Rumpelstilzchen · Wachstumsschub

Humpelstilzchen

Ach mein Großer, du bereitest mir grade mehr Adrenalinstöße als mir lieb ist…

Ich vermute mal dass es auch ein wenig damit zu tun hat, dass er sehr viel in kurzer Zeit gewachsen ist. Zu seinem Geburtstag war er grade 100cm groß, über den Winter ist er praktisch keinen Millimeter gewachsen, und nun ist er (je nach Tageszeit) 104 bzw 105cm groß. Das ist schon viel Unterschied, finden wir! Und das merkt man ihm auch leider nicht nur an der neuen Kleidergröße an.

Wenn man ihn so beschreiben müsste, körperlich/motorisch, dann fällt sofort einiges auf. Er ist sehr schnell und sehr ausdauernd, ein kleiner Flitzebogen. Allerdings ist er nicht wirklich geschickt und auch nicht stark. (Vor allem im Vergleich mit dem Bruder fällt das so waaahnsinnig auf, denn der ist das komplette Gegenteil!) Das bedeutet, dass du viel und lange und schnell laufen kannst, aber beim Klettern einfach recht ungelenk bist. Ich habe schon den Eindruck dass das in letzter Zeit deutlich besser wurde. Nur dein Gang ist grade sehr.. latschig-hampelig. Halt ganz so als wüsstest du die gewachsenen Füße noch nicht zu verwenden, als hättest du Schwimmflossen an. Du trampelst fest auf, drehst die Füße leicht nach außen.. es sieht einfach mega ungeschickt aus. Wenigstens traust du dir grade viel mehr zu, vor allem seit wir zum Kinderturnen gehen. Und das finde ich sehr gut! Eigentlich …

Uneigentlich bist du immer noch eher tollpatschig, du schaffst es ganz fürchterlich hinzufallen, runterzufallen, zu stolpern, das Gleichgewicht zu verlieren, und und und.. So zieren dich bereits etliche Narben, die dir wohl immer erhalten bleiben werden. Da ist die Narbe unterm Kinn, die allerdings nicht sehr auffällt. Da bist du einfach im Laufen daheim gestolpert und so zielgenau auf eine Fliesen/Fugenkante gefallen dass du dir eine ordentliche Wunde reingeschlagen hast, die beim Arzt geklebt werden musste, da aber auch einiges an Haut weggeschürft war bleibt da eine Narbe. Mehr ins Auge fällt die Narbe in deiner rechten Augenbraue… -.- Da bist du im Kindergarten wohl irgendwie angerannt worden, hingefallen, und da du scheinbar immer aufs Gesicht fallen musst (verwende doch mal deine Hände mannometer!!) hast du dir den Rand vom Brillenglas so reingeschlagen dass da ein Schnitt war. Es hat nicht arg geblutet und war nicht SEHR tief, und da es so mitten in den Augenbrauen war bin ich nicht mit dir kleben gefahren. War vielleicht eine falsche Entscheidung, weiß nicht, jedenfalls ist da eben noch immer eine sichtbare Narbe, in der eben keine Häärchen mehr wachsen. Seufz.

Letzten Sonntag dann durften sie vorm großen Elternbett mit ihren Duplo Steinen spielen, weil Mama und Papa um 6 noch nicht so motiviert waren aufzustehen. Da lagen also die Steine am Boden, und die Jungs sind immer mal wieder aufs Bett und wieder runter. Und natürlich guckten sie übers Fußende. Und wie sollte es anders sein, Rumpel lehnt sich drüber und fliegt volle Möhre Kopf voran vom Bett, auf die Legosteine drauf. Wir sind mächtig erschrocken, er hat fürchterlich aufgeschrieen und gekreischt, aber es ist nichts „Schlimmes“ passiert, obwohl er sich einen Stein regelrecht auf die Stirn tätowiert hat. :‘-( Wir hatten ihn dann noch genau im Blick, waren auch hellhörig ob er danach noch über Kopfschmerzen klagt oder so, aber da kam glücklicherweise nichts. (Nen harten Schädel hat er, das wissen wir ja. Hust.)

