Gedanken

Tschüss [Oktober 2018]

Unseren Oktober muss ich noch festhalten…

1  – 6 Jahre Rumpelstilzchen

2 – Partymaus

3 – Katzendompteur

4 – Oktobersommer und Springbrunnen

5 – 6 Jahre verheiratet

6 – Geburtstagskönig

7 – Forscherbaby am Spielplatz

8 – Stolz mit Geburtstagsshirt

9 – 6 Jahre Familie

 

Ein unvergesslicher Monat.. er war zwar anstrengend, aber nicht weniger wunderbar.

Bis bald!

Baby · Entwicklung · Minimädel

6-Monats-Geburtstag Minimädel

Ungelogen, so schnell ist ein halbes Jahr noch nie vergangen… Obwohl ich versuche, alles so bewusst zu erleben mit dir ist es weg wie nichts. Ich versuche jetzt schnell, mich trotz Verspätung an deinen 6. Lebensmonat zu erinnern.

Ganz zu Beginn, kaum dass du 5 Monate alt warst, konntest du dich in beide Richtungen drehen. Das macht dir unglaublichen Spaß, du genießt es sehr, nun viel besser an Spielzeug zu kommen und ein wenig selbstbestimmter sein zu können. In Bauchlage machst du dann oft die „Fallschirmspringer“-Position, die sehr anstrengend aussieht. Dann zappelst du wild mit deinen Beinchen und bist ganz aufgeregt. Dir macht das sichtlich großen Spaß, und wenn man dir dabei noch zujubelt strahlst du über deine Bäckchen wie die Sonne höchstpersönlich.

Wer so aktiv ist muss auch mampfen, und das tust du mit Begeisterung. Du liebst Gemüse, deine Favoriten sind Kürbis, Karotte, Süßkartoffel und Blumenkohl. Du hast bisher aber auch alles andere gegessen, wie Brokkoli, Kartoffel und Spinat. Besonders lecker findest du wohl ein Löffelchen Mandelmus im Brei, dann bist du besonders eifrig und forderst gierig den nächsten Löffel. Reis im Brei haben wir auch schon probiert, Hirse war jetzt das erste, das dir nicht so geschmeckt hat bisher. Abends isst du am Liebsten Dinkelbrei mit Birne. Generell magst du Birne sehr, Apfel kommt meist auch gut an. Zum selbst knabbern nimmst du gerne Gurke, Avocado und Nektarine an, aber auch Banane und das Weiche aus einem Brötchen (Dinkel meist). Große Freude hat dir die Himbeere gemacht, aber die steht hier jetzt nicht regelmäßig am Speiseplan – ich freue mich aber jetzt schon auf den Frühling! Gegen Ende des 6. Monats haben wir auch mit dem Nachmittagsbrei begonnen, Getreide und Obst. Wenig erstaunlich, auch das findest du spitzenmäßig und hast gleich den ersten Apfel-Haferbrei ganz schnell verdrückt.

Das Trinken klappt auch ganz hervorragend. Du bist da auch gar nicht wählerisch, und nimmst Wasser, Kamillentee und Fencheltee gerne an. Manchmal forderst du es während des Essens oder danach auch deutlich ein, und ziehst dann ein paar Mal, bevor du die Trinkflasche wegschiebst. So trinkst du etwa 30ml über den Tag verteilt, mal mehr, mal weniger. Da du das aber gerne machst bin ich mir sicher, dass du selbst schon merkst wie viel du brauchst.

Mittlerweile hast du auch einen ziemlich genauen Rhythmus beim Essen: mittags Gemüsebrei, nachmittags Flasche/nun Brei, abends Brei. Nur danach wird es ein wenig chaotischer, was du abends an Flaschen gebraucht hast ist eigentlich jeden Tag anders. Sicher ist aber die Flasche vorm Schlafengehen und dann noch eine in der Nacht. Deine „Frühstücksportion“ bekommst du meist nachdem die Jungs im Kindergarten sind. Nach wie vor trinkst du eher öfter, aber weniger. Und zwischendrin stillen wir auch noch, je nachdem wie du es einforderst (am Meisten nachts).

