[Rezept] Feldsalat Pesto

Normalerweise kann ich ja nie über Rezepte bloggen, weil sie meist aus Kochbüchern sind. Das hier ist aber frei Schnauze entstanden, und weil ich es absolut geil fand muss ichs schnell notieren…

Eine Trillion Portionen (ich schätze 3×4 Personen) benötigt:

  • Packung Feldsalat (150g?)
  • 3 Handvoll Erbsen
  • 1 Handvoll Cashews
  • 1 Handvoll Mandeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/4 Limette(nsaft)
  • Salz, Pfeffer
  • einige EL Olivenöl (einfach nach Konsistenz gehen)

Die Zubereitung ist denkbar einfach – alles schön lange mit dem Pürierstab oder besser geeigneten Hochleistungs-Zermantsch-Maschine bearbeiten.. Mmmhhh….

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Auf bald,
Hummelchen

2 1/4 Jahre Rumpelstilzchen

Aus meinem Kleinkind wird immer mehr Kind, und das merke ich jeden Tag aufs Neue – und wie toll das ist!!

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Du bist ein sehr aufgeweckter, neugieriger und wissbegieriger kleiner Junge geworden – nichts entgeht dir so schnell, und du möchtest alles wissen und überall dabei sein. Du fühlst dich im Zentrum am Wohlsten, genießt jede Aufmerksamkeit und den Trubel. Mitten im Scheinwerfer ist der Lieblingsort. Du möchtest, dass sich alle dir zuwenden, dir zusehen, mit dir zu tun haben. Daher redest du eigentlich ohne Punkt und Komma und ohne Luft zu holen, um dir Zuwendung und Aufmerksamkeit zu sichern.

Du sprichst immer mehr, lernst täglich viele neue Wörter, sagst alles nach und fragst wenn du etwas nicht kennst. Nach wie vor sprichst du sehr deutlich, auch andere verstehen meist was du sagst (außer natürlich du verwendest so Spezialworte wie Bimbamba oder Bitata, einige babyhafte Ausdrücke hast du dir behalten, das sind eben unsere Insider), und auch in der Kita wirst du dafür gelobt. Man muss sehr aufpassen, was man in deiner Gegenwart sagt! Du verstehst auch wahnsinnig viel, wenn man dich mit einer umfangreicheren Erklärung losschickt etwas zu tun klappt das oft. Grammatik interessiert dich allerdings gar nicht, du brabbelst drauf los wies dir grad in den Sinn kommt. Die Vergangenheitsform bildest du sehr kreativ “Rumpelstilzchen hinlaufet,” beispielsweise; immer mit -et hinten dran. Oft sprichst du von dir in 3. Person, immer öfter aber verwendest du “ich”, meist wenn du etwas willst. Es ist sehr praktisch dass du dich besser mitteilen kannst. “Rumpelstilzchen will Joghurt haben, das Essen nicht gut schmecket.” (Leider ein oft gehörter Satz!) Deine Sätze und Erzählungen werden auch immer länger. Es ist dir unglaublich wichtig gehört zu werden, und natürlich dass deine Forderungen etwas bewirken. Zu diesem Zweck kannst du denselben Satz wie eine hängende Platte tausendmal wie ein Wasserfall losschwallern, bis einem die Ohren glühen. Es gibt nur selten Momente, in denen du grade nichts sagst, meist kommentierst du alles was du tust, siehst, willst oder dir sonstwie grade in den Sinn kommt.

Oft bist du dabei sehr altklug. Das ist deine Art, und bringt eigentlich alle immer zum Lachen. Du tust sehr weise und wissend, maßregelst oft den kleinen Bruder (und auch Kinder in der Kita), wenn sie etwas tun und du weißt dass sie das nicht sollten. (Ich gebe zu dass das oft praktisch ist um darauf aufmerksam zu werden wenn der kleine Bruder Unsinn anstellt…) Wenn man dir etwas erklärt hat dann gibst du die Erklärungen wahnsinnig gerne wieder, bei jeder Gelegenheit.

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Nach wie vor bist du ein Entertainer, auch in der Kita bist du eigentlich der Dreh- und Angelpunkt im Stuhlkreis, du weißt zu Allem etwas und ohne dich meinten deine Erzieherinnen wäre es oft beinahe langweilig. Du bist ständig fokussiert und springst ins Geschehen und oft bist du dabei (unfreiwillig?) komisch. Du hast eine goldige Art von Humor, die dir wohl nicht wirklich bewusst ist, klopfst öfter trockene Sprüche. Du gehst sehr gern auf Menschen zu, winkst oder grüßt Leute/n, und beginnst Gespräche. Bei Fremden brauchst du manchmal einige Minuten um aufzutauen, aber dann bist du zu ihnen genauso herzlich.

Immer noch bist du sehr fürsorglich und kümmerst dich gern um andere. Auch wenn du mit deinem Bruder tausendmal zankst jeden Tag, kommst du sofort trösten wenn er weint, und begrüßt ihn überschwänglich wenn wir dich abholen (“Umpa vermisset!”). Wenn Mama schlimme Kopfschmerzen hat und dich bittet leise zu sein klappt das oft sehr gut. Wenn du merkst dass es jemandem nicht gut geht kommst du streicheln, küssen, trösten und kuscheln. – Und das, obwohl du sonst überhaupt kein großer Kuschler mehr bist, und dir Körperkontakt meist nicht viel gibt (immer nur sekundenweise).IMG_20141122_150129

Bitte, Danke(schön), Gesundheit und Guten Appetit verwendest du bei jeder passenden Gelegenheit. Ja, da bin ich stolz drauf. Es ist für dich selbstverständlich, obwohl wir nie gesagt haben “und wie sagt man dann?”.

