen und Kostüme, Vorhänge zum Wechseln. Und aktuell liegen auch ein paar Schuhe rum, die komplett zu klein sind und in den Keller müssen. Wie auch immer – so sieht das aus:

Ich betrete also das Zimmer, mache die Tür wieder ein wenig zu, um die Schublade öffnen zu können, beuge mich hinunter, nehme ein Paar Socken heraus und…. sterbe. Ich schwöre, ich bin ein paar Millisekunden gestorben, zumindest kann ich mit Sicherheit sagen, dass da kein Herzschlag und keine Gehirnaktivität mehr waren. Denn als ich mit dem Kopf eben runtergebeugt dastehe, schwebt da in meinem Augenwinkel ein Kopf, mit dem Finger vor dem Mund und macht „psst“.

Tot, ungelogen.

Ich brauche brauche ein Sekunde, um wieder zu atmen, knalle die Schublade zu, schreie „OHMEINGOTT“ und nehme einen großen Schritt rückwärts. Mein Herzschlag ist äußerst motiviert wieder zurück, ich veratme und begreife, und renne dann schallend lachend raus. – Steinböckchen hatte sich zwischen die Schrankwand und die Kiste geklemmt, stand mucksmäuschen still ganz an der Wand und war WIRKLICH NICHT zu sehen gewesen.

Der Kleine stand dann da also äußerst verdutzt, und ich brauchte ein paar Augenblicke bis ich allen erklären konnte was denn überhaupt los war, aber dann fanden sie dieses Erlebnis ÄUSSERST WITZIG. (Seither „erschrecken“ sie mich ständig mit „psst“…… )

Ein-Ausladungen

Die andere Geschichte ist eher nervig. Der Kleine hat einen Kumpel im Kindergarten, den er gerne mal besuchen würde. Mir ist das mehr als recht, denn wenn wir Besuch haben zieht der Große die komplette Aufmerksamkeit auf sich und stiehlt dem Steinböckchen die Show, was ich total doof finde, aber auch eben schlecht verhindern kann, da das Steinböckchen eher der ruhige, schüchterne Typ ist. Also wäre das die perfekte Gelegenheit, dass der Kleine seine Freundschaften pflegen könnte. Das andere Kind mag ihn auch und will, dass er kommt. Begleitet waren wir auch schon einige wenige Male dort, der andere zum Geburtstag hier, nur Steinböckchen noch nie alleine dort.

So planten wir vor vielen Wochen, dass er an einem Freitag zu ihm besuchen kommen dürfe. Da hat das Rumpelstilzchen direkt nach dem Kindergarten seinen Musikkurs und ich daher eine Stunde Zeit, um eben noch ein wenig zu bleiben falls er sich nicht gleich alleine traut. Perfekt. Wir hatten das Date ausgemacht, ich wusste, dass auch ein anderer Kumpel der beiden Jungs kommen würde, und dachte mir: toll! Ich hatte keine Bedenken, dass es der anderen Mama zu viel wäre oder so, zum Einen arbeitet sie als Tagesmutter und hat sonst auch immer einige Kinder nachmittags, zum Anderen war es ja ihr Vorschlag gewesen.

Und dann kam besagter Freitag, und mit ihm morgens eine Nachricht, Steinböckchen könne doch nicht kommen, ob wir das verschieben könnten. Begründet wurde das nicht weiter, das andere Kind war dann dort. Ich war genervt, aber was will man machen. Es tat mir unglaublich leid für ihn, es war seine erste Alleine-Einladung, und er war natürlich schrecklich enttäuscht, als ich ihm beim Abholen mitteilte, dass das nun doch nicht klappen würde.

Vom Ersatzdate sagte ich ihm nichts, und das war auch besser so, denn nun lag mein Kind mit seiner Grippe flach, und schon Anfang der Woche war daher klar, dass es nichts werden würde. Auch zum Ersatz-Ersatzdate war er nicht wieder gesund.