Leider nimmst du immer noch keinen Schnuller, egal was wir versuchen. Manchmal denke ich, dass es uns das schon erleichtern würde, aber da ist mit dir nicht zu reden, keine Chance. Was uns aber sehr gefällt, ist dass du kaum noch spuckst. Manchmal kommt ein Schluck hoch, aber dieses nonstop den ganzen Tag über, das ist vorbei. Und nachts passiert es so gut wie gar nicht mehr.

Du spielst mit absoluter Begeisterung im Spielebogen, und kannst dich da richtig lange selbst beschäftigen. Am Liebsten ist es dir aber, deine Brüder sind zu Hause und sorgen für Action, da hast du was zum Zuschauen. So richtig „zu viel“ wird es dir kaum, es ist noch nie passiert dass du vor Überforderung bei zu viel Trubel geweint hättest oder dann am Abend durch den Wind warst. Eher meckerst du, wenn es zu langweilig wird.

Du liebst deine Brüder sehr, und auch du bist ihr größter Schatz. Sie verhätscheln dich und sind sehr stolz auf dich, betonen, dass du das „süßeste Baby auf der Welt“ bist und erklären dir täglich mehrmals ihre Liebe. Vor allem dein kleiner großer Bruder und du steht euch sehr nahe.

Tagsüber hat man es meist sehr einfach mit dir. Bei den meisten Dingen bist du einfach „dabei“, seien es Ausflüge oder schnödes Putzen zu Hause. Manchmal schläfst du dann ganz überraschend irgendwo ein… 😀

Meist bist du aber, und zwar vor allem abends!!, extremst anhänglich. Manchmal denke ich, du möchtest in mich zurückschlüpfen. Das können wir auch nicht als Phase gerade abtun, denn es war noch nie anders. Und so kommt es, dass ich in diesen sechs Monaten noch keinen einzigen Abend „Feierabend“ hatte, denn du wohnst auf mir. Und mittlerweile bist du zu groß und hast einen zu leichten Schlaf um noch etwas anderes nebenher zu machen, wie fernsehen (selbst wenn mir das schon unfassbar zum Hals raushängt). Also bin ich die Abende meist als „Matratze“ abgestellt. Es ist unheimlich süß, und ich liebe diese Momente, aber ich wünsche mir sehr sehr sehr dass ich mal wieder ein KLEIN wenig mehr Freiraum bekomme…

Die Nächte sind dafür in der Regel sehr gut. Nur ab und zu bekomme ich nicht genügend Schlaf. Du brauchst da natürlich auch Unmengen Mama-Nähe, aber dann ist auch gut. Wir kuscheln uns zusammen und los gehts. 🙂 Es ist dabei unheimlich niedlich, wie du dich feste an mich drückst, am Liebsten Bauch an Bauch. Irgendein Körperkontakt muss aber immer sein, das brauchst du ganz dringend.

In diesem Monat waren wir zum ersten Mal länger voneinander getrennt, da ich auf einer Fortbildung war. Es ist mir so furchtbar schwer gefallen, dich 3 Tage hintereinander den ganzen Tag zu „verlassen“, aber du und Papa habt das wunderbar geschafft, nichts zu beanstanden! Glücklicherweise hast du auch nicht verstört darauf reagiert, alles war wie immer.

Nach wie vor trage ich dich täglich mehrmals im Tragetuch, mittlerweile beherrschen wir sogar Rückentrage! Juhu! Trotzdem warst du mittlerweile auch mal im Buggy, der sich ohnehin komplett in Liegeposition stellen lässt. Hat dir auch gut gefallen.

Gegen Ende des 6. Monats wurdest du viel aktiver und mobiler, schiebst dich am Bauch über die Fliesen und kullerst herum um an dein Ziel zu kommen.

Am Liebsten spielst du mit Dingen die rascheln oder knistern. Besonders haben es dir auch Etiketten an Spielsachen angetan. Was auch nie verkehrt ist, sind Kauspielzeuge, du beißt nämlich gerade auf allem herum. Richtig Freude bereiten dir auch die Katzen. Du kannst ganz herzlich lachen wenn du sie siehst, und auch wenn du noch ein wenig zu ungeschickt und grob bist kommen sie gerne zu dir. Am Interessantesten ist natürlich deine Umwelt für dich, du willst alles anfassen, erforschen, und natürlich … auf Essbarkeit testen.