Dass du ein toller Schläfer bist brauch ich ja nicht mehr zu erwähnen. Neu ist, dass du jetzt immer mit Decke statt Schlafsack schläfst, das war längst überfällig. Gern möchten wir auch dein Gitterbett in ein normales Bett umbauen, wir wissen nur noch nicht wie wir das mit den Katzen organisieren (die nämlich bei geschlossenem Treppenschutz, der ja Voraussetzung ist wenn du aus dem Bett aufstehen und rauslaufen könntest, zwar nach oben aber nicht mehr nach unten kommen und dann ohne Katzenklo festsitzen würden… mäh).IMG_20141120_150643

Essen war und ist allerdings grade ein großes Problem. Du isst zur Zeit eher wenig, sehr wählerisch und oft schmecken dir auch deine Lieblingsspeisen nicht mehr. Es gibt nur weniges, das immer geht: Käse, Banane, Joghurt(gläschen), Fisch, Spätzle, Müsli, Ei. Das wars dann eigentlich. Gelegentlich kommen andere Obstsorten dazu, mal Nudeln (oft aber auch gar nicht), oft Brot und Kartoffeln, Gemüse sonst aber überhaupt nicht. Was natürlich eh immer geht sind Kekse und so Kram…. Ist grad echt nicht sehr leicht mit dir.

Du bist 93,5cm groß (bist also in nur 3 Monaten knapp 5cm gewachsen!?) und wiegst gute 14kg. Größe 92 wird immer knapper, geht aber noch gut da du recht schlank bist. Nach wie vor müssen wir Augen abkleben, aber nur noch eine Stunde täglich, Seite abwechselnd. Erträgst du tapfer. Da sich deine Sicht bis zum letzten Termin schon deutlich gebessert hat hoffen wir dass wirs beim nächsten Termin ganz erlassen bekommen.

Deine Lieblingstiere sind Pferde, Katzen, Schnecken, Vögel und Schmetterlinge.

Am Liebsten spielst du in deiner Küche, mit Autos, mit Bällen, dem Puky und dem Lauflernwagen deines Bruders. Du malst und bastelst/schneidest sehr gerne. Du liebst von Mama genähte Kleidung oder von Uroma gestrickte Pullis und wertschätzt das sehr.

Was du magst: Tiere, mit Mama putzen oder kochen oder Sport machen, zum Bäcker oder Einkaufen gehen, Bewegung und Toben, Kissenschlachten, Schnee(schippen), Honigmilch, deinen Schnuller, deine Erzieherinnen, Besuch haben, Geschenke bekommen, Schuhe und Accessoires, Musik, Tanzen und Singen, Biene Maja, Papa Pinguin, Oma & Opa

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Was du nicht magst: Haare waschen, Zähne putzen, Gesicht waschen, Eincremen, aufstehen (Morgenmuffel deluxe!!), Spielsachen teilen (vor allem dein “Nachtgespensti” darf keiner anfassen)

Es ist grade richtig toll Zeit mit dir zu verbringen, deine heftigen Trotzanfälle sind nicht so, dass sie den ganzen Tag bestimmen, du bist allgemein eher “umgänglich” und man kann richtig Spaß mit dir haben. Ich hab richtig Freude daran, dir beim Lernen und Weiterentwickeln zuzuschaun und merke immer wieder, wie stolz ich auf dich bin, mein Großer – bleib wie du bist! Auf die nächsten Monate!

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Auf bald,
Hummelchen

KiTa Gespräch Rumpelstilzchen

Seit beinahe 3 Monaten ist das Rumpelstilzchen nun stolzes KiTa-Kind, und es war an der Zeit für ein Entwicklungsgespräch. Viel Neues gab es nicht, Aktuelles wird immer wenns ansteht gleich besprochen, aber einige Dinge gabs doch zu besprechen:

  • Die Entwicklung und den Stand schätzen sie im ganz normalen Mittelfeld, es gab keine auffällen Defizite oder Probleme. Sprachlich schätzen sie ihn sehr gut ein, er spreche Worte richtig aus, auch in ihren Augen schwierige (Physalis – wobei ich das Wort per se nicht schwer finde – und einige Nachnamen den Erzieherinnen, die echt nicht so ohne sind und die andere Kinder nicht schaffen). Auch brabbelt er viel und erzählt und wiederholt immer alles.
  • Er saugt grade alles auf wie ein Schwamm, was so rundherum passiert, wer was tut, was man ihm sagt.
  • Er kann nicht/kaum für sich alleine spielen, braucht immer den Bezug zu einem Erwachsenen.
  • Er ist mit Abstand der älteste, und hat eigentlich keinen Spielgefährten. Er kümmert sich zwar auch mal um die Kleinen, aber viel Schnittmenge gibts da kaum.
  • Vieles ist für ihn daher grade eher langweilig, man sieht ihm an dass er wenig Interesse an den Dingen hat die die ganz Kleinen machen.
  • Er hat wenig Konzentration und führt nur für sehr kurze Zeit Tätigkeiten/Spiele aus (nach oben genanntem überrascht das kaum, dennoch weiß ich dass er kaum mal bei der Sache bleiben kann wenns nicht mit Bewegung zu tun hat und ich ahne jetzt schon dass ich mal später mit dem ein oder anderen ADHS-Klugmeier aneinander geraten werde – HIER war das GsD überhaupt kein Thema).
  • Er testet grade enorm Grenzen aus, guckt auch ob Regeln bei allen anderen Erzieherinnen auch gelten, versucht zu mogeln.IMG_20150107_181942904
  • Er begeistert sich für alles, macht alles mit und das mit Freude. Die Erzieherinnen hätten sehr viel Spaß und Freude mit ihm, weil man so viel mit ihm “anfangen” kann, und er so viel weiß. Er rockt Stuhlkreis und Ähnliches, es kommt ständig Rückmeldung von ihm, er mag den Mittelpunkt und ist geistig immer “dabei”.
  • Er ist sehr herzlich, mag die seine Erzieherinnen, kommt sich Umarmungen abholen und setzt sich zu ihnen auf den Schoß. (Man hat an der Stelle richtig gemerkt, wie freudig sie das erzählt hat und wie sehr sie ihn auch mögen. Das tut so gut! Es ist für mich eine riesen Erleichterung zu wissen, dass mein Kind nicht nur gut betreut, sondern auch wirklich gemocht wird..)
  • Oft zeigt er sich wenig selbstständig, bzw. delegiert Dinge die er eigentlich schon selbst kann (Schlappen ausziehen, Gesicht abwischen, Hände waschen). Das möchten sie in der KiTa ein wenig mehr aus ihm rauskitzeln und üben, ich solle auch daheim ein wenig darauf achten, ihn altersgemäße Dinge selbst machen zu lassen und ihn dahingehend zu fördern. (Ich sehe das Problem selbst, denke aber dass der Grund auch der ist, dass er nur von Kleineren umgeben wird die eben versorgt werden und Mr-will-im-Mittelpunkt-sein das eben als praktische Möglichkeit sieht sich seine Aufmerksamkeit zu sichern.. Aber recht haben sie ja trotzdem.)
  • Sie sehen ihn eher im Kindergarten als in der KiTa. Er bräuchte wirklich mehr Anspruch, ältere Kinder, höhere Anforderungen. Es ergab sich dann auch, dass wir ohnehin ab 1.10. einen Platz in einer Folgeeinrichtung haben müssen. Hatte ich nicht am Schirm. Ups. Mistmistmist.
  • Er liebt zwar sein Käsebrot, guckt aber eher immer traurig auf das warme “gscheite” Essen der anderen Kinder. Er möchte bittedanke auch mal ab und an was Warmes/Wärmbares mithaben. Ok, mach ich gern. Isst er zwar nicht so gern, aber ist natürlich auch doof wenn ihm sowas wie bei den anderen lieber wäre.