Es folgte das Ersatz-Ersatz-Ersatz-Date. Das wäre morgen gewesen. Schon gestern schrieb sie mich an, ob die Jungs nicht zu mir kommen könnten, sie fahren am Wochenende weg und dann könnte sie schon packen in Ruhe. Ich antwortete, dass sie sehr gerne ein anderes Mal auch hier spielen können, aber eben nicht freitags, weil ich da den Großen zum Musikkurs fahren/holen muss (und das ist mir ehrlich zu blöde wenn Besuch hier wäre). „Aha, okay, dann lassen wirs so wie ausgemacht, deiner kommt zu uns.“

Vorhin rief sie nun an. Sie hätte jetzt eine Schulterentzündung und daher könne Steinböckchen nicht kommen. Ach und ihr Viktor* gehe nachmittags zur Julia* spielen, ob ich ihn nicht vorher vom Kindergarten mit nach Hause zu ihr bringen könnte. o_0

Öhm. Ich lehnte ab. Es geht wirklich nicht, schließlich fahre ich ja direkt vom Kindergarten in den Nachbarort zum Kurs (und darf dabei nicht trödeln), und ich müsste extra früher los alle Kids einsammeln, damit sich das überhaupt irgendwie ausgeht. Und angesichts der Situation hatte ich da ernsthaft keine Motivation dafür, nicht mal weil ich jetzt in Schwangerschaftswoche 35 keine spezielle Lust auf Taxidienste hab. Mag sein, dass sie wirklich krank ist, aber ich bin ehrlich genervt und hab auf diese Spielchen jetzt keine Lust mehr, ich fühl mich ein wenig verschaukelt. Ich hab keine Ahnung ob ich dem nächsten Treffen überhaupt noch zustimmen soll oder nicht, vor allem wenn die nächste „Einladung“ gleich mal ein Vorschlag ist, der Viktor könne ja jetzt zu uns kommen. Ach Mann…. :-/

 

Auf bald!

Kind · Organisatorisches · Rumpelstilzchen · Steinböckchen

Roomtour Kinderzimmer

Ich gehöre irgendwie zu den Menschen, die gerne ständig Zimmer umräumen. In den klassischen Nutzräumen habe ich dafür gar nicht so die Möglichkeiten, aaaaaber… die Kinderzimmer. Und dort ist es auch wirklich öfter mal nötig, um die Umgebung ans jeweilige Alter vom Kind anzupassen.

Bisher war es so, dass jeder der beiden sein eigenes Zimmer hatte. In dem stand eben das Bett, die Schränke mit der jeweiligen Kleidung und Spielzeug, das eher zum einen oder anderen passte, aber oft auch immer mal wieder ausgetauscht wurde. Vor Kurzem aber benannten sie den Wunsch, mal im selben Zimmer schlafen zu wollen, und probeweise durfte Steinböckchen samt Bett ins Zimmer vom großen Bruder auswandern. Zu unserem Erstaunen klappte dieser Versuch wirklich gut, und nach einigen Korrekturen (Rumpelstilzchen fand es voll lustig den Bruder morgens recht früh zu wecken und Spielzeit einzuläuten, zu sehr einseitiger Begeisterung) wollten es beide nur noch so.

Tja, hmp. Anfangs wurde ich nicht so recht warm mit der Idee die Zimmereinteilung aufzuweichen. Mein Mann wollte dann sogar das Zimmer vom Kleinen komplett räumen und ein Babyzimmer daraus machen, das finde ich aber gar nicht gut. Wir haben ein (zugegeben, winziges) drittes Zimmerchen direkt am Schlafzimmer dran, das die Vorbesitzer als Kleiderraum nutzten, und ich finde das als Babyzimmer einfach zu perfekt. Außerdem zanken sich die beiden doch so oft, dass ich immer einen Rückzugsort für jeden einzelnen offen halten möchte, das tut ihnen einfach wahnsinnig gut.

Schlafzimmer / Rumpelstilzchens Zimmer / grünes Zimmer

Wie wirs nun genau machen weiß ich nicht, das ist quasi Phase 1 der Zimmer Umgestaltung. Das Bett vom Kleinen und sein Nachttisch sind übersiedelt, ein Spielzeug Regal kam dafür in „sein“ Zimmer. Somit ist nun ein Bereich eher dem Schlafen, und einer dem Spielen zugeordnet. Im Schlafzimmer möchte ich auch mehr Kuschelecken (mit Decken, Kissen, Kuscheltieren) mit Büchern einrichten, sodass das eher zum Rückzug wenn mans ruhig braucht genutzt werden kann. Der Schreibtisch soll da auch drin bleiben. In der kalten Jahreszeit ist diese Trennung auch insofern mega praktisch, als ich das Schlafzimmer eher kühl halten und das Spielzimmer normal heizen kann. Mich hat das sonst schon immer ein wenig genervt nachts runterzukühlen und morgens wieder komplett hoch zu heizen.