Du bist schon richtig groß und schwer! Bei der U5 warst du fast 70cm groß und 8,3kg schwer. Wir verabschieden uns also in diesem Monat von Kleidergröße 68, und haben den Schrank umsortiert. Die Stoffwindeln passen natürlich noch und das Abhalten klappt immer besser (ein erneuter Monat ohne großem Geschäft in der Windel).

Ach Liebes, dieser Monat war zwar zeitweise anstrengend, aber auch wunderschön. Du bist so ein fröhliches, zauberhaftes kleines Wesen, dass man dich einfach ins Herz schließen muss.

Auf bald!

 

Baby · Ernährung

Minimädels Lieblings-Brei-Rezepte

Darf man das Rezept nennen? Ich fürchte nein… Mittlerweile denke ich beim Babybreikochen nicht mehr wirklich viel darüber nach, schlendere mehr durch den Bio-Supermarkt und überlege, was ich denn für die Kleine Leckeres kochen könnte. Tatsächlich war das beim ersten Kind bei mir noch anders, ich brauchte tatsächlich „Rezepte“ oder Anregungen. Falls es jemandem ähnlich geht, oder einfach nur vielleicht ein paar neue Varianten ausprobieren möchte… viel Spaß beim Nachkochen!

Das Baby isst übrigens bisher jeden Gemüsebrei unglaublich gerne, es gibt aber ein paar absolute Favoriten…

Blumenkohl mit Kartoffel, Birne und Mandel

Der hier wurde schneller gegessen als mir lieb war, ich wollte Blumenkohl in kleinen Mengen starten, falls sie Blähungen davon bekommt, aber die hat mir den praktisch aus der Hand gerissen und so schnell weggemümmelt, das war ein Wahnsinn. Glücklicherweise gabs keine Probleme…

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 3-4 kleine Kartoffeln (ich wiege das nicht mehr, etwa halb so viel wie Blumenkohl; es ist wirklich wirklich egal wieviel Gramm genau :D)
  • 1 Birne
  • pro Tellerchen 1 TL weißes Mandelmus (nur pures Mus, kein Aufstrich!)

Die Zutaten werden klein geschnitten und mit etwas Wasser (bei niedriger Hitze und mit Deckel) gekocht, gerade so lange, dass die Kartoffeln weich sind. Anschließend pürieren und in kleine Marmeladegläser füllen (nicht ganz voll machen!), so lässt es sich einfrieren. Nach dem Auftauen und Aufwärmen kommt ins Tellerchen noch der Klecks Mandelmus.

Falls sich manche nun fragen: huch, Mandelmus, darf das ein Baby schon, und ab wann?? möchte ich erwähnen, dass ich vor Kurzem einen Artikel über Beikosteinführung in den USA gelesen habe, und dort soll schon vor dem 6. Monat mit Nuss (vorzugsweise Erdnuss) begonnen werden, als Allergieprävention. Mittlerweile gilt das ja für viele Lebensmittel, möglichst früh und möglichst noch wenn noch gestillt wird, das beuge Allergien vor. Hierzulande gibt es die Nussempfehlung nicht, weil Nussbutter oder Nüsse hier nicht so standardmäßig auf dem Speiseplan stehen wie in den USA. Bei uns gibt es aber oft Nuss, daher erscheint mir das sehr sinnvoll. Vielleicht gerade für vegetarische Familien empfehlenswert.

Pastinake mit Süßkartoffel

Ganz basic, total einfach… und so lecker, dass ich es ihr fast weggefuttert hätte. Kein Scherz! O_O

  • 2 Pastinaken
  • 1 große Süßkartoffel
  • pro Tellerchen 1 TL Rapsöl (bio, nativ)

Wie gehabt, kleingeschnitten mit etwas Wasser kochen, pürieren, und abfüllen. Frisch in jedes Tellerchen kommt nach dem Erhitzen ein wenig Öl dazu.