Spannend, mal die Sicht von anderen zu hören.. Bin schon neugierig wie das weitergeht… :-)

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Auf bald,
Hummelchen

Raupi, du bist EINS!

Mein großer Kleiner, mein Specki, mein Herzchen… ich fasse es kaum, dass ich schreibe, du bist nun schon ein Jahr alt. Ich sitze hier, höre den Soundtrack den ich unter deiner Geburt gehört habe, und halte ein wenig Tränen zurück, damit ich den Monitor im Blick behalten kann. Ich glaube, es hat dich immer schon gegeben, so selbstverständlich bist du hier bei uns. Und dennoch weiß ich noch ganz genau wie es war, als du erst wenige Tage alt und noch ein kleines Zellhäufchen warst, mit welcher Sicherheit ich schon ahnte, dass es dich gibt. Wie selbstverständlich du dich in diese Welt gepflanzt hast, und zur Welt kamst. Damit wir später auch genau wissen, wie du so warst, versuche ich das Wichtigste festzuhalten…

… du bist ein ruhiges und weitgehend unkompliziertes Baby gewesen, das nun je älter es wird, immer deutlicher zu zeigen und sich zu behaupten weiß, um nicht im Familienalltag unterzugehen.

… Daher kannst du aktuell wahnsinnig zornig werden und dich in ganz schlimme Wutanfälle reinsteigern, wenn etwas nicht so klappt oder gemacht wird wie du möchtest. Wenn dir der Bruder Spielzeug wegnimmt kreischt und quietscht du extrem laut und extrem hoch, noch viel höher als er es konnte.

… Du spielst am Liebsten mit Dingen, die Feingefühl oder Koordination der Hände erfordern. Bälle werfen/rollen, mit Bauklötzchen bauen und Autos herumschieben gefällt dir am Besten. Laute Freudenjauchzer entlockt man dir wenn man mit dir Fangen spielt. In letzter Zeit interessiertest du dich immer mehr für Bücher. Am Liebsten sind dir die, in denen es etwas zu fühlen gibt.

… Das Spüren ist für dich sehr wichtig, Aufmerksamkeit bedeutet für dich Körperkontakt. Du musst nicht im Mittelpunkt stehen, kannst viel und lange für dich spielen, aber es ist dir außerordentlich wichtig dass man immer soweit in Griffweite ist, im wahrsten Sinne des Wortes. Du bist ein Schmuser, und liebst vor allem nackte Haut. Liegt irgendein “Opfer” am Boden kommst du sofort angekrabbelt, schiebst den Pulli hoch und prustest und schmust auf Bauch oder Rücken.

… Du bist auch (in aller Regel) sehr vorsichtig und feinfühlig mit den Katzen oder dem Hund von Oma und Opa. Du kannst sie bereits vorsichtig streicheln (also nicht nur fuchteliges drauf rumpatschen), fasst sie vorsichtig in Gesicht und an den Ohren an. Nur im dichten Wuschelfell verlässt dich deine Geduld und du packst ordentlich mit beiden Händen rein und rupfst. Hast ein Glück, dass unsere Katzen die friedfertigsten Lämmer der Welt sind…!

… Generell magst du Tiere, aber du erschreckst auch mal vor fremden Hunden, und zeigst nicht so die überschwängliche Begeisterung für fremde oder unbekannte Tiere.

… Insgesamt bist du eher genügsam. Man kann dir mit Vielem Freude machen. Auch wenn du nicht so begeisterungsfähig für alles bist, kannst du dich mit allem irgendwie beschäftigen. Dein Temperament ist eher gemäßigt.

… Du bist sehr wach und benötigst eher wenig Schlaf. Etwa 12 Stunden nachts und 1-2 Stunden tagsüber. Nach vielen Abenteuer in alle Richtungen, zwischen durchschlafen und halbstündlichem Erwachen haben wir dieses Jahr nachts alles mit dir erlebt. Obwohl du tagsüber so ein Kuschler bist willst du nachts deine Ruhe. Aktuell wachst du nachts 1-4 mal auf, benötigst aber nur noch ab und zu ein (sehr verdünntes) Fläschchen, weil du tagsüber noch nicht genug trinkst. Du schläft vor und zu Vollmond auffällig schlechter.

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… Du bist auch morgens oder wenn man dich aufweckt immer super gut gelaunt und strahlst in die Welt, wie so ein kleiner Sonnenschein. Du kannst dich auch wahnsinnig über etwas freuen (zB wenn dus schaffst die Bauklötzchen so zu stapeln wie du willst) und strahlst dann über alle 4 2 Backen!

… Du nimmst zwar noch Schnuller, aber sehr wichtig scheint er dir nicht zu sein. Er beruhigt dich, ist aber nicht mehr, und wenn er stört (wenn du erkältet bist) kommst du auch ohne ihn klar.