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Spielzimmer / Steinböckchens Zimmer / blaues Zimmer

Im Stammzimmer vom Steinböckchen stehen nach wie vor seine Kleiderschränke, und nach anfänglicher Überlegung möchte ich das eigentlich auch so lassen. Klar wäre es zum Wäsche einräumen oder raussuchen einfacher, aber morgens ist es doch manchmal sehr sinnvoll das Anzieh-Prozedere räumlich zu trennen. Es gibt sonst einfach zuviel Gesang, „Popo-Tango“ und „Nackidei“, und auch wenn das ulkig zum Ansehen ist passt das einfach nicht in den Zeitrahmen eines klassischen Arbeitstages. Auch hier ist ein Tischchen, soll aber eher zum Puzzeln, Lego bauen oder spielen genutzt werden als zum Malen.

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Aktuell bestehen noch ein paar Probleme. Nachdem die erste Zeit alles glatt lief ist momentan beim Einschlafen der Wurm drin und die beiden nur am Scheißelkram machen statt zu schlafen. Eigentlich könnte es mir ja „egal“ sein, praktisch ist es das daber nun mal eben nicht, denn am nächsten Tag klingelt der Wecker nicht 45 Minuten später nur weils mal wieder besonders lustig war. Klar könnte mir auch dann egal sein, dass sie mit den Konsequenzen leben müssen, aber… ihr wisst. So läuft das nicht als Mama, und die letzte Tasse Suppe zum Auslöffeln steht immer auf meinem Platz.

Aber wir hoffen dass das vielleicht nur eine Phase ist grade (so wie sie aktuell beide grade eine schreckliche Phase schieben im Wachzustand), und dass es sich irgendwie einpendelt, weil eigentlich finden wir es ganz nett so. Man wird’s sehen.

Und bei euch? Getrennt schlafen oder zusammen? Bis zu welchem Alter ging das gut?  Was habt ihr generell für Erfahrungen damit gemacht, welche Fettnäpfchen warten da auf mich? 😉

Auf bald!

schnipsel · Steinböckchen

Entspannendster Friseurbesuch

Seit drei Wochen schon besucht Rumpelstilzchen die Musikschule, um bei einem Kinderkurs zu Tanz/Gesang/Kunst mitzumachen. Davon gab es ein Projekt im Kindergarten mit einer sehr netten und fähigen Pädagogin, und nun darf er das in Kursform besuchen, was ihn bislang sehr begeistert. Fürs Steinböckchen gibt es erst ab nächstem Jahr die Gelegenheit, er ist noch zu jung. Das bedeutet, dass wir nun Freitags immer eine gute Stunde Exklusivzeit haben, und die wollten wir diese Woche in einen Friseurtermin investieren. Der kleine Strubbelkopf hatte das dringendst nötig, zumal ihn die ständig in die Augen hängenden Haare schon selbst sehr geärgert haben. Praktisch auch, dass unser Friseurladen nur auf der anderen Straßenseite liegt. Also …

Der heutige Tag hatte für uns schon ungeplant früh begonnen, weil der Steinbock-Boy aufs Klo musste, und der Morgen war leider die pure Hölle, jedes Kind legte einen derartigen kompletten Totalaussetzer hin dass Mama dann irgendwann nicht anders konnte als es ihnen gleich zu tun. Kompletter Mega Super Fail. Entsprechend blöde war dann auch der Abschied im Kindergarten (so blöde dass mich die Erzieherin extra eine halbe Stunde später einfach so anrief nur um mir zu sagen dass alles wieder komplett normal wäre. Seufz). Dort hatte man dann ein Auge mehr auf ihn, beschäftigte ihn mehr als sonst und es wurde draußen ausgiebig getobt. Ich bekam ihn mittags mit den Worten „der wird ordentlich ko sein heute!“ übergeben. Nun gut. Auf zum Friseur!

Schnipp, schnapp, schnarch

Nachdem wir Rumpel in der Musikschule abgeliefert hatten gings zum Mama Sohn Event, und ich bekam meinen Schnitt – ich wollte 5cm weniger, sie zeigte mir ca 7-8 ob das noch ok wäre, ich nickte, und es fielen knappe 15 von meinem Kopf. Man kennt das ja, nicht wahr? Brumm. Ich lerne aber auch nie dazu, wenn ich 5 meine muss ich sagen „bloß die untersten Spitzen“, dann ists immer noch genug. Aber egal, sie waren ja eh schon wieder unpraktisch lang gewesen. Dann kam Mr.Vogelnest an die Reihe und ich merkte, dass er sehr häufig gähnte und ins Leere starrte, ich war mir nur nicht sicher ob er jetzt traurig wäre…? Wissend wie doof unser Tag war geh ich also zu ihm hin und streiche ein paar Mal über seine Wange. Urplötzlich schließt er daraufhin die Augen und ZACK schläft er in meiner Hand. O_O