Die nächste Aktion kam dann auch gleich gestern. Er klettert, wie sie es leider dauernd tun, über ihre Stühl und den Spielzeugtisch. Ich hab grad nicht hingesehen, weiß also nicht wie genau es passiert ist, aber plötzlich wirft es ihn mit Karacho runter, NATÜRLICH aufs Gesicht (wie zum Henker macht er das immer???). Die Brille lag komplett verbogen daneben (scheinbar hat sies überlebt, wie auch immer), er hatte vom Nasen-Steg oder wie man das Teil nennt sofort nen roten Bluterguss zwischen Auge und Nasenwurzel und am Wangenknochen (aua, aua, aua) eine fiese Schürf-Prellung, die gleich angeschwollen und sehr rot war. Mit Müh und Not konnte ich ein paar Minuten Coolpack draufhalten (er HASST das ganz furchtbar), sodass die schlimmste Schwellung schnell weg war. Geblutet hats de facto kaum, und sieht auch heute schon wieder viel besser aus, trotzdem sagt er beim Essen dass ihm die Backe weh tut. 😦

dav

Am Bild oben sieht man die aktuelle Blessur und die Augenbrauen-Narbe.. Ich hoffe dass das kleine Kamikaze Kind bald wieder ein besseres Körpergefühl hat, das ist grade echt nicht so schön..

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Auf bald,
Hummelchen

 

Baby · Beziehung · Entwicklung · Rumpelstilzchen · Wachstumsschub

„Phasen“-Ende??

Pssscccht, das sag ich nur ganz, ganz leise!! Also… ich glaube, diese 3-monatige „Phase“ neigt sich dem Ende, oder ist sogar vorbei.

Seit gut einer Woche, fast schon 2 hab ich hier wieder ein relativ mehr oder weniger sowas wie ausgeglichenes Baby. Er gackert viel, ist gut gelaunt, wach, fit, und den ganzen Tag mit irgendwas beschäftigt. Er strahle und freut sich, spielt mit seinen Spielsachen, den Katzen und ist guter Dinge.

Vor knapp 2 Wochen war das noch anders. Da war ein Montag, an dem ich fast durchgedreht wäre. Ohne Scheiß jetzt, ich war so derb am Ende, ich wusste gar nicht mehr wohin mit meiner Enttäuschung, Verzweiflung, Wut, Machtlosigkeit und Hilflosigkeit. Keiner konnte mir natürlich sagen was er hat, was ihn stört, was ich besser machen könnte oder wann zum Geier mal wieder schöne Zeiten kommen. Und man wieder … naja, sowas wie Spaß und Freude am generellen Mamasein hat. Beides ging mir nämlich unterwegs gewaltig flöten. 😦

Zusätzlich dazu, dass ich ja keine Vorort-Hilfe hab, half mir auch die Hilfe bei den Schwiegers wenig. Also, das Baby hinbringen und dort bespaßen lassen. Dort hatte er meist ausgezeichnete Laune, aber es gab generell 2 Möglichkeiten: entweder ich bin mit dabei und mit Händen und Füßen beschäftigt den Hund zu beschäftigen, und das Baby am Arm zu halten (wir erinnern uns, dass er dort wegen Hund nicht am Boden krabbeln kann) dem es bei mir aber sowas von gewaltig zu fade war. Oder aber, die Oma (wahlweise Opa) hat ihn alleine bespaßt – gefiel ihm super, Pause für Mama und Papa. Ich weiß auch nicht, warum mir DAS so wenig geholfen hat. Ich war dort zwar super entspannt, aber sobald wir daheim die ersten Kreischphasen hatten war ich genau so auf 180 und hatte keinen Bock mehr auf den ganzen Mist. Ja, verzeiht, aber genau das hab ich mir gedacht. „Ich will nicht mehr“ war mein häufigster Gedanke.