… Menschen magst du sehr, du bist meist nicht schüchtern, lässt dich auch (meist) von anderen auf den Arm nehmen oder mit dir spielen. Bei Fremden machst du deine riesengroßen Kulleraugen und schaust erstmal skeptisch, ob die auch ok sind, aber kommst schnell in Kontakt.

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… Du liebst es zu winken und zu klatschen. Du machst das mit vollem Körpereinsatz und bist maximal begeistert dabei.

… Du hast erst 5 kleine Zähnchen, und auch wenn 2 bereits gaanz kurz vorm Durchbruch sind und scheinbar öfter mal drücken tut sich da seit Monaten nichts mehr.

… BLAU ist deine Farbe. In der Schwangerschaft hatte ich eigentlich violett für dich im Sinn, aber je näher es zur Geburt ging desto mehr war mir danach, dass dein Zimmer blau gestrichen würde, und suchte vieles in dieser Farbe für dich aus. Das hat wenig damit zu tun, dass du ein *Junge* bist, es hat sich gezeigt dass blau dir auch ausgezeichnet steht. Als kleines Baby wars eher dunkelblau, mittlerweile steht dir auch helles blau gut. Die Farbe in meinem Kopf ist so mittelhelldunkel, meerblau etwa.

… Obwohl du weder klein noch leicht bist siehst du so rein vom Gesicht her noch sehr nach Baby aus: die dicken Knubbelbäckchen, die vollen Lippen, die großen Augen, mit denen du so skeptisch glubschig schaun kannst. Ich bin dann immer wieder schockiert wie groß du auf einmal wirkst wenn du zB auf dem Puky sitzt.

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… Gefüttert werden fandest du nie soo toll und aktuell immer blöder. Du isst sehr gern Obst selbst (Banane, Trauben, Mandarinen, letztere machen dir aber oft mal wunden Po) und kannst auch dickpappigen Brei löffeln, wenn man dir den Löffel in die Hand drückt. Am Liebsten isst du Milchbrei oder Müsli. Gemüse geht eher grade so und auch nur wenn es orange ist. KEINE Ahnung warum. Aber du isst nur Karotte, Kürbis, Süßkartoffel, Kartoffel. Wenn ich Blumenkohl dazu mogle sodass es noch orange bleibt gehts auch. Grünes isst du üüberhaupt nicht, auch nicht wenn du selbst essen darfst. Aktuell hast du deine Liebe für Käse entdeckt, auch Spätzle und Nudeln liebst du. Pilzrisotto kommt auch immer gut an, und ab und an isst du ein wenig Fleisch. Generell bist du aber eher heikel, und das Essen nicht so einfach. Wenigstens kannst du schon selbst super aus deiner Schnabeltasse trinken. Deine Milchfläschchen liebst du heiß und innig, es scheint für dich “mehr” als nur Nahrung zu sein… Ich vermute, du wirst sie nicht so bald gänzlich aufgeben wollen.

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… Obwohl essen für dich überhaupt nicht wichtig ist, und du eher grade mal so isst um satt zu sein bist du eher moppig. Du trägst aktuell Größe 86, wobei dir aber Arme und Beine immer zu lang sind. Du wiegst knapp 12kg auf irgendwas um die 76/77cm.

… Du liebst deinen Bruder abgöttisch, möchtest auch dauernd mit ihm kuscheln und dich auf ihn drauflegen, was er meist leider nicht so toll findet.

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… Oma und Opa werden immer wichtiger für dich, du freust dich sehr wenn du sie siehst und willst dann gleich aufn Arm.

… Du bist wahnsinnig fröhlich und strahlst oft übers ganze Gesicht. Du kannst dich soo sehr freuen und wenn du dich nicht grade ärgerst bist du ein entspanntes Sonnenscheinchen!

… Du kannst Mama und Papa sagen. Mama hast du schon vor etlichen Wochen scheinbar gezielt verwendet, dann lange nicht mehr. Seit Weihnachten sagst du Papa und seit einer guten Woche wieder Mama. Sehr zuckerig! Darüber hinaus zeigst du nicht so viel Interesse an Sprache. Man merkt zwar dass du immer mehr verstehst, aber einen Sprung gab es da bislang nicht.

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… Du bist sehr fit im beobachten und nachmachen. Vor allem Blödsinn des Bruders schnappst du sooofort auf. Aber auch sonst bist du sehr aufmerksam. Mama wird das in nächster Zeit mal nützen um Babyzeichen einzuüben…

… Du bist ein ziemlicher Draufgänger. Gefahr kennst du nicht, du krabbelst überall halsbrecherisch rum, und statt dich von zB der Couch abzuseilen stürzt du dich einfach voran runter. Gottvertrauen, nennts dein Opa. Du weißt, irgendwer wird dich schon auffangen. Wär dann aber dennoch nicht schlecht, du würdest mal ein wenig vorsichtiger sein.. Seit einigen Tagen bist du überhaupt ganz wild: du kletterst ständig irgendwo hoch, sitzt kaum dass man sich mal umdreht auf dem Spieltisch im Wohnzimmer oder stehst auf dem TrippTrapp des Bruders an der Arbeitsfläche (DA hab ich vielleicht nen Herzkasper bekommen!!!) – das schaffst du indem du dir die kleine Trittleiter vor den TrippTrapp schiebst und dann Stufe für Stufe hochkletterst. Runter kannst du ja nicht, aber wenn du fällst hälst du dich mit aller Kraft fest – und Kraft hast du VIEL! Du kannst fast dein gesamtes Gewicht für einige Sekunden halten, egal wie ungünstig die Position. Dann quiekst du panisch, damit man dich rettet. Meine Nerven!!?

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… Obwohl du kaum mal 2 Schritte an der Couch entlang machst kannst du schon flott die Treppe im Haus hochklettern und pfeilschnell krabbeln. Das ein oder andere Mal wolltest du beim Stehen schon die Hände loslassen, hast es dir aber in letzter Sekunde noch anders überlegt.