Ich glaube alle im Laden haben ziemlich belämmert geguckt. Das wäre ja noch nie passiert. Okay, der monotone Beruhigungsfön nebenan hatte schon was Einschläferndes, und ja ich wusste dass er wohl erschöpft war, aber das hätte ich dann doch niemals erwartet. Nunja, der Rest des Haarschnittes war sehr einfach, ich wiegte seinen Kopf eben immer so wie es grade benötigt wurde, und ratzfatz war er fertig – so ruhig hatte er noch nie gehalten! Anschließend wurde ihm in der Kinderspielecke ein kleines Lager gebaut, und so warteten wir bis der große Bruder mit dem Musikunterricht fertig und abgeholt war und ebenfalls seinen Haarschnitt bekommen hatte.

Schließlich musste er dann doch noch irgendwann wieder aufwachen und hatte danach uuunglaublich viel neue Energie. Tjaaa, so ein Schläfchen beim Friseur kann halt was!

Auf bald,
Hummelchen

Einkauf · Rumpelstilzchen · Steinböckchen

Hups.

Uuund.. schnapp!

Es gibt ja so einige Läden, die sind für mich seit jeher regelrechte Mausefallen. Ich geh rein, Falle schnappt zu, tschüss Geld. Seufz. Ich weiß, dass das in Papier/Schreibwaren Läden so passiert, Drogerien/Kosmetik sind gefährlich, und Haushalts/Tchibo Kram. Nicht vorbereitet war ich darauf, dass mir das (ohne anwesende Kinder) auch in nem Spielzeugwarengeschäft passieren würde.

Wir handhaben das so, dass es unregelmäßig etwa einmal im Monat eine Kleinigkeit gibt für die Jungs, also im Rahmen von neue Bücher, Schleichfiguren, neue Knete, neue Stifte, so in dem Stil. Es gibt Zeiten, da gibts einfach keinen Bedarf und es entfällt (ich erinnere mich an ein Jahr wo nur Bälle und Feuerwehrmann Sam gefragt waren), aber auch Zeiten wo scheinbar so ein Ruck durch ihr Spielverhalten geht, dass sämtliche alte Sachen völlig unpassend werden, und sie gern mit anderen Dingen spielen wollen. Natürlich ists aber nicht drin mal hopplahopp viel neues Zeug zu kaufen, darum machen wir das dann eher so etappenweise, üblicherweise dann eben einmal pro Monat und knapp im zweistelligen Eurobereich höchstens pro Kind. (Praktischerweise liegen die Geburtstage der Kinder ja so günstig übers Jahr verteilt. Nicht.)

Wie macht ihr das denn so?

Wachstumsschübe sind nicht nur bei Schuhen teuer

Aktuell sind sie aus praktisch allen Büchern „rausgewachsen“, fordern mehr Geschichten-Bücher als solche wo Bilder im Vordergrund stehen. Außerdem basteln und malen sie zur Zeit sehr gern, sodass ich letzten Monat schon einige „Rätsel“-Büchlein angeschafft habe. Was auch immer ein Renner ist sind Rollenspiele aller Art, das heißt Figuren sind komplett angesagt. Da gibts im Kindergarten nen regelrechten Schwarzhandel, wer welche Actionfigur wem ausleiht und so.. eieiei… Themen, die bei den Jungs grad vorkommen sind: die Eiskönigin, Paw Patrol (o.m.G.), Drachenzähmen, Ritter, Superhelden, Wickie und Dorie (das Lieblingstier vom Großen ist der Paletten Doktorfisch, was er jedem exakt so vorträgt, egal ob gefragt oder nicht).

Eigentlich wollte ich also heute nach Wickie Figuren suchen, weil ich da täglich gefühlt drölfzig millionen Mal angeheult werde. Sie sind da recht wenig wählerich ob Plüsch, Plastik oder Holz und ich dachte mir, irgendwas wirds schon geben. Andererseits kannte ich den Laden nicht und hatte nicht allzu hohe Erwartungen, vielleicht eh nur so ein kleiner Ramschladen. Joaa…

Drinnen hats mich mit Frozen-Merchandise erstmal erschlagen, ohne Übertreibung. Viel Mist, aber auch viele echt reizvolle Dinge. Ich hatte circa 20 Mal die Kaufentscheidung auf „vernünftig: nein!“ gelegt, aber überall kam ich ja doch nicht vorbei…

Kaaching!