Tipp: Holt nicht das teure Babybreiöl, das schneidet seit Jahren immer schlecht ab in allen Tests. Sucht einfach nach einem nativen Bio-Rapsöl im Supermarkt, in dem der mit R beginnt und vier Buchstaben hat gibt es das, das wir verwenden (#keinBockdasalsWerbungzudeklarieren)

Brokkoli mit Erbse und Kartoffel
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 3-4 kleine Kartoffeln
  • etwa eine Handvoll Erbsen (geschätzt halb so viel wie Brokkoli)
  • pro Tellerchen 1 TL Rapsöl

Auch dieses Rezept kann eventuell zu Blähungen führen, Hülsenfrüchte sind generell ein wenig anstrengender zu verdauen, also vielleicht erst kochen, wenn das Baby schon eine zeitlang essen gewohnt ist. Hier konnte die Kleine das problemfrei mit 5 Monaten schon essen. Zubereitung wie oben!

Süßkartoffel mit Spinat, Apfel und Reis

Spinat ist ja doch geschmacklich ein wenig „spezieller“ und kommt wohl nicht bei jedem Baby gut an. Meine beiden Jungs mochten ihn nie, die Kleine isst ihn in der Variante sehr gern.

  • 2 (äh, Stauden??) Spinat
  • 2 kleine oder 1 große Süßkartoffel
  • 1/2 Tasse gekochten Reis
  • Klecks Apfelbrei
  • 1 TL Rapsöl

Ich schneide Spinat und Süßkartoffel klein und koche das weich, Reis hatte ich von uns über (natürlich ohne Salz gekocht), den habe ich zum Schluss noch einmal kurz miterhitzt. Danach püriert und abgefüllt. In die Tellerchen kommt etwa 1EL Apfelbrei (habe ich vorportioniert und in Silikon Eiswürfelformen eingefroren) und 1 TL Rapsöl.
Durch die Süßkartoffel fällt das „kohlige, bittere“ am Spinat überhaupt nicht auf, und der Apfel, der für meinen Gaumen ganz hervorragend zu Spinat passt, macht es nochmal süßer.

 

Bisher waren das die Favoriten, wenn euch das interessiert kommen demnächst auch wieder „Lieblingsrezepte“.

Auf bald!

 

Gedanken

Tschüss [September 2018]

Huii, auf das Monatsbild für September hatte ich komplett vergessen.. geht ja gar nicht, so ein schöner Monat war das.. schnell mal nachholen! 🙂

1 – Baby mit seiner Patentante

2 – Brüder mit Kastanienketten

3 – Septembergirl

4 – Fahrradausflug

5 – Taufmädel

6 – Gesammelte Herbstschätze

7 – Stolze Urlioma und Babymädel

8 – Breiproduktion

9 – Baby auf Lieblingspferd

 

So ein besonderer Monat, mit einer wunderwunderschönen Taufe, liebem Besuch und dem wundervollsten Spätsommer, den man sich nur vorstellen kann!

Bis bald!

Wochenende in Bildern

[WiB] Unser Wochenende 13.10.-14.10.18

Lange gab es keine Wochenend-Posts von mir, und das liegt daran, dass hier offline sehr viel los war – meine Fortbildung, Spät- und Samstagsschicht vom Mann, und Zahn-Schub-Baby. UFF. Auch dieses Wochenende habe ich es nicht geschafft, gezielt unser Wochenende zu fotografieren, poste jetzt aber weil ich Lust darauf habe einfach wild ein paar der Bilder, die so entstanden sind… 🙂

Samstag

Wir starten den Samstag ohne Papa, und es gelingt ohne größere Zwischenfälle. Seit ein paar Nächten versuche ich die Kleine ins Beistellbett zu mogeln, und hier schläft sie am Liebsten auf der Seite oder auf dem Bauch.

Auf dem Weg zum Bäcker versuche ich mich an einer neuen Rückentrage-Bindetechnik. Ich muss noch üben, bin mit dem Vorgang, wie das Baby überhaupt auf den Rücken wandert sehr zufrieden. (Bitte seht mir das wenig figurschmeichelnde Outfit nach, anders verrutscht beim hinten binden alles… )

Der Wichtelanzug vom großen Bruder, der dem Baby leider doch noch ein wenig zu groß ist (leider leider leider musste ich also einen neuen für die Kleine besorgen. So schade!), wird gewaschen, damit er an eine Freundin und ihren Babysohn verliehen werden kann.