… Du bist insgesamt eher der sehr Gemütliche, was deine Entwicklung betrifft. Du hast da die Ruhe weg und es kein bisschen eilig, neue Dinge zu können. Du gibst dich zufrieden mit dem was du kannst, neue Fähigkeiten passieren dir eher, und selbst wenn du etwas neues kannst kann es sein dass du es erst nach einiger Zeit überhaupt mal konstant anwendest.

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… Gewickelt und angezogen werden hasst du, und während das Zähnchenputzen an manchen Tagen ohne Theater klappt ist das Eincremen im Gesicht für dich Folter pur. Leider hast du sehr trockene, empfindliche Haut, und wenn grad Winter und ausgeprägtes Sabbern zusammenkommt hast du ganz schlimm angeschlagene Haut im Gesicht. Obwohl wir öfter piffelig-rauh-trockene Haut mit Trockenschuppen-Stellen haben gabs bislang keine Anhaltspunkte für Neurodermitis .. die Finger bleiben aber gekreuzt!

… Dein Temperament ist aktuell zurückhaltend, fröhlich, draufgängerisch, geduldig, entspannt, zugewandt, nähebedürftig, genügsam, neugierig, abwartend und ruhig.

… Deine Augen sind nicht mehr so blau wie sie waren, aber haben nicht wirklich umgefärbt. Aktuell sind sie ein wenig schwer zu definieren, sie wirken eher grau. Definitiv noch blau, aber nicht so farbintensiv. In manchem Licht sogar leicht grünlich. Kommen aktuell sehr nach Mamas. Deine mittlerweile endlich wachsenden Haare sind weiß-blond mit leicht rötlichem Einschlag, insgesamt aber sogar noch heller als die deiner (blonden) Omas. Deine Wimpern sind immer noch rötlich, aber die wachsenden Haare sind blonder als deine ersten. Deine Haut ist sehr hell und hat einen deutlichen rosa Unterton. Wir sind schon gespannt wie das mal wird!

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… Im Tuch/Trage getragen werden gefällt dir immer noch gut. Man darf aber keineswegs stehen bleiben, und sitzen schon mal gar nicht! Für kurze Strecken haben wir jetzt einen RingSling, da du so schwer bist und das ziemlich anstrengend ist mit dir am Arm noch was anderes zu machen.

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Es ist so spannend dir beim Wachsen zuzuschaun und deine Entwicklung zu erleben. Du bist so anders als dein Bruder, und doch seid ihr euch dann oft wieder so ähnlich… Wir sind so dankbar dafür dass es dich gibt, und es dir gut geht. Es ist so schön, dass du bei uns bist, und ich freue mich ganz besonders auf die Zeit mit dir als Kleinkind!

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Ich habe nun kein Baby mehr, sondern zwei Kleinkinder. Ich bin traurig, und zugleich unglaublich erleichtert.

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Auf bald,
Hummelchen

Jahresrückblick 2014

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Es fällt mir sehr sehr schwer, diesem Jahr eine einzige Zahl zu geben. Es war einfach extrem. Es gab extrem Schönes, wie die Geburt der Raupe, aber auch wirklich Schreckliches, wie der Tod vom Opa meines Mannes und der von meinem Papa an meinem 2. Hochzeitstag. Ich habe dieses Jahr zwei Mal meine Oma gesehen, ich habe zum ersten Mal seit Jahren (?) wieder mit meiner Schwester gesprochen, erfahren dass ich Tante werde. Ich war teils wahnsinnig überfordert zu Hause mit den Kindern, kam weit über meine Grenzen, hatte wochenlang keinen Tiefschlaf mehr. Wurde 30. Dieses Jahr war nahezu ein perverse Karikatur von Zuckerbrot und Peitsche.
Dennoch bin ich gerade von Hoffnung auf Schönes und Akzeptanz der ganzen Gräßlichkeiten angestiftet, dem Jahr eine 7 zu geben.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Nicht merkbar abgenommen, was nach dem zu erwartenden nach-Geburts-Gewichtsverlust einer Zunahme entspricht. Ich wiege etwa 5kg weniger als Anfang des Jahres, und das ist äußerst negativ.

3. Haare länger oder kürzer?
Aktuell wachsen sie wieder, also länger.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleichbleibend. Nach einem üblen Gehörsturz nach dem Tod meines Vaters ist mein Hören allerdings merklich schlechter, und ich befürchte ich muss mich um ein Hörgerät kümmern wenn ich wieder arbeiten gehe.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Immer weniger werdend.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Keine Veränderung, aber laufende Bewerbungen die auf eine Änderung 2015 schließen (/hoffen?) lassen.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger als 2013, logischerweise (immerhin kaufen wir nicht jedes Jahr ein neues Haus), aber dennoch mehr als sonst und mehr als ich wollte.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Wohl Kraft. Wäre die nicht mehr geworden, hätte ich dieses Jahr nicht überstanden.
Davon abgesehen hab ich eine Spüli-Flasche gewonnen. :)

9. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger. Viel zu wenig. Das fehlende Beintraining resultierte in einem widerlichen Knie-Unfall, bei dem mein Außenmeniskus beschädigt wurde, für eine OP war allerdings keine Zeit. Glücklicherweise gehts ihm auch so wieder gut genug. Mehr Probleme macht die Hüfte, die seit Schwangerschaft und Geburt nicht mehr tut wie sie soll, ich weiß nur nicht genau was ich dagegen machen soll.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Nichts Gravierendes, bissl Schnupfnase hier, bissl Husten dort.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Naja, am Schlimmsten war der Gehörsturz und der Knie-Zwischenfall, aber beides sind ja nicht Erkrankungen im engeren Sinne.

12. Der hirnrissigste Plan?
Das Baby mit zum Begräbnis nach Österreich zu nehmen. Keine gute Idee.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Gabs keine…

14. Die teuerste Anschaffung?
Der Doppel-Kinderwagen, den wir aber vom ganzen Zur-Geburt-Geld bezahlen konnten, der Reboarder für die Raupe, Terrassenmöbel … das waren die Spitzenreiter.

15. Das leckerste Essen?
Tragischweise Sushi. Und das Belohnungs-Tiramisu nach der Geburt. Das leckerste neu entdeckte Essen: Mandel-Carbonara und das unschlagbare Rezept für den perfekten Flammkuchen/Pizzaboden.