Im Endeffekt: keine Wickie Figuren, trotzdem fette Beute (sie werden quieken, ich weiß es jetzt schon). Die Knete gibts erst später, aktuell haben wir noch weiche, und die Schleichfiguren kommen ins Osterkörbchen. Über den Rest dürfen sie sich heute freuen: für Raupe ein Olaf, Frozen Bleistifte und Frozen Tattoos, für Rumpel eine Dorie, Paw Patrol Bleistifte und ein Drachenzähmen Quartett (die Verteilung ist natürlich provisorisch, da sie sich grundlegend für gleichen Themen interessieren werden sie noch handeln). Hihi. 😀 #mamaimkindmodus

Dass ich noch Schuhe und Socken kaufen muss, weil sie beide eine Nummer größer brauchen, und der Rumpel ne Ersatzbrille bräuchte (ihr glaubt nicht wie oft die Stammbrille in Reparatur ist und er ne Woche ohne rumläuft #davorwarntniemandey) verdränge ich jetzt. Bis morgen.

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Auf bald,
Hummelchen

emotions · Geschwister · Kindergarten · Rumpelstilzchen · Steinböckchen

Freundschaften

Das Rumpelstilzchen war ja immer schon unglaublich .. wie soll ich sagen? Sozial, extravertiert, an anderen sehr interessiert. Mich überrascht das in  positiver Weise, weil er da so ganz anders ist als ich und ich nicht zu hoffen gewagt habe dass mein Kind das halt mal einfach nicht erbt. Ich war schon als kleines Kind extrem schüchtern und zurückgezogen, konnte im Kindergarten die Gesellschaft (mehrerer) Kinder kaum ertragen. Aber nicht so mein Rumpel, der am Liebsten dort ist wo viel Trubel und viele Menschen sind.

Das wirkt sich natürlich auch auf seine Freundschaften aus. Er findet unglaublich schnell Anschluss, quatscht jeden direkt an (auch Fremde auf der Straße, die werden regelrecht verhört was sie grade machen und wieso und wie sie heißen und wo sie wohnen und warum sie „so“ einen Hut aufhaben..) und kann sich auch meist schnell in Grüppchen einklinken, auch (oder grade wenn) die Kinder deutlich älter sind als er. Ich finde das ganz wunderbar!

So kam es dann dass seine ersten besten Freunde im Kindergarten Sechsjährige mit „Schulanfänger“ Status waren. Es ist wirklich erstaunlich welche Zuneigung da in beide Richtungen bestand, einmal waren wir vor Kurzem Einkaufen und die beiden lagen sich geschlagene 5 Minuten einfach nur in den Armen und waren nicht voneinander weg zu bewegen. Und nein, das war nicht nach Einschulung, sondern in einer ganz normalen Woche in der sie sich ohnehin täglich sahen. Entsprechend schlimm war es für Rumpel sie gehen zu lassen. Am Abend vorm neuen Kindergartenjahr lag er schluchzend im Bett. „Meine allerbesten Freunde sind weg und dann hab ich nur noch den Schlumpi [das ist Raupes Spitzname hier] und der darf dann beim Essen nie bei mir sein!“ Es hat mir richtig weh getan, ihn so zu sehen, aber ich weiß auch noch was: das waren nicht seine einzigen besten Freunde. Es waren bestimmt seine ersten, und sicher auch die ALLERbesten, aber es gibt noch andere dicke Freunde, sodass er sicher nicht verloren dastehen würde im neuen Jahr. Nachdem ich ihm versprochen habe, dass wir bestimmt mal ein Treffen mit den beiden ausmachen können war er etwas ruhiger.