Beim Einkaufen eingeschlafen. Wie fast immer im Auto. Leider krieg ich sie fast nie schlafend bis nach oben…

Hab den Fehler gemacht und dem Großen nicht verraten, dass ich da Zwiebelsuppe esse. Er wollte probieren und futterte sie mir prompt weg.

Baby mümmelt Birne.

Die Jungs wollten Fotos mit ihrer Schwester machen.

Einer auf einem Kindergeburtstag, einen bei den Großeltern geparkt, das Baby schläft, und ich gefühlt die erste Pause seit einer Woche. PUH, COUCH, SOFORT!

Endlich ist Papa mal wieder daheim. Das Minimädel zeigt ihm, wie toll sie schon Cayleigh streicheln kann.

Beim Stillen auf der Couch eingeschlafen.

Zum Abschluss der harten Woche ein mehr als verdientes Bad!

Sonntag

Ich spiele ein wenig mit den Stillfotos von gestern rum und bastele wunderschöne Bilder. Aus einer Collage von Stillbildern aller 3 Kinder ist mein neuer Header entstanden, den ich sooo sehr liebe. Wie gefällt er euch??

Einige Käfer sind geschlüpft. Das waren eigentlich die Mehlwürmer, die ich zum Verfüttern an Sir Fleming, die Pflegemaus besorgt hatte, und die Jungs verbieten mir, sie die Hühner einer Freundin zu verfüttern, weil die doch so süß sind. Wir haben jetzt also Hauskäfer….

Nach der furchtbaren letzten Nacht (Baby war ständig und dann von 4-6.30 wach) schlafen wir beide, ich 2 Stunden, die Kleine sogar etwas mehr als 3. Hui!

Es ist ein müder, fauler Sonntag, sogar beim Malen und Basteln sind die Jungs gähnig und schlapp. Also kein Programm heute!

Mehr Fotos sind bei uns nicht entstanden, wenn ihr aber Lust bekommen habt andere Wochenenden zu gucken findet ihr die wie immer hier bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Auf bald!

Gedanken

5-Monats-Geburtstag Minimädel

Mittlerweile bist du schon ein richtig „großes“ Baby. Die Neugeborenenzeit haben wir sowas von hinter uns gelassen. Du bist kräftig, kannst dich gut halten, bist sehr präsent im Alltag, schläfst nur noch ein paar kurze Schläfchen am Tag, und zeigst uns immer mehr deinen Charakter.

Dieser ist fast immer ausgesprochen sonnig. Du lachst und strahlst und gackerst über alles und jeden. Auch Fremden schenkst du dein süßes Lächeln, über den Quatsch den Mama und Papa und deine Brüder mit dir machen kannst du so lange gackernd lachen bis du Schluckauf hast. Du genießt den Trubel, der hier tagsüber so herrscht und es wird dir eigentlich nie zuviel (eher zu langweilig wenn vormittags die Jungs im Kindergarten sind).

Du möchtest aber nicht nur einfach still neben dran liegen, du gibst auch gern deinen Senf dazu. Du brabbelst und machst oft so „Kaugummi“ Bewegungen, Spuckesprache, Singesang, Zungenakrobatik und deine hohen Fietscher.

Du liegst gerne im Dschungel, dein Lieblingsspielzeug ist immer noch der lila Vogel, aber auch alles andere nimmst du gerne in die Hand und befühlst es, wirfst es rum oder steckst es dir in den Mund. Besonders gerne nagst du an dem Kautschuk-Fisch, der wird richtig fest bearbeitet. Vor allem Knistertücher haben es dir aber auch angetan. Greifen und mit Dingen spielen klappt jetzt perfekt, du kannst sehr zielsicher nach Spielsachen greifen, und sie hin und her hantieren, wie du es gerade brauchst.