16. Das beeindruckendste Buch?
Uff. Ich kann jetzt nicht behaupten dass ich dieses Jahr viel gelesen hätte. Wenn dann Ratgeber, die waren alle gut, aber nicht wirklich bahnbrechend beeindruckend.

17. Der ergreifendste Film?
Geschnüft bei Frozen, den ich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen habe. Rotz und Wasser geheult bei der letzten Folge von How I Met Your Mother und dem letzten Harry Potter (aber hier nicht zum ersten Mal). Erschüttert gewesen von diversen Game of Thrones Episoden.

18. Die beste CD?
Das ist äußerst… denkwürdig, aber: Die 30 besten Kinderlieder auf Weltreise. *seufz*

19. Das schönste Konzert?
Keins.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Den Kindern.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Der Familie.

22. Zum ersten Mal getan?
Ambulant entbunden, mich vegan ernährt

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Meine Haare rot gefärbt.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Endgültige Erkenntnis nicht (voll) stillen zu können, Todesfälle von geliebten Menschen, keine Eltern mehr zu haben, Schlafentzug

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst, über meinen Schatten zu springen und meine Schwester zu kontaktieren, um auszuschließen dass auch sie aufgrund der Ignoranz der Ärzte ein Baby verliert.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Dem Mann Whisky, den Kindern die Spielküche

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Mein schönstes Geschenk dieses Jahr war die Raupe.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“*Rumpelstilzchen* Mama lieb!” :’-)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
“Endlich bist du bei mir.”

30. Dein Wort des Jahres?
Geschwister

31. Dein Unwort des Jahres?
Begräbnis

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
Einige. Klassiker, und neue …

33. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
20132012, 2011.

Puh. Es war schön. Es war hart, sehr hart. Ich bin sehr gespannt was das nächste Jahr alles mit sich bringt, turbulent könnte es allemal werden. Daher möchte ich kurz festhalten, was auf mich zukommt, was ich mir wünsche, was ich mir vornehme…

  • Gleich 8 Tage im neuen Jahr endet meine Elternzeit, denn die Raupe wird 1. Damit verbunden muss ich mich darum kümmern, das Familienauskommen zu sichern und daher erstmal Arbeitslosengeld beantragen (schon erledigt, nur noch Papierkram abzuarbeiten), und noch viel wichtiger – mich um neue Arbeit kümmern. Gleich in der 2. Neujahrswoche erwartet mich ein erstes Vorstellungsgespräch in einer Einrichtung, in der ich wirklich gerne arbeiten würde. Es stellt sich nur die Frage, ob es mit den mir zur Verfügung stehenden KiTa-Öffnungszeiten machbar ist, aber ich bin “guter Hoffnung”, denn ich bin perfekt für den Job geeignet.
  • Logischerweise heißt das, dass die winzige Raupe in die KiTa muss. Auf der einen Seite bin ich erleichtert, dass das sehr “weich” geschehen darf, er kennt seit Anfang November die Erzieherinnen, geht zweimal täglich dort ein und aus, war bereits kurzfristig in seiner zukünftigen Gruppe alleine, schon öfter in (Körper)Kontakt mit seiner zukünftigen Bezugserzieherin und zeigte niemals Probleme damit. Er mag alle Menschen so gerne, braucht deren Nähe und fühlt sich nur selten unwohl, ich hoffe, dass das reicht. In meinem Bauch fühlt es sich nämlich nicht gut an, ihn so früh schon weggeben zu können, und ich würde ihn liebend gerne noch ein Jahr zu Hause behalten, aber da wir Fixkosten fernab von Sparmöglichkeiten haben, die sich mit dem Gehalt vom Mann alleine nicht stemmen lassen, ist das keine Option. (Auch für Arbeitslosengeld muss er in der KiTa angemeldet sein und ich spontan abrufbereit sein und tun wie mir befohlen wird, von heute auf morgen ein sinnfreies Seminar, und los muss ich – ein Kind nicht eingewöhnt zu haben und dann in der “friss oder stirb” Methode dort abzuschieben ist mMn schlimmer als ihn gleich regelmäßig hinzubringen.)
    Dieser Punkt gefällt mir nicht, aber ich hoffe dass er für alle überraschend schmerzfrei wird.
  • Im Januar stehen noch viele Arzttermine an – Kontrolle beim Gynäkologen nach der (ENDLICH erfolgten) Entfernung der Hormonspirale. Der ist fast sinnfrei, mein Körper ist wieder mein Körper, er tut wieder wie ich es von ihm kenne, die Schmerzen sind weg, die anderen Probleme auch. Aber gut. Wichtiger ist der Termin beim Neurologen, weil sich mein Karpaltunnelsyndrom nach der Geburt nicht besserte. Ich habs lange rausgeschoben, aber das muss was getan werden. Oft hab ich nachts schlimme Schmerzen, und kann wenn ich spontan muss das Kind kaum halten so taub sind meine Hände, manchmal bis weit über den Ellenbogen raus. Davon ab noch je eine Impfung für jedes Kind und ein Entwicklungsgespräch in der KiTa. Puh!
  • Sehr wahrscheinlich werde ich im Januar Tante. (Außer die Maus hats jetzt doch noch eilig aufn letzten Drücker!) Hach! <3
  • Im Frühjahr möchte ich einiges aus dem Garten entfernen. Mir gefällts eigentlich gar nicht, wie er angelegt ist, und ich werde da ratzeputz machen. Ich denke auch der Mann bräuchte da 1, 2 Urlaubstage um den ganzen Krempel wegzuschaffen.
  • Ich möchte nächstes Jahr eher damit beginnen, Kräuter, Früchte und Gemüse zu pflanzen. Außerdem werde ich mich ein wenig mehr informieren, und versuchen zu verhindern dass mir wieder alle Tomaten absaufen *grr*
    Plan: Physalis, Erdbeeren, Kürbis, Tomaten, Zucchini, Erbsen oder Bohnen, und jede Menge Kräuter
  • Beim Saatgut werde ich darauf achten, keines von Monsanto zu erwischen.
  • Ich muss/möchte/werde ein wenig Geld investieren, wieder ordentliche Klamotten für die Arbeit zu haben. #tschüssmamaschlabber
  • Ich möchte schon eher und öfter mit den Kindern auf den Spielplatz gehen, vor allem wenn ich ja nun deutlich weniger Zeit mit ihnen habe, diese auch nutzen.
  • Ich hoffe dass ich die Energie finde, viele neue Kochrezepte zu lernen.
  • Ich will meine (schrumpfende) Freizeit nutzen, nicht rumzugammeln sondern Projekte zu erledigen: Nähen, Malen, Garten, Lesen
  • Ich möchte mich bemühen, etwas weniger schüchtern-verklemmt zu sein. Ich würde so gern die ein oder andere KiTa Mama(/Familie) kennen lernen…
  • Ich hoffe ich habe die Möglichkeit, anderen zu helfen.
  • Ich hoffe, dass ich die Möglichkeit haben werde, Unterstützung zu bekommen.
  • Ich nehme mir vor, öfter Quality Time mit dem Mann zu haben. Nicht nur das System Familie/Kinder, sondern auch unsere Partnerschaft zu sehen. Wir hatten davon 2014 viel viel viel zu wenig, und das spüren wir schmerzhaft.
  • Ich nehme mir jedes Jahr vor Sport zu machen. Ich muss das aus guter alter Tradition wieder tun! Aber nein … ich brauche es dringend. Ich hoffe dass ich die Energie dafür finde, und jemanden der mir regelmäßig in den Arsch tritt…
  • Ich möchte im Sommer viel öfter draußen Abendessen.
  • Ich möchte entspannter und weniger perfektionistisch im Alltag, vor allem bei meinen Kindern sein. 5 grade sein lassen können. Nicht durchzudrehen wenn ich den letzten Zahn vom Kind nicht putzen kann weil er sich so sträubt. Sowas halt… Weniger oft “das MUSS” zu denken. Vor Augen zu haben dass es ein Stückchen hinter “ausgezeichnet” immer noch ziemlich gut und viel entspannter ist. Das werd ich mir wohl als Mantra durchs ganze Jahr vorpredigen… ;-D
  • Ich möchte weniger oft jammern dass ich nix gut schmeckendes Veganes aufs Brot hab und öfter einfach einen der vielen sauleckeren Aufstriche machen. Einer pro Woche, das kann doch nicht so schwer sein!?!
  • to be continued! Mir fällt bestimmt mehr ein…