Außerdem wissen wir mittlerweile, dass die Raupe in die selbe Gruppe kommen wird. Ich habe lange mit mir gehadert, Vor- und Nachteile abgewogen. Schließlich hat dann der organisatorische Aspekt das Rennen entschieden: nur die Rumpelgruppe hat gemischte Öffnungszeiten. Eine andere hat nur „normale“ (also bis 12Uhr und an 2 Tagen auch 2 Std. Nachmittags), die andere nur verlängerte (also von 7.15-13.45). Jetzt ist es halt nicht so, dass ich gut vorausplanen kann welche Zeiten in Zukunft die besten sind, da ich nach wie vor auf Suche nach Nachmittagsbetreuung bin. Und je nachdem wen wir für wie viele Stunden finden macht es Sinn, die Jungs schon um 12 abholen zu  lassen. (Es gibt da so „Stufen“ und bis 50Std pro Monat zahlt man den ersten Fixbetrag. Wär natürlich doof dann viel weniger Stunden zu buchen und trotzdem im Kindergarten nen höheren Betrag zu zahlen.) Da ich das alles aber halt noch nicht weiß brauch ich größtmögliche Planungsfreiheit, und einen Gruppenwechsel möchte ich den beiden ersparen.

Ich sehe aber schon, dass die Jungs recht unterschiedlich sind, ganz andere Bedürfnisse haben und es sicher schön wäre, wenn sie den Vormittag nicht auch aufeinander kleben müssten. Der Große stiehlt gern die Show, kann das Rampenlicht nicht gut teilen. Der Kleine ist aber ein süßer tapsiger Drops und sichert sich die Zuneigung auch wenn er gar nicht so viel dafür „tun“ muss. Ich kann mir schon vorstellen dass das viel Nährboden für Eifersüchteleien gibt. Andererseits sind sie wirklich so dicke miteinander, dass es mich oft erstaunt. Klar, sie streiten wie die Kesselflicker, wissen haargenau welchen Knopf sie beim anderen drücken müssen damit es komplett eskaliert, aber die meiste Zeit sind sie unzertrennlich, lieben sich innig und können nicht ohne den anderen. Auch im Kindergarten sind die Gruppen offen (nur die kleine von der Raupe nicht, er kann also nicht selber besuchen gehen), und meist klebt auch da Rumpelstilzchen nur an seinem Bruder und ist immer grummelig wenn er zu Programmpunkten wieder raus soll. Insofern ist es vielleicht gar keine schlechte Entscheidung. Außerdem kriegen wir dann nur die Virenkonzentration von einer Gruppe ab! (Haha.)

Aber so Freundschaften sind halt auch ein tolles Übungsfeld. Rumpel saugt das regelrecht in sich auf und ist sehr empfänglich für Erklärungen und Diskussionen. Er liebt soziale Belange, aber man merkt auch dass es ihn viel „kostet“, er steckt viel Energie und Überlegung da rein, und als grundsätzlich ängstlicher Typ entstehen da viele Zweifel. So erst kürzlich diese Unterhaltung.
„Ich hab mit dem Ivan einen groooßen Turm gebaut, der war toll! Und dann hat die Katrin den Turm vom Ivan kaputt gemacht, aber nicht absichtlich, die hat das nicht gewusst dass der Turm wem gehört. Und dann hat der Ivan gesagt ich soll den Turm von der Katrin kaputt machen, und dann hab ich den Turm auch umgeschubst. Weil die ja unseren Turm kaputt gemacht hat!“ – „Und wie hast du dich dabei gefühlt, als du den Turm kaputt gemacht hast? War das ein schönes Gefühl oder ein doofes?“ – „Eigentlich .. nicht so schön. Aber, aber.. der Ivan hat gesagt ich soll das machen!“ – „Naja, du könntest ja trotzdem entscheiden dass du das nicht machen willst, wenns dir eigentlich gar nicht gefällt.“ – „Aber der ist schon Schulanfänger!!“ – „Siehste, so ein Großer kann das bestimmt selber mit der Katrin ausmachen wenn er sich grad über sie ärgert.“ – „Ja.. also wenn ich mal Schulanfänger bin dann mach ich sowas nicht!“ – „Das hat ja jetzt nichts mit Schulanfänger zu tun, du kannst das auch jetzt schon so machen und üben.“ – „Hat das der Johann auch vorher immer geübt?“ – „Na ganz gestimmt. Und was könnte man nun machen statt Turm umschubsen?“ – „Ich will sagen: ‚Nein, Katrin, das darfst du nicht! Das ist mein Turm den sollst du nicht kaputt machen!‘ Gell Mama, und dann muss sie unseren Turm in Ruhe lassen!“

Solche Gespräche gibts grade viele, und ich sehe wie viele Gedanken er sich macht und wie er sich (oft) bemüht das dann auch umzusetzen. Bei der Raupe haben wir da noch ein bissel Weg vor uns. Der würde – sobald keiner hinguckt – Katrin irgendwas über die Rübe ziehen… -.-

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Auf bald,
Hummelchen

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