Man kann nun auch wunderbar Quatsch mit dir machen, weil du deine Kopfkontrolle mittlerweile einwandfrei ist. Du hast eine ausgezeichnete Körperspannung und kannst dich, wenn man dir in jede Hand einen Finger gibt, in den Sitz hochziehen. Du kannst dich eigentlich vom Rücken auf den Bauch drehen, kommst aber nicht um die letzte Kurve, weil dein Arm im Weg liegt. Genau mit 5 Monaten und einem Tag hast du endlich auch diese Hürde genommen und kannst jetzt kullern. Vom Bauch zurück kommst du auch.

Die Nächte sind eigentlich wie immer wunderbar. Du schläfst immer noch bei mir, und das klappt einwandfrei. Du brauchst ein Fläschchen nachts, das ist manchmal schon um 2, manchmal kurz vor 5, und dann ist bis 6.30 auf jeden Fall Ruhe. In manchen Nächten schläfst du ein wenig unruhig und möchtest einige Male an die Brust oder wuselst und möchtest kuscheln, meist bemerke ich dich aber erst wenn du Hunger hast.

Schwierig sind nur die Abende. 22 Stunden am Tag bist du das perfekte Baby, aber von 19.30-21.30 machst du mir, pardon, die Hölle heiß. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber deine Laune ist zum Davonlaufen, nichts passt dir. Du schläfst ein wenn die Jungs auch ins Bett gehen, wirst aber kurz darauf pienzig wach und dann ist es gelaufen. Du bist zu müde zum Spielen, willst beschäftigt werden, keinesfalls abgelegt werden, heulst oft nach Milch, trinkst dann aber nicht recht, und verweigerst KOMPLETT den Schlaf im Wohnzimmer (egal ob Arm oder Wiege, die tagsüber wunderbar klappt). Je später es wird, desto vehementer forderst du ein, mit mir ins Bett zu gehen, quietschst dich regelrecht in Rage, und lässt nichts anderes mehr zu. Ab einem gewissen Punkt ist das okay, aber ich weigere mich meist um 20 Uhr schlafen zu gehen. Ich hoffe SEHR dass sich das bald irgendwie ändert… Übrigens – unterwegs schläfst du wie ein Engelchen, überall, jederzeit wenn du es brauchst (vorzugsweise natürlich im Tragetuch)…

Vielleicht sind das abends dann auch die Zähne? Ich wüsste zwar nicht, warum die dir ausgerechnet abends so zusetzen sollten, aber vielleicht fällt es dir im Trubel tagsüber einfach nicht so auf…? Jedenfalls drücken die dich oft im Mund und du brauchst etwas zum Kauen oder die Kiefer massiert. Wenn es dir weh tut beißt du auch oft ganz verzweifelt unglaublich fest auf unseren Fingern rum.

Wenn es nicht gerade abends ist, dann würde dich das Tragetuch sofort beruhigen. Nach wie vor ist es mehrmals täglich im Einsatz, du bist noch kein einziges Mal in einem Kinderwagen gelegen, wir haben nämlich keinen. Es hat noch nicht gestört, auch wenn du mittlerweile fast zu groß zum vorne tragen bist, ich sehe nämlich nicht mehr so gut über dich drüber. Zum Spazierengehen geht das noch, aber Hausarbeit ist (außer Staubsaugen) so nicht mehr wirklich möglich. Manchmal darf auch der Papi!

Als du etwa 4,5 Monate alt warst gab es zum ersten Mal Brei für dich. Du warst vom Geschmack begeistert, wolltest auch sofort essen, aber es fiel dir doch noch ziemlich schwer, nicht unabsichtlich wieder alles aus dem Mund zu schieben mit deiner Zunge. Du bemühst dich sehr, und man sieht, dass du gerne möchtest, aber es klappt noch nicht so wie es soll und irgendwann wirst du dann wütend und willst nicht mehr. Es gibt daher immer wieder kleine Mengen Gemüsebrei, die du eigentlich alle sehr gerne magst, dein Favorit ist Kürbis. Von Tag zu Tag klappt es ein wenig besser, und du hast sichtlich Freude daran. Du schaffst so ungefähr 70g und trinkst danach noch eine kleine Flasche Milch. Ab und zu knabberst und lutschst du auch begeistert an einem weichen Stückchen Obst (Birne, Nektarine).