Abschließend wünsche ich allen Lesern noch einen guten Rutsch in ein tolles 2015!!

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Auf bald,
Hummelchen

11-Monats-Geburtstag Raupe

Sososo, Mama meinte also der letzte Monat war hart? Na, wär doch gelacht wenn da nicht noch ne Steigerung drin wär, hast du dir gedacht, hm? Ich werde mich also in Acht nehmen was ich sage, nicht dass du deine Rekorde nächsten Monat gleich nochmal brechen musst.. ;-)

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Sprache: Du brabbelst immer mehr lustige “abdadadbaba”s und ähnliches, kannst dich schon ne ganze Zeit auf diese Weise “unterhalten” und singsangst vor dich hin. Wahrscheinlich willst du mir etwas ganz entsetzlich Wichtiges sagen und ich verstehs einfach nicht.. Manno! Umgekehrt verstehst du immer besser was man zu dir sagt, es ist so toll zu beobachten wie man immer mehr auf diese Weise zu dir Zugang findet.

Spielen: Viel spielen möchtest du im Moment nicht, da du es kaum erträgst irgendwo abgesetzt zu werden. So Dinge wie Bücher anschauen ist gar nicht deins und kann dich kaum begeister. Quatschmachen und Herumalbern findest du natürlich immer klasse, du liebst es wenn man mit dir durchs Zimmer tanzt oder dich ausgiebig kitzelt. Ganz hoch im Kurs ist grade das “Runterwerfen” Spiel *stöhn*… Sonst zeigst du immer wieder gerne den Katzen deine Zuneigung und schiebst Staubsauger oder andere Kleinmöbel durch die Gegend. Besonders gerne wirfst du Bälle. Das kannst du ausdauernd machen, schlägst sie mit dem Handrücken vor dir weg, krabbelst nach, und wieder von vorn. Du bist damit sehr geschickt und blitzschnell.
Im Übrigen wird üüüberaaalll herumgetrommelt und der Bruder animiert mitzumachen… Meine Ohren!?

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Motorik: Da du ja gegen Ende des letzten Monats gelernt hast dich hinzustellen wurde das die letzten Wochen ausgiebig geübt und perfektioniert. Oft kannst du das schon wenn du dich nur noch mit einer Hand festhältst und ich merke erste Versuche, beide loszulassen, was aber noch nicht klappt oder länger als einen Augenschlag dauert. Fürs Gehen interessierst du dich eigentlich gar nicht, tappst aber fast wie aus Reflex wenige Schritte mit wenn dein Hilfsgegenstand davonrutscht.
Vor wenigen Tagen hast du begonnen, die Treppe hochzukrabbeln.