Vermutlich war das Abgeben nur deswegen so wenig hilfreich, weil es mir persönlich ja erst wieder kein Erfolgserlebnis mit meinem Baby gebracht hat. Bei mir war er nur anstrengend, unzufrieden. Hat mich angekreischt, wollte nur auf den Arm, aber dort nicht bleiben, wurde aber hysterisch sobald er den Boden berührt. Nichts, aber auch gar nichts hat geholfen (außer rausgehen, was mir nicht 24/7 möglich ist). Er war eine ständige Dauerrückmeldung, wie kacke ich bin. Und das hat mir einfach schwer zugesetzt. Wenn er dann abends im Bett lag hab ich oft geheult, weil ich ihn doch so liebe und so gern schöne Zeit mit ihm hätte, und nicht nur ständig den Gedanken, wie sehr er mich nervt. Ich hab mich scheiße gefühlt, weil ich meinem Baby nicht das geben kann was ich will, weil mein Baby mir nicht das geben kann was ich brauche, und weil wir uns selbst den ganzen Tag vermutlich nur aufn Keks gehen. 😦

Und dann kam dieser Tag, an dem ich abends zusammengeklappt bin. Schon tagsüber war ich nur am Heulen, recht lieblos zum Baby (ich war nicht „böse“, aber ich hab ihn auch nicht so „bekümmert“ die ganze Zeit.. heult er halt mal, ich kanns ja eh nicht ändern. Meine Gedanken waren sehr negativ und sarkastisch und haben mir rückblickend sehr weh getan..), hab selbst nichts auf die Reihe gekriegt, vom Zähneputzen morgens über Haushalt, und war körperlich völlig erschöpft und übermüdet. Schlichtweg, eben am Ende.

Tags darauf war das Kind wie ausgewechselt. Es war wie immer morgens extrem müde, denn unser Dilemma, das zu frühe Aufwachen und nicht mehr Einschlafen, resultierend in massiver Müdigkeit und Übellaunigkeit, bestand ja nach wie vor. Aber nach dem ersten Vormittagsschlaf hatte ich in der Regel wieder *mein* Baby. Das, an das ich mich kaum noch erinnern konnte. Schwierige Stunden tagsüber kamen immer wieder, wurden aber weniger und kürzer. Erstaunlich, wie viel mehr Ruhe und Geduld man mit einem motzigen Baby hat, wenn man nicht konstant zum Zerreißen angespannt ist!

Vor ein paar Tagen dann noch eine Wendung. Normalerweise haben wir ihn so gegen 20Uhr ins Bett gebracht, merkten aber oft, dass er schon deutlich vorher sehr quängelig wurde. Da er aber in der Regel zwischen 5 und 6 Uhr morgens die Nacht für beendet erklärt hatte, hab ich mich einfach nicht getraut ihn eher hinzulegen, hatte Schiss dass er dann noch früher wach wird, und es mir damit noch schlechter gehen würde. Aber dann kam der Punkt, an dem ich mir dachte: hey, wenn du selber schon hundemüde bist, hast du vielleicht nicht gleich ein raunziges Baby das um 5h 300% Bespaßung braucht, und du darfst dir zittrig deinen einzigen Tageskaffee in Ruhe einwerfen. Also einfach mal versucht, und… siehe da: wenn wir ihn um 19Uhr hinlegen schläft er wieder bis knapp 7Uhr, manchmal sogar am Stück!? Ja, also… versteh das wer will. Ich kapiers nicht, nehms aber mit Kusshand!!

Was uns natürlich immer noch plagt, ist der Backenzahn. An insgesamt 3 Stellen ist das Zahnfleisch leicht geschwollen und gerötet, so richtig schieben tut aber nur der erste Backenzahn rechts unten. Das tut er nun schon knapp 3 Wochen, aber zur Zeit gehts wohl ans Eingemachte. Richtig dick ist die Stelle, knubbelig, ich glaube, viel fehlt da nicht mehr. Sehen kann ich nix, fühlen kaum, er reagiert da äußerst energisch wenn ich Anstalten mache reinzulinsen oder gar zu -tatschen! Momentan stört ihn seine Zunge extrem, ständig streckt er sie raus und grabbelt sich mit Fingern und Händen daran und/oder im Mund um – Zeichen genug, dass da was vorgeht. Ich bin ja schon gespannt, rechne in etwa einer Woche mit dem Durchbruch…