Nach Ende des vierten Monats haben wir langsam von der HA Nahrung auf die normale pre Milch gewechselt. Das klappte problemfrei. Allerdings versuchten wir vorher eine andere Version der pre Nahrung derselben Marke, und jedesmal wenn du so ein Fläschchen hattest, roch deine Milchspucke (nach wie vor spuckst du mehrere Male täglich, wenn auch nicht mehr SO oft wie früher und nachts meist gar nicht mehr) ekelig bitter-sauer, wie Erbrochenes. Ich kann mir zwar überhaupt nicht erklären, warum du diese pre Milch so gar nicht vertragen hast, aber so ist es nunmal. Die „Standard“-pre-Nahrung verträgst du gut, und sie schmeckt dir viiiiel besser als die HA.

Obwohl du sehr oft keine Lust mehr dazu hast, stillen wir immer noch ein wenig. Meist willst du es zur Beruhigung oder vorm Schlafen, und dann kuschelst und rollst du dich ganz eng an mich. Am Besten trinkst du immer noch nachts, da hört man viele Schluckgeräusche, tagsüber ist es meist ein schnullern. Wenn ich abpumpe kommen da etwa 30ml heraus, und ich bin froh, dass du immer noch ein wenig bekommst. Bei der angehenden Schnoddersaison kann man das nämlich absolut brauchen!

Trotzdem warst du diesen Monat zum ersten Mal krank. Eigentlich war es nicht zu merken, wir haben nur angefangen, deine Temperatur zu messen, weil du dich warm angefühlt hast. Du hattest dann eine Woche lang tagsüber immer minimal erhöhte Temperatur (37,8 sowas) und abends so um die 38,3, aber keinen Husten oder Schnupfen oder auch nur schlechte Laune. Nach so langer Zeit wollten wir aber doch zum Arzt, und ein Test ergab deutlich erhöhte Leukozyten und eine Runde Antibiotikum für dich. Wir hatten ja so Angst, dafür ins Krankenhaus zu müssen, aber du hast dann doch sehr tapfer den ekeligen Saft geschluckt. (Wir brauchen das trotzdem nicht so schnell wieder, wenns geht.)

Ich bin unglaublich stolz darauf, dass diesen Monat jedes (JE-DES) große Geschäft im Klo gelandet ist. Anfangs war es „mein Verdienst“, es dir anzusehen wenn es losgeht und dich schnellstmöglich übers Klo zu halten. Mittlerweile hast du aber wirklich verstanden, was du dort tun sollst, und wenn ich dich ein paar mal täglich (meist beim Wickeln) über die Schüssel halte machst du automatisch rein. Fast immer pinkelst du direkt los wenn wir in Position sind (und nie vorher am Weg dorthin!) und bei Bedarf eben auch eine Ladung. Ich bin völlig fasziniert, dass so ein kleines Baby das schon so verstanden hat und so eine Kontrolle darüber hat! Ich bin zwar völlig ohne Plan und Absicht reingestolpert, nun aber völlig begeistert. Schade dass ich das nicht schon bei den Jungs probiert habe! Das alles macht natürlich auch das Wickeln mit Stoff noch unkomplizierter und stressfreier.

Highlight dieses Monat war deine Taufe am 16.9., zu der nicht nur deine Patin, sondern auch deine Urli-Oma aus Österreich kam. Wir verbrachten rund um die Taufe ein paar schöne Tage zusammen. Du hast kein bisschen gefremdelt (obwohl es kurz davor mal so Ansätze gab, glücklicherweise nur einige wenige Momente) und dich sofort wohl mit ihnen gefühlt. Unnötig zu sagen, dass du mit deiner süßen Art allen gleich ans Herz gewachsen bist! Die Taufe selbst war wunderschön, du hast nicht geweint und alles prima mit gemacht. Bei der Feier danach zuhause warst du auch super gelaunt und wir konnten uns viel um unsere Gäste kümmern. Du warst so herrlich unkompliziert und niedlich, dass alles einfach perfekt war, und sich jeder wohl gefühlt und amüsiert hat. Es bleibt uns als wirklich schöne Feier im Gedächtnis, an die wir uns nur zu gerne zurück erinnern!