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Schlafen: Ach ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Also erst mal das Gute: Dein Vormittagsschlaf klappt nun prima, wenn dein großer Bruder in der KiTa ist, und dauert oft auch mal 2 Stunden. Oft reicht dir das, manchmal gibt es noch später ein Minischläfchen beim Spazierengehen. In der Nonomo hast du letzten Monat nur noch ein, vielleicht zweimal geschlafen.
Das Drama beginnt abends. Das Hinlegen ist schon schwierig und mit viel Geschrei verbunden, es ist ein Drahtseilakt dich vom Arm ins Bett zu bekommen (Papa erfand die “Umpi-Rolle”, mit der es am Besten klappt: man lässt dich über den Arm in Bauchlage rollen, sodass es sich für dich nur so anfühlt als hättest du dich umgedreht und nicht als würdest du abgelegt..). Meist schreist du ab dann den  ersten Teil der Nacht im 30-60 Minuten Takt auf. Das Wiedereinschlafen geht zwar meist schneller (5-10min), aber hält eben nie lang. Und dann, zwischen 1 und 4 bist du meist etwa 2 Stunden am Stück wach und – schreist. Egal was. Als du krank warst haben wir dich immer zu uns ins Familienbett geholt, das du dringend brauchst wenn es dir wirklich schlecht geht, wo du aber keine Ruhe findest wenn du wieder einigermaßen gesund bist. Du willst die Nähe, aber beim Schlafen stören wir doch, lenken ab, nehmen Ruhe. Deine 2 Stunden schreist du, egal was wer wo und in welcher Form macht. Oft ist dein Husten, der dich nachts immer quält auch wenn tagsüber längst Ruhe ist ein Auslöser oder zumindest Katalysator. Du steigerst dich in einen Teufelskreis aus Husten und Schreien, bis gar nichts mehr geht. Hustenstiller bringt exakt gar nichts, frische Luft für wenige Minuten Besserung, Schnuller beruhigt dich nicht, Nähe regt dich auf, Weglegen versetzt dich in Panik. Nach Ewigkeiten schläfst du irgendwann dann ein, und dann erstmals die ersten und einzigen 2 Stunden am Stück, bis 6 Uhr wenn dich die dämlichen Kirchenglocken mit ihrem Dauergebimmel wecken. Da du dann noch sehr müde bist verbringst du die Zeit bis der Bruder aufwacht in Mamas Bett/Arm, weil eh nicht mehr geschlafen wird, aber Kuscheln dann noch gut geht. Fläschchen brauchst du eigentlich gar nicht mehr, wenn dann nur aus Durst. Du bekommst es daher extrem verdünnt.
Ohne Übertreibung – Papa und Mama sind am Ende.

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Schmusen: Ich hab noch nie ein anhänglicheres Baby erlebt (bzw eine anhänglichere Phase von euch Babys). Du benötigst eigentlich ständigen Körperkontakt. Selbst beim Spielen ist es dir am Liebsten man liegt neben dir am Boden und du kannst dich immer irgendwie anlehnen, festhalten oder drauflegen. Du nimmst auch gerne den Bruder, wenn er sichs gefallen lässt. Auch gibst du sehr gerne süß-nasse Schlabberküsse. Du magst besonders den Kontakt auf nackter Haut, und schiebst schonmal den Pulli vom Wunschmensch hoch um dich an den Bauch zu schmiegen. Du beißt auch gern ..

Soziales: Obwohl du meist ausgeglichen bist merkt man seit einiger Zeit deutlich, dass du wütend oder eifersüchtig werden kannst. Du hast richtige Zorn-Quietscher drauf und haust dann rum (Spielsachen durch die Gegend oder so..). Fremde sind nach wie vor doof, aber es ist zur Zeit nicht so dass du Panik bekommst wenn dich wer anguckt. Man darf dich immer öfter anreden, sogar ein wenig mit dir kaspern oder dich berühren, solang du nur nahe bei Mama (oder Papa/Oma/Opa) bist ist das ok für dich. Ein Lächeln kriegen aber nur Vertraute aus dir raus!

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Entwicklung: Keine Ahnung ob das ein Schub ist. Aber wenn du nächste Woche das Abitur machst würde es mich gar nicht wundern, bei dem was du grade so “brütest”.

Ernährung: Wir versuchen dir immer mehr Festes zu geben und ärgern uns grad dass es im Winter mit dem Obst echt schwer ist, Abwechslung zu bekommen. Du isst nun immerhin Banane, Mandarinen und Khaki (letztere besonders gern, und wenn sie weich ist wird sie von dir zu Püree verarbeitet). Oft knabberst du an Brot, und du setzt deine wenigen Zähnchen mit vollem Einsatz ein, um Stückchen abzubeißen/reißen. Sonst bist du nach wie vor extrem wählerisch, du isst beispielsweise nur oranges Gemüse: Karotte, Kürbis, Süßkartoffel. Ende. Hafer ist dein Lieblingsgetreide, aber auch Hirse magst du. Obst ausm Gläschen geht immer. Und grüne Smoothies, die du Mama extrem neidest und immer kräftig mitprobierst. Trinken geht allerdings gar nicht, weswegen ja der schon erwähnte Nacht-Notstand entsteht… Aber das kennen wir doch schon irgendwo her.. ? ;-)

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Gesundheit: Eigentlich warst du den November durchgängig erkältet, mit einer kurzen Unterbrechung weniger Tage. Wir sind knapp an der Mittelohrentzündung vorbei geschrammt (war grad noch so mit Nasentropfen zu umschiffen), obwohl du schon ziemlich gelitten hast und wir vorm Wochenende das Antibiotikum-Rezept in der Tasche hatten, das wir aber glücklicherweise nicht brauchten. Deine letzte Erkältung hat dir den quälenden Nacht-Husten hinterlassen, den wir mit nichts loswerden, egal wie gut wir lüften, wie kühl du schläfst, wie viele Zwiebel aufgestellt werden, feuchte Handtücher hängen oder du tagsüber an der frischen Luft warst. Seufz seufz seufz!

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Körperliches: Ansonsten bist du aber sehr fit, nach wie vor äußerst mopsig und sehr schwer, sodass Mama dich kaum noch länger auf einem Arm tragen kann (du musst jetzt dringend Laufen lernen!!). Du trägst Größe 80 (Bodys locker schon 86), hast aber immer noch kurze Arme und Beine sodass man alles was in der Mitte passt hochkrempeln muss. Windeln gibts nach wie vor tagsüber simply dry in 5 und nachts baby dry in 5+, da die Windel sonst ausläuft wenn du dein ganzes Trinkfläschchen brauchst.

Pfui: … äh … fast alles?

Highlights: am Staubsauger festhalten und mitkrabbeln, Spazierengehen und im Kinderwagen schlafen

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Mein liebes Kind, Zuckerbrot und Peitsche, das hast du perfektioniert. Also, wenn dus vielleicht einrichten könntest, demnächst öfter zu backen, ich wär begeisterter Abnehmer …. ! :-)

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Auf bald,
Hummelchen