Warum jetzt nun eigentlich monatelang Phasenzeit war, weiß ich nicht. Das, was da am Montag endete, war wohl definitiv ein Schub. So kenn ichs von ihm, nur der Übergang war so fließend, weil er ja extrem anstrengend war. Ein sehr hübsches Geschenk hat uns der Schub allerdings gemacht: einen riesen Fortschritt in der Sprache! Bisher war er daran äußerst wenig interessiert, und nun, nachdem er plötzlich doch noch zu brabbeln begonnen hat, kommt nun „Mama!“. Erst war ich mir gar nicht sicher, ob er überhaupt mich damit meint, aber mittlerweile hab ich wirklich viele Situationen gehabt, wo es augenscheinlich war. Meistens ist es eine Aufforderung, ein Bedürfnis zu befriedigen. Wenn beim Essen der Löffel nicht schnell genug kommt dann hör ich ein hetzendes „MAMA!“ („jetz aber mal hopp hier!“), und wenn er verzweifelt und müde ist krabbelt er zu mir, stellt sich an mir hoch und jammert „Mamamamamaaaa..!“ („so tu doch mal endlich was!“). Manchmal kommt er auch nur zu mir und ruft mir ein „Mama!!“ („Hallo!“) entgegen. Zuckersüß, in allen Fällen. Ich schmelze dahin…. Er sagt das übrigens nicht, wenn er von Papa was will. „Papa“ sagt er noch nicht so zielgerichtet. Oft hör ich etwas, das so ähnlich klingt „bwabwabwaa“, aber er macht es mehr so, dass der Eindruck entsteht er würde ihn suchen.. Nicht erstaunlich, dass er damit nach seinem Urlaub begonnen hat.

Wunderschön finde ich auch, dass er „Ich hab dich lieb!“ versteht. Also, ob er die Bedeutung versteht weiß ich natürlich nicht, aber offensichtlich interpretiert er es als etwas schönes, lächelt und grinst immer wenn ichs zu ihm sag und freut sich sichtlich. *herzklopfen*

Ein paar komische Phasen-Features haben wir behalten: er darf mich beispielsweise nicht sehen, wenn er grade ruhig vor sich hinspielt. Sobald er mich entdeckt (im Schlimmstfall wie ich mich gar von ihm entferne!!) heult er auf, krabbelt mir nach und will aufn Arm. Wenn er mich aber gar nicht sieht, ist er friedlich… Eher selten, dass er dann mal herumkrabbelt um mich zu suchen. Also schleiche ich durch die Wohnung, Deckungen nutzend, wenn ich mal Hausarbeit erledigen will… *kicher*

So, das wars erstmal als Update. Auch wenn MrMini grade ein zuckersüßes Schnuckelbaby ist, hängen hier grade einige andere Dinge schief, und mich plagen unschöne Zukunftsängste (die Schwangerschaftshormone machen das auch nicht grad besser).. Oft ist mir daher gar nicht nach bloggen, aber ich hoffe doch, dass sich der Allgemeinzustand mal so ganz *allgemein* bessert… 😉

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Auf bald,
Hummelchen

 

Entwicklung · Rumpelstilzchen · Wachstumsschub

Unser erster Wachstumsschub

… begann am Donnerstag, dem 6.12. – ein relativ unpassendes Nikolausgeschenk! 😉

Unser Baby war da 5+2 Wochen alt, bzw. 4+5 wenn man nach ET geht (was man dabei ja soll). Es dauerte dann ziemlich genau eine Woche, bis es wieder entspannter wurde. Dazwischen bin ich schon fast „vom Glauben abgefallen“ und dachte, das ist jetzt also Status quo, ich leg mich dann am Besten gleich in die Biomülltonne.

Ich hab vorab nicht soo viel von diesen „Schüben“ gehalten, bzw. der Theorie dahinter, aber zumindest für den ersten scheints gestimmt zu haben. Er war auffällig quengelig, einfach scheinbar mit allem unzufrieden, hat ständig nach Fläschchen/Brust verlangt und dann aber schlecht getrunken – hätte ich nur gestillt hätte ich mir bestimmt Sorgen gemacht ihn nicht satt zu bekommen, tatsächlich hat er aber zusammengerechnet übern Tag WENIGER getrunken – dafür die Woche darauf dann mehr, hat Mutter Natur also schon ganz clever eingerichtet, dass dann wenn er mehr braucht durch das ständige Trinkenwollen vorher mehr Milch da ist..