Mein liebes Flusi (da ist so eine flusige Strähne auf deinem Kopf, die frech aufsteht, ganz perfekt zu deinem Charakter passend, daher dein Spitzname), bitte bleib so ein herrliches, niedliches Mädel, denn wir sind dir vollständig verfallen… ❤

Wochenende in Bildern

[WiB] Unser Wochenende 08.09.-09.09.18

Dieser Post enthält mehrfach „Werbung“ wegen Produkt- und Markenerkennung. Ihr kennt dieses Deppenspiel ja bereits aus allen Medien. Alles selbstgekauft, leider habe ich nichts davon geschenkt bekommen.. 😀

Freitag

Mein neuer Sccchhhaaatz ist endlich da! Mit nun fünf Familienmitgliedern, Windelwäsche und an die Tür klopfendem Herbst wünschte ich mir als Geburtstags- (und Weihnacht-) Geschenk einen Wäschetrockner. Ja, sehr spießig und 50er, aber dieses Teil lässt mein Herz grade höher schlagen. Jipppiiieeehh!

Zum Abendessen gibt es leeeeeckere Zwetschkenknödel.

Müdes Mädel hängt nur noch schief.

Beim Sandmännchen schaun wird sie aber wieder wach! Yaaaay, Fernseher!

Samstag

Obst Mandala zum Frühstück.

Aufgehübscht, weil Bewerbungsfotos gemacht werden sollen.

Diesmal ist Tragepapa unterwegs – er genießt es sehr, und wir erledigen unseren Wocheneinkauf.

Bewerbungsfotos geschafft! Die Fotobearbeitung war sehr gütig, alle Zähne haben die gleiche Farbe und Pickel sind verschwunden.. höhöhö.

Der Trockner rennt eine Runde nach der anderen, zu Ehren seiner Einweihung hab ich nämlich gleich mal sämtliche Betten frisch bezogen.

Der absolute Favorit vom Mädel ist… KÜRBIS! Wie schon ihr großer Bruder kann sie gar nicht genug davon bekommen und zieht beim Füttern gierig meine Hand oder den Löffel (was sie schneller in die Finger kriegt) zu sich.

Beim Spielen im Garten höre ich die Jungs plötzlich schreien. Sie haben den Kater erwischt, der eine Maus jagte. Nun lag da also eine leicht angeschlagene aber sonst unverletzte Maus vor meinen Füßen und es kam, wie es kommen musste… ich habe jetzt eine Pflegemaus. -.-

Ich informierte mich in einer entsprechenden FB Gruppe was Ernährung betrifft und fuhr spätabends noch 3 Stunden in der Gegend rum, um von einer Vogelpäpplerin Antibiotikum zu bekommen. Das brauchen Tiere nach einem Katzenangriff wegen der im Speichel enthaltenen Bakterien nämlich. Maaann….

Sonntag

Die Nacht wäre kurz gewesen, aber das Mädel ist sehr gnädig und lässt mich ausschlafen.

Die Jungs haben in der Zwischenzeit gefrühstück und (ein Schlachtfeld) gebastelt.

So schläft die Kleine zur Zeit ein, sie braucht Körperkontakt, etwas im Mund (gnädigerweise mittlerweile ab und zu einen Schnuller!), Bewegung, und das Shirt in der Hand. Seufz.

Das Antibiotikum rühre ich heute in Frischkäse an, nachdem mich die undankbare Kröte gestern gleich mal gebissen hat. Ihr vorübergehendes Zuhause habe ich auch ein wenig hergerichtet. Aus etwas Entfernung sehe ich, dass sie sich gleich über ihre Medizin hermacht.

Im #sonntagskino gibt es Bambi. Das war…. nicht so erholsam für uns. Hätte ich ahnen können….

Die Jungs verbringen den Nachmittag bei den Großeltern, der Mann lernt, und die Kleine und ich machen diverses Zeugs in Haus und Garten.

Der Trockner hat ordentlich geschuftet dieses Wochenende. Aus den Flusen kann ich bald Garn spinnen.. 😀

Unser Wochenende war diesmal ein wenig „aufregender“ als sonst, wenn ihr noch mehr lesen wollt, findet ihr das wie immer hier bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Auf bald!