Ähnlich schlecht wars auch nachts. Eigentlich haben wir mittlerweile einen wunderbaren Rhythmus: innerhalb von 8 Stunden Nacht wird er meist nur einmal wach, ist dann etwa eine gute Stunde wach und dann wird wieder geschlafen. Oft fällt ihm das Einschlafen dann etwas schwer, aber gelingt doch so nach etwa 30 Minuten, je nachdem ob er Spucken muss oder gar Schluckauf hat. Er schläft mittlerweile auch nicht mehr zwischen uns im Bett, sondern im Beistellbettchen, was für uns viel angenehmer ist, weil wir einfach viel mehr Platz haben und auch mal wieder zusammen kuscheln können. Jedenfalls, im Schub wars damit nix, auch neben mir wollte er nicht schlafen, es ging ausschließlich IN meinem Arm – der dann morgens entsprechend bleiern und schmerzend war (vom Nacken bis in den Rücken und den Arm entlang, eine Aua-Zone).

Naja, und die verbleibende Wachzeit war auch einfach nur doof. Alles doof. Spielen, Kuscheln, Wickeln sowieso, die Massage mochte er auch nicht mehr, und wehe man wollte ihn im Gesicht eincremen – Gequietsche bis zum Tinnitus. An vielen Tagen war ich abends einfach nur noch froh ihn mal dem Papa in den Arm drücken zu können, und mich ne halbe Stunde im Bad bei geschlossener Tür zu verstecken.

Glücklicherweise ging er auch wieder zu Ende. So deutlich wie der Schub war, so wenig sprunghaft war die Entwicklung, das ging eher kontinuierlich finde ich. Was aber auffällt: er kuschelt sich nun von selbst mehr an, er schaut Gegenständen (oder meinen Fingern) hinterher, er LIEBT ORANGE (er starrt mit Vorliebe, auch mal 15min am Stück ohne andere Ablenkung, die orange Wand im Wohnzimmer an, grinst dabei sogar o.O), er grinst viel öfter bewusst (also wach, mit offenen Augen), und teilweise auch so dass es als Reaktion auf etwas zu erkennen ist (abknutschen, Singen, orange, …), er kann besser/schneller aufstoßen („Böörpies“ hier genannt), und er spuckt nicht mehr GANZ so viel (also, nicht jedes Mal, und nicht immer gleich 3 Schwälle). Er macht auch viel mehr Laute, gurrend, oder öh-öh-öh *hach*. Außerdem finde ich, er singt mit mir mit – wenn ich singe, macht er langgezogene Laute, das klingt sooo schnuffelsüß!! Er weint auch mittlerweile unterschiedlich: da gibts „Mama/Hunger“ (klingt für mich gleich, zeternd, laut, extrem unzufrieden und hochdramatisch), „aua“ (kreischend, spitz, quietschend, Tinnitus-fördernd), „langweilig“ (klingt sehr ähnlich wie zufriedene Laute zu Beginn, also so als würde er plaudern – merke ich aber mit der Zeit immer schneller wenns umschlägt) und „ärgern“ (klingt wie schimpfende, motzende kurze tiefe Rufe – sehr häufig und fast ausschließlich bei Schluckauf).

Was sich leider nicht gebessert hat ist die Verdauung: er leidet nach wie vor leicht unter Verstopfung, Wasser dazwischen nimmt er hochdramatisch nicht an (er würgt und hustet und schüttelt sich sobald ein Tropfen im  Mund ist!), und wir müssen ihm oft verwässerte Fläschchen geben, damit was „geht“. Haben nun auch von der HIPP pre auf die Combiotik Variante umgestellt, die wohl bissl mehr Milchzucker hat, was die Situation leicht gebessert hat, aber nicht bis zum zufriedenstellend. 😦 Nervig ist dann, wenn er Bauchweh hat, und sich so anstrengen muss, offenbar Schmerzen hat… Äußerst unspaßig! Bei nächsten Arzttermin im Januar werd ich dann fragen, obs nicht noch was besser wirkendes gibt, das man dann mal geben kann wenn er 2,3 Tage nicht konnte…

Ansonsten gehts uns aber gut. Wir waren nach dem Schub sehr viel unterwegs, daher so arg still hier. Es geht uns auch so gut, dass ich backen konnte (!!!), meine Beine sind wieder enthaart, und ich kann gelegentlich Nägel lackieren – na wenn das nix is!!

Aber nun wünsche ich abschließend noch allen FROHE WEIHNACHTEN!

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Auf bald,
Hummelchen